Hilfe und Heilung auf geistigem Wege 
durch die Lehre Bruno Grönings

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OM 14. November 2018

Online Meeting 14.11.2018


THEMA: „Aus der Gefangenschaft in die Freiheit“


Willkommen, meine lieben Freunde zu unserem OM heute am 14. November 2018.

Ich freue mich, heute wieder hier mit euch zusammen sein zu dürfen und dass wir gemeinsam die göttliche Energie, den Heilstrom Gottes in uns aufnehmen dürfen, so wie es unser großer Freund Bruno Gröning gelehrt hat. Bitte denkt auch wieder an die empfohlene Sitzhaltung. Arme und Beine nicht überkreuzen, sondern mit der Wirbelsäule gerade sitzen und beide Hände wie zwei Schalen auf die Oberschenkel legen. Wir schalten auf Empfang, liebe Freunde, und wir danken schon jetzt dem Herrgott für Seine große Güte, uns wieder mit göttlicher Energie zu versorgen, mit Erkenntnissen und mit leuchtenden Sternen aus der umfangreichen Lehre Bruno Grönings. Entspannt euch und atmet ein paar Mal tief durch, und spürt in euren Körper hinein. So, wenn ihr jetzt aufnahmebereit seid, können wir beginnen.


Unser heutiges Motto: Aus der Gefangenschaft in die Freiheit. Ja, liebe Freude, das ist ein großes und wichtiges Thema. Fühlten wir uns nicht alle in irgendeiner Form als Gefangene? Gefangen im Körper, gefangen in gewissen Situationen, am Arbeitsplatz, in der Familie? Im Bekannten und Verwandtenkreis? Situationen, die im Leben auftauchen, gefangen in einer Krise oder Krankheit, die über uns hereinbrach? Liebe Freunde, kein Mensch war bisher absolut frei davon. Obwohl wir alle den freien Willen haben, und wir jederzeit frei entscheiden können, so haben wir uns oft in Situationen hineinmanövriert, in denen wir dann an einen Punkt gekommen waren, wo wir nicht mehr ein noch aus wussten, wo wir absolut manövrierunfähig wurden und nichts mehr ging.


Oder es kam von außen eine Situation auf uns zu, ein Schicksalsschlag oder eine Nachricht, die uns so beeinflusst hat, dass wir selbst von dem Leid erfasst wurden, das ein anderer uns zutrug. Und, und, und es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten im Leben, an denen wir dann wiederum lernen und die uns die wertvollen Erfahrungen bringen, die wir brauchen, um wieder eine Stufe höher zu steigen auf der Spirituellen Leiter, hinauf zu Gott, hinauf zum Himmel, der unser Zuhause ist, und in den wir alle eines Tages zurückkehren.


Bruno Gröning sagte: „Will der Mensch nicht frei sein? Aber er wurde ja von vornherein um diese seine Freiheit, die Gott ihm gegeben hat, gebracht, von Menschen die unwissend sind, die nur in dem Glauben lebten, dieses, das und jenes müsse so sein, er hat sich danach zu fügen. Da ist er menschenhörig geworden, und daher konnte er nicht mehr auf das hören, was GOTT ihm zu sagen hat. Und daher stand er auch nicht mehr in der göttlichen Führung. Da wurde er schutzlos. Da wurde er rechtlos. Bestimmt wurde er viel des Guten los. (handschriftlich)


Lösen Sie sich von allem Bösen:

„Machen Sie sich jetzt frei von allem Schlechten, und nehmen Sie das Gute auf, das hier die Heilwelle ist. Nicht die Menschliche, sondern die Göttliche. Machen Sie sich frei von all dem Schlechten, und fühlen Sie, was in Ihrem und an Ihrem Körper vorgeht. Es ist nicht meine Schuld, wenn Sie nicht empfangen, es ist nicht meine Schuld, wenn Sie nicht gesund werden, es liegt an jedem Menschen selbst! (…) (31.08.1950)


Von Herrn Gustav Pernatsch, der auch Zeitzeuge ist und Bruno Gröning gut kannte, wissen wir, dass Bruno Gröning einmal in Klagenfurt etwas vorführte, was Seine absolute Freiheit der Seele spiegelte:


Zitat: Es geschah in Klagenfurt. Bruno Gröning ging neben Freund Alexander Loy (der damals Obmann im Verein war) spazieren. Ganz plötzlich war Bruno verschwunden und kam kurz darauf aus der Gegenrichtung auf ihn zu. Viel zu rasch, als dass er dies, um den großen Häuserblock herumlaufend, tun hätte können. Das nur als kleines Beispiel dafür, was eine hochentwickelte Seele alles vermag.


Foto links: Bruno Gröning und Alexander Loy in Triest.


Bruno Gröning war eben, wie auch andere sehr hoch entwickelte Meister im fernen Osten in der Lage, auch seinen materiellen Körper blitzschnell an einen anderen Ort zu versetzen. In Bezug auf sein eigentliches Ich hatte er dies mit seiner Aussage „Ich bin überall zugleich“ selbst bezeugt. Viele weitere Möglichkeiten und Fähigkeiten ähnlicher Art, z.B. Materialisationen sowie Entmaterialisierungen, Speisenvermehrung usw. werden im Buch „Leben und Lehren der Meister im fernen Osten“ von Baird Spalding geschildert, welches uns Bruno Gröning mit dem Bemerken „Das sei eure Bibel“ ans Herz gelegt.


Solche als fälschlicherweise als Wunder bezeichneten Fähigkeiten – unser großer Freund hatte erklärt, dass sie keine Wunder, sondern die Anwendung göttlicher Gesetze sind, mögen abenteuerlich klingen. Wer aber wenigstens ein bisschen über die jenseitigen Sphären und höhere Geistwesen Bescheid weiß, für den sind solche Geschehen voll akzeptierbar. (Zitat Ende)

Aber bevor wir, liebe Freunde, uns mit diesen übernatürlichen Dingen beschäftigen, ist es natürlich unser Bestreben, erst mal unseren Körper Geist und Seele in Einklang zu bringen, dass wir gesund werden, stark und kräftig, um allen Angriffen und auch negativen Situationen im Leben mit Liebe und Ruhe zu begegnen. „Gottverbundenheit, liebe Freunde, das ist alles!“ sagte Bruno Gröning, und das ist in der Tat das Wichtigste im Leben.


Und noch ein Zitat von Gustl Pernatsch (aus dem Heft des Österreichischen Vereins):


Selbsterkenntnis ist der beste Weg zur Besserung

Wichtig ist, wie von Bruno Gröning oft betont wurde, sich selbst zu erkennen. Und dazu gehört, sich als ein von Gott geschaffenes Geistwesen zu wissen, dem lediglich für die Dauer eines Erdenlebens ein Körper verliehen wurde.


Es gibt keinen Zufall

Sieht man das Erdenleben als einen Abschnitt einer unendlich langen Lebensreise der Geistseele, dann kann man verstehen, dass nichts Zufall oder Ungerechtigkeit Gottes ist, sondern, gemäß dem Gesetz von Ursache und Wirkung die Folge eigenen früheren Verhaltens. Genauso, wie wir mit unserem jetzigen Denken und Handeln unsere eigene Zukunft bestimmen. Das hat Bruno Gröning immer wieder aufgezeigt.

Somit ist Erlösung (bzw. die Befreiung von Leid und körperlichen Einschränkungen) nicht nur eine Gnade Gottes sondern bedarf auch einer massiven Mitwirkung und Umkehr jedes einzelnen Menschen!

Und wer mir hier zum Thema Freiheit „zufällig“ begegnet ist, (wir wissen ja, es gibt keine Zufälle) ist Dietrich Bonhoeffer, geboren 1906, gleicher Jahrgang wie Bruno Gröning, der es in der Nazizeit gewagt hatte, Widerspruch zu erheben gegen die Unmenschlichkeit des Naziregimes und der als Regimegegner ab April 1943 ständig in verschiedenen Gefängnissen der Gestapo inhaftiert war. Ab 1944 begann er auch im Gefängnis, Gedichte zu schreiben. So stammt aus seiner Feder auch das berühmte Lied: „Von guten Mächten treu und still umgeben, behütet und getröstet wunderbar…“


Hier die letzte Strophe dieses Liedes, das uns wohl allen gut bekannt ist:


„Von guten Mächten wunderbar geborgen,

erwarten wir getrost, was kommen mag. 

Gott ist bei uns am Abend und am Morgen, 

und ganz gewiss an jedem neuen Tag.“


Am Anfang eines Briefes an seine Verlobte schrieb er:

„Es ist, als ob die Seele in der Einsamkeit Organe ausbildet, die wir im Alltag kaum kennen. So habe ich mich noch keinen Augenblick allein und verlassen gefühlt. Du und die Eltern, Ihr alle, die Freunde und Schüler im Feld, Ihr seid mir immer ganz gegenwärtig. Eure Gebete und guten Gedanken, Bibelworte, längst vergangene Gespräche, Musikstücke, Bücher bekommen Leben und Wirklichkeit wie nie zuvor. Es ist ein großes unsichtbares Reich, in dem man lebt und an dessen Realität man keinen Zweifel hat. Wenn es im alten Kinderlied von den Engeln heißt: ‚zweie, die mich decken, zweie, die mich wecken‘, so ist diese Bewahrung am Abend und am Morgen durch gute unsichtbare Mächte etwas, was wir Erwachsenen heute nicht weniger brauchen als die Kinder.“ Es ist sicher wertvoll, hier einmal drüber nachzudenken.


Ein weiteres Gedicht, das er im Gefängnis schrieb, war „Stationen der Freiheit“, von dem ich hier nur noch eine Strophe an euch weitergeben möchte


Stationen der Freiheit:

Tat

Nicht das Beliebige, sondern das Rechte tun und wagen,

nicht im Möglichen schweben, das Wirkliche tapfer ergreifen,

nicht in der Flucht der Gedanken, allein in der Tat ist die Freiheit.

Tritt aus ängstlichem Zögern heraus in den Sturm des Geschehens,

nur von Gottes Gebot und deinem Glauben getragen,

und die Freiheit wird deinen Geist jauchzend empfangen.


Es war wirklich kein Zufall, dass ich dasselbe im Internet fand und abends auf arte auch noch eine Dokumentation von D. Bonhoeffer ausgestrahlt wurde. Ein Mann, der meinen größten Respekt verdient, der trotz Gefangenschaft im Naziregime den Mut hatte, die Wahrheit zu sagen, und auch noch als keine Aussicht mehr auf körperliche Freiheit schien, er die größte Freiheit in Gottes Armen suchte und sie mit Sicherheit auch gefunden hat.


Vom Glauben getragen werden


Frei ist für Bonhoeffer nicht der, der von einer Meinung zur nächsten taumelt, anderen nach dem Mund plappert und darauf wartet, dass etwas passiert. Gedankenflucht, Zerstreuung und allerhand nette Ausflüchte sind heilsam, wenn sie uns nicht aus der Wirklichkeit entlassen. Christenmenschen sind für Bonhoeffer Leute, die sich über die Realität keine Illusionen machen und sich trotzdem nicht achselzuckend oder ängstlich abwenden. Erst wer beherzt eingreift, macht die Erfahrung, vom Glauben getragen zu werden.

Überhaupt erscheint die Freiheit, von der Bonhoeffer spricht, nicht am Anfang. Sie ist eher das Resultat einer Haltung, die allen Mut zusammennimmt und ins Ungewisse springt. Dann verleiht der Glaube Flügel.


Ja, liebe Freunde, haben wir den Mut zur Wahrheit, auch wenn wir damit auf Widerstand stoßen. Lassen wir uns nicht aus Menschenhörigkeit in die Lüge treiben. Stehen wir immer zu dem, wovon wir überzeugt sind, dass es die Wahrheit ist.


Ja liebe Freunde,ich weiß, es ist ein ernstes Thema. Aber machen wir es uns bewusst, dass die Lage auch im Werk Bruno Grönings ernst ist. Wie Bruno Gröning sagte, in seinem Vortrag in Plochingen vom 27.10.1957: „Es ist Wahrheit, dass jeder Mensch zur Wahrheit stehen müsste…“,aus dem wir nachher auch noch einen Ausschnitt hören werden. Bruno Gröning kam nach dem großen Krieg, um den Menschen wieder die Wahrheit zu sagen, um sie wieder auf den rechten Weg zu führen, den sie in all dem Schmerz, Chaos und auch durch die geistige Gefangenschaft, eine Verblendung, in denen sie sich befunden haben, herauszuführen, um ihnen zu zeigen, dass es nicht nur Hölle gibt, sondern auch einen Himmel. Vollkommen irregeleitet war das Deutsche Volk damals, das sich z.B. durch Denunziation und Menschenhörigkeit zutiefst schuldig gemacht hat. Das, was anderen Menschen angetan wurde, musste offenbar werden, auch wenn es einige unter ihnen auch welche gab, so wie Dietrich Bonhoeffer und viele andere sehr mutige Menschen, die stillen Helden, die vielen Menschen das Leben gerettet haben, so haben sich doch die meisten aus Bequemlichkeit, aus Nichtwissen oder Nichtwissen wollen, d.h. der unterlassenen Hilfeleistung schuldig gemacht.

Ich habe hier im Archiv eine Ansprache an die Gemeinschaftsleiter gefunden aus dem Jahre 1958, also wenige Monate bevor er heimging.


Ansprache an die Gemeinschaftsleiter

Bruno Gröning, 1958


Ich weiß, dass Menschen es eher eilig als heilig haben. Spiele nicht mit dem Leben, dann spielst du mit Gott! Aber das Spiel, meine lieben Freunde, liegt im Leben, und jedes Spiel hat seine Regel. Wer richtig spielen will, der muss auch die Spielregeln kennen, und wer sie nicht kennt, der spielt ein falsches Spiel. Nun, meine lieben Freunde, ich glaube, das Gleichnis ist für Sie verständlich.

Was tue ich überhaupt, wozu bin ich überhaupt hier auf dieser Erde? Einen Teil dieses Erdenlebens haben Sie durchschaut, einen kleinen Teil dieses Lebens. Aber es gibt mehr, es gibt auch das große, das einzige göttliche Leben. Das müssen Sie alle einst durchschauen.


Und um dieses alles durchschauen zu können, meine lieben Freunde, ist es ein langer, ein sehr langer Weg, und da können wir nicht durcheinander diesen Weg gehen, da folgt einer dem andern. Der Weg ist sehr schmal, dafür aber sehr lang, und er geht nicht abwärts, sondern aufwärts. Und um den Aufwärtsgehenden folgen zu können, müssen Sie Kraft haben. Fürchten Sie sich nicht! Die Kraft, um diesen Weg gehen zu können, empfangen Sie selbst. Abwärts ist das anders, da muss auch alles durcheinander sein, um abwärts zu kommen. Dann sind Sie nicht bei klarem, gesunden Verstand; da ist der Mensch dann so weit, dass er nichts erkennt und in die Tiefe stürzt.

Und ich will Sie wieder auf den rechten Weg führen, nicht dass ich es mir einbilde, nein.

Quelle: Archiv Bruno Gröning Stiftung


Nun, meine lieben Freunde, diese Ansprache sagt doch alles. Wir brauchen Kraft um aufwärts zu gehen. Kraft, um alles durchschauen zu können, was hier auf dieser Welt im Argen lag, was bei uns in der Familie im Argen lag, oder bei uns selbst. Immer erst bei sich selbst beginnen, sagte Bruno Gröning. Selbsterkenntnis ist der beste Weg zur Besserung! Und wir sollen uns nicht fürchten, denn wir haben die Möglichkeit, den heiligen Strom, den Heilstrom aufzunehmen, die Nächstenliebe, die Kraft für unser Leben, für unseren Körper, für Geist und Seele an einem jeden neuen Tag.


Kommen wir zu einem Vortrag, der frühen 50iger Jahre, die sind nicht so sehr bekannt, daher sehr interessant, auch weil Bruno damals immer noch ein wenig anders sprach als in seinen letzten Jahren, ohne ein Blatt vor dem Mund zu nehmen, denn damals wurde er ja noch nicht so verfolgt wie in den letzten Jahren seines Daseins.

Dass mein öffentliches Wirken ...

Bruno Gröning, 2.7.1950


Dass mein öffentliches Wirken ab März 1949 viele Menschen in Erstaunen versetzte, ist mir klar. Viele fragten sich: Warum ist Gröning nicht schon früher aufgetaucht? Meine Antwort ist, dass ich ja schon 43 Jahre lebe und dass ich das, was ich jetzt öffentlich wirke, schon seit meiner Kindheit getan habe. Nur habe ich von jeher alles getan, um nicht in die Öffentlichkeit gezerrt zu werden. Ich hatte schon viel früher versucht, jeweils in einem kleinen Kreis, die Menschen dahingehend aufzuklären, dass ich einen Menschen kenne, (ich sprach damals nicht davon, dass ich dies sei, sondern schob meine Fähigkeiten einem unbekannten Dritten zu) der, ohne Medizin erlernt zu haben, aus eigener Kraft, fast alle Krankheiten heilen könne. Meine Zuhörer hielten mich aber immer für einen Spinner, und nur ganz wenige haben mich damals verstehen können.


Von Zeit zu Zeit hatte ich die Gelegenheit, einen Kranken anzutreffen und diesem, ohne dass er etwas davon merkte, durch Worte, Berühren eines kranken Körperteiles oder Gliedes oder einem ihm von mir übergebenen Gegenstand, die Krankheit zu nehmen. Später merkte ich, dass ich zur gleichen Zeit nicht nur einem Einzelnen, sondern auch mehreren Kranken zu helfen imstande war und dass diese, sagen wir Behandlungsart, für mich gar nicht schwierig war.

In aller Stille arbeitete ich laufend weiter, und kaum einer meiner Versuche blieb erfolglos. Der kleine Kreis von Menschen, zu denen ich damals kam, war natürlich verblüfft und konnte es nicht fassen, was hier vor sich ging. Verstandesgemäß ist es auch nicht zu fassen.


Kranke, die Hilfe von mir erhalten hatten, erkannten und bezeugten die Tatsache, ohne eine Erklärung geben zu können. Die Zeit und mit ihr die Häufung der Heilungen machten mich zu einem „Groß-Sender“. Immer mehr Menschen empfingen die Heilwelle. Ich glaube, von mir aus behaupten zu können, dass jeder eine Empfangsstation für diese Welle besitzt, nur muss der Mensch wissen, was er empfangen will. Sicher gab es auch früher kleine Heilsender, nur waren sie meines Erachtens in ihrer Kraft beschränkt, wurden nicht entfaltet, sondern infolge ihrer Schwäche verdrängt und bauten auch ab.

Um mich kurz zu fassen, möchte ich vergleichsweise sagen, dass ich das Empfangsgerät beim Menschen ausfindig gemacht habe und imstande bin, den menschlichen Organismus sozusagen zu überholen. Für Menschen, die von mir geheilt wurden, ist dies eine Selbstverständlichkeit wie das Radio.


Ich sende auch eine Heilwelle ohne direkte Verbindung zum Kranken, d. h., ohne dass ich weiß, wo der oder die Kranken sich befinden. Dies beweisen meine Fern-heilungen. Denjenigen, denen von meinen Fernheilungen noch nichts bekannt ist, möchte ich kurz das Folgende darüber sagen:

Wenn ein Mensch als Bittsteller für einen Dritten, Kranken, zu mir kam, so habe ich nie nach dem Namen des Bittstellers oder des Kranken oder nach der Krankheit desselben gefragt. Es ist auch vollkommen gleichgültig, wo der Kranke wohnt. Ich habe vielmehr oder durch einen Dritten (Grönium) die Krankheit genau geschildert oder schildern lassen und ließ das geschilderte Krankheitsbild schriftlich festhalten. Aus Hunderten von mir gestellten Krankheitsbildern mir unbekannter Menschen ist mir nicht eines bekannt, das nicht bis in die Einzelheiten richtig gewesen wäre. In vielen Fällen habe ich anschließend die Heilung vorgenommen, ich habe dann jeweils gebeten, die genaue Uhrzeit der Heilung schriftlich festzuhalten. Ich erfuhr dann, dass die Wiedergesundung genau mit der von mir angegebenen Uhrzeit übereinstimmte, ohne dass viele Kranke zur Zeit der Heilung wussten, dass die Heilung, meinerseits vollzogen wurde.


Diese Einzelheilungen konnte ich aber nur ausführen, wenn ich über etwas Zeit verfügte. In den häufigsten Fällen war es so, dass ich den Bittsuchenden sagte: „Dieser Mensch war krank …“ oder „… hat die Krankheit gehabt …“ oder „… ist krank gewesen. Fahren oder gehen Sie nur nach Hause, Ihr Wunsch ist in Erfüllung gegangen.“

Nicht viel anders ist es bei den sogenannten Massen-Fernheilungen. Wenn Hunderte oder Tausende in meiner Abwesenheit auf mich warteten, so habe ich nie vergessen, einem meiner engsten Mitarbeiter den Auftrag zu geben, den Wartenden mitzuteilen, dass ich von Zeit zu Zeit Massen-Fernheilungen vornehmen werde. Den Zeitpunkt der Fernheilung gab ich dem jeweiligen Mitarbeiter in seinem Körper zu spüren, sodass er genau wusste, wenn er den Heilungssuchenden Mitteilung von der Massenheilung zu geben hatte. Speziell vom Traberhof liegen viele Heilberichte von Massenheilungen in meiner Abwesenheit vor, wo Gelähmte, Blinde, Stumme oder Taube gesundeten.


Damit will ich gesagt haben, dass es gar nicht notwendig ist, dass kranke Menschen zu mir geführt werden müssen, sondern dass sie überall, auch zu Hause, ihre Heilungen empfangen können.

Ich habe auch viele Fernheilungen per Telefon, ohne selbst mit dem Kranken gesprochen zu haben, ausgeführt. Nicht anders ist es, wenn ich mal über etwas Zeit verfügte, dass ich ab und zu den Brief eines Heilungssuchenden zur Hand nahm und denselben (um mit meinen Worten zu sprechen,) „angesprochen“ habe. Später stellte sich dann heraus, dass genau zum Zeitpunkt des Ansprechens des Briefes die Heilung vor sich ging.

Bemerken möchte ich zu all dem, dass die Heilwelle, genau wie die Rundfunkwelle, für jedes Menschenauge unsichtbar ist. Als Sender kann ich niemals den Menschen das Recht einräumen, von mir etwas zu verlangen. Ich sende die Heilwelle, die auch der Kranke empfangen kann, auch ohne zu wissen, dass und was ich sende.


Viele Menschen begehen den großen unverzeihlichen Fehler, indem sie sich zum Zeitpunkt, wo sie Heilung erwarten, zu sehr mit ihrer Krankheit oder dem körperlichen Schmerz beschäftigen, sich keine Minute davon freimachen können, um, wie ich bitte, in sich hineinzuhören und meine Heilwelle empfangen. Es ist mir dann auch nicht zu jeder Zeit möglich, diese Menschen von ihrem Leiden zu befreien.

Richtig ist, wenn der Mensch nur seinen Körper beobachtet, für einige Minuten von seinem Leiden ablässt, auch gedanklich ruhig und konzentriert ist und still auf den Empfang der Heilwelle wartet. Auch braucht der Kranke sich nicht mit dem Gedanken zu beschäftigen, dass er zu mir gebracht werden muss.

Quelle: FREIE ARBEITSGEMEINSCHAFT BRUNO GRÖNING (Hrsg.): Das Tor zum Weg (Stephanskirchen bei Rosenheim 1970) Nr. 06/07, S. 9-11

Heilungsbericht damals: Kopf- und Stirnverletzung 

Elfriede Carmesin, Tettenborn, 1. April 1949


Eidesstattliche Erklärung

Am 29. 3. nachmittags ging ich wie jeden Tag zu Frau Mitching. In dem Hause wohnen wir als Flüchtlinge. Frau Mitching erzählte mir, dass sie Besuch von einem Herrn G. hatte, welcher eine wunderartige Ausstrahlungskraft habe.

Kaum, dass sie mir dieses gesagt hatte, klopfte es und ein schlicht gekleideter Herr kam herein. Frau Mitching stellte mir Herrn G. vor. Als ich mich anstandshalber entfernen wollte, bat mich Herr G., doch sitzen zu bleiben. Daraufhin erzählte Frau Mitching, dass ich auch Flüchtling aus Pommern sei und infolge eines Bombenangriffs eine schwere Kopf- und Stirnverletzung davongetragen hatte. Seit dem Unglück hatte ich schwer zu leiden.

Ich wollte Herrn G. Näheres erklären, doch dieser winkte ab mit den Beschwerden, dass er genau im Bilde sei.


Ich war dann sehr aufgeregt und Herr G. fing sofort mit seiner Behandlung an. Im selben Augenblick fühlte ich von den Füßen aufsteigendes Kribbeln. Es ging über den ganzen Körper, Hände und Arme, bis an den Kopf und blieb an der Wunde hängen. Es riss mir an der Wunde, als ob mir da jemand drüber streichen. Da ich dieses kaum noch ertragen konnte, brach Herr G. ab und bat mich, am Abend wiederzukommen.

In Folge einer Unruhe im Hause konnte ich an diesem Abend nicht zu Frau Mitching gehen. Ich verbrachte dann eine sehr unruhige Nacht, weil es in meinem Körper kribbelte und riss, besonders an der Kopfstelle.

Am anderen Morgen sprach ich Herrn G. und dieser bat mich, am Abend wiederzukommen. Abends behandelte er mich fast drei Stunden. Er erklärte mir, dass er gerade zur rechten Zeit gekommen sei, um mich von einem Unglück zu bewahren. Das glaube auch ich ganz bestimmt, wie schlecht es um meinen Kopf und Körper stand. Am anderen Morgen, Herr G. war gerade abgereist, erwachte ich und fühlte mich wie neu geboren.


Da mir Herr G. riet, immer in Gottes freie Natur zu gehen, habe ich auch seit der Zeit auch immer den Drang nach draußen und suchte mir Abwechslung. Dass diese Abwechslung die trüben Gedanken zu bannen.

Ich bin froh und glücklich, dass Herr G. in unser Haus kam und mich von meiner Not befreite. Ich will dem Herrgott immer dankbar sein, dass er Herrn G. auch zu mir schickte.

In Dankbarkeit bleibe ich H. G. immer verbunden.

Elfriede Carmesin

Frau Elli Kratein

Quelle: Archiv Bruno Gröning Stiftung

SPENDENAUFRUF BG STIFTUNG:


So, meine lieben Freunde, nach diesem wunderbaren Bericht möchte ich noch auf etwas Dringendes aufmerksam machen. Ich möchte hier an dieser Stelle einmal zu einer Spende für die Bruno Gröning Stiftung aufrufen. All diese wunderbaren Berichte, Zeitdokumente und nicht zuletzt die Original Tonbänder mit Bruno Grönings Originalstimme sind nur möglich, in unveränderter Form für uns verfügbar gemacht durch die unermüdliche Arbeit der BG Stiftung. Ihr kennt sicher alle ihre WEBSEITE: www.bruo-groening-stiftung.org


Die Stiftung ist weltweit die einzige gemeinnützige Körperschaft, die das Wort Bruno Grönings in authentischer Form und originalgetreu katalogisiert, tontechnisch in guter Qualität bearbeitet und der Öffentlichkeit zugänglich macht. Das Wort Bruno Grönings, ob in einem handschriftlichen mitstenografierten Vortrag oder Zeitungsbericht oder in einer Tonband-Aufnahme gehört der gesamten Menschheit, liebe Freunde und darf nicht weiter unter Verschluss einer einzigen Gruppe stehen. Das gesamte Archiv in Wort und Schrift steht dem Besucher dieser Webseite kostenlos zur Verfügung. Außer für die BG Vorträge, die auf Tonträger konserviert sind – bis jetzt waren es CDs ,– die tontechnisch bearbeitet und mit booklets versehen, in dem der gesamte Vortrag z. B. auch noch in gedruckter Form beigegeben ist, wird ein geringer Beitrag für die Herstellung, die Tonbearbeitung vorgegeben, aber auch hier möchte die Stiftung mit der Zeit gehen und eine weitere vereinfachte Form des Downloads möglich machen, so dass wir auch zeitgleich die Vorträge als mp3 Datei zur Verfügung haben, was viel schneller auch in aller Welt zu verbreiten ist, so dass alle Menschen in den Genuss der Originalstimme Bruno Gröning kommen können.

Die Bearbeitung der jetzigen Webseite, die mittlerweile 8 Jahre alt ist, soll überarbeitet und auch mit einem neuen Webshop versehen werden, so dass es für alle einfacher wird, auf das Archiv und die Tonträger zuzugreifen. Dieses erfordert eine professionelle Bearbeitung, und das kostet Geld.

Ich bitte euch, spendet ein paar Euro der BG Stiftung. VIELEN DANK!!!


Spendenkonto
Bruno Gröning Stiftung
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Nun, meine lieben Freunde noch einen wunderbaren Erfolgsbericht aus der heutigen Zeit:

Vesna hat ja einen sehr langen ausführlichen Heilungsbericht geschrieben, in dem sie beschreibt, wie sie von vielen verschiedenen Schicksalsschlägen und auch körperlichen Beschwerden frei wurde. Beim letzten OM hörten wir von ihrer kleinen Tochter Anjana, wie sie innerhalb von wenigen Stunden von Fieberkrämpfen frei wurde, nachdem sie eine Zeitschrift mit einem Bild von Bruno Gröning vorne drauf auf ihren Bauch gelegt hatte. Hören wir nun die Fortsetzung dieses beeindruckenden Berichts (den kompletten Bericht werdet ihr ab morgen dann auf unserer Webseite unter den Heilungsberichten wiederfinden):


Fortsetzung Heilungsbericht Vesna St.:


Ein paar Stunden später öffnete ich das erste Mal die Zeitung und las den Artikel über den Mann, der meiner Tochter offensichtlich geholfen hatte. Ich las, wie man sich einstellt. So brauchte ich etwa eine halbe bis eine Stunde, um das erste Mal etwas abzugeben, da ich ja gelernt hatte, dass man die eigene Last selber tragen muss. Die Heilung meiner Tochter, die ich miterleben durfte, hatte mich geöffnet und ich konnte tatsächlich abgeben. Ich öffnete mich für den Heilstrom. Ich saß auf der Bettkante, meine Handflächen nach oben, wie im Artikel beschrieben. Innerhalb von ein paar Sekunden streckte sich mein rechtes Bein von alleine aus und flog buchstäblich 90 Grad nach links. Ein großer Knacks und ich fiel aufs Bett. Eine Viertelstunde lang war ich weg. Ich weiß nicht, ob ich geschlafen habe oder was auch immer. Danach stand ich auf. Ich konnte aufrecht stehen und hatte keine Schmerzen mehr im Kreuz.


Was vorher geschah:

Ungefähr ein Jahr vor diesem Erlebnis, hatten mich sehr starke Schmerzen im unteren Rücken belastet und zwar beim Aufstehen vom Stuhl oder aus dem Bett. Ich musste erst einmal so aufstehen, dass mein Oberkörper gerade ausgestreckt im 90 Grad-Winkel zu den Beinen war. Ich bewegte meine Beine ganz langsam nach vorne. Es dauerte dann immer etwa eine Minute, bis ich mich ausstrecken konnte, immer von einem Schmerz begleitet. Danach konnte ich normal laufen und hatte keine Schmerzen, aber ich hatte jedes Mal Angst mich hinzusetzen oder morgens aus dem Bett aufzustehen.

Ein Besuch beim Orthopäden ergab, dass ich höchstwahrscheinlich seit meiner Geburt oder frühester Kindheit an, eine Deformation im Bereich zwischen den Lendenwirbeln L4 und L5 hatte, die sich so auswirkt, dass der Abstand zwischen den Wirbeln nicht einmal ein Drittel von dem üblichen Abstand beträgt. Mit der Zeit können sich dadurch die Nerven schneller verklemmen.

Von einem Orthopäden erhielt ich eine Reihe physiotherapeutischer Übungen, und er sagte mir, dass es keine Hilfe gäbe. Er riet mir, immer ein weiches Kissen mitzunehmen, welches ich auf den Stuhl legen solle bevor ich mich setze. Außerdem sollte ich mir besondere Auflagen fürs Bett besorgen und mich niemals auf etwas Hartes legen oder setzen. Zusätzlich riet er mir fleißig die Übungen zu machen, die er mir gegeben hatte. Das habe ich getan. Nachdem ich die Übungen gemacht hatte, war ich eine Stunde von den Schmerzen befreit. Danach musste ich – um schmerzfrei zu sein – wieder die Übungen machen. Es war eine große Belastung, da ich mit meiner Tochter fast immer alleine war. Nach dem ersten Einstellen war ich für eine ganze Woche schmerzfrei und konnte ganz normal aufstehen – es war unbeschreiblich!

Sieben Tage später kamen die Schmerzen mindestens doppelt so stark zurück und das nicht nur nach dem Aufstehen; sie waren praktisch immer da. Ich rief die Freundin, die mir die Zeitschrift damals geschickt hatte, nach sehr langer Zeit an und berichtete ihr das alles. Sie erzählte mir von Regelungen, und dass ich mich weiter einstellen solle. Sie meinte auch, dass ich mich im Internet im 'Bruno Gröning-Freundeskreis' anmelden könne. Man würde sich dann bei mir melden und einen Termin für die Einführung ausmachen. Das habe ich auch getan...

Acht Tage später verschwanden die Schmerzen plötzlich und kamen in der Form bis heute nicht mehr wieder. Ich habe täglich auf eine Nachricht vom Freundeskreis gewartet und habe auch noch eine E-mail geschrieben, doch es kam keine Antwort.


Was weiter geschah: (Heilung einer Kopfwunde)


Sechs Monate später stieß ich mir in der Küche stark meinen Kopf (in der Nähe der Schläfe) an meiner Dunstabzugshaube. Ich gab dem aber keine weitere Beachtung.

So habe ich, obwohl ich mich nicht gut gefühlt habe, die nächsten zwei Tage normal weitergearbeitet. Am zweiten Tag abends fiel ich auf den Boden. Ich verlor mein Gleichgewicht und in mir war Übelkeit. Ich fuhr dann noch – kurz bevor die Praxis schloss - zum Arzt. Die nächsten Tage war es mir nicht möglich, irgendetwas zu tun. Ich hatte Schmerzen und lag wach aus Angst einzuschlafen wegen der Gefahr eines Blutgerinnsels. Drei Tage später ging ich zur Kontroll-untersuchung nochmals zum Arzt. Es war ein Montag. Er meinte, wenn es bis Mittwoch nicht besser würde, müsste ich ins Krankenhaus.

Zu Hause legte ich mich ins Bett und legte Brunos Bild auf mein Herz. Mein Zustand verschlechterte sich. Da klingelte das Telefon. Eine Gemeinschaftsleiterin vom Nürnberger Freundeskreis war am Apparat. Sie entschuldigte sich dafür, dass meine Anfrage erst jetzt beantwortet würde und dass das normalerweise nicht so lange dauern würde. Sie sagte, dass ich gleich am nächsten Tag zur Einführung zu ihr nach Hause kommen könne. Ich sagte ihr, dass ich mich sehr freuen würde, aber dass ich mir nicht sicher wäre, ob ich bis dahin laufen könnte. Sie hörte nur zu und sagte nichts. Ich hielt den Hörer links, an die Stelle, wo ich mich verletzt hatte. Plötzlich fühlte ich, als ob mich jemand an der verletzten Stelle reparieren würde, wie ein Dach, das undicht ist. Ich hörte wortwörtlich Hammer und Nägel und sah sie vor meinem geistigen Auge, bis die Stelle geschlossen war. In dem Moment fühlte ich mich wieder gut. Da ich die Frau aber nicht kannte, erzählte ich ihr nichts davon.

Am nächsten Tag bei der Einführung bin ich auf dem Sofa der Gemeinschaftsleiterin eingeschlafen und schlief etwa eine halbe Stunde lang. Ich war in einem unbeschreiblichen Zustand der Freude und Geborgenheit, wie in Gottes Händen gelandet. Ich erinnere mich noch, dass ich nicht aufwachen wollte. Ich sagte der lieben Frau, dass ich sie um Verständnis bäte, dass ich zur Zeit nicht in eine Gemeinschaft eintreten könne, weil ich aus einer Gemeinschaft käme und in der ich schlechte Erfahrungen gemacht hatte. Um diese Erfahrungen zu heilen, bräuchte ich Zeit. Sie zeigte Verständnis. Danach durfte ich immer wieder kleine Wunder und Verbesserungen erleben, und ich erhielt die Kraft, mich aus der ersten Ehe zu lösen, in der ich in der absoluten Opferrolle gewesen war.

Bruno Gröning begleitete mich weiter. Im Jahr 2005, kurz vor der Geburt meiner zweiten Tochter, fuhr ich zu einer Gemeinschaftsstunde der unabhängigen Gemeinschaft Darmstadt. Ich war in einem völlig verzweifelten Zustand, da mein Kind höchstwahrscheinlich mit Down-Syndrom und Darmverschluss geboren werden würde und sofort operiert werden müsste, um weiterzuleben. Die Gemeinschaftsleiterin von Darmstadt G.H. hat mich, ohne mich persönlich zu kennen, durch gemeinsames Einstellen und positive Affirmationen, die sie mir gab, telefonisch immer wieder auf die Beine gebracht. Ich bin mir sicher, dass ich das alles ohne Hilfe niemals geschafft hätte. Ich rief sie sogar morgens um fünf Uhr an, kurz bevor ich ins Krankenhaus fuhr - und Hilfe kam - große Hilfe kam, Erleichterung - ein Gefühl, dass ich nicht alleine bin. Ich weiß nicht, wie oft ich die Hilfe durch sie empfangen durfte, aber es ist unbeschreiblich, wie wichtig das Gefühl von Akzeptanz ist.


Heilung von Migräne


Im letzten Jahr (2017) durfte ich zwei Heilungen erlangen. Ich erinnere mich daran, dass meine Mutter uns Kindern schon im jüngsten Kindesalter täglich androhte, dass sie sich das Leben nehmen werde. Unter anderem schlief sie mit einem Messer unter dem Kopfkissen und wenn sie das Haus verließ, sagte sie des Öfteren, dass sie sich jetzt das Leben nehmen würde. Ich wartete dann immer ängstlich und angespannt auf die Rückkehr meiner Mutter. Als ich 15 Jahre war, zog meine Mutter zu einem anderen Mann. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte sie weiterhin diese täglichen Drohungen ausgesprochen. Dadurch stand ich unter einer ständigen Anspannung. Und ab dem achten Lebensjahr setzten starke Migräneanfälle ein. Die Anfälle dauerten bis zu 48 Stunden. Meine Mutter gab mir immer Schmerzmittel. Mit 12 Jahren entschied ich, die Schmerzmittel nicht mehr zu nehmen, da ich mich sehr schwach danach fühlte. Ich hatte mit der Zeit immer stärkere Tabletten erhalten, die aber immer weniger halfen. Im Alter von 30 Jahren erlebte ich Besserung davon und für eine Zeit war ich fast migränefrei, doch einmal im Monat meldete sich die Migräne regelmäßig zurück.

Vor zwei Jahren waren die Schmerzen wieder sehr stark geworden. Nachdem mir das erste Mal bewusst wurde, wie der Schmerzzustand auf meine Familienangehörigen wirkt, beschloss ich, da raus zu wollen. Normalerweise war es bei einem Migräneanfall so, dass ich mich am frühen Abend ins Bett legte und die Schmerzen bis zum nächsten Morgen ertrug. Ich lag meist in Embryostellung im Dunkeln. Jede klitzekleine Bewegung meines Körpers, selbst vom kleinsten Finger, steigerte die Schmerzen bis ins Unerträgliche. Ich war dann wie gelähmt. Keine Gedanken außer Schmerz waren möglich. Am nächsten Tag war ich etwa gegen 9.00 Uhr schmerzfrei, aber fühlte mich wie erschlagen und langsam. Das Atmen war dann den ganzen Tag über schwer und flach. Ich hatte Phasen im Leben, in denen ich zwei- bis dreimal pro Woche unter diesen extremen Schmerzen litt. Als mein jetziger Mann mich in einer Nacht leiden sah, konnte ich die Verzweiflung in ihm spüren und sehen. Ich hatte bislang den Schmerzzustand als Teil meines Lebens angenommen. Diese Belastung von Herzen abzugeben war mir nicht möglich. Ich war wie in einem Bann. Ich habe den Tag sogar ‚Payday - Zahltag’ genannt, weil ich dachte, dass es so sein müsse und habe mich nur verkrochen.

Nach der Entscheidung, dass ich keinem anderen damit wehtun möchte, bewegte sich etwas in mir und endlich bat mein Mann die Gemeinschaftsleiterin G.H. dafür um Hilfe. Wir telefonierten und konnten die falschen Gedanken- und Verhaltensmuster erkennen und aufdecken. Ab diesem Moment spürte ich das erste Mal das Bedürfnis mich zu wehren, nicht sofort aufzugeben und mich wie sonst dem mächtigen Schmerz hinzugeben.

Nach einem Online Meeting mit Petra R. im Sommer 2017, wurden die pulsierenden Schmerzen in der linken Kopfseite und in der ganzen linken Körperseite noch stärker. Ich wiederholte die Affirmationen, die ich von G.H. bekommen hatte fleißig und fühlte, dass sich etwas in mir veränderte. Ich hatte jetzt das Bedürfnis aus dem ohnmächtigen Opferzustand herauszukommen. Im November 2017 hatte ich nochmal sehr starke Regelungen, aber anstatt mich hinzulegen, ging ich mit letzter Kraft raus, im Regen spazieren. Ich wiederholte immer wieder den Satz: „Ich brauch das nicht mehr, ich will das nicht mehr, es gehört nicht zu mir, das gehört nicht zu mir!“, was ich u. a. von G.H. als Affirmation erhalten hatte. Es war schwer. Es war für mich in diesem Moment mehr wie ein Versuch, als dass ich wirklich dran glaubte, dass es funktionieren würde.

Als ich wieder zu Hause war, rief ich das erste Mal in diesem Zustand G.H. an und bat sie um Hilfe. Es war für mich vorher unvorstellbar, jemanden in einer solchen Situation um Hilfe zu bitten. Sie nahm sich bestimmt zwei Stunden Zeit und sagte mir vieles und ich spürte das Gute. Ich war wie in einem tiefen Schlaf. Ich lag in der für mich üblichen Embryostellung und hörte ihr zu. Es war ein Zustand, wie betäubt zu sein vor Schmerz. Das Sprechen fiel mir in diesem Zustand sehr schwer. Ich erinnere mich, dass sie zum Schluss sagte: „Setz dich hin, Vesna, steh auf!“ Und ich setze mich hin. Das wäre sonst undenkbar gewesen. Normalerweise wäre ich frühestens nach dreizehn Stunden aufgestanden. Ich setzte mich hin und G.H. fragte mich, ob ich es kann und ich antwortete, dass ich es will. Ich stand dann auf, ging in die Küche und traf meine große Tochter, die mit den Migränezuständen, die ich hatte, aufgewachsen war. Sie fragte ganz erstaunt: „Schon fertig, Mama?“ Es war Abend. Wir haben danach noch zusammen gegessen. Normalerweise war es mir sonst bis zum nächsten Tag mittags nicht möglich gewesen zu essen. Das war der letzte Migräneanfall.

Jetzt ist es bald ein Jahr her, dass ich davon frei bin. Ich habe natürlich Verbesserungen in den Jahren zwischen 30 und 40 erleben dürfen, aber mindestens einmal im Monat hatte mich der Migräneanfall doch beherrscht.

Heilung von starken Schmerzen im rechten Bein

Die zweite Heilung, die ich erleben durfte, ist die Heilung von starken Schmerzen im rechten Bein. Ich hatte mich 2013 beim Tragen eines sperrigen Sofas derart verrenkt, dass mein rechtes Bein und mein Kniegelenk stark anschwollen. Ich habe dem aber keine Beachtung geschenkt und weiter gearbeitet. Dieser Schmerz hielt ca. drei Monate an. Danach schien es wieder in Ordnung zu sein. Anfang 2015 kam dieser Schmerz plötzlich wieder. Es war ein Gefühl, als ob der Schmerz die gesamte rechte Seite lähmt. Der Schmerz war aber nicht permanent da, zwischendurch war ich schmerzfrei. Dann allerdings verstärkte sich der Schmerz und war dauerhaft für ca. 6 Monate da. Nach der Trennung von meinem Mann verschwand der Dauerschmerz. Immer dann, wenn es zu Auseinandersetzungen mit meinem damaligen Mann kam, verspürte ich wieder die Schmerzen im Bein.

Als ich im Sommer diesen Jahres an einem Onlinemeeting teilnahm, bekam ich starke Regelungen in diesem Bein. Der Regelungsschmerz war heftig, kaum zu ertragen. Jede Bewegung, ja, sogar das Denken war anstrengend. Beim nächsten Onlinemeeting hörte ich innerlich eine Stimme, die sagte: „Leg dich auf den Bauch.“Und so lag ich die ganze Zeit auf dem Bauch und hörte weiter zu. Normalerweise liege ich nie auf dem Bauch, weil ich diese Position als sehr unangenehm empfinde. Dann fühlte ich an der Stelle, von der der Schmerz ausgestrahlte, wie Lichtkugeln, warme Lichtkugeln. Schwer zu erklären, aber es hat sich wie eine kleine Operation angefühlt. Mir wurde bewusst, dass ich ohne Bruno Grönings Hilfe und den Heilstrom wahrscheinlich längst nicht mehr hätte laufen können. Mir liefen die Tränen vor Dankbarkeit!

Nach der Onlinestunde war der Schmerz weg. Zwei Tage später war er nur noch einmal, ganz minimal da. Ich kann seit einigen Monaten ganz normal und schmerzfrei laufen. An meinem Gang merke ich, wie lange mich das schon belastet hatte und wie frei ich jetzt laufen kann.

Die Onlinemeetings sind für mich und meine Familie wie Weihnachten. Es ist voller Frieden und Ruhe im Haus. Ich habe meistens Dankbarkeitstränen und kann kaum glauben, dass es Menschen gibt, die so viel Gutes tun. Ich fühle auch, dass wir alle verbunden sind, und dass man viel leichter durch die Regelungen zu gehen kann, wenn man fühlt, dass andere da sind. Ich sehe große Veränderungen, die in meinem Leben durch die Lehre Bruno Grönings und seine Freunde stattgefunden haben. Es sind nicht nur körperlich große Wunder passiert, sondern ich fühle, dass ich Stück für Stück alte Dogmen, Fesseln und Muster loslassen kann, die mich gebunden hatten. Es ist unglaublich, was alles möglich ist und wie viel man verändern darf.

Nun es ist auch wahr, dass es notwendig ist, immer wieder daran zu arbeiten und das Gute anhaltend zu wiederholen, um zuzulassen, dass es Platz annimmt, bis wir zu unserem echten, wahren Dasein als Kinder Gottes kommen. Ich fühle große Dankbarkeit und Freude, das mitteilen zu dürfen und ich wünsche allen Freunden alles Liebe und Gute auch weiterhin.

So, meine lieben Freunde, nach diesem wundervollen Erlebnis wollen wir Bruno Gröning hören, im Original, unbeschnitten und unzensiert: Es ist der Anfang des Vortrags in Plochingen vom 27.10.1957, „Es ist Wahrheit, dass jeder Mensch zur Wahrheit stehen müsste….“.


Bruno spricht von der Freiheit und dass wir uns hier auf der Erde frei bewegen können. Wir können uns immer entscheiden. Und doch waren wir zum Teil immer noch gefangen in unseren Gewohnheiten, Denkmustern und in unserem Bewusstsein eingeschränkt. Wir können uns oft nicht vorstellen, dass Gott IMMER da ist, dass Er uns führen will, dass ER uns beschützen kann und dass wir Zuflucht bei IHM finden, komme was da wolle. Wie Bruno sagt, wir müssen uns dafür öffnen, uns nicht weiter verschließen, sondern zu IHM gehen, wie ein Kind zum Vater geht, wir sind in Seiner Liebe Geborgen. Vesna hat es getan, liebe Freunde, sie hat sich geöffnet und das Gute geschah. Und wir müssen wissen, zu wem wir gehören. Und wir müssen das tun, was wir als gut und richtig empfinden. Verbinden wir uns mit Jesus Christus, der, wie er sagte, das LICHT DER WELT ist. 


Youtube Video-Clip: BG Vortrag Plochingen, 27.10.1957 : https://youtu.be/EKczbNbQ9Cw  



Gemeinsames Einstellen und Bitten....

Nächstes Deutsches OM am 05.12.2018