Hilfe und Heilung auf geistigem Wege 
durch die Lehre Bruno Grönings

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Online Meeting 9. Mai 2018

OM Protokoll Deutsch 09. Mai 2018


Musik: Chöre der Engel


Herzlich willkommen, liebe Freunde zu unserem OM heute am 9. Mai 2018. Ich freue mich, dass ihr wieder so zahlreich erschienen seid, trotz des schönen Wetters – aber was gibt es schöneres, als sich am Abend noch mal so richtig mit Kraft aufzuladen, unserem Körper und der Seele etwas Gutes tun.


 Daher ist unser Motto heute: „Sie müssen mehr an sich denken, mehr an sich arbeiten und Ihrem Körper mehr Beachtung schenken, um ihn in der göttlichen Führung zu halten“.


Und genau das wollen wir heute Abend tun, liebe Freunde, schenken wir unserem Körper die Beachtung, die er braucht, um gesund zu bleiben, und wer noch nicht gesund ist, der sollte es erst recht tun: Arme und Beine nicht überkreuzen, Hände geöffnet auf die Oberschenkel legen und auf Empfang schalten. Denken Sie jetzt nicht an die Krankheit, Belastung oder die Sorgen. Geben wir jetzt alles in Gottes Hände, und das heißt: sich lösen von allem Bösen!! Geben wir uns ganz diesem Lebensstrom hin, liebe Freunde, beobachten wir, wie er durch unseren Körper fließt und alles das reparieren kann, was nicht in Ordnung war.

Was bedeutet das alles, liebe Freunde? Wir sollen hellwach sein, und ganz genau beobachten, was in unserem Körper vor sich geht. Nicht einschlafen oder vor sich hindösen, (wie BG mal sagte, er möchte hier keine „Schläfergesellschaft“ haben, sondern wache Menschen, die an sich arbeiten wollen). Wir sollen uns nicht nur berieseln lassen, sondern aktiv mitarbeiten. Wir sollen ganz bewusst erkennen, was ist noch nicht in Ordnung, was muss ich ändern, um eine Heilung, eine Besserung zu erlangen, um fröhlicher, glücklicher und positiver zu werden im Leben. Ja, das ist eine Lebensaufgabe. Es kommt darauf an, wie wir geschaltet sind. Natürlich kommen von außen manchmal große Herausforderungen auf uns zu, aber aus Erfahrung kann ich sagen, wir sind gesegnet, dass wir Bruno Gröning kennen dürfen. Wir sind gesegnet, diesen Weg gehen zu dürfen, den Er uns aufgezeigt hat und wir sind gesegnet, dass er uns wieder das wahre Wesen Christi näherbringt. Darüber sollten wir glücklich sein.

Lesen wir hier wieder eine schöne Weisheit von Eileen Caddy über den Optimismus, der so wichtig in unserem Leben ist.


Eileen Caddy aus den „Herzenstüren öffnen“:

27. APRIL

Warum nicht ein Optimist in diesem Leben sein, der immer das Beste erwartet, immer das Beste findet, immer das Beste schafft? Optimismus bringt Kraft; Pessimismus führt zu Schwäche und Niederlage. Lass die Macht des Geistes in dir und durch dich leuchten und eine Welt der Schönheit, des Friedens und der Harmonie um dich schaffen. Wenn du das Leben optimistisch siehst, erhebst du alle Seelen rings um dich, schenkst ihnen Hoffnung, Vertrauen und Glauben an das Leben. Du wirst immer wieder sehen, dass Gleich und Gleich sich gern gesellt, dass dein Optimismus wieder Optimismus schafft und immer größere Kreise um sich zieht. Es gibt immer eine Hoffnung im Leben, auch wenn sie anfangs nur ein kleiner Funke ist. Wenn er in der richtigen Atmosphäre mit Hoffnung und Liebe genährt wird, wird der kleine Funke zu einer Flamme werden, die immer größer wird, bis du mit dem Feuer des Geistes brennst, das nicht zu löschen und nicht zu ersticken ist. Wenn dieses Feuer einmal entfacht worden ist, wird nichts mehr verhindern können, dass es sich ausbreitet.

Meine Erlebnisse mit Bruno Gröning (Teil 22)


Grete Häusler, Leiterin des Freundeskreises und Herausgeberin dieser Zeitschrift berichtet:


Erste Gemeinschaft in Italien:

Eine BG-Freundin aus meiner Heimatstadt, St. Veit a der Glan, hatte in Triest in Italien eine österreichische Freundin, die in großer Not war. Umberto, der 16-jährige Sohn von Frau Anasipoli, war ein echtes Sorgenkind. ER stieß den Geschirrschrank um und freute sich über die Scherben. Er warf alle Schlüssel auf die Straße, zerriss Kleidung, Tischtücher und Bettwäsche, sammelte alle Schuhe, gab sie in einen Rucksack und verschwand. Eine Woche war er nicht auffindbar usw. Frau Anasipoli war Witwe und hatte nur eine kleine Rente. Sie hatte zwar ein Haus mit Fremdenzimmern, die konnte sie aber wegen ihres Sohnes nur schlecht vermieten.


Die Bruno Gröning Freundin aus St. Veit erzählte ihr von den Heilungen und Hilfen. Dann bat sie mich, nach Triest zu fahren. Es wurden auch einige Bekannte eingeladen, die Heilung brauchten, und so konnte ich einen Einführungsvortrag halten. Umberto wurde sofort geheilt. Er wurde ruhig, zerriss keine Stoffe mehr, zerbrach kein Geschirr mehr und lief nicht mehr davon.

Durch diese Heilung kamen weitere Hilfesuchende dazu und es entstand eine Gemeinschaft, die ich regelmäßig abhielt. Es traten weitere Heilungen ein, so z.B. bei Verwandten in Sizilien durch ein Foto von Bruno Gröning. Ich wurde auch in ein Krankenhaus geführt, wo eine ganz große Spontanheilung geschehen war. Frau Anasipoli berichtete mir von einer älteren Frau, die in der Gemeinschaft war und vor wenigen Tagen ins Krankenhaus gekommen war. Die Ärzte hatten bei ihr Krebs festgestellt und gesagt, sie würde bald sterben. Als Frau Anasipoli sie im Krankenhaus besuchte, klagte die Frau jämmerlich: „ich muss sterben, es geht mir so schlecht. Ich kann nichts mehr essen. Ich bin abgemagert und bettlägerig vor Schwäche!“ Frau Anasipoli fragte sie ganz ernstlich: „Wollen Sie sterben?“ „Nein!“ war die Antwort. Nun baten beide Bruno Gröning und stellten sich ein.


Drei Tage später besuchte sie die Frau wieder. Schon auf dem Flur kam sie ihr entgegen. Es ging ihr gut, sie konnte wieder essen, aufstehen und gehen. „Aber“, klagte sie, „die geben mir so wenig zu essen, ich habe Hunger“. Sofort brachte Frau Anasipoli der Frau ein gebratenes Huhn, das sie auch gleich mit bestem Appetit bis zur Hälfte aufaß. Nach drei Tagen wurde sie gesund nach Hause geschickt. Die Ärzte entließen sie mit den Worten: „Hier ist ein Wunder geschehen. Da hat ein Heiliger eingegriffen!“


Ich konnte das erst nicht glauben, und wir besuchten sie. Als sie mich sah, sprang sie auf und umarmte und küsste mich und ein italienischer Wortschwall ergoss sich über mich. Ich fragte Frau Anasipoli, was sie denn gesagt habe. „Ja, sie bedankt sich zehn mal.“ Ich sagte: „Ich habe ja nichts getan.“ Die Frau: „Ja, Sie haben Bruno Gröning zu uns gebracht. Danke, danke!“

In den letzten Jahren betreut Frau Artmann Italien und es entstand wieder eine neue Gemeinschaft in Triest. Ich durfte damals den Samen legen. Jetzt blüht das Land Italien mit 21 Gemeinschaften.

Nun meine lieben Freunde möchte ich mit euch ein paar Worte von Bruno Gröning mit euch teilen, die so noch gar nicht so bekannt sind, und zwar hat er sie in einem Gespräch mit einem italienischen Geistlichen gesagt, der auch auf dem Traberhof damals sehr gut über Bruno Gröning gesprochen hat.


Unterhaltung mit einem italienischen Geistlichen


Gröning: (G):


  • Fernheilung muss ich in Worten geben.


  • Ich fürchte auch meine Gegner gar nicht. Ich tue ihnen auch nichts Schlechtes.

  • Alle guten Dinge sind drei. Dreimal drei. Ich habe das von Jugend auf, das liegt in mir, ich kann nicht davon ab.

  • Alles, was es auf dieser großen göttlichen Erde gibt, hat Einfluss auf den Menschen.

  • Die Kraft hole ich mir dadurch, wenn ich einmal Zeit habe, und es glaubt mir kein Mensch, was für eine Sehnsucht ich nach Wasser habe. Lieber eine Woche nichts essen, aber einmal baden. Wald, Feld, Flur, Gebirge, dadurch bekomme ich die Kraft. Ich wirke wie ein Magnet, indem ich vom menschlichen Körper, ob männlich, weiblich, alt, jung, groß, klein, die Krankheit abnehme.

  • Ich wünsche mir manchmal am Tage ein paar Minuten Ruhe. Dann tue ich, als ob ich schlafe. (…)

  • Das menschliche Essen kommt mir so vor, als ob ich Papier oder Stoff in den Mund nehme und auskaue. Einen richtigen Geschmack finde ich nicht. Höchstens dann, wenn ich Obst oder Gemüse roh essen kann, dann merke ich den Geschmack am vollsten und am stärksten. Zur Zeit trinke ich viel Kaffee, aber er muss schon nach Kaffee schmecken, er kann nicht stark genug sein. Nikotin und Koffein macht mir nichts aus.

  • Menschen in Indien sind auch mit Kraft beseelt. Das ist keine Eingebung, sondern Übung. Das ist etwas Fälschliches. Von hundert kommt einer durch und auch nur halb und halb. Die Menschen von unserer Erdseite glauben, was für große Sachen dort geleistet werden, Wenn sie von dort kommen und sehen mich, da staunen sie: Da kommen wir ja nicht mit.

Quelle:

Archiv Bruno Gröning Stiftung

Über Krishna und die Meister im Fernen Osten


Liebe Freude, das habe ich auch selbst erlebt. In Indien gibt es sehr viel Spiritualität. Das ganze Land ist durchdrungen einerseits von Tempeln, Blumen, Farben, Räucherduft, Gesang und Klang, andererseits von himmelschreiender Armut, Hunger, Dreck, Gestank und Hektik. Es gab und gibt viele Weise und die so genannten „Gurus“, aber auch hier nur wenige sind echt, haben ein wirkliches hohes Geistiges Wissen, die sie dann den Menschen zukommen lassen. Aber es gibt auch viele Gaukler, Blender und Fakire, die mit ihren Künsten den Menschen täuschen können und ihnen geschickt das Geld aus der Tasche ziehen.


Zu den wirklich wahren Meistern des fernen Ostens zum Beispiel gehört Sri Paramahansa Yogananda, er war einer von ihnen, der auch von Bruno Gröning geschätzt wurde und der ihn damals in den 50iger Jahren auch besuchen wollte. Leider hatte es damals nicht geklappt, denn Yogananda war in den Vereinigten Staaten und starb bereits 1952 und zu der Zeit war es Bruno Gröning nicht möglich, ihn in Amerika zu besuchen. Ich habe mich sehr mit den Indischen Weisheiten beschäftigt und auch in den Heiligen Schriften gelesen. 


Krishna’s Leben z.B. hatte sehr viel Ähnlichkeit mit dem des Jesus Christus und ich habe ein Video gemacht, das diese Verbindung des Nazareners Jesus Christus mit dem Krishna vor 5000 Jahren aufzeigt. Beide haben nur eine Religion hervorgebracht, die der LIEBE. Als wir in Israel waren und auf der Via Dolorosa die Stellen erlebten, die Jesus bei seinem schwersten Gang durchleben mussten, haben wir die Energie durch den Klang eingefangen, eine Aufnahme am frühen Morgen in Jerusalem. Dazu haben wir dann mit unserer Gruppe YOUNITY das Lied „Svagatam Krishna“ aufgenommen, welches ein altes Volkslied der Hindus ist.


„Svagatam Krishna“, d.h. Willkommen Krishna, und das bedeutet, dass es die höchste Segnung im Leben eines Menschen ist, wenn er Gott ruft, ihn einlädt, sich mit dem Göttlichen, mit der Liebe verbindet, und die heilige Liebe, die zu Gott entstehen kann, ist mehr als alles Glück der Welt. Krishna, als Gott in Menschengestalt wird bis heute in Indien sehr verehrt. Durch Gottes Segen, wie und wo auch immer ein Mensch diesen empfängt, lässt alles Materielle, alles Hab und Gut, Gold und Geld darunter verblassen.


Streben wir immer dahin, dass wir den Segen Gottes erlangen, dass wir uns würdig erweisen, ihn zu empfangen.


In dem Folgenden Video sehen wir, wie Krishna, der in einer Gefängniszelle geboren wurde, sein Vater musste mit ihm auch vor einem grausamen mächtigen Herrscher fliehen. Als Kind hat er viele Wunder getan, z. B. die böse Schlange Kalija besiegt, ein Monster, das ihm Fluss lebte und viele Dorfbewohner bedrohte. Seine Mutter sah ihm einmal in den Mund und sah das Universum mit all den Sternen und Planeten kreisen. Einmal hob er den Hügel Govardhan in die Höhe, um den Menschen Schutz vor einem sinflutartigen Unwetter zu geben. Viele mysteriöse Dinge sind um ihn herum geschehen. In seiner Teenagerzeit schnitzte er sich eine Flöte und zog damit die Mädchen des Dorfes, die Gopis heran, die sich unsterblich in ihn verliebten. Er spielte ihnen viele Streiche, die bis heute nach 5000 Jahren noch immer recht detailliert überliefert sind. Seine Auserwählte war dann Radha, die beiden werden bis heute als das Göttliche Paar verehrt, die die mystische Verschmelzung des Geistes mit der Natur ausdrückt. Daher sagt man immer RADHA-KRISHNA, und meint damit die Vereinigung des göttlichen Lebens mit dem menschlichen.

Kommen wir zurück zu Bruno Gröning, liebe Freunde….


(Folie) Bruno Gröning, der große Intuitive unserer Zeit – Gröning als „okkulter“ Praktiker

Hellseherische Fähigkeiten – Das Rätsel der Krankheitsübertragung – GröningTalismane

– (Von Hans Waldo May-Ebernius und Louis Erich)


Immer wieder wurde Gröning die Frage gestellt, wie er denn heile. Angesichts dieser

Frage geriet Gröning oft in Verlegenheit, wie ich selbst einmal erlebte. Sie war so bar

jedes Verständnisses für das, was er an den Leidenden tat, dass sein Zögern verständlich

war. Das „Wunder“ lässt sich eben nicht erklären! Sonst wäre es kein Wunder

mehr.

In einem engeren Kreise aber sagte Gröning: „Ich habe kein System. Ich trete dem

Kranken gegenüber und weiß einfach, was ich zu tun habe.“ Damit legte er klar, dass

seine Heilkunst eine Begnadung war, wie sie notwendig ist, ein Wunder durch einen

Menschen von Gott aus zu tun. Gröning ist das beste Beispiel für die intuitive Heilkunst,

die der rationalen gegenübersteht. Gröning heilte aus der Liebe heraus und

Liebe ist kein „System“.

Wo kein System, da auch keine Lehre, keine Doktrin. Da Gröning keine Lehre hatte,

konnte er auch keine Schüler haben.




Der Lehrsatz Grönings

Gröning hinterließ nur einen einzigen Lehrsatz: „Gott zu vertrauen und die Menschen

zu lieben.“ Geschulte Mediziner mögen „Heilmethoden“ und „Lehrsätze“ hinterlassen.

Was Gröning in diesem seinem Vermächtnis zurückließ, ist: Religion der Menschenliebe.

Die Lehre Christi in ihrer letzten innersten Substanz. „Ich will die Menschen zu

Gott zurückführen. ER wird sie heilen.“


Gröning fand keinen „Nachfolger“ aus seinem Kreise. Seine Nachfolgerschaft bestimmt

allein Gott, von dem seine Heilkraft ausging.

Was er nur teilweise fand, waren Jünger, waren Menschen, die verstanden, dass

Glaube an Gott das Erste, Heilen das Letzte und von Gottes Erwählung abhängig ist.

Dass Grönings Heilen weder von Gott ertrotzt, noch von Menschen erlernbar ist, wird

dadurch dokumentiert, wie nicht wenige meinten, als er uns verlassen hatte.

Seine Jünger begannen, sich nach seinem Vorbild Gott zu nähern und sie blieben

dabei selbst dann, als sie erfahren mussten, dass Gott sie nicht mit der Kraft der

Wunderheilung begnadigte wie ihren Meister.

Grönings Glaubenslehre überdauert ihn. Sie ist jedem zugänglich, der gewillt ist, sich

Gott anheimzugeben. Grönings Heilkunst war göttliche Begnadigung. Sie ist weder

teilbar noch übertragbar. Sie war sein Glück und zugleich sein Martyrium. Auch die

Ketzerrichter sind eine ewige Erscheinung und die Scheiterhaufen rauchen immerdar.


Gröning, der große Intuitive

Mindestens die moderne Psychologie hätte Gröning als einen der größten Intuitiven

unserer Zeit anerkennen müssen. Er heilte aus einer unmittelbaren inneren Wahrnehmung

heraus, nicht durch den bloßen Verstand des Mediziners.

Wir gehen aber wohl nicht fehl, wenn wir prognostizieren, dass künftige Generationen

Gröning einmal als „intuitiven Heiler“ erkennen und feiern werden.

Die Intuition, die „Eingebung“, ist ein ursprüngliches, gewissermaßen „künstlerisches

Phänomen“ und jene hatten in dieser Hinsicht nicht Unrecht, die Gröning als einen

„Heil-Künstler“ bezeichneten. Übrigens hatte Gröning zum eigentlichen „Schöpferisch-Künstlerischen“ immer die beste innere Verbindung. Niemals hatte ich je eine

genialere Interpretation eines Künstlers gehört als die, die Gröning in einem Münchner

Schwabinger Lokal über den – damals noch – umstrittenen Maler G. F. abgab,

der Gröning am Tage vorher wegen eines nur vermeintlichen Leidens aufgesucht

hatte. Gröning selbst war ja einige Zeit – auf der Bühne – künstlerisch tätig.


(...)


Gröning als intuitiver Heiler fiel nur deshalb unter die „Okkulten“, wohin ihn viele verbannten,

weil das Wesen der Intuition sich der wissenschaftlichen Methodik verschließt,

die sich damit dem Wunder an sich verschließt, obwohl es Bestandteil der

Glaubenslehre aller Religionen ist, Entweder erkennt die medizinische Wissenschaft

die Möglichkeit des Wunders und des Wunderwirkens an, dann bleibt sie christlich.

Oder sie lehnt das Wunder ab – zusammen mit ihren Gerichten –, dann hat sie sich

mit dem moralischen Bestand des Christentums überhaupt, mit der Glaubwürdigkeit

auch der Wundertat Christi, mit der göttlichen Allmacht und mit der Liebe Gottes zu

den Menschen auseinanderzusetzen. Da Gott über den Gesetzen der Menschen

steht, durfte auch Gröning nicht nach menschlichen und am wenigsten nach Standesgesetzen

verurteilt werden.


Grönings „okkulte“ Fähigkeiten

Nach seiner eigenen Aussage in hinterlassenen Dokumenten, in denen Gröning übrigens

ganz anders erscheint als in der von den Pressen und Interessenten gebildeten

Meinung seiner Lebensgenossen, besaß Gröning „verborgene (okkulte) persönliche

Kräfte“, deren Besitz er nicht als sein Verdienst, sondern als Begnadigung und

Auftrag auffasste. Mit Hilfe dieser Kräfte vermochte er Erscheinungen hervorzurufen,

die den Normen des Psychischen, Biologischen und Mechanischen widersprachen

und einen naturgesetzlich nicht erklärbaren Charakter besaßen.

Damit ist Grönings Heiltätigkeit ganz unmittelbar in das Gebiet des „Okkulten“, aber

nicht des Okkultistischen eingereiht.


(...)


Heilend ist die Natur. Sie ist die „Mutter“. Darum auch wiesen wir eingangs auf Grö-

nings Zusammenhang mit der Wiederkehr des „Mütterlichen“ in der Esoterik der Kirche

und auf ihr Marien-Mysterium hin.

Gewährend ist der (männliche) Gott. Bei Gröning finden wir die Synthese: die Anerkennung

des Naturhaften bis zur letzten Konsequenz und die gleichzeitige bedingungslose

Hingabe an das Göttliche. Letzte Erkenntnis jeder wahrhaftigen und paracelsischen

Medizin ist die Anerkennung beider Prinzipien und die Erkenntnis ihrer

Zusammenordnung. Grönings Leben bewies die Möglichkeit der übergeordneten

Einsicht – die wahre Religion.


Gröning als Hellseher

Wir wollen hier nicht weiter auf Grönings hellseherische Fähigkeiten eingehen. Sie

gingen weit über seine Heilpraxis hinaus und ins private Leben hinein.

Nur ein Erlebnis: Vorgelegt wurde von einem Arzt die Krankengeschichte und eine

Fotografie. Gröning sah letztere an und sagte: „Zu spät. Ihre Patientin liegt bereits in

diesen Minuten im Sterben. Eben verlangt sie nach Ihnen.“

Der Arzt notierte sich die Zeit und tatsächlich hatte die Patientin um diese Stunde

und Minute nach ihm verlangt.

Gröning sagte aber auch: „Neben ihr sitzt ein Mann, der ihren Tod wünscht. Er wirkt

wie ein Vampir. Todeswünsche am Sterbelager, wenn der Sterbende nicht mehr in

der Kraft ist, ihnen zu entgegnen, wirken wie Vampirismus.“

In einem anderen Fall schilderte Gröning genau die Situation am Lager eines Sterbenden.

„Warum lassen sie ihn denn nicht ruhig sterben? Das ruhige Sterben ist das

letzte Recht jedes Menschen. Er kann doch nicht jetzt noch das Testament machen!

Er ist ja schon im Jenseits.“

Tatsächlich versuchte man, dem Sterbenden in der gleichen Minute noch ein Testament

abzuringen.


Übertragung der Krankheit

Nicht allzu häufig arbeitete Gröning auch mit Medien, was in seinem Sinne allerdings

nur eine Zwischenschaltung von Menschen bedeutete, denen dadurch allerdings

nicht wie bei gewissenlosen Operateuren mit Medien auch nur die geringsten Nachteile

erwachsen konnten.

Ein Beispiel dieser Art entnehmen wir dem Buche von E. A. Schmidt „Die Wunderheilungen

des Bruno Gröning“. Gröning sagte zur Mitarbeiterin, ohne sie in Trance zu

versetzen: „Ich gebe Ihnen die Krankheit dieses Menschen. Bitte, sagen Sie Herrn

Schmidt den Krankheitszustand an“.


Mit diesen Worten entfernte er sich. Nach wenigen Augenblicken sagte Fräulein W.,

die Mitarbeiterin, zu mir: „So, jetzt habe ich die Krankheit. Ich verspüre eine leichte

Verkrampfung im Unterleib –“, in langsamer Folge, nunmehr ihren eigenen inneren

körperlichen Vorgängen folgend, diktierte sie mir in die Maschine: „Ein Ziehen über

den Rücken – leichte Steifheit unterm Kreuz – leichtes Schwindelgefühl – Ziehen

über den Augen von den Schläfen zum Nasenbein – Druck in der Mitte der Stirn zum

Hinterkopf – leichte Verkrampfung vom Fuß ausgehend zum Bein, links stärker als

rechts – die Wade schmerzt sehr –.“


Hin und wieder zeigte Fräulein W. mit einer Hand auf die Stellen ihres Körpers, die

nach der „Zusprechung“ der Krankheit eines ihr unbekannten Menschen bei diesem

an den entsprechenden Stellen als gleichartiger Schmerz fühlbar sein musste. Die

Mitarbeiterin selbst ist gesund und frisch, von keinerlei Beschwerden geplagt, sie reagiert

aber sofort auf die Anzeichen der ihr „zugesprochenen“ Krankheit.

Nach der Ansage des Krankheitsbildes sagte sie dann: „Das ist wohl alles, was ich

noch zu berichten habe.“

Da kam Gröning auch schon wieder herein, fragte:

„Haben Sie berichtet?“

„Ja!“

„Gut“, sagte er, „Ich nehme Ihnen die Krankheit fort. Atmen Sie mit offenem Mund tief

aus.“

Fräulein W. folgte dieser Aufforderung, schüttelte sich leicht und sagte: „Nun bin ich

wieder frei.“ –

Wir führen nur dieses eine Beispiel einer „indirekten“ über ein Medium vorgenommenen

„Diagnose“ an. In den meisten Fällen übertrug sich Gröning selbst die Symptome

der Krankheit, entledigte sich ihrer wieder und gab nach dieser ureigenen Leibeserfahrung

seinen Heilrat.

Es gibt wenige Fälle in der Geschichte der Wunderheilung, in denen diese eigenartige

Praxis geübt wurde.

Sie ist aber schon seit dem Altertum bekannt. Schon Priester des alten Äskulaptempels

in Ephesos übten sie, indem sie sowohl die Krankheit auf sich selbst übernahmen

als auch auf in ihrem Falle männliche Mittler übertrugen.

In der okkulten Praxis ist auch ein Fall bekannt, in dem die gleiche Methode

schwarzmagisch verwendet wurde. Ein Seemann übertrug die Krankheit seines Kindes

auf einen Matrosen – und beließ sie ihm.


Die Fernheilung

Gröning war einer der wenigen Fernheiler seit 100 Jahren in Europa. Die Fernheilung

ist eine sehr komplexe Heilweise. Der Heiler muss sich innerlich mit dem zu Heilenden

in Verbindung setzen und muss seine Diagnose stellen, ohne den Kranken wirklich

vor sich zu sehen.

Dieses Vor-sich-Sehen – ein Fern-sehen – haben wir selbst bei Gröning erlebt. Er

beschrieb der Mutter des Kranken, dessen Zustand und Aussehen so genau, wie sie

es selbst kaum vermochte. Ja er schilderte ihr sogar dessen Verhalten während der

Tage, in dem sie ihn, auf der Reise zu Gröning, gar nicht gesehen hatte.

Dieser Diagnose folgte die Prognose, dass der Zustand des Kranken sich unbedingt

nach der Rückkehr der Mutter durch Grönings Einwirkung bessern werde.

Die Heilart Grönings bestand darin, dass er die Mutter veranlasste, den Leidenden

von Gottes Güte zu überzeugen und sein Vertrauen auf Gott zu stärken.

Gröning gab ihr dann eine seiner Stanniolkugeln mit, die der Kranke nach Grönings

Vorschrift sofort nach Empfang einige Stunden lang in der Hand zu halten hatte. Es

handelte sich um eine schwere Herzerkrankung.


Grönings Talismanismus

Die „berühmt“ gewordenen Stanniolkugeln Grönings entstanden durch einen Zufall.

Die erste Stanniolkugel dieser Art knüllte Gröning aus einem zufällig auf seinem Tisch liegenden Schokolade-stanniolpapier zusammen. Er hätte genauso gut ein Schreibpapier nehmen können. Wichtig daran ist, was bei allen Talismanen wichtig ist: dass sie aufgeladen werden mit dem Heilwillen und der Heilkraft eines Berufenen.

Sie werden damit zu Trägern der Heilkraft. Zu deren Transporteur.

Über die Stanniolkugeln Grönings ist viel berichtet und viel gelästert worden. Sie sind aber im wesentlichen nichts anderes, als was seit Jahrtausenden durch die Berührung mit Reliquien oder auch Gebrauchsgegen-ständen Heiliger geübt wurde. Bei dieser Gelegenheit möchten wir bemerken, dass wir Gröning selbstverständlich mit diesem Vergleich nicht in die Reihe der Sankti (Heiligen) einreihen möchten, noch weniger natürlich in die Kategorie der Angeli (Engel), aber ihn mit Sicherheit in die Reihen der Electi (Auserwählten) einfügen.


Quelle: Die Wunderheilungen des Bruno Gröning, Teil 5, Neues Europa


(Bitte lesen Sie den vollständigen Text auf www.bruno-groening-stiftung.org)

Hinweis auf Christi Himmelfahrt am 10.05.2018


Nun, liebe Freunde, morgen ist Christi Himmelfahrt, und ich möchte nicht versäumen, mit Ihnen auch dieses Geschehen in Erinnerung zu rufen.

Christi Himmelfahrt wird jedes Jahr im Mai gefeiert. Welche Bedeutung und welchen Ursprung dieses Hochfest hat, ist nicht jedem, auch nicht allen Christen geläufig.

Der Name des Feiertags verrät eigentlich schon, was Christen an diesem Tag feiern.

Es geht um die Rückkehr Jesu Christi als Sohn Gottes zu seinem Vater im Himmel. Deshalb wird der Feiertag auch „Erhöhung Christi“ genannt.

Christ Himmelfahrt wird immer 39 Tage nach dem Ostersonntag gefeiert, also am 40. Tag nach der Auferstehung Jesu Christi. Das Hochfest fällt somit immer auf einen Donnerstag.

Quellen für die Rückkehr des Gottessohnes finden Gläubige im im Neuen Testament im Lukas-Evangelium und im ersten Kapitel der Apostelgeschichte.


Demnach hat Jesus nach seiner Auferstehung am Ostersonntag noch 40 Tage lang zu seinen Jüngern gesprochen (Apostelgeschichte 1,3), bevor er dann "aufgehoben" worden sei, eine "Wolke nahm ihn auf vor ihren Augen weg" (Apostelgeschichte 1,9).

Demnach hat Jesus nach seiner Auferstehung am Ostersonntag noch 40 Tage lang zu seinen Jüngern gesprochen (Apostelgeschichte 1,3), bevor er dann "aufgehoben" worden sei, eine "Wolke nahm ihn auf vor ihren Augen weg" (Apostelgeschichte 1,9).

Was da genau geschehen ist, kann man im ersten Kapitel der Apostelgeschichte nachlesen. "Jesus kehrt zu Gott zurück", so steht es da.

Nach seiner Auferstehung zeigt sich Jesus den Aposteln ein letztes Mal. Sie können ihn berühren, er isst vom gebratenen Fisch, den sie ihm anbieten - ja, es ist wahr, Jesus lebt!

Jesus verspricht, dass er seinen Anhängern den Heiligen Geist schicken wird, auf diese Weise wird er mit ihnen verbunden bleiben - die Pfingstgeschichte erzählt davon, wie die Apostel den Heiligen Geist empfangen.

Jesus kehrt zu Gott zurück, er "fährt in den Himmel". Vor den Augen seiner Jünger nimmt Gott Jesus zu sich: "Eine Wolke verhüllte ihn vor ihren Augen, und sie sahen ihn nicht mehr." (Quelle: Bibleserver - Hoffnung für alle.

Jesus ist nicht mehr sichtbar da, er bleibt nicht auf der Erde. Seinen Anhängern ist Jesus aber trotzdem weiterhin nah.

Jesus kehrt wieder in den Himmel zu Gott zurück - für die Menschen früherer Zeiten war das ein Bild, das sie sich leicht vorstellen konnten. Der Himmel ist jedoch vor allem ein Symbol: Jesus ist jetzt durch seine Auferstehung mit etwas Größerem, mit Gott verbunden.

Jesus gehört zu Gottes Königreich, er steht stellvertretend für göttliche Größe, für Frieden, Nächstenliebe und Gerechtigkeit. 


Die "Himmelfahrt" soll auch verdeutlichen, welche spirituelle Entwicklung Jesus durch seine Auferstehung erlebt hat. Und diese spirituelle Entwicklung ist auch für uns bestimmt. Der Aufstieg Jesu Christi hat es möglich gemacht, dass auch wir uns auf den Weg zu diesem Aufstieg machen können und uns in den himmlischen Bereich Gottes zurück begeben können. 



Video Clip: Und so hat Gott die Welt geliebt….


Tonband Bruno Gröning
Pirmasens 1957


Gemeinsames Einstellen:

Bitte schreibt bei der Musik eure Bitten in die Chatzeile…..


OM English:              16. Mai 2018, 20:30 Uhr

GLOBAL MEETING: 22. Mai 2018, 21:00 Uhr

OM Deutsch:             30. Mai 2018, 20:15 Uhr (Bruno‘s Geburtstag)