Hilfe und Heilung auf geistigem Wege 
durch die Lehre Bruno Grönings

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OM Protokoll 11. Juli 2018

ONLINE MEETING 11 Juli 2018


Herzlich willkommen liebe Freunde zu unserem OM heute am 11.07.2018.Ich begrüße euch alle herzlich zu unserem OM. Mein Name ist Petra Rüther und wir wünschen uns ein kraftvolles, gesegnetes und aufbauendes Online Meeting.

Zu diesem Raum hier könnt ihr einmal die Teilnehmerliste sehen, wenn ihr auf den Reiter rechts oben klickt, oder wenn ihr in den Chat was reinschreiben wollt, müsst ihr auf CHAT klicken. Ich denke, das ist nicht schwer und weil einige da Schwierigkeiten hatten, sage ich es hier noch mal ausdrücklich.

Ihr alle könnt dabei mithelfen, in dem ihr euch mit einstellt, einfach die empfohlene Sitzhaltung einnehmt, Arme und Beine nicht überkreuzen und aufnahmebereit sein. Ihr habt es gehört bei dem Anfangslied: “Change we must“, von Jon Anderson, was auf Deutsch übersetzt heißt: Wir müssen uns ändern….Ja, es liegt in unseren Händen, wie wir uns fühlen und wie und ob wir die Kraft Gottes in uns aufnehmen, alles Dunkle und Ungute abstreifen, uns lösen von allem Bösen, und nicht nur wir – wir sind eine Handvoll Menschen – wenn es doch alle täten, dann sähe es anders aus auf diesem Planeten. Das Böse muss weichen, liebe Freunde, es war schon lange genug hier auf der Erde. Wir wollen glücklich sein, gesund und strahlende von Gott inspirierte Menschen sein. Wir wollen zurück nach Hause und ich hoffe, dass ihr alle auch mithelfen wollt, die Schwingung auf diesem Planeten zu erhöhen. Das können wir hier mit diesen OMs auch tun. Jeder kann dabei mithelfen und seinen Teil dazu beitragen. Dass wir wieder eine bessere, hoffnungsvollere und glücklichere Zukunft anstreben können.

Wir sitzen alle in einem Boot liebe Freunde, so wie hier auf dem Bild….Bruno ist dabei und er sagt uns, wo es lang geht. Er führt uns, er liebt uns und er weiß den Weg.

Zu Beginn die Tagesbotschaft von Eileen Caddy, zum 11. Juli aus den „Herzenstüren öffnen“:


Zum 11. Juli:


Was bedeutet dir das Leben? Kostest du es voll und ganz aus? Erwartest du das Beste vom Leben? Akzeptierst du, dass es unendlich ist, dass es keinen Anfang und kein Ende hat?

Deine Einstellung zum Leben ist in dieser Zeit äußerst wichtig, denn viele Wunder geschehen, und es ist nötig, dass du mit allem mitgehst, was geschieht, und nicht dagegen ankämpfst.

Es ist eine Zeit der Entfaltung, nicht der Streitigkeiten und des Kampfes; sei deshalb still und sieh, wie sich Wunder über Wunder in wahrer Vollkommenheit entfalten, und sage ewig Dank.

Danke dafür, dass du lebst und Teil dessen bist, was jetzt geschieht. Sage Dank für die schnellen Veränderungen und wandle dich mit den Veränderungen.

Alles steht zum Besten; habe daher keine Angst, sondern geh freudig voran. Fühle dich als Teil des ganzen Veränderungsprozesses, des Prozesses der Ganzwerdung und der Erneuerung.

Ich möchte heute einen Teil eines Vortrags von Bruno Gröning durchnehmen. Er wurde stenografisch protokolliert und zwar am 31.08.2018:

Dies ist eine Abschrift des stenografisch protokollierten Vortrags von Bruno Gröning, den er am 31. August 1950 abends bei Heilpraktiker Eugen Enderlin in München gehalten hat. (Frau Grete Häusler war bei diesem Vortrag dabei und erhielt Heilung von drei schweren Belastungen)


Aufnahmen von Vorträgen Bruno Grönings mit seiner Originalstimme sind auf CD erhältlich und können unter folgender Internet-Adresse bestellt werden: www.bruno-groening-stiftung.org



Vortrag von Bruno Gröning, München, 31. August 1950


„Ich weiß, dass der größte Teil von Ihnen mit dem größten Vertrauen hier her gekommen ist …“


Meine lieben Heilungssuchenden!

Ich weiß, dass der größte Teil von Ihnen mit dem größten Vertrauen hier her gekommen ist, um Hilfe und Heilung zu erhalten. Jeder hat so seine eigene Vorstellung.

Dieses hier ist keine Vorstellung, das heißt, es soll auch heute keine Vorstellung sein, dass der eine oder andere von Ihnen vielleicht dies als eine Vorstellung betrachtet oder seine eigene Vorstellung hat. Ich weiß, Sie haben hier und dort gehört, dass schon viele Heilungen vollzogen sind. Sie haben auch mehr gehört, dass auf der anderen Seite mit viel Schmutz und Dreck herumgeworfen wurde. Derartiges stört mich nicht. Wenn ich ein Schwächling oder Betrüger wäre, dann müsste ich unruhig sein und könnte es auch vor dem Herrgott nicht verantworten, dass ich mich als solcher ausgebe, der ich vielleicht nicht bin. Fragen Sie aber bitte nicht, was ich heilen kann. Es liegt nicht an mir; es liegt immer am Menschen selbst!


Warum tue ich das überhaupt, dass ich mich für den Menschen so einsetze, vor allen Dingen vorerst – ich betone es ausdrücklich – vorerst für den Kranken einsetze?

Was will ich von dem Kranken, was will ich überhaupt? Will ich Geld verdienen; will ich ein reicher Mann werden, oder will ich dem Menschen helfen, oder will ich ihn gar verrückt machen? Ich glaube nicht nur, sondern ich kann vieles unter Beweis stellen; obwohl ich Derartiges nicht nötig habe, dass ich keinen Menschen gedenke verrückt zu machen, sondern, ihm tatsächlich die Hilfe und Heilung zu geben, so wie er sich gerade darauf einstellt. Und reich werden; ja, wenn behauptet wird oder wenn Menschen glauben, dass ich das deshalb tue, um reich zu werden, reich an Geld und Besitztum, so könnte ich Ihnen etwas Anderes beweisen, das heißt das Gegenteil von all diesem. Aber dass ich reich geworden bin, will ich nicht bestreiten. Das gebe ich Ihnen mit auf den Weg, dass ich tatsächlich in dieser kurzen Zeit, seit ich an die Weltöffentlichkeit gezerrt wurde, ein reicher Mann geworden bin; trotzdem nicht groß, nicht erhaben, aber reich; reich an Kraft, um Menschen helfen und heilen zu können.


Warum sage ich: „Helfen und heilen“. Ja, ich muss dem Menschen helfen, um ihn heilen zu können, das heißt helfen, nichts unversucht lassen, den Menschen aufzuklären, was eigentlich los ist; wozu ich eigentlich da bin. Deshalb will ich Ihnen heute eine kurze Erklärung abgeben. Sie Wenige sollen nur Zeugen sein, was ich selbst gesagt habe. Nebenbei bemerkt wird es auch geschrieben, und das Geschriebene wird dann später oder früher nach Möglichkeit allen Menschen zu lesen gegeben.

Aber Sie sind heute Zeugen, und Sie haben den direkten Empfang, und es wäre falsch; es wäre schlecht; es wäre nicht gut, wenn Sie jetzt, das heißt, heute nicht empfangen. Ich räume keinem Menschen das Recht ein, von mir etwas zu verlangen, sondern nur zu erlangen. Sie sollen erlangen, Sie sollen empfangen, das empfangen, was Sie brauchen, um gesund zu werden.


Das ist der kleine Gröning, wie er noch nicht ganz im Buche steht, aber in Kürze stehen wird. Ein Buch ist da, und die anderen werden folgen. Was Menschen bisher nicht unversucht gelassen haben, ist das gewesen, an diesem kleinen Mann mit seinem Wissen und Können Geld zu verdienen. Sie glaubten, hier eine Goldgrube gefunden zu haben. Sie haben auch zum Teil die Möglichkeit gehabt, Geld zu verdienen; aber einen Nutzen davon haben sie Gott sei Dank nicht! Auch diese Menschen musste es geben und zwar deshalb, um herauszustellen, wer der Mensch ist; dass der Mensch über Leichen geht und nicht danach fragt, ob dem Kranken geholfen wird oder nicht. Es gibt Menschen, die über Leichen gehen; die können einen Kranken ruhig liegen sehen. Diese Menschen haben nie danach gefragt, sie haben nichts unversucht gelassen, in meiner Nähe zu sein. Ich weiß, es wird hier und dort die Frage aufgeworfen: „Ja, wenn der Mann so viel weiß, warum hat er das nicht gewusst?

Vielleicht weiß er gar nichts!“

Ob und inwieweit ich etwas weiß, werden Sie nach und nach zu wissen bekommen. Aber dieses musste sein. Dieses Material hat zu diesem Aufbau gefehlt, um für sie alle den Weg frei zu bekommen. Ich muss einzelne Menschen haben, das heißt, wie Sie sonst immer zu sagen pflegen: „Er musste den Kopf hinhalten.“ Er wusste ja gar nicht, weshalb ich ihn an meiner Seite geduldet habe. Er sollte, weil ich wusste, was er wollte. Einen Schaden zugefügt, einen direkten Schaden zugefügt hat er nicht. Die Zukunft wird es beweisen, dass ich mich bei diesen Menschen bedanken werde. Und zwar werden sie alle namentlich festgehalten und in einem Büchlein festgehalten, dass sie nicht mehr entrinnen können.


Bisher war dies in der Zeitung festgehalten, aber die Zeitung wird weggeworfen; ein Büchlein bleibt, und jeder sieht, wer sie sind. Ihnen ist das allen bekannt; das liegt im Volksmund drin; das liegt auch im Glauben, das heißt, soweit diesen Menschen der Glaube mit auf den Weg gegeben ist: „Hütet euch vor dem, den Gott gezeichnet.“ Die Menschen glauben, den Gezeichneten daran zu erkennen, dass das die Kranken sind, die Krüppel, die Blinden, die Tauben, die Stummen. Sie wussten zu sagen:

„Das schadet nichts; das ist eine Strafe Gottes.“ Pfui Teufel! Wie ein Mensch sich solches erdreisten kann, den Herrgott in Schmutz und Dreck zu ziehen! Der Herrgott hat es nicht nötig, Menschen zu strafen. Er lässt sie nur abfallen. Er lässt sie abfallen, wie ich auch hier jedem Menschen nur Vorbild bin, dass ich alle schmutzigen Menschen abfallen lasse. Ich lasse sie in eine gewisse Zeit laufen, dann lasse ich sie abfallen.


Ich bin nicht belesen, aber man hat mir einige Schriftstücke zugesandt. Ein kurzer Auszug aus dem Neuen Testament. Jesus hat ja auch gewusst, welches seine Jünger sind. Er wusste ganz genau, dass er ans Kreuz genagelt wird; das wusste er alles.

Nur einzelne seiner Jünger konnten ihn nicht verstehen, dass er sterben muss; dass er hier bald erlöst sein wird, dass er zu seinem Vater geht, zu unserem Vater, hat er gesagt. Aber er hat es geduldet. Er musste diesen letzten Weg gehen, damit die Menschen endlich einmal zu Verstand kommen und damit tatsächlich den wahren göttlichen Glauben in sich aufnehmen und danach leben.

Und genauso ist auch mein Weg; der Weg des Leidens! Ich leide nicht für mich; ich hätte es nicht nötig. Wenn ich gewollt hätte, reich zu werden an Geld und Besitztum, dann wäre es ein Leichtes; da wäre ich schon der reichste Mann dieser kleinen Erde, aber nur reich an Geld und Besitztum. Aber weil ich das verwerfe, so brauchen Sie nicht wagen, mir Geld anzubieten. Ich lehne alles ab! Und wenn ich Ihnen sage, dass ich auch hierfür nicht einen einzigen Pfennig erhalte, dann ist es auch die Wahrheit.


Ich habe es nicht nötig, noch denke ich daran, Menschen zu belügen. Ich habe vieles nicht nötig und doch muss ich trotz meiner Güte, trotz meiner Güte und Hilfsbereitschaft leiden.

Nicht, dass ich mich deshalb hervorheben will – weil viele Menschen am Werk sind, die alles nicht verstehen. Mit menschlichem Verstand ist dies alles nicht zu verstehen, nicht zu prüfen.

Der Mensch denkt und Gott lenkt. Genauso kann ich das einem Menschen nicht verwehren, dass er falsch denkt, denn ich sehe nur ein kleines, winziges Menschenhirn, nicht mehr, und dass er damit nicht weit denken kann, ist mir klar. Aber dafür hat der Mensch einen Instinkt bekommen. Den hat er im Laufe der Jahre verloren, den will ich ihm wiedergeben und mit diesem ist es mir möglich, den Menschen wieder auf den wahren göttlichen Weg zu führen, das heißt, dass er dann dort empfangen kann, dass er die Heilwelle empfangen kann, wenn er es bisher nicht konnte.

Das ist das, was ich will. Das ist mein Wille, und das ist mein Weg!

Nun liegt es nicht an mir, wenn Menschen glauben: „Ja, jetzt sind wir hier, jetzt muss er uns heilen.“ Oh nein! Das Recht räume ich keinem ein. Ich verlange ja von Ihnen auch nichts. Was ich verlange, das liegt in Ihnen selbst. Wenn Sie die Krankheit freilegen, dass ich sie Ihnen abnehmen kann, ist es gut; wenn Sie daran festhalten, dann darf ich auch nichts tun. Das siebte Gebot verbietet es: „Du sollst nicht stehlen!“ Wenn ich dem Menschen mit Gewalt die Krankheit abnähme, würde ich sündigen! Ich darf nicht stehlen! Wer seine Krankheit liebt, hält sie fest. Wer sie vergessen kann, dem nehme ich sie, dass er sie freigibt; nicht nur in Gedanken, auch in Taten! Sie müssen auf mein Wort hören. Ich will sie nicht beeinflussen. Wenn Sie die Krankheit freigeben, dann nehme ich Ihnen alle Leiden ab!"


Ende des 1. Teils des Vortrags



Petra: Ja, liebe Freunde, die Krankheit frei geben, sie vergessen…das sind Worte, die nicht so leicht umzusetzen sind und vor allem sehr schwer damit vereinbar sind, was die Ärzte uns sagen. Auf jeden Fall sollen uns diese Worte nicht vom Arzt abhalten und wir sollen ja (auch laut BG) mit dem größten Vertrauen zum Arzt gehen. Wichtig ist auch hier, dass wir uns nicht mehr auf die Krankheit fixieren, denn man kann sich sehr wohl selbst in eine Krankheit hineinsteigern. Wie Bruno Gröning damals gearbeitet hat, möchte ich Euch auch durch einen Zeitzeugenbericht von Anny Ebner von Eschenbach zu hören geben. Einige mögen diesen Bericht schon kennen. Aber es ist auch so, dass Bruno es nicht immer sehr leicht hatte, die Menschen zu überzeugen.

Aus der Arbeit von Bruno Gröning

Anny Freiin Ebner von Eschenbach, 1960


Von Benediktbeuren aus fuhr ich wieder einmal, es war im Jahre 1952, zu einem Vortrag von Bruno Gröning, dieses Mal nach Tutzing. Dort waren in dem kleinen vegetarischen Ferienheim „Sonnenblick“ etwa 60 Personen zusammengekommen. Herr Walter Einbeck führte die Gäste mit Worten des Arztes Paracelsus in das Wirken des großen, aber heftigst bekämpften Heilers Gröning ein.


Er sprach von der göttlichen Kraft, wie sie über das Seelische in den Menschen eintritt, über den Astralkörper zum Ätherkörper und schließlich in den stofflich-physischen Leib. Er wies aber auch darauf hin, wie notwendig es ist, in der inneren Stille zu weilen und nicht mit eigenen Gedanken störend einzuwirken, sich somit zu versperren, sondern im Gegenteil, je besser der Mensch sich innerlich öffnet, umso stärker vermag er die göttliche Kraft aufzunehmen. Sodann wurden Stanniolkugeln ausgeteilt.


Bruno Gröning saß während dieses Einführungsvortrages mit seiner Frau auf einem der rückwärtigen Plätze. Als er nun nach vorne kam, ging er gleich auf einen jungen Mann zu und sprach ihn an: „Warum funken Sie mit Ihren Gedanken immer dazwischen? Warum sind Sie überhaupt hergekommen?“

Der junge Mann erwiderte spöttisch, aber sehr verlegen: „Nicht wegen mir, sondern für jemand anderen!“

Gröning darauf: „Sie können nur weitergeben, wenn Sie selbst aufgeschlossen sind, aber so nicht!“


Daraufhin wandte er sich an eine Dame in der ersten Reihe mit den Worten: „Was empfinden Sie?“

„Leider nichts!“, war die Antwort.

„Können Sie auch nicht, denn Ihre Gedanken wandern immer herum!“, sagte Bruno Gröning.

Als er dann eine andere Frau ansprach, sagte dieselbe: „Ich höre schlecht!“

Bruno wendete sich ab mit den Worten: „Das brauchen Sie mir gerade zu sagen!“

Bruno Gröning erklärte anschließend, wie die Gedanken an die Krankheit diese festhalten, und wie hierdurch die göttliche Kraft im wahrsten Sinne des Wortes abgehalten wird. „Ich bringe Ihnen ein Geschenk, sagen wir eine Schachtel Pralinen, aber ich kann sie Ihnen nur anbieten, nehmen und essen müssen Sie schon selbst!“


 An eine Frau gewendet, frug er: „Was geht in Ihnen vor?

„Ach, ich habe das Gefühl, wie wenn in mir Steine nach unten fielen!“

Darauf Gröning: „Ja, Sie hatten fünf Magengeschwüre, stimmt‘s?“

Erstaunt sagte die Frau:„Ja, und ich hatte immer furchtbare Magenschmerzen – nun sind sie weg!

„Gut, holen Sie sie nicht mehr herbei, lassen Sie sich beim Onkel Doktor untersuchen, ob er noch etwas findet!“

Man sah Bruno Gröning an, dass er sich freute, was immer der Fall war, wenn Menschen das Geschenk Gottes annahmen, das heißt die göttliche Kraft wirkungsvoll erlebten.


Ich beobachtete inzwischen den anfangs zurechtgewiesenen jungen Mann und sah, dass er einen ganz roten Kopf hatte. Bruno redete ihn auch wieder an: „Na, wie ist es nun?“ „Mir ist sehr heiß und im Kopf etwas komisch!“ antwortete dieser.

„Gut, nun sagen Sie der Betreffenden einen Gruß, und sie soll Ihnen sagen, was in dieser Minute, es ist 17 Uhr 21, mit ihr los war. Und immer schön sich einstellen, auch für Sie ist das notwendig!

Ganz kleinlaut sagte der Mann: „Ja!“

Anschließend gingen wir in einen kleinen Nebenraum. Bruno wehrte jedoch ab, als nochmals Leute zu ihm wollten, um ihn, wie er sagte, zu bedrängen. „Ich bin jetzt noch so sehr bei meinen Kranken, da kann ich mich nicht so schnell herausreißen und zum Menschen machen.“


Es durfte eine Frau herein, welche von der Heilung ihres schweren Darmleidens erzählte. Seit Jahren konnte sie nicht ohne Mittel und Eingriff Stuhlgang von sich geben, selbst nicht nach einer schweren Operation. Doch als sie unter der Menge am Traberhof stand, überfiel sie plötzlich ein Drang und sie konnte mit größter Eile ein Örtchen erreichen. Seitdem geht alles ohne Weiteres. Darauf fragte Bruno Gröning: „Warum haben Sie das nicht im Saal den anderen erzählt?“

Entsetzt sagte die Frau: „Aber Herr Gröning, so etwas kann man doch nicht öffentlich erzählen!“

„Oh“, sagte Bruno, „was zum Mund hineingeht, ist wichtig, aber was hinten hinausgeht, ist noch wichtiger!“


Während dieser Unterhaltung hielt ich ein Bild eines Kriegsblinden in der Hand und wollte abwarten, bis die Unterredung beendet sei. Aber mitten darin nahm mir Bruno das Bild aus der Hand, konzentrierte sich einige Sekunden darauf und sagte zu mir: „Fragen Sie ihn, was er um diese Zeit“ – er sah auf seine Armbanduhr – „empfand.“ Als ich ihn dann bat, ob ich ihm diesen Blinden zum nächsten Vortrag in Gräfelfing persönlich zuführen dürfe, sah mich Bruno gütig an und erwiderte: „Ja, weil Sie darum bitten!

en des Textes hier klicken

Dann kamen noch einige Menschen herein und gaben Bruno Rosenkränze, Anhänger usw. in die Hand, damit er „es“ anspreche. Außerdem baten sie um Unterschriften.


Auch ein ganz altes Mutterle kam und klagte sehr über Kopfschmerzen.

„Mutti, wie alt sind Sie?“, frug Bruno Gröning.

„74 Jahre!

„Ach, 47 Jahre?“, meinte Bruno und machte über ihrem Kopf eine streichende Bewegung mit seiner Hand und gab ihr eine Kugel. Verwundert sah sie ihn an: „Nun ist das Kopfweh wie weggeblasen, ich danke schön!

„Nicht mir danken, immer schön Gott bitten und danken, Mutti, dann ist das Leben nicht so schwer, wie es bisher für Sie war!“

(Folie 21) Als sie draußen war, sagte Bruno zu uns, dass dieses Frauchen viel Schweres durchmachen musste, ihren Mann und drei Söhne im Krieg verloren habe, und nun bei sehr bösen Menschen sei. Er bat, sich die Adresse geben zu lassen, damit man ihr helfen konnte.

Im Anschluss an diese Heilungsvorgänge, die jedes Mal sehr eindrucksvolle Erlebnisse darstellten, waren wir bei Prof. Hölscher eingeladen. Dort in seiner Villa traf sich ein kleiner Kreis von Künstlern. Elly Ney und Prof. Hölscher spielten einige Stücke auf dem Klavier und dem Cello vor, in einem großen schönen Musikraum.

„Ich habe nie Zeit, in einem Konzert Musik anzuhören“, sagte mir Bruno Gröning am Schluss des Abends, „aber ich höre auch so Musik.“

Damit brachte Gröning zum Ausdruck, dass er auch so begnadet war, geistige Musik zu hören.

Quelle:

Josette Gröning (Hrsg.): Der geistig-seelische Heiler (Denkendorf bei Plochingen/Neckar 1960) Nr. 3, S. 34-36

YOUTUBE:

Und nun, meine lieben Freunde, möchte ich euch wieder 3 Heilungsberichte zukommen lassen, zwei aus damaliger Zeit, und einen aus der heutigen.

Heilungsbericht Hans Schwendl, Bergham 26. Mai 1954


Herrn Bruno Gröning, Grafrath b. München Bergham, den 26. Mai 1954


Für die Größe des Dankes, den ich Ihnen, sehr geehrter Herr Gröning, aussprechen möchte, gibt es ja wohl nie die ausreichenden Worte, aber dennoch möchte ich zusammenfassen, wie Ihre göttliche Kraft an meinem Körper gewirkt hat.

Seit Anfang des Jahres 1951 litt ich unter den größten Herzbeschwerden mit vielen unangenehmen Nebenerscheinungen wie größte Atemnot, amtsärztlich festgestellte 80%ige Geh- u. Stehbehinderung usw. Ich suchte verschiedene Ärzte auf, lag im Frühjahr 1951 über neun Wochen im Krankenhaus, aber alle ärztlichen Bemühungen waren erfolglos. Von den verschiedensten Spezialisten ließ ich mich untersuchen. Aber die Diagnose lautete stets mit einem Achselzucken: „Angina pectoris“.


So vegetierte ich die Jahre hindurch, bis ich im Februar 1954 durch Zufall erfahren konnte, dass Sie, Herr Gröning, in Murnau anzutreffen sind. Tatsächlich hatte ich am 19. Februar 1954 das Glück, Sie in Murnau persönlich anzutreffen. Ihre Anwesenheit und Ihren Vortrag bekam ich bereits damals in meinem Körper sehr zu spüren. Aber als Sie mich dann am 13. März persönlich besuchten (wie soll ich Ihnen dafür überhaupt danken?), da kam die große Wandlung, für die es wirklich die ausreichenden Worte nicht gibt. Sie gaben mir eine so aufschlussreiche und zutreffende Diagnose, die ich vorher noch von keiner Seite bekam. Sie sprachen mir so viel Mut zu, dass in mir wirklich wieder die bereits am Erlöschen gewesene Lebenskraft wach wurde. Es kam die große Umstellung in meinem Körper. Meine Atembeschwerden, die oft ins Unerträgliche gewachsen waren (ich musste im Bett 4-5 Kissen haben und die Nächte oft zum größten Teil im Bett sitzend verbringen) ließen bereits bei Ihrer Anwesenheit beträchtlich nach, was aufgrund der außerordentlichen Schleimabsonderung hervorgerufen wurde; der unbeschreibliche Druck in der Herzgegend ließ nach. Vom 28. März bis 3. April aber kam die Generalreinigung meines Körpers. Ich kann nicht schildern, was da mein Körper an Unreinigkeiten ausgeschieden hat. Genauso ging die Regelung vor sich, wie Sie es mir am 13. März schilderten. Es waren schwere Tage, aber der große Glaube an Ihre göttliche Hilfe hat mir über alles hinweggeholfen und bereits eine Woche später packte mich die Lust, zu gehen, ja sogar eine ganze Strecke aufwärts!! Dazu muss ich noch erwähnen, dass mir vorher das Gehen von 20 Metern auf der Ebene nicht mehr möglich war. Ich fühlte mich so frei um die Brust und verspürte wieder neuen Lebensmut, den ich ja bereits vollkommen verloren hatte.


Ja, lieber guter Herr Gröning, ich finde wirklich nicht die ausreichenden Worte für den Dank, den ich Ihnen für Ihre göttliche Hilfe sagen möchte, aber Sie wissen ja auch trotzdem, wie von ganzem Herzen ich Ihnen dankbar bin.

Ich habe nur den einen großen Wunsch, Sie recht bald wieder einmal begrüßen zu dürfen, denn ich weiß, dass dann auch noch der letzt Rest von allem „Bösen“ – wie Sie es bezeichnen – aus meinem Körper verschwinden wird. Und darum würde ich Sie heute mit dankbarem Herzen halt ganz besonders ersuchen, es zu ermöglichen, Sie wieder einmal sprechen zu können, denn nur Sie, Herr Gröning, hatten die Kraft, mich von meiner völligen Arbeitsunfähigkeit zu erlösen und haben somit mir und meiner Familie neues Leben geschenkt. Der Dank meiner Frau ist ebenso groß wie der meine.

Möge Sie unser Herrgott in Schutz nehmen, dass Sie Ihre große Kraft frei und ungestört den vielen Heilungssuchenden zuteil werden lassen können und dazu wünscht Ihnen alles Gute

mit wärmstem Dank und herzlichen Grüßen!


Hans Schwendl, Bergham 15 ½, Post Miesbach, Oberbayern

Quelle: Archiv Bruno Gröning Stiftung

Heilungsbericht: Hedy Pfarr, Mannheim, 1972


Als junges Mädel im Alter zwischen 16 und 17 Jahren erkrankte mein rechtes Augenlid, Ich ging zu einem Augenarzt, der stellte eine Augenlid- und Muskellähmung fest. Der Arzt nahm eine Operation vor, nähte das Lid hoch, damit sich eine Falte bilden soll, Es war ohne Erfolg, und ich musste große Schmerzen aushalten. Sieben Jahre später operierte ein anderer Augenarzt ein Stück Haut vom Augenlid weg, es war ebenfalls ohne Erfolg. Meine Augen waren nun immer entzündet und sehr lichtempfindlich geworden, und die Schmerzen waren fast unerträglich. Wiederum ging ich nach Heidelberg in die Privat-Augenklinik. Auch hier war es ohne Erfolg. So ließ ich mich nochmals von zwei Augenärzten beraten, der eine wollte mir das Lid zunähen mit der Begründung, das Auge sei 80 Prozent krank. Der andere Arzt wollte beide Augenbrauen wegrasieren und die Lider hochnähen. Mit beiden Operationen war ich nicht einverstanden. Ich hatte jedoch das Vertrauen zu den Ärzten verloren.

1954 las ich in verschiedenen Zeitungen über Bruno Gröning. 


Mein einziger Wunsch war nur noch, mit diesem Mann in Verbindung zu kommen. Dieser Mann allein kann mir noch helfen, dachte ich. Kurz vor Ostern 1954 konnte ich plötzlich nicht mehr schlucken, ich sprach durch die Nase, sodass man mich schlecht verstand. Ich glaubte, dass meine Mandeln entzündet seien und entfernt werden müssten. Wiederum suchte ich einen Hals- und Nasenarzt auf. Dieser schaute mich verwundert an, verschrieb mir ein flüssiges Nervenmittel und sagte, bis in zehn Tagen soll ich wiederkommen. Als ich wieder in die Sprechstunde kam, fragte ich den Arzt, ob ich jetzt wissen dürfte, was ich in meinem Hals habe. Es ist ihm schwer gefallen, mir die Wahrheit zu sagen. Daraufhin sagte ich: „Sie können mir ruhig alles sagen, ich bin auf alles gefasst.“ So erfuhr ich, dass ich eine Gaumenlähmung habe. Der Arzt schüttelte immer wieder den Kopf, er konnte nicht verstehen, warum sich alles bei mir am Kopf abspielt. So wurde ich zu einem Nervenarzt überwiesen.

Ich wurde gründlich untersucht. Auch der Nervenarzt war erstaunt. Es funktionierte alles normal. Der Nervenarzt hat mich gebeten, ich möchte doch für ein paar Tage zur Beobachtung in die neurologische Nervenklinik nach Heidelberg gehen. Ich habe zugesagt, unter einer Bedingung, ich lasse mir kein Nervenwasser ziehen. Kurz nach Ostern fuhr ich in die Heidelberger Klinik. Aus ein paar Tagen wurden drei Wochen. Ich wurde mit verschiedenen Spritzen behandelt. Es standen fünf bis sieben Arzte um mein Bett und beobachteten, wie ich reagierte. Es geschah aber nichts. An meinem rechten Auge wurde ich täglich elektrisiert. Das war grauenhaft. Dann wurden mir teuere Tabletten verordnet, diese wirkten nur 2 – 3 Stunden. Bei meiner Entlassung wurde mir gesagt, das Leiden liege schon zu lange zurück, man könne mir nicht mehr helfen. Diese drei Wochen Aufenthalt in der Heidelberger Klinik waren für mich nicht umsonst. Neben mir im Bett lag eine sehr liebe Frau aus Weinheim, die Lähmungserscheinungen an Beinen und Körper hatte. Mt dieser Frau kam ich über Bruno Gröning ins Gespräch. So konnte ich die Adresse von der Mannheimer Gemeinschaft, die gerade gegründet wurde, erfahren.

Im August wurde ich Mitglied dieser Gemeinschaft. Im November sah ich zum ersten Mal Bruno Gröning. Er hielt zuerst eine Ansprache, dann fragte er jeden Einzelnen, wie er sich fühle und was er in seinem Körper spürt. Als er mich fragte, begann ein angenehmes Kribbeln in Füßen und Beinen, dann in den Armen und am ganzen Körper, und mein Kopf wurde kochend heiß. Ich bekam sehr starkes Herzklopfen, sodass ich glaubte, mein Herz wolle herausspringen. Ich sagte es Herrn Gröning, er machte eine senkrechte Handbewegung, und das Herzklopfen ließ sofort nach. Herr Gröning fragte: „Was fühlen Sie weiter?“ Ich sagte: „Das Herzklopfen lässt nach, und ich fühle mich wohl.“ Als ich mich von Bruno Gröning verabschiedete und nach Hause lief, hatte ich das Gefühl, ich würde gar nicht laufen, sondern schweben. Noch nie vorher hatte ich mich so leicht und wohl gefühlt wie nach dieser Begegnung mit Herrn Gröning.

Am nächsten Morgen stellte ich mit großer Freude fest, dass ich wieder schlucken konnte. So war es mir möglich, wieder richtig Nahrung aufzunehmen, und so nahm ich auch wieder an Gewicht zu. Waren vor der Begegnung mit Herrn Gröning meine Gesichtszüge verzerrt durch Schmerzen und Nervenanspannung, so kam auch dieses in Ordnung. Auch die Schmerzen an den Augen hatte ich verloren. Auch meine- Sprache ist wieder vollkommen normal. Über das alles war ich voller Glück.

Mein Vater war schwer zu überzeugen und konnte nicht so recht glauben. Er hatte viel unter Kreislaufstörungen zu leiden. Mir gelang es, ihn dazu zu bewegen, mitzukommen auf eine Weihnachtsfeier, auf der Herr Gröning sprach. Er war sehr beeindruckt von Herrn Gröning und voller Freude nach dem Vortrag. Anschließend sprach Herr Gröning mit meinem Vater und überreichte ihm mehrere kleine Kügelchen mit dem Rat, diese für die Ohren zu verwenden. Von da an war er frei von Anfällen und wurde auch Mitglied der Gemeinschaft.

Nach dem Heimgang von Bruno Gröning besuchte ich weiterhin die Gemeinschaftsstunden. Durch seine Vorträge war mir klar, dass das geistige Wirken von Bruno Gröning nicht an seinen Körper gebunden war. Das ist Wahrheit, wie ich nach langen Jahren bestätigen kann. In den Gemeinschaftsstunden nehmen wir diese göttliche Heilkraft in verstärktem Maße auf, und sie hilft uns weiter.

Hedy Pfarr

Mannheim

Quelle:

FREIE ARBEITSGEMEINSCHAFT BRUNO GRÖNING (Hrsg.): Das Tor zum Weg (Stephanskirchen bei Rosenheim 1972) Nr. 1, S. 17-19

Heilungsbericht Christine G. nach einer Tagung im Oktober 2016

Liebe Petra,

ich möchte Dir mitteilen, dass ich bei dem wunderbaren, liebeerfüllten und kraftvollen Tagungswochenende im Oktober 2016 eine Heilung erhalten habe. Besonders in der kühlen und kalten Jahreszeit hatte ich Schmerzen links am Hals, so Art steifer Hals. Es war sehr unangenehm und schmerzhaft, das Ganze ging über Jahre. Ich habe mich an diesem Wochenende sehr wohl gefühlt. Der Besuch am Grab Bruno Gröning war ganz besonders und sehr kraftvoll. Die Gemeinschaftsstunden waren von der Liebe und vom Licht getragen. Tief erfüllt fuhren wir am Sonntagnachmittag nach Hause. Während der Fahrt bekam ich starke Regelungen am Hals. Am Montag hatten wir Gemeinschaftsstunde in Weiden. Ich berichtete den Freunden von unserem Wochenende in Dillenburg. Unser Gemeinschaftsleiter bemerkte, sie waren am Grab und haben einen steifen Hals, ich erwiderte alles muss raus. Die Regelungen hielten noch zwei Tage an.

Mitte November fiel mir auf, ich hab keine Schmerzen mehr am Hals. Sie waren und sind einfach weg. Ich bin von ganzem Herzen dankbar für diese für mich große Heilung. Danke lieber Gott. Danke lieber Bruno Gröning.


Herzlich Christine G.

Tagung im Oktober 2018

Liebe Freunde, wir laden herzlichst ein zu unsrer Tagung am 20./21. Oktober in Eitorf im Siegerland. Wir haben diesmal genügend Platz um alle aufzunehmen, die dabei sein wollen. Einmal im Jahr kommen wir alle zusammen, um uns auch im äußeren Leben zu treffen und wieder gemeinsam die Kraft aufzunehmen im Sinne Bruno Grönings.


Zeitzeugenbericht: Christine V.


EINSTELLEN und ABSCHLUSS


Die gesamte Aufzeichnung dieses OMs findet ihr auf unserer neuen OM-Plattform: www.hilfe-und-heilung.edudip.com