Hilfe und Heilung auf geistigem Wege 
durch die Lehre Bruno Grönings

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OM Deutsch Protokoll 19.08.2020


Willkommen liebe Freunde zu unserem OM heute am 19. August 2020. Nach unserer Sommerpause freue ich mich, dass wir heute abend wieder ein OM zusammen erleben dürfen. Möge unser himmlischer Vater dabei sein und uns heute wieder wichtige und richtige geistige Einsichten vermitteln und natürlich aus dem Leben und der Lehre Bruno Grönings viel Gutes berichten.


Bitte, öffnen wir uns der göttlichen Kraft, werfen wir alles hinaus, was uns belastet hat. Lassen wir alles los, was uns daran hindert, mit Gott und den himmlischen Mächten in Verbindung zu treten. Bitten und beten wir für ein Ende dieses Wahnsinns, der sich in unserem Land, in Europa und in der ganzen Welt zur Zeit noch abspielte. Möge die Wahrheit ans Licht kommen und alles aufgedeckt werden, was diesen Wahnsinn verursacht hat. Möge vor allem die Angst einem unerschütterlichen Vertrauen in das Gute weichen. Gerade in der heutigen Zeit gibt es viele Menschen, die sehr unter den Corona Maßnahmen gelitten haben. Es gibt einige sogenannte „Gewinner“ dieser Krise, die sich ordentlich die Taschen vollstopfen konnten, aber sie werden dadurch nicht glücklich werden, denn wir können Reichtum, sei es im Geiste oder im Materiellen nur genießen, wenn wir ihn teilen. Liebe Freunde, habt Vertrauen in die göttlichen Mächte, habt Vertrauen zu Gott, und habt Vertrauen zu unserem großen Freund Bruno Gröning. Wir stehen an der Schwelle eines großen Wandels und die nächste Zeit, vor allem der Herbst in diesem Jahr wird sicherlich turbulent werden. Wir brauchen Kraft, um diese Veränderungen zu begreifen und durchzustehen. Vor allem dürfen wir keine Angst aufnehmen. Die meisten Menschen hatten so viel Angst. Angst vor dem Leben, Angst vor dem Tod...Angst vor allem möglichen. Angst ist das Gegenteil von Vertrauen, liebe Freunde. Haben wir doch Vertrauen in unseren lieben Vater, in unseren Herrgott und seinem Helfer Bruno Gröning, der uns mit Sicherheit helfen wird, egal wie schlimm es kommt. Aber...

Ein großes Umdenken ist notwendig geworden, liebe Freunde, es geht so nicht mehr weiter. Ein großer Kampf ist auf der Erde zugange. Wir gehen den friedvollen Weg. Den Weg der Liebe und Wahrheit und des Friedens. Das ist unser Gebot, Dank Bruno Gröning wissen wir, dass wir nur so weitergehen können. Daher sind wir auf dem richtigen Weg. Egal, was geschieht, bleiben wir im Vertrauen an das Gute und werfen wir alles Ungute aus unserem eigenen System, lassen wir das Licht und die Liebe hinein und lasst uns in vollem Vertrauen immer wieder sagen: „Herr, Dein Wille geschehe, Herr, Dein Wille geschehe!“


Auf Facebook las ich folgende Worte:

Die Menschen halten so sehr an der Angst fest, dass sie vergessen zu leben. Mehr als Corona ist es die Angst, die die Menschen umbringt. Haltet also nicht an dieser Angst fest. Haltet am Leben fest und seid in jedem Augenblick glücklich. In jedem Augenblick ist das Leben eine Gnade (von Sriman Narayana,) von Gott, und ihr müsst das ehren, was er euch gegeben hat. Und ihr werdet es ehren, indem ihr euch selbst verwandelt, indem ihr euren Geist von einem, der sich in der Beschränkung befindet, in einen Geist verwandelt, der göttlich ist, einen Geist, der ohne jede Begrenzung ist. Das ist die Reise. Die spirituelle Reise ist die Transformation des Geistes selbst, und wenn der Geist transformiert ist, werdet ihr in der Lage sein, jedem dieses wertvolle Geschenk der Liebe zu machen.

Das ist der Sinn des Lebens, das ist es, was wir ein menschliches Wesen nennen. Um ein menschliches Wesen zu sein, müssen wir diese Liebe im Inneren nach außen ausstrahlen. Sonst geht das Leben weiter wie bei einem Tier, das kommt und geht. Sonst hat das Leben keinen Sinn.

Ihr seid aus einem bestimmten Grund hierher gekommen. Lernt diesen Grund kennen! Er besteht darin, zu strahlen, und das wird nur durch die Liebe geschehen. Es spielt keine Rolle, wie ihr in der Welt seid, nur durch die Liebe wird Er sich offenbaren. Ohne Liebe ist das Leben sinnlos und langweilig!

Schaut auf euer eigenes Leben: ohne Liebe wärt ihr unglücklich. Es gibt so viele unglückliche Menschen auf der Welt. Oft werde ich gefragt: „Es geschehen so viele Dinge in der Welt, wie kannst du noch lächeln und glücklich sein?" Ihr seht, wenn wir zur Negativität dieser Welt beitragen, wird das nichts ändern. Ihr müsst etwas Positives beitragen, das euch lieb ist: etwas Wunderbares, die Gnade des Lebens, des Liebens, der Beziehung zu Ihm und zu Ihm in jedem Menschen.

So lasst diese Liebe durch euch scheinen und schämt euch nicht dafür, wer ihr seid. Denn sehr oft konzentrieren sich die Menschen aufgrund ihrer Scham auf ihre eigene Negativität. Sie können diese Liebe, diese Freude nicht ausstrahlen. Seid also so, wie ihr seid, seid, wie Gott euch geschaffen hat. Er hat euch so erschaffen, wie ihr seid, wie ihr sein müsst, und er liebt euch einfach so, also fangt an, euch selbst zu lieben und beginnt, diese Liebe zu verbreiten.(PSV)

Ja, liebe Freunde, diese Liebe wollen wir jeden Tag in uns aufnehmen. Und wir wollen jeden Tag etwas Positives zum Leben beitragen und wenn wir nur einem Menschen Mut machen. Zu Beginn hören wir wieder ein paar Aussagen von Bruno Gröning:


 „Alles wovor man Angst hat, wird stärker, kommt von der bösen Seite, ist das Böse!“

Und genau das passt auf unsere Zeit heute. Was haben die Menschen für eine Panik gehabt? Man hat sie auch in Angst und Schrecken versetzt. Auch, wenn einige von euch mich vielleicht dafür verurteilen: Ich glaube nicht an diese Angst, ich glaube nicht an die Krankheit, ich glaube nicht an diesen Virus. Dieses ist meine Überzeugung, die ich auch sagen darf, oder nicht?


 „Wir müssen innerlich frei werden. Wenn ein Mensch geängstigt ist, wie soll dieser überhaupt in der Freiheit leben? Angst, so auch vor Krankheit ist übelstes Gift. Jeder Mensch hat stets kleinste materielle Giftstoffe in sich, die Angst löst sie aus. Der Mensch selbst gibt somit die Giftstoffe frei.“ (15.11.1954, Zeitung: Mensch und Schicksal)


"Die Angst kommt vom Bösen! Wer sie aufnimmt verliert die Verbindung zu Gott!"

(aus dem Buch „Kräfte des Geistes“ von A. Hosp)

Aber Ursache jeder Krankheit ist immer das Böse, das der Mensch aufgenommen hat und wenn Sie diese Unordnung beseitigen, müssen Sie in sich Ordnung schaffen. Sie müssen sich vom Bösen befreien, von jedem bösen Gedanken lossagen. Erst dann können Sie das Gute empfangen und die Ordnung kommt wieder zustande.“


 Ich beeinflusse keinen! Ich dränge niemanden etwas auf. Ich stelle jedem Menschen alles frei und rate ihm immer wieder an, sich erst von allem zu überzeugen. Überzeugen, sagte ich wieder einmal, ich kann es nicht oft genug sagen, wenn der Mensch von sich selbst überzeugt ist, überzeugen beginnt bei ihm selbst, das ist der Anfang. (26.12.1958)


Ich bin nicht einer von denen, die leichtgläubig sind. Das will ich von Ihnen auch nicht haben. Sie sollen auch nicht das glauben, was ich Ihnen sage, aber ich überzeuge mich. Überzeugen Sie sich auch? (05.10.1958)

Liebe Freunde, heute möchte ich euch einen kleinen Auszug aus dem Buch „Kräfte des Geistes“ von Alfred, genannt Fredy Hosp vorlesen. Fredy war - seitdem ihn eine Hebamme aus Unachtsamkeit kurz nach der Geburt in ein Waschbecken fallen ließ - spastisch gelähmt und schwerst behindert. Er saß im Rollstuhl und lernte im Jahre 1950 Bruno Gröning kennen und lieben. Leider kam er nie aus dem Rollstuhl heraus, aber seine Erlebnisse und Erkenntnisse im Zusammensein mit BG sind unglaublich wertvoll. Er erlebte viele Heilungen und seine drei Bücher, die er alle unter erschwerten Umständen mit einem Finger an seinem damals noch sehr einfachen Computer schrieb, sind bis heute wohl einige der wertvollsten Zeitzeugen-Dokumente über das Leben und die Lehre Bruno Grönings.


Auszug aus „Kräfte des Geistes“ von Alfred Hosp: Seite 66 - 74

Bevor wir die Schüler Bruno Grönings wurden, hatten wir sehr viele Bücher über angeblich geistige Zusammenhänge gelesen. Darunter waren die tollsten Schilderungen von vergangenen und künftigen Schöpfungsperioden Gottes sowie genaue Beschreibungen von den Bedingungen in den geistigen Reichen. (...)

Als ich bei BG mit einem gewissen Stolz darauf hinwies, dass wir uns in geistigen Dingen auskennen, da wir schon viele okkulte Bücher gelesen hätten, fragte er uns unvermittelt, indem er unwissend tat: „Okkult. Was ist Okkultismus? Was bedeutet das?“

Ich war über dies Frage sehr erstaunt und antwortete wichtigtuerisch: „Aber Herr Gröning, das ist das Wissen um die geistige Geheimlehre!“ Dieser antwortet bedächtig: „So, so, Geheimlehre! Bei Gott gibt es keine Geheimnisse. Das haben nur die Menschen in ihrer Überheblichkeit gesagt, um sich selbst herauszustellen. Merke dir was ich jetzt klar stelle: Die Zeit der Geheimnistuerei ist endgültig vorbei! Es wird nun in aller Öffentlichkeit ohne Umschreibungen gesagt, was der Mensch benötigt und was Gott will. Die Verbindung zu Ihm hat jeder nötig.


Da gibt es keine Ausnahmen, denn jenen Menschen, die wirklich glauben und vertrauen, wird auch die göttliche Kraft und Hilfe tatsächlich zuteil werden!“

Wir waren von Grönings klaren Worten sehr beeindruckt und schwiegen, so wie auch alle anderen Anwesenden. Der Glaubensvortrag begann nach dem Nachtmahl und dauerte bis nach Mitternacht. Während seiner begleitenden Erklärungen war der Raum spürbar vom göttlichen Heilstrom erfüllt. BG forderte die Freunde immer wieder auf, über ihre eigenen Erfahrungen mit der göttlichen Hilfe zu berichten. Er verwies voll Nachsicht und Güte auf die Fehler, die ihnen dabei noch unterlaufen waren. Aber nicht, wie er sagte, um sie zu kritisieren, sondern nur, damit die anderen Freunde keine gleichen oder ähnlichen Fehler begehen müssen, um daraus die bittere Lehre zu ziehen.


Gröning sagte mehrmals, daher möchte ich es an dieser Stelle wegen der Wichtigkeit nochmals wiederholen: „Seien Sie einem anderen nie böse, auch wenn er Ihnen noch so viel Ungutes angetan hat. Denn alles Böse, das Sie selbst aufnehmen, wenn Sie sich ärgern, belastet Ihren Körper. Seien Sie im Gegenteil dankbar, dass Ihnen von den unangenehmen Zeitgenossen gezeigt wurde, wie man es NICHT macht. Es kann Ihnen die Hilfe Gottes nur dann zu teil werden, wenn Sie nichts Böses mehr in sich aufnehmen und somit speichern.“


Ein interessantes und wichtiges Detail des ersten erlebten Vortragsabends mit BG sei noch hervorgehoben: Er gründete - zum Erstaunen aller – just in jeder Stunde die Arbeitsgemeinschaft mit folgendem Hinweis: „Der Worte sind genug gesprochen, ab jetzt muss jeder an sich selbst arbeiten, wenn er Hilfe bekommen und behalten will.“


Man merkte direkt, sie die Anwesenden fassungslos nach Luft schnappten und kein Wort der Erwiderung herausbrachten. Gröning spürte diese Verunsicherung und ergänzte: „Ja, Freunde, Sie glaubten bis jetzt immer, wenn Schwierigkeiten auftreten – da gehen wir eben zum Gröning! Der wird schon wieder alles in Ordnung bringen. Aber so einfach geht das nicht. Ich helfe gerne und glaube auch für Sie an die Hilfe, wenn Sie selbst das noch nicht können. Geben Sie jedoch acht, das heißt beachten Sie die Hilfe Gottes, zeigen Sie sich ihrer würdig und seien Sie stets dankbar, wenn Sie die Heilung erhalten haben. Die Hilfe kommt immer von Gott selbst und nie von mir. Auch bin ich nicht ihr Mülleimer in dem man allen Dreck hineinwerfen kann, mit dem Glauben, der wird es schon schlucken. Wer von Ihnen betrachtet mich als seinen Mülleimer?


Man konnte das verlegene Schweigen, das nun den Raum erfüllte, förmlich als eine innere Bedrückung fühlen, aber keiner hatte den Mut ehrlich auszusprechen, was er dachte und insgeheim erwartete. Schließlich brach Gröning das Schweigen: „Warum traut sich keiner der Freunde meine Frage zu beantworten? Sind keinem von Ihnen solche Gedanken gekommen oder sind Sie nur zu feige es hier zu bekennen?“

Einer der Anwesenden fasste sich ein Herz und sagte zaghaft: „ Naja, Herr Gröning, so krass wie Sie möchte ich das nicht formulieren. Natürlich sind wir froh, wenn wir über Sie Hilfe bekommen. Aber als einen Mülleimer? Nein, an so etwas hat ganz bestimmt noch keiner von uns gedacht. Das können Sie uns glauben, dazu verehren wir Sie viel zu sehr.“


BG bemerkte zufrieden: „Ich habe diese Frage nur deshalb an Sie gerichtet, weil ich darauf aufmerksam machen wollte, was doch ein Mensch einem anderen aufzuladen vermag, wenn er gedankenlos glaubt sagten zu können: Der oder die wird mir schon helfen, da brauche ich nichts dazu beizutragen. Wenn solche Überlegungen auch nicht böse gemeint sind, so beinhalten sie dennoch das VERLANGEN, ein anderer möge den eigenen, selbstverschuldeten Dreck abnehmen – und das ist gefährlich. Wenn ich selbst das bei dem einen oder anderen Hilfesuchenden tun darf, dann ist es mir von Gott freigestellt und das Böse, die Belastung wird VERBRANNT. Wenn jedoch einer von Ihnen das versucht, dann führt dieser VERSUCH für ihn immer zum Übel.


 Ich warne Sie, liebe Freunde, befassen Sie sich nie mit dem Bösen, und schon gar nicht mit jenem anderer Leute. Wenn Sie wirklich helfen wollen, dann bitten Sie Gott um Hilfe und überlassen es IHM ganz allein, wie und auf welche Weise die notwendige Hilfe gewährt wird. Wenn diese Bitte um Hilfe und Heilung Ihr Herzenswunsch ist, so wird er in Bezug auf die seelisch-geistige Reife erhört und erfüllt. Das ist der Hintergrund, weshalb Sie nie die Heilung VERLANGEN dürfen, sondern nur durch die göttliche Gnade ERLANGEN können.


(...) Erwähnen muss ich noch, wie gesundheitsschädlich ein Leben in fortgesetzter Aufregung ist. Es entstehen dadurch im Körper , an allen möglichen Stellen Verspannungen , welche die Blutzirkulation derart behindern, dass die Organe unterversorgt und dadurch geschwächt werden, was oft der Keim für künftige schwere Belastungen sein kann. So gesehen wird es verständlich, wenn ich wiederholt sagte, dass alle Krankheiten geistige Ursachen haben, da sie durch Schwächung der inneren Abwehrkräfte zustande kommen.“


Es war nach Mitternacht, als wir uns von Bruno Gröning und unseren Gastgebern voll des Dankes verabschiedeten. Herr Bavay, der uns bis zum Gartentor begleitete, beschrieb noch den Weg bis zur Herberge und dann waren wir zwei Rollstuhlfahrer mit meiner Tante endgültig allein. In der stockdunklen Nacht war der Nebel so dicht, dass es einige Anstrengung kostete, den Straßenrand nicht aus dem Blickfeld zu verlieren.

Lilo hatte die Idee, unsere einzige schwachleuchtende Taschenlampe an der Lenkstange ihres Selbstfahrers zu befestigen. Dann zogen wir – mit unglaublichem Vertrauen auf den göttlichen Schutz – los. Vor uns lag die völlig unbekannte Straße, der wir mit zäher Geduld Meter für Meter abringen mussten. Die wenigen Autos, die wegen des dichten Nebels auch nur im Schritt-Tempo fahren konnten, überholten uns vorsichtig, während wir so nahe wie möglich am Straßenrand blieben. Aber gerade diese Autos gaben die Gewissheit, dass wir uns noch auf festem Erdboden befanden und nicht irgendwo in einer unwirklichen Sphäre zwischen Raum und Zeit gestrandet waren.


Wir erreichten dann doch, nach unendlich lang erscheinendem Fußmarsch, die kleine Ortschaft mit den wenigen Bauerngehöften. Dass wir noch dazu das richtige Quartier fanden, grenzt in meinen Augen noch heute an ein Wunder. Endlich im Zimmer angelangt, nachdem wir über eine steile Treppe getragen worden waren, erlebten wir eine Überraschung. Man hatte uns das Schlafzimmer der jungvermählten Eheleute zur Verfügung gestellt, denn als wir die Kästen öffneten, um unser spärliches Gepäck unterzubringen, fanden wir diese gesteckt voll mit Heiratsgut und mindestens zwanzig Stück Wachsstöcken mit einer geschätzten Brenndauer von mehreren hundert Stunden. Aber das machte uns nichts aus, wir nahmen alles so wie es uns dargeboten wurde und schliefe alsbald glücklich ein. Der erste Tag dieser zweiten Begegnung mit unserem geistigen Lehrer Bruno Gröning, war der Beginn einer innigen, ehrerbietigen Freundschaft, die über alle körperlichen Begrenztheiten hinaus erhalten bleiben sollte.

Als wir am nächsten Morgen erwachten, erfüllte uns ein unbeschreibliches Gefühl der Erleichterung. Es schien, als habe mit einem Schlag eine neues, sinnvolleres Leben begonnen. Nach dem kräftigen Frühstück mit echter Bauernbutter und wohlschmeckendem Schwarzbrot, das ich wegen meiner geschwächten Galle erst nach einigem Zögern gegessen hatte, zogen wir wieder zu Fuß los. Bei Tag erkannten wir den Frieden und die zarte Schönheit der bayrischen Landschaft und auf dem Weg zum Hause Bavay ließen wir uns viel Zeit. Es war ein herrlicher sonniger Vormittag. Nach mehr als einer Stunde und Überwindung der Straßensteigung, standen wir gegen 10 Uhr 30 glücklich, aber etwas außer Atem – vor de Gartentor des Ehepaares Bavay.

Wir wurden gebeten, noch etwas im Garten zu warten, was uns überhaupt nichts ausmachte. Im Schatten eines Baumes konnte ich mich vollkommen entspannen und versenkte mich in ein Gebet. Die göttliche Kraft durchströmte mich in Wellen, und es war merkwürdig, dass sich gleichzeitig eine seelisch-geistige Wandlung anbahnte, die sich etwas später im Haus vehement fortsetzen sollte: Die ständige Angst, die mich nie ganz losgelassen hatte, empfand ich plötzlich nicht mehr so quälend, denn sie wurde von einem inneren Gefühl der Ruhe und Befreiung abgelöst. Ich gab mich diesem Elementarerlebnis voll hin ohne es verstehen oder erklären zu können. Nach einer Weile, ich hatte den Zeit begriff verloren, teilte uns Herr Bavay mit, dass wir von Herrn Gröning erwartet werden. Voll Freude betraten wir den Raum und wurden freundlich gebeten Platz zu nehmen. Lilos und ich setzten uns auf das Sofa und alle schwiegen.

Nach einiger Zeit blickte mich Bruno Gröning an und sagte: „Du brauchst keine Angst mehr zu haben, dass man dir die Lilo wegnimmt, denn Gott schützt euch und wird so etwas nicht zulassen. In diesem Leben ist sie für dich bestimmt!“

Es verwirrte mich sehr, dass er so genau mein heimliches Problem erkannt hatte und so trostreich zu mir sprach. Nach einer kleinen Denkpause fasste ich mir ein Herz und erwiderte zaghaft: „Ja, aber Lilos Mutter will eine Trennung erzwingen...“

Gröning fragte mich daraufhin ungehalten: „Wer ist mächtiger, Gott oder Lilo’s Mutter? Wenn du ehrlich der geistigen Hilfe vertraust, kann kein Mensch dem Ratschlag Gottes zuwiderhandeln. Du musst nur – und das in jeder Situation einer scheinbaren Gefahr – durch dein ABSOLUTES VERTRAUEN die Verbindung nach oben aufrecht erhalten. Allein der geringste Zweifel oder der kleinste Anflug von Angst unterbrechen den Schutz – und du wirst ein Spielball des Bösen! Das Böse aber kann dir nur dann jede Gedanken schicken, die dich ängstigen, wenn du sie annimmst. In einem solchen Fall würdest du vor lauter Albträumen nicht mehr schlafen können. Es liegt also alleine an dir, was deine und Lilos Zukunft bringt.“


Gedanklich wie gelähmt und hilflos, fast betäubt konnte ich der Erklärung Bruno Grönings kaum folgen. Zu neu, zu unwirklich erschien mir die Möglichkeit, mit der richtigen geistigen Einstellung und trotz meiner körperlichen Hilflosigkeit, mein künftiges Schicksal selbst zu steuern. Bisher wurden uns von den nicht behinderten Menschen unserer Umgebung wiederholt eingebläut, dass jene, die sich in einem solch behinderten Zustand befinden wie wir, kein Recht haben, auch nur einen kleinen Wunsch zu äußern. Wer abhängig ist, so hieß es, muss das tun, was sich die ohnehin überlastete Familie vorstellt, und damit basta!


Daher schien uns die Aussage Bruno Grönings wie aus einer anderen Welt zu kommen. Wenn ich dann noch an den Dickkopf von Lilo’s Mutter dachte und dann die unfreundlichen Bemerkungen meiner Eltern, so schnürte mir – bei dem Gedanken an sie – schon wieder die hochsteigende Angst die Kehle zu. Ich kämpfte mit den Tränen. Gröning las in meiner Seele wie in einem aufgeschlagenen Buch und sagte erklärend:

„Die Angst kommt vom Bösen. Ja, ist das Böse! Wer sie aufnimmt, verliert die Verbindung zu Gott. Für euch gibt es nur eine Möglichkeit, die gemeinsame Zukunft zu meistern: Wenn ihr nie auf Menschen hört, sondern ALLEIN auf Gott.“


Während Lilo erleichtert mit dem Kopf nickte, versuchte ich krampfhaft, die bei mir fast als Dauerzustand vorhandene Angst loszuwerden, aber sie fiel mich immer wieder an, so wie ein reißender Wolf seine hilflose Beute. Nun begann in mir ein Kampf zu toben: Es wechselten Sekunden des wohltuenden Gottvertrauens mit Zuständen einer würgenden Verzweiflung, die mir den kalten Schweiß auf die Stirne trieben und die allgemeine Spastik verschärfte. Lilo, die meinen inneren Kampf bemerkte, stützte mich liebevoll, sprach aber kein Wort und versenkte sich in stillem Gebet. Auch Gröning wirkte ganz ruhig und konzentriert. Einige Zeit später, die mir schier endlos erschien, geschah dann das Unfassbare: Nach einem letzten wütenden Angriff des Bösen breitete sich in meiner bisher so gequälten Psyche eine noch nie erlebte Stille und Harmonie aus. Alle bedrohlichen Vorstellungen verblassten und bedrückten mich nun nicht mehr. Sie hatten plötzlich ihren Schrecken verloren. Kurzum, meine Gefühlswelt war mit einem Schlag voll Zuversicht und Gottvertrauen. Es hatte eine der vielen seelisch-geistigen Heilungen in mir stattgefunden.


Bruno Gröning lächelte zufrieden: „So ist es recht! Merke dir das soeben Erlebte; und lasse dich nie mehr von Menschen in eine Unruhe versetzen, denn diese wissen weder von der göttlichen Führung noch vom göttlichen Schutz. Dieser kann aber nur durch dein eigenes Vertrauen wirksam werden. Daher sage ich wie schon so oft mit Recht: VERTRAUE UND GLAUBE!“

Das war der wirkliche Bruno Gröning!

Anny Freiin Ebner von Eschenbach


Offene Worte einer ehrlichen, mutigen Gott- und Wahrheitssucherin, die Bruno Gröning viele Jahre hindurch gut kannte und zu einem maßgebenden Urteil über ihn berechtigt ist

(Nachdruck aus „Geistiges Leben“, Felix Schmidt, Cleveland 1/Ohio, P. O. Box, Juni- heft 1962)

Es war im Jahre 1950 bei Heilpraktiker Enderlin in München, als ich Bruno Gröning zum ersten Mal persönlich erlebte.

Was mich dort hinzog, war einesteils mein großes geistiges Interesse an diesem außergewöhnlichen Menschen und andernteils hatte ich es satt, von meinem damaligen Arzt weiter alle möglichen Spritzen angeboten und verabreicht zu bekommen.

Durch das Studium okkulter und indischer Weisheiten angeregt, wusste ich theoretisch, dass es gewisse Menschen gibt, die durch Schulung besondere Kräfte erwarben, deren Anwendung durch ihre innere Einstellung entweder zum Wohle der Menschheit eingesetzt oder aber zu persönlichen Vorteilen missbraucht werden können; kurz gesagt ob sie schwarz- oder weißmagischer Natur sind.

Infolge der vielen sich widersprechenden Zeitungsberichte konnte ich nicht klar fest- stellen, zu welcher Richtung Bruno Gröning gehört. Einmal schrieben die Journalisten, er sei ein Heiliger, dann wiederum erschienen plötzlich fast täglich Extrablätter, in denen er als „Teufel“ gebrandmarkt wurde.

Dies war der Grund, warum ich Bruno Gröning zunächst beobachtend gegenüber stand, denn ich wollte absolut wissen, was für ein Mensch dieser Träger besonderer Kräfte ist.

Aber ich brauchte nicht lange zu beobachten; nicht lange zu „prüfen“; in Sekunden- schnelle erfühlte ich es; „Diese in sich ruhende Sicherheit, Güte, Bescheidenheit und Geduld ist nur einem möglich, der in vollster Verbindung mit Gott steht“.

So fasste ich tiefes Vertrauen und bald wusste ich beglückend, dass ich einen wahren Menschen erleben durfte; einen Menschen, der alles das, was ich nur theoretisch wusste, praktisch verkörperte.

Meine körperliche Unordnung (Erkrankung) wich einer Harmonie und Ordnung; ja es war ein förmlicher Hinauswurf in Form von eitrigen Ableitungen durch Nase und Augen. In Kürze war ich meine Beschwerden los, an denen zwei Ärzte und eine Ärztin ein Jahr lang herumdokterten und überhaupt nicht herausbekamen, was es eigentlich sein könnte.

Ich erkannte, dass ich einen wahren Lehrer gefunden hatte und besuchte deshalb alle nur erreichbaren Vorträge von Bruno Gröning. Besonders im Fremdenheim Weikersheim in Gräfelfing bei München hatte ich die Möglichkeit, fast jede Woche ein oder zwei Vorträge mit anzuhören.

Fast unglaubliche Heilungen durfte ich so auf diese Art und Weise miterleben und hörte mit eigenen Ohren, was die Geheilten selbst berichteten.


Um nur einige zu erwähnen:

Die Heilung eines schwersten Herzleidens einer Frau aus Augsburg, die dann aus Dankbarkeit omnibusweise leidende Menschen zu den Vorträgen brachte; die Heilung einer Frau, die einen Gehirntumor hatte, bereits ein ganz verzerrtes Gesicht hat-

te und schon ganz verwirrt war. Von Vortrag zu Vortrag konnte ich selbst feststellen, wie sie in ihrer Rede und in den Gesichtszügen wieder normal wurde.

Oder ich erinnere mich an eine Dame aus New York, die sich für die Fernheilung ihrer Tochter in einem New Yorker Krankenhaus bedankte, die an Brustkrebs gelitten hatte.

Ich erlebte mit eigenen Augen und Ohren, wie Taube wieder das Gehör zurück erhielten; wie Stumme plötzlich wieder ihre Sprache fanden; wie Menschen, die auf Krücken mühselig hereinhumpelten, plötzlich während des Vortrages ihre Stöcke wegwarfen und auf Gröning zugingen mit Ausrufen wie: „Ich kann ja wieder frei und ohne Schmerzen gehen!“

Sie gingen dann meist hinaus auf den Gang und liefen hocherfreut die Treppen auf und ab! Wollten sie aber Bruno Gröning danken, so wehrte er stets mit den Worten ab: „Nicht mir dankt, sondern Gott, und zeigt nun in Eurem Leben, dass Ihr wahre Gotteskinder seid!“

Manchmal wollten sie ihm die Krücken schenken; da nahm er sie und brach sie aus- einander wie Streichhölzer; ohne Anstrengung. Dabei waren sie oft faustdick. Da merkte ich, welche physische Kraft neben der geistigen Kraft in diesem eigentlich zierlichen Körper steckte.

Noch unendlich viel erlebte ich und könnte hierüber lange Berichte verfassen; doch scheint mir eines besonders erwähnenswert; nämlich wie sich Bruno Gröning mit großer Geduld auch jenen widmete, die nicht reagierten.Er zeigte ihnen die Wege zur Ordnung der Gedanken und Ausrichtung zum Guten; er rief immer wieder und wieder die Menschen auf, sich vom Bösen, vom Satanischen loszuarbeiten; zu befreien, damit er ihnen die helfende Hand reichen konnte.

Bruno Gröning sprach wie alle Weisen und Lehrer stets in Gleichnissen. Diese waren immer dem Bildungsstand der Zuhörenden angepasst. Dadurch erzog er die Anwesenden zu einem konzentrierten Aufpassen, und jeder konnte herausfühlen: Das geht mich an!


Durch die vielen Jahre hindurch hörte ich wohl an die hundert Vorträge, und jeder war wiederum anders. Sie waren alle aus innerer Eingebung geformt; nicht vorher verstandesmäßig zusammengestellt. Daher sprachen sie auch direkt zum Herzen! Welche Freude war dann bei ihm, wenn er helfen konnte!

Nicht ein einziges Mal erlebte ich, dass er Geld für eine Heilung forderte; auch nicht beim Reichsten; ja oft ließ er einem Armen noch von Anwesenden Geld geben. Kam einer und wollte mit anbieten, von Geld eine Heilung erzielen, so wies ihn Bruno Gröning ab, und zwar brüsk mit den Worten: „Ich verkaufe keine göttliche Kraft!“

 Diese Gelegenheiten – und wenn Menschen Unwahrheiten hervorbrachten – waren die einzigen Momente, wo ich hörte, dass er auch streng sein konnte; während er sonst die Güte selbst war; dazu immer hilfsbereit und freundlich; meist jedoch dabei ernst. Selbst in seinem Humor war stets ein gewisser Ernst vorhanden.

Diese Erlebnisse schauten also so ganz anders aus als gewisse Presseberichte. Hierzu muss ich noch erwähnen, dass leider auch Menschen um ihn waren, die sich zuerst helfend und fördernd für sein Werk anboten – ja oft mit einsetzten -, aber dann plötzlich eigene Interessen und Vorteile daraus zu ziehen suchten. So wurden aus Freunden in vielen Fällen Gegner. Mit welcher Leichtigkeit hätte er diese seine falschen Gesinnungsfreunde strafen können, und ich muss ehrlich sein; wir wahren Freunde wünschten es, wenn wir erfuhren, wie diese seine Gegner in Gemeinheiten und Verleumdungen ausarteten.

Da aber mussten wir aus seinem Munde hören: „Ich liebe auch meine Feinde! Der Böse fängt sich in seinen eigenen Netzen. Sie tun mir nur leid!“

Mitunter erlebte ich, wie wiederum – Bruno Gröning im Jahre 1949 in Herford am Anfang seiner Tätigkeit als geistigen Heiler – aus Feinden Freunde wurden, die schließlich zugaben, dass sie aus Unkenntnis oder Beeinflussung der Umgebung gegen Gröning gehandelt hatten. Manche Rückfälle in alte Leiden entsprangen aus dieser Einstellung; aber reumütig erkannt, wurde die Ordnung des Körpers und der geistigen Erkenntnisse sehr bald durch seine Hilfe wiederhergestellt.

Immer musste man aus eigenem Wunsch Bruno Gröning um Hilfe ersuchen, da er jeden selbst entscheiden ließ, ob er seine Hilfe annehmen wollte oder nicht. Somit ist die Annahme, dass er mit Hypnose und Suggestion arbeitete, völlig falsch! Seine Lehre und sein Handeln waren auf der Lehre Christi aufgebaut. Das Gebot des großen Nazareners war auch sein Gebot: „Liebe Gott über alles und deinen Nächsten wie dich selbst!“

Wundervoll war es, wenn er seine Freunde durch sein tiefes Wissen und Können immer näher zur Gotteserkenntnis führte.

Da er in seinen Gesprächen alles von einer hohen Warte aus beleuchtete, traf er stets den Kern einer Sache. Er war somit Wissenschaftlern, Professoren, Künstlern und Geistlichen in der Unterhaltung überlegen. Er führte sie mit schlichten, kernigen Worten an die Lösung ihrer Probleme heran.

Durch sein stilles, bescheidenes Wesen machte er gar kein Aufhebens von seinem Wissen und das war auch der Grund, dass er für primitiv und ungebildet von ober- flächlichen Weltmenschen eingeschätzt wurde.

In Wirklichkeit besaß Bruno Gröning ein Wissen, das weit voraus erkannte und das in die tiefsten Gründe der menschlichen Seele reichte. Deswegen kamen auch einzelne Leiter von religiös-philosophischen oder ethischen Sekten zu seinen Vorträgen und suchten die Verbindung zu ihm. Hierdurch erschien dann wenigstens da und dort ein

verständnisvoller Artikel über Bruno Gröning; doch war dies – im Gesamten gesehen – natürlich nur ein Tropfen auf einen heißen Stein, wenn man an die vielen entstellenden und lügenhaften Presseveröffentlichungen denkt.

Groß war seine Freude, wenn ihn aufrichtige Menschen in seiner Berufung, den Leidenden zu helfen, ehrlich unterstützten; denn schwer, sehr schwer war sein Weg in dieser so technisch und materiell denkenden Zeit.

Das geistige Ziel Bruno Grönings bestand nicht nur in der Heilung des kranken Körpers, sondern entsprang dem höchsten Idealismus, die Menschen wieder zu einem wahren Leben in und mit Gott zurückzuführen.

Aus diesem Grunde wirkte er schon allein durch sein Dasein „aufregend“ und „feindlich“ für alle jene, die von der Unordnung bzw. von der gottentfernten Weltordnung leben und daraus ihren Verdienst ziehen.


Somit war er den bösen und unguten Menschen unliebsam und unangenehm; dem Bösen war er „ein Dorn im Auge“ und hier lag der Grund für den großen, gehässigen, schmutzigen und vereinten Kampf gegen ihn, der von Unwahrheiten, Bosheiten, Neid usw. nur so gespickt war.

Viele, viele Menschen wurden deswegen von ihm abgehalten, denn die journalistischen sensationellen Verdrehungen und Verleumdungen einschließlich der häufigen Gerichtsprozesse sowie die fälschliche Einreihung in das Heilpraktikergesetz trugen dazu bei, dass sich die nicht selbstständig denkende Masse beeinflussen ließ und sich von ihm abwandte.


Ich aber, die ich mich zu den engsten Freunden Bruno Grönings zählen durfte, kann mir aus dem Miterleben und dem tiefen Einblick in die Lehre und den Menschen Bruno Gröning nach vielen Jahren und Erfahrungen ein objektives Urteil erlauben. Dieses Urteil lautet:

„Der Mensch Bruno Gröning war klein von Statur, aber das durch ihn hindurchgeflossene Göttliche war übermächtig groß in ihm und verband sich mit einem weisheits- vollen inneren Wissen; einem gottergebenen Wesen sowie einer Sicherheit und Können, ausstrahlenden, doch dabei bescheiden gebliebenen christlichen Persönlichkeit.“

In tiefer Dankbarkeit und Verehrung bin ich Bruno Gröning verbunden; mein Leben wurde so reich, da ich ihm nah sein durfte, anderen Gutes zu tun und darüber hinaus bin ich durch ihn in ein Erkennen des wahren Lebens geführt worden; nicht mit Worten, sondern mit Taten der Liebe und des Dienens.

Nun möchte ich mit euch ans Eingemachte gehen. Wir wissen von Bruno Gröning, dass er die Zukunft in allen Facetten voraussehen konnte. Wir haben ein Tonband aus dem Jahre 1952, dessen Text wir hier heute auch gemeinsam durchnehmen wollen. Allein deshalb, dass wir erkennen, was die Ursache dieses ganzen Irrsinns ist, der sich gerade auf der Welt abspielt.


Heute schreiben wir den 31. Dezember 1952.

Ein Jahr vor dem 1. Weltkrieg 1914 habe ich vorausgesagt, wann dieser Krieg beginnt, wie er fortgeführt, die Dauer des Krieges und was dieser Krieg nach sich zieht. Zufällig hat dieses alles genau gestimmt. Aber warum spreche ich zu Menschen dieser Erde? Spreche deshalb weil ich den Weltfrieden will, denn die Weltmenschen, die auf dieser göttlichen Erde leben, sind kran. Krank in allem, krank ist der Geist. Zerstört ist all das Natürliche und dieses alles macht sich derart stark bemerkbar, so dass der Mensch nur in Unfrieden leben kann. Es ist unbedingt notwendig, dass daraufhin gearbeitet um den Weltfrieden herbeizuführen.

Schon im Jahre 1927 - 12 Jahre vorher habe ich den Weltbrand 1939 - seine Entwicklung und sein Ende mit Fortsetzung vorausgesagt. Was die Zukunft uns Erdbewohnern bringen wird, will ich allen Menschen dieser Erde im voraus sagen: Verwirrte, ja sogar sehr bös gewordene Menschenhirne sind total dem Materialismus verfallen und somit gehen diese über Leichen. Das heißt, durch diese Verwirrung, durch all diesem Bösen, das sie in sich aufgenommen, arbeiten sie daraufhin Menschenleben zu vernichten, um nur selbst in den Genuss zu kommen, in den Genuss der Gewinnsucht, in den Genuss des Materiellen und dafür peitschen sie ihre Mitmenschen auf, die dann den Kampf für sie zu führen haben. Krieg! Alles wird darauf vorbereitet, und „Bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt“ und da selbst wird nicht danach gefragt, ob Menschen ihr Leben einbüßen oder nicht. Vorher macht man den Menschen Versprechungen noch und noch. Wenn wir den Sieg, den Sieg für uns zu verbuchen, dann wird es uns so und so und so ergehen.


Das Beste wird nur gesprochen, d.h. den Menschen dieses vorher zu Füßen gelegt, und zwar das, was sie noch nicht besitzen. Sie selbst wollen sich über die Macht, die Macht dieser Erde hervorarbeiten, so dass sie nur alleine die Macht besitzen, über diese Erde zu bestimmen.

Das heißt, hiermit wird schon die Vorarbeit geleistet, all das Göttliche versucht, aus dem Leben zu löschen. Und hier wollen Menschen über die Welt, über diese Erde regieren, die sich über Gott gestellt, indem sie Gott gefällt, d.h. Gott vernichtet. Vernichtet haben soweit, aber eines kann ich heute schon sagen, dass diese Menschen ihr Vorhaben nicht gelingen wird, sie vernichten sich selbst. Denn wer sich gegen Gott stellt, der fällt!


Was ich allgemein über den Weltfrieden zu sagen habe, will ich laufend den Menschen davon unterrichten, wie es nur möglich ist, dass dieser zustande kommt. Laufend werden Sie hören, schon Jahre im Voraus werde ich den Menschen das zu sagen wissen - wie es möglich und was dazu getan werden muss - mitteilen. Er darf nicht länger unwissend bleiben, denn die Menschen die darauf hingearbeitet, Menschenleben, Erdenleben zu vernichten, das nur göttlich ist. Keine Stunde darf vergehen, ...


Und so ist er zum Werkzeug des Satans geworden. Den besten Beweis daran sehen wir, dass er nur darauf hin arbeitet, alles Gute, Göttliche zu vernichten. Der Satan wütet in diesen Menschenleibern. Sie sind erhaben geworden, indem sie ja von den Menschen gefördert, von den Menschen ernährt und wogegen Menschen sich nicht wehren; sondern sie sagen immer wieder, die da oben werden es meistern oder sie werden es nicht meistern. Aber noch niemand hat es gewagt, denen die Wahrheit zu sagen, dass sie sich fast restlos auf dem Irrwege, auf den Irrwegen befinden, von dem wir sie befreien sollen.


Wir werden (hin-)zugerufen. Sie schreien um Hilfe, zeigen es nur nicht, sie locken uns heran und wir sollen das Werkzeug werden, dass sie aus dieser Not, aus diesem Elend, aus dieser Verwirrnis befreit. Wir sollen kämpfen dafür, dass diese Menschen, die der Sucht verfallen, wieder heraufbringen, so dass sie über uns stehen, und kommandieren, uns diktieren, wie wir zu leben, so dass wir noch weiter vom wahren göttlichen Weg abkommen, so dass wir dann ebenfalls zum Werkzeug des Satans werden können und uns später davon nicht mehr befreien (können), zu Menschen, die der Sucht soweit verfallen, d.h. die Ichsucht, die Herrschsucht. (Ende des Tonbands)


 Einstellen


Liebe Freunde stellen wir uns jetzt ein, dass dieser Wahnsinn beendet wird, dass wir wieder Menschen sein dürfen, dass wir menschlich sein dürfen.


"Weil der Mensch nicht stark genug ist, deswegen sage ich, er muss sich vom Bösen abwenden, er muss erst Kräfte sammeln, Kräfte in sich aufnehmen, er muss sich erst von dem überzeugen, was Gott ist und wer Gott ist und wie Gott ist und was Gott für ihn bestimmt hat. Davon soll er sich erst überzeugen, und er wird überzeugt, so er seinem Körper Beachtung schenkt, und er wird wieder voller Kräfte sein, er wird die Wahrheit am eigenen Körper erfahren."

Bruno Gröning