Hilfe und Heilung auf geistigem Wege 
durch die Lehre Bruno Grönings

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Online Meeting (OM) vom 30.12.2019

Willkommen, meine lieben Freunde zu unsrem OM Special hier heute am Ende des Jahres, den 30. Dezember 2019. Ich freue mich, dass ihr gekommen seid und unser letztes OM in diesem Jahr mit uns zu erleben. Es steht so einiges auf dem Programm und ich bitte euch, eure Herzen zu öffnen, auch die Hände und die Arme und Beine nicht zu überkreuzen, um die göttliche Energie ganz in euch aufzunehmen. Kommen wir vollständig zur Ruhe und atmen wir ein paar mal tief durch und seien wir ganz wach und klar und aufnahmebereit. Dies ist die letzte Gemeinschaftsstunde in diesem Jahr und wir werden noch mal ein wenig zurückschauen und aber auch vor allen Dingen im Hier und Jetzt sein und die Liebe in unser Herz lassen.


Dieses OM möchte ich von Herzen unserer lieben Judith widmen, eine Freundin aus unserer Gemeinschaft, die heute morgen friedlich heimgegangen ist nach einem langen Weg, aber freuen wir uns mit ihr, dass sie es nun geschafft hat. Wie Bruno Gröning einst sagte: Es ist der schönste Tag, wenn man heimgehen darf in die Herrlichkeit Gottes. Deswegen wollen wir nicht traurig sein, sondern ihr alles Gute auf ihrem weiteren Weg wünschen. Sie war oft im OM mit dabei und ist es jetzt vielleicht auch...also schließen wir sie in unsere liebevollen Gedanken ein. Das folgende Lied, was ich jetzt spiele, war ihr Lieblingslied. Liebe Judith, dieses Lied ist für Dich....


YouTube: So much magnificance

Das Weihnachtsfest liegt bereits hinter uns, und ich hoffe und glaube, ihr hattet alle ein schönes friedliches Weihnachten erlebt, ob im Kreise eurer Lieben oder auch wenn ihr allein zu Hause ward, und habt am Heiligen Abend den Segen des Christkindes empfangen. Wir hatten hier in Holzhausen eine schöne Weihnachtsfeier mit den Freunden erleben dürfen und ich habe von einer lieben Freundin ein wunderschönes Bild geschenkt bekommen, welches ich gerne mit euch teilen möchte. Wir sind ja immer noch in der hochenergetischen Weihnachtszeit und die Geburt Christi soll uns weiterhin in Erinnerung bleiben, so wie auch unsere eigene Geburt für uns von Bedeutung ist, dass wir erkennen, warum wir hier auf der Erde sind, was wir für eine Aufgabe von Gott erhalten haben und auf welchen Weg wir uns begeben haben. Die Erkenntnis kommt immer mehr, auch wie steil und steinig dieser Weg manchmal sein kann und dass wir immer wieder uns bewusst machen, dass dieser Weg auch ein schmaler Weg ist, der jedoch im Grunde gar nicht so schwer zu gehen ist, weil unser Heiland und unser großer Freund Bruno Gröning ihn vorausgegangen ist.


Beginnen wir mit den eindringlichen Worten Bruno Grönings über die Zeit:


Das Gute braucht Zeit:

  • Die Zeit, das ist Gott selbst. Wir sollen sie nützen, wir sollen sie uns nutzbar machen, dann werden wir so leben können auf dieser göttlichen Erde, wie Gott das Leben für uns bestimmt hat.
  • Glauben Sie, ich wäre hier, um Sie alle einzeln gesehen nur zu streicheln, (...) Sie zu liebkosen, Sie zu umarmen? Ich glaube, Freunde, es ist besser, ich sage offen die Wahrheit, wie Menschen das Leben hier verlebt haben, denn im Leben hat selten einer das Leben erlebt! Die meisten verleben es! Sie vergeuden die schöne Zeit.


  • Die Zeit ist nun mal das Gute. Das Böse kann uns nicht um die Zeit bringen.
  • Wir sollen in dieser Zeit viel Wundervolles, viel Göttliches erleben. Und so wir das Göttliche erleben, das Göttliche in uns aufnehmen, dann werden wir uns wohlfühlen, dann sind wir frei, dann leben wir so, wie Gott das Leben hier bestimmt hat. Aber was tun die meisten Menschen?
  • Ja, das was ich schon sagte: Zum anderen Mal haben sie für sich selbst keine Zeit.


  • „Da ist das Geschäft, da ist der Haushalt, da ist der Betrieb, da ist die Arbeit, da ist Hannchen, da ist Tantchen, da ist Mannchen, da muss ich hierhin, da muss ich dorthin. O nein, die kann ich nicht auslassen, nein, nein, ich habe keine Zeit. Vielleicht habe ich Zeit, dass ich komme...“
  • Das haben Menschen immer bereut, wenn sie erst vom Bösen so erfasst worden sind, dass das Böse von ihnen nicht mehr ablässt, dass das Böse in ihren Körper eingedrungen ist, dann kommen sie zur Erkenntnis, dann haben sie Zeit.


Sie haben die Zeit Ihres Erdenlebens so versäumt, so versauert. Überlegen Sie, die vielen Jahre, die haben Sie nicht genützt. (05.10.1958)

Sie lebten immer wieder nur in dem Glauben, Sie hätten dafür keine Zeit. Sie müssten Ihrem Beruf, Sie müssten Ihrem Betrieb nachgehen. Sie müssten Ihrem Haushalt und Sie müssten so manchem nachgehen. Für sich selbst, für Ihren Körper und für all das, was Sie sich selbst schuldig sind, haben Sie sehr wenig Zeit. Ihre Einstellung zur Zeit ist eine Falsche! (04.12.1958)

Rückblick 2019 – hier ein kurzer Überblick


  • Wir sind mit BG durch das Jahr 2019 gegangen und haben...
  • 14 Deutsche OMs durchgeführt,
  • 14 OMs auf English durchgeführt,
  • 7 Global Meetings mit den Russen durchgeführt,
  • 7 haben die Russen durchgeführt
  • 1 Reise in die Ukraine gewagt,
  • Viele Gemeinschaftsstunden in den freien Gemeinschaften durchgeführt,
  • 1 Tagung im Oktober mit unseren in-und ausländischen Freunden erlebt,
  • u.v.m.
  • Ja, liebe Freunde, mit Bruno Gröning durch das Jahr zu gehen, ist doch viel schöner als ohne ihn. Ich glaube, da werdet ihr mir alle zustimmen, oder? Schauen wir noch mal kurz zurück:

Wir haben im Januar an den 60. Heimgangstag Bruno Grönings gedacht und im Februar die ersten Frühlingsboten begrüßt. Wir haben auch viele Zeitzeugen sprechen lassen, z.B. im MärzProfessor Hohmann, der Bruno Gröning sehr wohl gesonnen war und über viel Gutes und Beeindruckendes, das er mit BG erlebt hat, zu berichten wusste.


Im April hatten wir ein Osterspecial, wo wir intensiv in die Lehre Bruno Grönings eingetaucht sind, denn es ist ja die Lehre Christi. Wir haben aus der Frohen Botschaft gelesen und viele Aussagen von Bruno Gröning über Christus gehört und aufgenommen. Ja, liebe Freunde, es geht um die Lehre Christi, die Bruno in demütiger und aufopferungsvoller Tätigkeit zeit seines Lebens umgesetzt hat. Ja, ER hat ES in die TAT umgesetzt. Ein Vorbild an Nächstenliebe, Kraft und Stärke, Hilfsbereitschaft und voll von unbeschreiblicher Weisheit. Wir durften noch einiges Wertvolles von einem der letzten Zeitzeugen Gustav Pernatsch hören, der auch in diesem Jahr heimging.


Am 8.Maihaben wir einen sehr wertvollen Vortrag von A. Hosp hören dürfen, der über die Programmierung des Menschen handelte, in dem wir immer wieder in die alten Gewohnheiten zurückfallen und da nur herauskommen, wenn wir den Mut zur Veränderung aufbringen. Und dass wir die Menschenhörigkeit aufgeben und wieder Gott-hörig werden. Denn letzten Endes sind wir alle nur dem Herrgott gegenüber verantwortlich, wenn wir nach unserem Heimgang vor IHM stehen. Wir sprachen auch über das Urteilen, über das Be-und Verurteilen und darüber machte ich ein kleines Video, was wir uns gerne noch mal anschauen können.

YouTube – Das weiße Pferd – Urteile Nie!


Am 29. Maihaben wir dann an Bruno Grönings Geburtstag gedacht und hatten mit über 138 Teilnehmern auch die meisten Zuschauer in unserem Raum. Eine sehr würdige Zeitzeugin Anni Freiin Ebner von Eschenbach hat uns über „Das wahre Wesen Bruno Grönings“ berichtet in eindrucksvollen Worten über ihre Erlebnisse der eigenen Heilung und was sie an Heilungen an anderen Menschen sehen und beobachten durfte.


Am 19. Juni haben wir dann Bruno’s Ehefrau Josette Gröning zu Wort kommen lassen, die anlässlich einer spirtuellenTagung in München-Grünwald einen Vortrag am 07.06.1959 kurz nach dem Heimgang Bruno Grönings hielt. Sie sagte zum Schluss dieses Vortrags: „Die Menschen sollen sich also auf den göttlichen Strom einstellen. Sie sollen ihn in ihr Herz aufnehmen. Bruno Gröning wird einer der unsichtbaren Helfer und Vermittler sein. Aus dem himmlischen Tor wird man Gottes Hilfe immer stärker wahrnehmen dürfen.“


Am 13. Julisind wir dann nach Russland gefahren, in die Ukraine, um dort „das Haus der Freunde“ eine freie Gruppe am schwarzen Meer, zu besuchen. Es war eine sehr eindrucksvolle Reise und in dem OM am 31. Juli habe ich ausführlich darüber berichtet. Das Sommercamp wird geleitet von Herrn Vasilij Stepanovich Kushnier und ist von Mai bis September in jedem Jahr für alle Freunde geöffnet. Man kann dort sehr günstig Urlaub machen und an jedem Tag eine Gemeinschaftsstunde erleben und Kraft tanken.

Herr Kusnir und seine Familie waren insgesamt schon 3 mal in Deutschland und hat schon zwei Tagungen von uns besucht. Es ist eine deutsch-russische Freundschaft daraus entstanden und ich erachte es als sehr wertvoll und auch wichtig, diese Freundschaften zu pflegen, war es doch seit dem zweiten Weltkrieg um die russisch-deutschen Beziehungen nicht allzugut bestellt gewesen. Wir durften wunderbare Hilfe und Heilungen bei den russischen Freunden erfahren und hören. Sehen wir hier nochmal ein Video zur Reise ins Donaudelta.


YouTube: Russlandreise


Im OM vom 21.8. hörten wir einen sehr interessanten Artikel vom Vegetarischen Universum, ein Artikel mit einem Interview von Gregor Harloff mit Bruno Gröning, in dem wir Einblicke in die damalige Nachkriegszeit gewannen und Bruno Grönings Anfänge in Herford 1949miterleben konnten. Auch über seine Sicht der Dinge konnten wir etwas erfahren. Wie er diesen ganzen Rummel um seine Person ablehnte und die Verfolgung von Justiz und Finanzern, die aber alle nur mit seinem Namen das Geld raffen wollten. Wie die Stadtväter Herfords diesen Wundermann fortjagten, das Volk ihn aber nie vergessen hat.


Überall, wo er auftauchte hinterließ er eine Spur der Dankbarkeit und die gleichen strahlenden Augen, die über ihn und die erlebten Wunder und Heilungen berichteten. Wie wir wissen wurde Bruno Gröning durch die Heilung des kleinen Dieter Hülsmann bekannt und über Nacht erschienen Hunderte und Tausende in dem kleinen westfälischen Städtchen, um den Mann, der Blinde sehend machte und Lahme zum Gehen brachte, zu sehen und sich von ihm Heilung ihrer zahlreichen Wunden und Gebrechen zu erhoffen.


Einen Satz aus diesem Interview möchte ich hier noch einmal zitieren: Bruno Gröning sagte: „Ich habe es nie für möglich gehalten, dass es so unglaublich viel Leid und Krankheit unter den Menschen – besonders unter den Deutschen – gibt, wogegen die Ärzte mit ihren bisherigen Methoden und Medikamenten einfach nichts mehr unternehmen können! Irgendwo hier ihr Wissen und Können auf, und an einer ganz bestimmten Stelle sehe ich meine Aufgabe und meine Pflicht.. Nur dadurch habe ich dann meine innere Stärkung erhalten, alles zu überwinden und zu bestehen, aber auch alles daranzusetzen, dass ich allen denen, die mich rufen, wieder einmal zur Verfügung stehen darf und kann. Ich wusste wohl, dass nicht alle Menschen gut sind und mancher zeitweilig wie vom Teufel besessen ist; aber so viel Schmutz und Schlechtigkeit, wie mir damals entgegenschlug ,habe ich denn doch nicht für möglich gehalten!“


In diesem Interview sprach Bruno Gröning auch über Medizin und Naturheilkunde. Er sagte: „Ich achte jeden Arzt, der sein Menschtum bewahrt hat, der als Mensch dem Menschen entgegentritt und sich vor seinem Gewissen bemüht, zu helfen; gerade auch, wenn er dabei zu ganz einfachen und natürlichen Mitteln greifen müsste. Wer glaubt, nur mit Spritzen und Pillen die Krankheiten beseitigen zu können oder mit dem Messer vorschnell bei der Hand ist, kann mehr schaden als nützen. Das wissen wir doch alle, wenn man den nachfolgenden Wirkungen genauer nachgeht. Warum lehnen denn so viele Mediziner die Naturmittel ab; warum lassen sie sich so wenig von der Natur und ihren Kräften beraten? Vor den Chirurgen habe ich Respekt. Sie sind oft wahrste Künstler, wenn sie die Verletzten wieder zusammenflicken und dadurch so manchem Menschen das Leben zurückgewinnen.“ Es war erstaunlich zu erfahren, wie gut Gröning über all solche Dinge unterrichtet war.


Youtube: Herford 1949


Dann kam das OM vom 11. September 2019, unserem Erinnerungsevent zum September 1949 – genau 70 Jahre nach dem großen Geschehen am Traberhof. Wir hörten einen außerordentlichen Erfahrungsbericht von einer Baronin Sophie Koch von Clanner, die das große Glück hatte, Bruno Gröning sehr oft und über einige Jahre zu besuchen und ihn auch am Traberhof zu erleben. Sie durfte beobachten, wie unglaubliche Heilungen geschahen auch in Bruno Grönings Abwesenheit und z.B. ein geistig und körperlich behindertes Kind innerhalb von Stunden wieder gesund wurde. Sie bemerkte dort, dass die Menschen auf dem Traberhof keinen Hunger, keinen Durst hatten und keinen Schlaf brauchten. Die Menschen waren in einer „erhöhten Stimmung“, in einem Strahlenfeld vereint und wie Sophie von Clanner es beschrieb, nahm Gröning all das Leid , all die kranken Schwingungen, die von den Kranken ausgingen, in sich auf. Er wusste, woran jemand litt, auch wenn derjenige selbst keine Ahnung davon hatte. Der Kranke durfte ihm nichts über sein Leiden erzählen. Er hat auch nie die Körper von Menschen berührt. Er sagte: „Ich durchschaue die Körper, ich sehe jeden Nerv, jedes Detail. Aber ich erkläre es nicht. Gott lässt es mich sehen!“


Und er lehrte uns, wie man sich benimmt: Nicht an die Krankheit zu denken, sondern unseren Körper zu beobachten und die Reaktionen. Diejenigen, die sich „einschalten“ konnten, spürten die Energieverbindung, mit anderen Worten: Sie erhielten die Strahlen, die von Gröning ausgingen. Diese Strahlen wirkten wir ein Gleichgewicht zu den Körperkräften und verstärkten die innere Kraft der Seele, die uns zu Menschen macht. Gröning erweckt die Seele des Menschen – er aktiviert die Kräfte – und spürt die Ursache auf, den eigentlichen Grund für die „Krankheiten“.

Ich konnte auch den Einfluss von Gröning auf Pflanzen und Tiere beobachten. Die Blumen um ihn herum hörten nicht auf zu wachsen, und man konnte das Glück der Hunde sehen, die zu seinen Füßen saßen.


Er konnte das Haus tagsüber nicht verlassen, ohne von Hilfesuchenden überfallen zu werden. So konnte er erst im Dunkeln gehen. Sein Spaziergang führte ihn oft auf einen Waldweg mit den Stationen vom Kreuzweg (des Leidens Christi), der zum Augustinerkloster Maria-Eich führte.

Eines Tages erzählte mir Herr Gröning, dass er einen kleinen Stein aufgehoben und mit Kraft aufgeladen hatte, danach legte er ihn wieder neben eine dieser 12 Stationen auf den Boden. Er sagte: „Wer wird diesen Stein eines Tages zufällig aufheben?“

Damals wurde dieser Waldweg auf seiner ganzen Länge neu angelegt. Aber ich wollte diesen Stein bekommen und beschloss, dass ich ihn unter den Millionen und Abermillionen von Steinen finden würde. Warum sollte ich diesen Stein nicht durch die Strahlen finden, die er ausstrahlte? Ich ging an den Stationen entlang. Plötzlich wusste ich, welcher der Richtige war; ich hatte meine Hand offen gehalten, meine Handfläche suchte über dem Boden, und dann spürte ich den vertrauten Energiestrom von Gröning. Ohne Zweifel wusste ich, dass dies der richtige Stein war, da ich seine Energie sehr deutlich spürte. Als ich Gröning das nächste Mal sah, fragte ich ihn: Ist es der richtige Stein? Er sah mich an und sagte „Ja“. Ich habe diesen Stein bis jetzt aufbewahrt.


Sehen wir nun ein Video vom Traberhof.


)Und schon sind wir im Oktober 2019, der Sommer ist vorbei und der Herbst beginnt. Am 2. Oktoberhaben wir ausführlich über Lourdes gesprochen und Bruno Grönings zahlreiche Besuche dorthin. „Das Wasser des Lebens“ nannte Bruno Gröning das Lourdeswasser und er hat selbst gerne und viel davon getrunken.

Wir haben in diesem OM auch über den Tag der Deutschen Einheit gesprochen und über die Geschichte Deutschlands nach dem Krieg, über die Berliner Mauer und wie sie dann auch im Jahre 1989 fiel. Wir haben für den Frieden in Europa und den Weltfrieden gebetet und uns intensiv eingestellt, dass dieser Frieden auch in den kommenden Jahren gewahrt bleibt. Möge nie wieder die Gewalt und das Böse hier auf dieser Welt siegen. Mögen die Menschen alle aufwachen und jeder einzelne in den Bewusstseinszustand kommen, dass wir alle miteinander verbunden sind.


Eine indianische Weisheit sagt: „Frieden wird in die Herzen der Menschen kommen, wenn sie ihre Einheit mit dem Universum erkennen!“


Zusätzlich hörten wir noch einen guten Vortrag von Alfred Hosp: „Die Menschheit am Scheideweg“. Er sagte: „Nur die Gewissheit, durch innere Ausgeglichenheit, Ruhe und Harmonie in jedem Augenblick mit Gott verbunden zu sein, schafft jene Geborgenheit, die jeder Mensch für seine seelisch-geistige Entwicklung benötigt: Bruno Gröning sagte: „Gott ist uns näher als das Hemd. Er durchdringt uns und wir sind in IHM. Daher „Liebe das Leben – Gott! Gott ist überall!“

Welch umwälzende Erkenntnis liegt schon in diesem einen Satz! Alles, was lebt, was harmonisch schwingt – so auch die scheinbar starre Materie, deren Bewegung erst in den Atomen sichtbar wird – ist göttlich, ist ein Teil Gottes. Er identifiziert sich in der Schöpfung. Und wir glauben uns ausschließen zu können? Wir sind doch gleichfalls Teile Gottes. Wir leben in Gott und können durch unsere Liebe an Seiner Allmacht teilhaben.


Bruno Gröning sagte weiter: „Der Mensch wurde irregleitet und hat sich vom Urquell des Seins getrennt. Dadurch steht er abseits von jedem geistigen Fortschritt. Er muss aber den Abgrund zwischen Wissenschaft und Religion mit Hilfe der bewussten Gotterkenntnis überbrücken, um nicht an sich selbst und der Welt zu verzweifeln.“

Als ein Teilchen, das sich von seinem Schöpfer getrennt hat, ist ein solcher Mensch oder ein ganzes Volk früher oder später dem Untergang geweiht. Der Mensch muss daher den eingeschlagenen Irrweg bis zu jener Stelle wieder zurückgehen, wo er vom göttlichen Pfad abgewichen, um neu beginnen zu können. Erst dann ist es ihm möglich, die ihm von Gott bestimmte Aufgabe zu erkennen und auch zu erfüllen!“


Was mich auch sehr beeindruckt, dass wir nun seit der Tagung wunderbar mit den Italienern und den Canadiern zusammen arbeiten, sei es in der Übersetzungsarbeit oder wie es mit unseren Russischen Freunden ja schon einige Jahre geschieht, in unseren gemeinsamen Meditationen im Netz.


Nun sind wir schon im November angelangt und im OM vom 13.11.2019 berichteten wir natürlich über unsere Tagung vom 19./20.10.2019. Wir hatten Gäste aus 9 verschiedenen Ländern und wir hörten zu Beginn von einem Tonband Bruno Gröning selbst sprechen, dass etwas uns zusammengeführt hat, und dass sich jeder Mensch seines Hierseins und seines Erdenlebens bewusst werden sollte, und dass wir hier zusammenkommen dürfen. Er sprach von einem Weg, den Weg, der uns alle zum Guten führt. Und auf den will er uns führen.


Dieser Weg ist der Herzensweg, den wir alle gehen können. Bruno sprach von Christus und dass dieser Weg der Christusweg ist, und er sagte einst: „Gehen Sie den Weg so, wie er Ihnen von Gott, uns allen durch Christus bestimmt ist!“


Petra: Ja, liebe Freunde, die Zeit lässt es nicht zu, dass ich all zu sehr ins Detail gehe, die wunderbaren Hilfen und Heilungen, über die die Freunde berichteten - jeder kann sich die ja die Videos der einzelnen OMs anschauen, die alle aufgezeichnet wurden. Aber eines möchte ich hier doch noch mit euch teilen. Dieses großartige Wort von Yogananda aus dem Buch: „Die Wiederkunft Christi – die Auferstehung des Christus im eigenen Inneren“:


„Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Welt!

Mätthäus 28, 20


„Selbst wenn Meister die besondere Mission erfüllt haben, derentwillen sie sich auf Erden inkarniert haben, ist es ein gottgewollter Auftrag, dass einige sich von ihnen auch weiterhin um das Wohlergehen der Menschheit kümmern und dabei helfen, deren Fortschritt voranzutreiben.

Jesus Christus ist heute noch sehr lebendig und aktiv. Im Geist und gelegentlich auch in einer Gestalt aus Fleisch und Blut arbeitet er – unsichtbar für die Massen – an der Erneuerung der Welt. In seiner allumfassenden Liebe genügt es ihm nicht, sich nur seines seligen Bewusstseins im Himmel zu erfreuen. Er ist zutiefst besorgt um die Menschheit und möchte seinen Anhängern zeigen, wie sie die göttliche Freiheit erlangen können, die ihnen den Eintritt in das Unendliche Reich Gottes ermöglicht.“


Zu guter Letzt haben wir dann unser Weihnachts-Om am 04.12.2019 ausgestrahlt und wir ließen Bruno Gröning aus seinem Vortrag vom 04.12.1958 zu Wort kommen, in dem er sich entschuldigt, selbst auf den Weihnachtsfeiern nicht anwesend sein zu können, da er, wie er sagte: „einem Menschen helfen muss, der es von allen am meisten wert ist, geholfen zu werden“.Kein Mensch ahnte damals, dass BG damit sich selbst meinte, denn er befand sich ja vom 05.12. – 19.12.1958 in Paris, um sich einer schweren Operation zu unterziehen. Diese Belastung aber waren das Leid und die vielen Krankheiten, die Bruno Gröning in sich aufgenommen hatte.


Aber noch schlimmer belasteten ihn die vielen Anfeindungen von Seiten der Justiz, der Ärzte und noch vieles mehr von Menschen, die ihn nicht verstanden, Menschen die ihn ausschalten wollten, die ihm feindlich gesonnen waren, hatten ihm stark zugesetzt. Das allgemeine Sprech-und Heilverbot, dass man ihm auferlegt hatte, knebelte und fesselte ihn. Die endlosen Prozesse und das drohende Gefängnis sowie Obdachlosigkeit u.v.m. müssen ihn sehr stark zugesetzt haben. Dr. Grobon, der Pariser Arzt, der mit Josette befreundet war, stellte fest: „Seine Tage sind gezählt...“ Die Wahrheit über Bruno’s Erkrankung und Tod werden wir beim nächsten OM am 22. Januar 2020 noch genauer durchnehmen.


Petra:Ja meine lieben Freunde, und damit haben wir ein ganzes Jahr mit BG im Schnelldurchlauf noch einmal zurück beleuchtet und alles in allem kann ich nur sagen: ES war ein erfolgreiches Jahr und ich hoffe, dass wir eine Menge an Wahrheit und Wissen über die Lehre Bruno Grönings – Neues und Altes – erfahren konnten und so manches Aha-Erlebnis in uns wahrnehmen konnten. Nun kommt es darauf an, all dieses Wissen auch in unserem Leben umzusetzen. Darauf kommt es ja immer an.

Nun steht das neue Jahr vor der Tür und wir können Gott bitten, uns auch im neuen Jahr zu leiten und zu führen, und dass wir immer an das göttliche Werk angeschlossen bleiben dürfen. Und nun bleibt mir nur noch eine Frage:

Was wünscht ihr euch zum neuen Jahr? Habt ihr Pläne? Ziele? Wünsche? Bitte schaut tief in euch hinein und formuliert sie schon mal in eurem Herzen. Wenn Gott in euch ist, dann könnt ihr auch euer Leben gestalten. Das, was ihr gesät habt, wird sich entfalten und auch wenn es manchmal nicht so gut war, was wir gesät haben, so haben wir jederzeit die Möglichkeit, gewisse Dinge zu ändern.

So, liebe Freunde, zum Abschluss dieses Jahres möchte ich noch 10 Minuten eines Vortrags mit euch teilen, den Bruno Gröning am 8. Dezember 1957 nach den Weihnachtsfeiern in Springe gehalten hat. In diesem Vortrag spricht er wieder davon, dass wir die Zeit nutzen, um das weiterzugeben, was wir an guten Erfahrungen schon gemacht haben. Ich habe es nicht geschafft, diese 10 Minuten in voller Länge abzuschreiben, aber wir werden es im Anschluss noch persönlich aus seinem Munde hören. Das wichtige, was ich hier noch betonen möchte, ist, dass BG ganz deutlich sagte, dass wir diese Tonbänder zu Schulungszwecken immer wieder hören sollen, und nicht dass sie in den Archiven verstauben, sondern dass die Menschen sie hören können und davon lernen dürfen. Das ist auch einer der Gründe, dass wir diese Online Meetings durchführen, dass wir uns schulen dürfen, die Lehre Bruno Grönings direkt aus seinem Munde aufnehmen dürfen.


Vortrag Bruno Gröning 08.12.1957 „Nach den Weihnachtsfeiern“

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Meine lieben Freunde, dass wir heute wieder mal hier so gut beisammen sind, hat lediglich doch nur immer den einen Grund, dass wir überall das sprechen, was wir zu sprechen haben. Ich glaube, mit Recht sagen zu könne, was Ihnen die Feier, wie sie gestern hier in Springe für die 5 Gemeinschaften stattgefunden hat, bedeutet. Ich brauche Ihnen dazu keinen Kommentar zu geben, und Sie werden das von gestern so gut verstanden haben und werden auch dazu imstande sein, weiterer unserer Freunde dieses mit auf den Weg zu geben.


Nun bin ich nicht hier, um groß Sprüche zu machen. Wir bleiben immer bei der Tatsache. Tatsache ist Tatsache! Das heißt, ich habe weiter nichts als nur wie ich bei der letzten Zusammenkunft hier gesagt habe, nur eine Überzeugung, aber keine Meinung. Nun, soweit auch Sie von all dem überzeugt sind, werden sie doch genau wissen, worum es hier geht und worauf es ankommt. Nun, möchte ich heute nicht alleine hier sprechen. Ich nütze die heutige Stunde dazu, dass auch Sie Gelegenheit haben, nicht nur das, was Sie persönlich für sich auf dem Herzen haben, sondern oder dass Sie Sorgen haben für Ihre Gemeinschaft...nein, Freunde, das müssten Sie wissen. Ich würde lieber dazu übergehen und Sie auch darum herzlich bitten, mir hier, d.h. uns, genauer gesagt, wenn ich sage „mir“, dann heißt es immer uns, das zu sagen, was Sie an guten Erfahrungen schon gesammelt haben.


Ob all das so stimmt, was ich Ihnen gestern, was ich vorgestern, was ich überhaupt gesagt, ob und inwieweit es stimmt, ob und inwieweit es hier der reinen Wahrheit entspricht. Und ich möchte grundsätzlich nicht haben, dass womöglich einer, der sich hier im Kreis getroffen fühlt oder aus irgendeinem anderen Grund plötzlich uns den Rücken kehrt, dass der von sich aus sagen kann, alles, was hier im Freundeskreis geschieht ist Hokus und Pokus. Diese Menschen waren es einst nicht würdig, sie haben auch nicht die Reife gehabt und deswegen sind sie unwürdig gewesen, d.h., dass sie hier nicht länger bleiben durften, sie haben es einfach nicht ausgehalten. Von den Abgängen wollen wir nicht sprechen, aber von den Zugängen, die der einzelne an sich selbst wahrgenommen oder wie auch Sie selbst wissen, was Sie an Eingängen, d.h. an guten Eingängen erhalten haben. Das heißt immer wieder nur das Gleiche: Das Alte ist abgegangen, das können wir nur ganz kurz erwähnen, in dem wir selbst doch sagen, ja, ich hatte diese und jene Störung oder er, der Nächste hatte diese und jene Störung gehabt. Aber dafür hat er heute das wohlwollende Gefühl in seinem Körper, er fühlt sich gestärkt, er ist wohl auf, Sie würden das Wort gebrauchen „gesund“.


Ich weiß, dass wir noch über viele Punkte, über viele Worte noch zu sprechen haben. Ich habe jetzt ein Wort genannt, was aus Ihrem Mund so oft unüberlegt hinausfliegt. Wir wollen uns doch grundsätzlich daran halten, wie ich schon sagte, wir sprechen nicht von Krankheit, auch nicht von Gesundheit. Dass der Mensch in einer Unordnung lebt, lässt sich doch nicht mehr bestreiten. Und dass der Mensch nur hier die Ordnung zurückerhalten kann, wie er sie ja auch zu einem Teil schon erhalten hat. Wer hierzu einige wenige Worte zu sagen hat, den bitte ich noch einmal, aber bitte nicht einen langen Bericht zu geben, was er für Erfahrungen gesammelt, er kann das alles in ganz kurzen Zügen bringen.


Und ich weise Sie auch darauf hin, liebe Freunde, dass wir diese Tonbänder immer zur weiteren Schulung nützen wollen, was der eine und der andere zu sagen gehabt hat, was er berichtet hat, muss es Wahrheit sein. Es darf nicht eine Lüge drin sein, im Gegenteil, nur Wahres berichten. Und weitere Freunde werden hieraus auch die Lehre ziehen und sagen: Ja, das, was der empfunden, was der empfangen und was der berichtet, der liebe gute Freund, wie ich es vernommen habe, so habe ich es auch erlebt, so wurde mir das auch berichtet. Und es kommt ja immer zu guter Letzt das Gleiche raus.

Hören wir jetzt den Originalton von Bruno Gröning und die Fortsetzung....


YouTube: Vortrag BG 08.12.1957 in Springe

Einstellen:

Wir danke für das Jahr 2019 und bitten

  • für das kommende Jahr für jeden einzelnen....
  • Um den göttlichen Schutz
  • Die göttliche Führung
  • Die göttliche Ordnung
  • Den Frieden im Herzen und unter den Völkern und Nationen, den WELTFRIEDEN
  • für ein glücklich gesundes Jahr 2020 und die Liebe und Fülle für jeden von euch,
  • Für alle Freunde Bruno Grönings
  • In allen Kreisen, Gruppen und Vereinen,
  • Für Mutter Erde und alles was lebt.... AMEN

Zum Schluss noch ein Gedicht:

Ein liebes Wort kann Tränen trocknen,
hilft dem, der traurig und verzagt,
vom Schicksal aus der Bahn gekegelt,
sich nach dem Sinn des Daseins fragt.

Ein liebes Wort schenkt Herzenswärme,
gibt dieser, ach so kalten Welt,
das kleine Fünkchen Hoffnung wieder,
was mehr als Einfluss, Macht und Geld.

Ein liebes Wort wird Frieden stiften,
bringt jedem, was er so begehrt,
die ersehnte Engelskunde:
Ja, du bist mir etwas wert.

Ein liebes Wort will ich dir schenken
an jedem Tag im neuen Jahr,
der Macht der Liebe ich gedenken,
selbst wandelnd, was noch wandelbar.

Autor: Reinhard Zerres