Hilfe und Heilung auf geistigem Wege 
durch die Lehre Bruno Grönings

Zum Bearbeiten des Untertitels hier klicken

Protokoll OM vom 8. Mai 2019

OM Protokoll 08.05.2019


Thema:Der freie Wille des Menschen. Bruno Gröning und die Natur Gottes. 


Liebe Freunde, 


herzlich willkommen zu unserem OM. Es sollte erst gar nicht stattfinden, aber weil sich in unserem Urlaubsplan etwas geändert hat, können wir es nun doch machen. Ich begrüße euch hiermit sehr herzlich und wir wollen die Zeit nutzen, um Neues über die Lehre Bruno Grönings zu erfahren, uns gemeinsam einzustellen und um den Frieden unter uns und für die Völker zu bitten.


Heute ist ein historisches Datum: Am 8. Mai 1945 war der große zweite Weltkrieg zu Ende, dessen Anfang und Ende Bruno Gröning mit Datum voraussagte und damit seinen Kopf im Krieg rettete. (s. Youtube BG Vortrag vom 06.10.1958 Teil 1 und 2). 


Wie konnte es überhaupt zu zwei großen Weltkriegen im 20. Jahrhundert kommen? Viele Menschen haben sich gefragt, wie konnte Gott es zulassen, dass so viele Millionen Menschen umkamen, dass so viel Leid und Verzweiflung während der Kriegs-Zeit und unmittelbar danach über die Menschheit kommen konnte? Bruno Gröning sagte einmal: „Wo Gott, da die Liebe - wo Satan, da die Kriege!“ (handschriftlich) Ja, und er sagte auch:


„Das satanische Werk heißt Vernichtung – auch Krieg. All das Göttliche zu zerstören. Der Mensch zeigt ganz offen, dass er dem Satan verfallen ist. Der Krieg hat große Schäden hinterlassen, alle diese werden nach und nach beseitigt (s. Häuser usw.) aber den Menschen wieder aufzubauen, daran denkt keiner, und wenn, dann wird der Einzelne aufs Schärfste bekämpft.“ (handschriftlich)


Wir wissen ja, dass sich z.B. damals im Jahre 49 auf dem Traberhof das Leid zusammen fand, verzweifelte, unheilbare Menschen, zerbrochen an Körper, Geist und Seele, die nur noch eine Hoffnung hatten, Gott und die Hoffnung in einen Menschen, der von Gott gesandt ihre Wunden, ihre Schmerzen und Leiden lindern würde, sie heilen würde. Nicht nur die geschundenen und wunden Körper, sondern auch ihre Seelen, ihre Herzen und ihnen wieder Hoffnung auf ein glückliches, erfülltes Leben geben konnte. Bruno Gröning. Ein Mensch, der ihnen zeigte, dass ihr Flehen und Bitten zum Herrgott nicht umsonst war, sondern erhört wurde und der sie zu Tausenden von ihren Qualen und Leiden erlöste. Ein Mensch, der auf dem Weg Christi wandelte und sie wieder auf den Christusweg führen konnte.

Ja, liebe Freunde, wie kommt es, dass die Menschen immer wieder auf die Schliche des Bösen hereinfallen? Wie kommt es, dass die meisten von uns noch schlafen und oft gar nicht bemerken, was in der Welt los ist. Wie weit das Böse auch in der heutigen Zeit schon fortgeschritten ist, auf dem Vormarsch war, und sich so überall einschleichen will und kann. Liebe Freunde, wir wollen und sollen hier keine Angst aufnehmen, aber es muss uns bewusst sein, dass wir jetzt, gerade in dieser Zeit, sehr, sehr wach sein müssen und ganz bewusst jeden Tag auf s neue unser Leben überprüfen. Wie sind meine Gedanken, meine Taten, meine Worte? Wie spreche ich mit meinen Mit-Menschen, was sage ich und denke doch ganz anders? Was denke ich über mich selbst? Was wollen wir und was verursachen wir hier auf dieser Erde?

Um diese Fragen zu beantworten, möchte ich mit euch heute einen Text von Alfred (Fredi) Hosp durchgehen.In einem Vortrag mit dem Titel 


„Der Mensch ist programmiert“ sagte A. Hosp:


Das oberste Gebot von Gott ist: Der freie Wille. Und dieser absolut freie Wille hat natürlich die Gefahr in sich, dass wir diesen verkehrt gebrauchen. Wenn der Mensch das Gute will und es immer aufnimmt, so erlebt er das Gute. Wenn aber der Mensch immer wieder nur an das Negative denkt, oder vor dem Negativen Angst hat, so hält er es fest. Gott greift nicht ein, weil es der Mensch festhält. Das tastet Gott nicht an; da muss der Mensch selbst so weit kommen, dass er loslässt.


Man sagt doch: Gott ist allmächtig, Gott ist allwissend! Doch wenn einer immer zu Gott fleht: „Lieber Gott hilf mir, lieber Gott gib mir dies und das", so denkt er gar nicht daran, dass er durch dieses Gebet die Allwissenheit Gottes an zweifelt. Betet der Mensch und sagt nachher: „Hoffentlich wird mein Gebet erhört", so zweifelt er schon wieder Gott und somit sich selbst an.

Wer immer wieder die Angst aufnimmt, die Angst vor verschiedenen Dingen, ist noch immer nicht fähig wirklich Vertrauen zu haben und Vertrauen in sich aufzubauen. Dies ist nicht leicht, wenn der Körper irgendwelche Beschwerden, irgendwelche Störungen hat. Was denkt dann der Mensch zuerst? „O je, da muss ich den Doktor rufen, o je, ich muss den Notarzt rufen." Ist ja gut, aber er denkt dann erst: ,,Lieber Gott hilf mir, ich nehme die göttliche Kraft auf und entspanne mich." Wenn wir beides tun, dann ist es gut. Ich sage nicht, dass der Arzt unentbehrlich ist. Ich sage auch nicht, dass man nicht vorsichtshalber sich untersuchen lassen soll, aber der Mensch soll endlich lernen, Vertrauen in sich und Vertrauen in die Zukunft aufzubauen.


Sehr viele Menschen, auch wenn sie gläubig sind, sagen oft: „Mein Gott, hoffentlich kommt kein Unheil." Es ist ein großer Irrtum unseres anerzogenen Christentums, oder sagen wir konfessionell anerzogenen Christentums, dass es noch immer heißt: Gott straft, Gott belohnt und man muss die Strafe Gottes ertragen. Es gibt sogar sehr extreme Kreise innerhalb des Katholizismus, wie zum Beispiel der Kreis Gloria Dei, wo sich die Menschen selbst wehtun, sich selbst Wunden zufügen, indem sie sagen: ,,Christus hat gelitten und ich will auch leiden." Übrigens ist der Hang zum Leiden in der Kirche oder unter gläubigen Christen sehr weit verbreitet durch die Ansicht, dass man nur über das Leid zu Gott kommen kann. Also eine totale Verdrehung, hat Bruno Gröning gesagt, eine so grauenhafte Verdrehung, dass man nur staunen muss, weil das Leid nie von Gott kommt. Gott, als Schöpfer aller Dinge, wird niemals etwas schicken was seinen Geschöpfen schadet, ganz im Gegenteil. Das Leid kommt von der Unvernunft. Das Leid kommt daher, weil der Mensch zweifelt und einen Weg geht - bisher auch gegangen ist - der in die verkehrte Richtung führt. Das ist ja der Grund, warum Bruno Gröning zu den Menschen gekommen ist, und warum er immer wieder von der großen Umkehr gesprochen hat. Er hat das so schön erklärt, indem er sagte: „Der Mensch ist vom Bösen verlockt und verleitet worden".


Verfolgt man den historischen Verlauf der Geschichte zurück - auch den der Kirche - begegnen uns Taten von einzelnen Personen, Gruppierungen oder ganzen Völkern, dass einem die Haare zu Berge stehen. Zum Beispiel die Bekehrung mit Gewalt, Schwert und Feuer! Was hat denn das mit der Liebe Christi zu tun? Gar nichts. Und was hat das mit dem freien Willen zu tun? Überhaupt nichts. Und so wurde der Mensch bewusst in Angst und Schrecken versetzt, indem es geheißen hat: „Wenn du das oder jenes nicht tust, so kommt die Strafe Gottes über dich."

Mein Vater ist bei den Jesuiten erzogen worden. Er musste in diese Schule, weil er ein sogenanntes schwer erziehbares Kind war. Eine von ihm geschilderte kleine Episode ist mir in Erinnerung geblieben. Der Moraltheologe zum Beispiel hat den jungen Männern folgendes Beispiel gebracht: „Wenn ein Liebespärchen unter einem Baum liegt und sich liebt, der Blitz schlägt ein und beide sind tot, so fahren die beiden Seelen direkt in die Hölle" - Aussage eines Jesuitenpaters. Gut, das war zu Anfang des vorigen Jahrhunderts, so um 1910, aber trotzdem muss man sich diese Theorie einmal vorstellen. Wo bleibt da der freie Wille? Wo bleibt die ganze Schöpfung Gottes? Warum wird etwas zur Sünde erklärt, wenn schon in der Bibel steht: Gott sprach zu Adam und Eva: ,,Wachset und mehret euch".


Warum ich heute all diese Fehler aufzeige? Ich glaube es ist notwendig, damit wir uns endlich befreien, uns unserer Menschlichkeit bewusst werden und der Möglichkeit ohne Angst zu glauben. Glaube ohne Angst, das ist die Wahrheit. Hingabe, um zu wissen: Ich habe den Schöpfer um mich, der Schöpfer ist in mir, die Kraft strömt durch mich hindurch. Nur der Mensch selbst muss bereit sein, das zu erkennen: Wir haben immer Hilfe, wenn wir die Hilfe annehmen. Deshalb hat Bruno Gröning immer wieder betont: Der Mensch ist bis jetzt verlockt und verleitet worden auf einem Weg, der nichts mit der Verbindung zu Gott zu tun hat. Erst die große Umkehr ist dazu angetan, dass er wieder zu seinem Schöpfer, zu seinem Ursprung und somit zu sich selbst findet, denn ein ängstlicher Mensch, ein Mensch der immer wieder vor der Zukunft zittert, ist in Wirklichkeit nur ein Schatten seiner selbst. Er muss doch endlich einmal einsehen lernen, dass er in Wirklichkeit ein unsterbliches Wesen ist. Das was der Mensch befürchtet, ist daher nur ein Teil seines körperlichen und nicht seines geistigen Lebens.


Bruno Gröning sagte: So wie der Mensch heute lebt, ist sein Weg überwiegend körperlicher und nur zu einem geringen Teil geistiger Natur. Wenn der Mensch ein Weiterleben ablehnt, wenn er sagt, das gibt es nicht, das glaube ich nicht, das ist unmöglich, so lehnen sie in Wahrheit sich selbst ab. Er lehnt sich selbst ab und nimmt nur sein Kleid, also seinen Körper als Realität an. Solche Menschen kann man natürlich manipulieren, und das ist auch der Grund, warum immer wieder der Glaube, der tiefe Glaube angezweifelt und als widersinnig hingestellt wird. Dann heißt es immer, dass es wissenschaftlich nicht beweisbar ist.


Anfang des vorigen Jahrhunderts, lebte ein sehr berühmter Professor - Professor Kirchhoff. Sein Argument war: Jetzt habe ich schon so viele Leichen zerlegt und habe noch nie eine Seele gefunden. Man bedenke, dass die ganze medizinische Wissenschaft auf dieser Behauptung aufgebaut ist. Das ist aber längst überholt, denn wenn man eine Diskette oder eine CD mechanisch zerlegt, findet man genauso wenig darauf. Oder wenn man ein Magnetband anschaut. Was ist denn schon auf dem Magnetband mechanisch zu finden? Gar nichts, aber trotzdem ist es ein Tonträger. Also ist diese Kirchhoffsche Theorie natürlich hinfällig. Man kann aber mit den heutigen Geräten und den Programmen im Computer, die auf einer Festplatte nicht mechanisch, sondern magnetisch gespeichert sind, leicht die Situation des Menschen erklären.


Warum haben denn so viele Menschen Schwierigkeiten mit ihrem Charakter? Sie möchten so gerne anders sein, fallen aber immer in alte Gewohnheiten zurück. Das ist so, als wenn man auf einer beschädigten Schallplatte immer wieder in die gleiche kaputte Rille zurück geraten würde. Das hat folgenden Grund: Die Gedanken sind Kräfte und je öfter man einen Gedanken denkt, umso mehr wird er im Kopf programmiert und im Gehirn gespeichert. Und so gibt es ganze Bereiche, die unsere Anlagen speichern. Je öfter ein Gedanke gedacht wird, umso größer ist die Kraft des Speicherns. Das ist oft bei vielen, vielen Menschen so und sie leiden unter ihren Unzulänglichkeiten.


Nehmen wir nur den Jähzorn. Man will ja gar nicht zornig sein und doch passiert es immer wieder. Nachher, wenn es verraucht ist, denkt man: ,,Mein Gott, das habe ich wieder einmal notwendig gehabt!" Das ist so, wie wenn man in eine Mulde hinein rutscht; in Wirklichkeit ist es eine Energiemulde, also ein Bereich, in dem die Energie so groß ist, dass man wieder und wieder auf ähnliche Dinge gleichartig reagiert. Das ist der negative Bereich. Wie kann man diesen aber überprüfen? Gut, man sagt: Ich bemühe mich, darüber zu stehen. Aber dieses Bemühen vergangene Erlebnisse zu vergessen, die einem wehgetan haben, geht nur, wenn man die göttliche Kraft aufnimmt, wenn man es der göttlichen Weisheit übergibt. Selbst ist man zu schwach dazu. Dagegen zu kämpfen ist auch nicht zielführend. Die Schwächen bekämpfen heißt, das Negative zu stärken! Man muss daher lernen, die Situation nicht so ernst zu nehmen. Bruno Gröning hat dazu wieder etwas sehr Gutes, Fruchtbares gesagt: „Nicht menschenhörig sein."


Die Fallen des Bösen sind fein gesponnen. Zum Beispiel wenn man gelobt wird. Das Lob kann man ruhig annehmen, doch nicht auf sich als Person beziehen, sondern Gott danken, dass man etwas Gutes für andere tun konnte. Umgekehrt: Wenn uns negative, oft böswillige Kritik trifft, soll man nicht den Fehler begehen, darüber bedrückt und gekränkt zu sein, denn wir sind nicht den anderen, sondern nur Gott gegenüber verantwortlich. Das ist auch der Grund warum Bruno Gröning gesagt hat: „Leben sie stets so, als wäre es ihr letzter Tag" und weiter: „Man soll sich immer wieder prüfen: Wie fühlst du dich, wenn du Gott gegenüberstehst, der alles weiß, der deine Vorzüge und auch deine Fehler kennt? Kannst du ruhigen Gewissens Ihm gegenübertreten?" In dem Augenblick, in dem man das denkt, fällt einem alles ein, was gut und was nicht gut war. Man soll also stets trachten so zu leben, dass man möglichst nicht menschenhörig, sondern gotthörig ist, damit man das bekommt, was man braucht, indem man loslässt, neutral ist, sich seine Vorstellungen und Wünsche hintanstellt - dann kann man geführt werden.


In einem Krippenspiel, das ich vor vielen Jahren geschrieben habe, sagte ein Engel zu Tobias: Wenn Gott ruft, sollst du nicht wanken, da müssen schweigen die Gedanken und deine eigenen Interessen sollst deinetwegen du vergessen. Das ist ein kleiner Vers aus einem 16 Seiten langen Theaterstück, aber ich muss oft daran denken, weil die Menschen zumeist falsche Vorstellungen haben. Sie möchten etwas erreichen, möchten wohl das Gute, aber ihre Gedanken stehen dem im Wege...Tobias in dem Stück hat immer geglaubt: Gottes Sohn wird in großer Macht und Herrlichkeit zu uns kommen, mit vielen Dienern, Gold usw. - und dann kommt eine ganz arme schwangere Frau mit ihrem Mann, die er nicht aufnehmen wollte, weil er dachte: ,,Wenn ich diese Leute beherberge, dann kommt Gott nicht zu mir." So falsche Vorstellungen kann der Mensch haben. Gut, das war symbolisch gemeint, aber überprüfen wir doch unsere Vorstellungen und Vorurteile, wobei wir oft geneigt sind zu sagen: Der und der ist ungläubig, der ist schlecht, mit dem und dem will ich nichts zu tun haben usw. Daher müssen wir vorsichtig sein, denn Glaube ist nicht immer Glaube und oft glaubt ein äußerlich ungläubiger Mensch in der Stille viel mehr, als die Kirchengeher, weil er in der Stille die Nähe Gottes spürt, er braucht sie nicht einmal in Worte zu fassen. Bruno Gröning hat es so ausgedrückt: Wir sollen keinen beurteilen, weil das schon ein verurteilen ist.


Wir sollen jedem Menschen eine Chance geben, egal was wir von ihm gehört oder mit ihm erlebt haben. Indem wir das tun, helfen wir mit, dass er seinen Weg zu Gott gehen kann. Viele Menschen haben sich deshalb geistig nicht weiterentwickelt, weil sie in der Annahme Gutes zu tun, in Wahrheit Böses getan haben - das zu beurteilen liegt aber nicht in unserem Ermessen. Es gibt leider Gruppen, die sehr wählerisch sind, die sich abkapseln und nach ihrer Sichtweise Menschen ablehnen oder für würdig befinden in die Gemeinschaft aufgenommen zu werden. Vorsicht! Kein Mensch ist fähig ein Urteil über andere abzugeben; kein Mensch! Wenn er ein Urteil abgibt, so macht er sich schuldig. Bruno Gröning war da sehr, sehr streng. Er hat gesagt: „Wenn man einem Menschen aufgrund einer Einbildung oder einer falschen Vorstellung das Heil verwehrt, die Heilung verwehrt, so macht man sich an diesem Menschen schuldig."


Und nun möchte ich euch ein Video vorspielen , was ich vor ein paar Tagen auf youtube hochgeladen habe. Eine kleine Geschichte, die sicher die meisten von euch kennen, über das Urteilen. Aber es ist so typisch, wie die meisten Menschen sind. Wie schnell wir mit einem Urteil zur Hand sind. Es ist so leicht, Schublade auf, derjenige, um den es geht rein, und Schublade wieder zu. Natürlich können wir mit einer gewissen Lebenserfahrung bestimmte Menschen beurteilen, aber das lieblose VERURTEILEN, das sollen wir unterlassen.

Youtube: Das weiße Pferd – Urteile nie!

Weiter im Text von A. Hosp:


Es ist sogar so weit gegangen, dass er keinen Menschen begrenzt hat, auch nicht im Unguten. Man hat ihn oft gefragt: „Herr Gröning, Sie wissen doch, dass der oder die nichts Gutes im Schilde führt und Sie schädigen wollen." „Ja freilich", sagte er, „weiß ich das, aber der Mensch, der so handelt, muss stets selbst die Folgen tragen. Wenn ich ihn daran hindern würde, so müsste ich für ihn die Folgen tragen." Ein anderes Beispiel: Es sind sehr viele Menschen, besonders aber Heilungssuchende zu Bruno Gröning gekommen. Viele sind geheilt worden, doch immer betonte er: „Nicht ich heile, sondern Gott heilt." Viele Menschen sind aber so geblieben, wie sie gekommen sind, und da ist Bruno Gröning gefragt worden: „Herr Gröning, Sie könnten ihn doch heilen, warum tun Sie es nicht?" Und er sagte: „Wenn ich jemanden heilen würde, dem die Heilung von Gott nicht bestimmt ist, weil er geistig lernen muss, so würde ich das Schicksal des anderen auf mich nehmen und selbst austragen müssen"; bedenken wir das.

Jede Belastung ist Energie; negative Energie. Ist also ein geistiges Paket, das sich der Mensch durch seine Vergangenheiten - Vergangenheiten deshalb, weil auch die Vorleben mit eingeschlossen sind - selbst geschaffen hat, und dieses Paket heißt nach der indischen Lehre Karma oder Schicksal.

Der Mensch bekommt einen Körper, um sein Schicksalspaket aufzulösen durch Glauben, Vertrauen und Loslassen. Also hängt es immer vom Menschen selbst ab, ob er das Göttliche empfangen kann. Bruno Gröning hat uns den Weg dazu gezeigt. Der größte Irrtum wurde von der Presse verbreitet, indem sie geschrieben haben: Der Wunderdoktor, der Wunderheiler und weiteren Unsinn. Gröning selbst hat gesagt: ,,Ein Wunder ist nur der menschliche Körper. Die Heilung ist etwas Selbstverständliches, wenn wir das Richtige dazu beitragen.“


Man kann sich auf die göttliche Kraft einstellen und sie empfangen - dann wird der Körper frei. Damals hat man es nicht verstanden, was Bruno gemeint hat: Ein Wunder ist der Mensch selbst. Heute weiß man darüber mehr. Der menschliche Körper ist aus winzigen Zellen aufgebaut, die man nur unter dem Elektronen-Mikroskop sehen kann. 50 Billionen Zellen hat jeder Körper und jede Zelle hat ihre bestimmte Funktion. Wenn eine Zelle aus dem Verband ausbricht und zu wuchern beginnt, wissen wir, was das zur Folge hat. In jeder Zelle ist der Bauplan des gesamten Körpers enthalten. Jede Zelle könnte, wenn sie in die richtige Umgebung eingepflanzt wird, einen gesamten Körper reproduzieren. Entsprechende Versuche werden ja bereits in der heutigen Forschung unternommen, und das nennt man Klonen. Der Mensch ist also das natürliche Wunder und das kann nur durch die göttliche Ordnung zustande kommen.


Weiter hat Bruno Gröning schon damals gesagt: „Der Mensch wird noch lernen, dieses natürliche Wunder schätzen zu lernen." Doch wie viele Menschen belasten heute ihren Körper. indem sie ihn überanstrengen, wie im Extremsport, oder sie bringen ihren Körper unnütz in Gefahr und müssen dann in späteren Jahren die Folgen tragen. Viel mehr jedoch belasten sie ihren Körper, durch negative Charaktereigenschaften. Wenn sich ein Mensch ärgert, weiß er zumeist nicht was er im Körper anrichtet, was für Stresshormone ausgeschüttet werden. Adrenalin ist auch ein Stresshormon, das im Grunde dafür bestimmt war, in Urzeiten dem Menschen zur Verteidigung und Rettung aus lebensgefährlichen Situationen (zum Beispiel Begegnung mit wilden Tieren) übermenschliche Kräfte zu verleihen, für die Flucht oder den Kampf. Dieses Programm haben wir noch heute in uns, und es tritt in dem Augenblick in Tätigkeit, wenn der Mensch sich aufregt. Meistens regt er sich über etwas Imaginäres oder zwischenmenschliche divergierende Ansichten auf und nicht über eine Gefahr. Der Körper reagiert mit Gegenwehr und Stress, und wenn der Stress nicht abgebaut werden kann, dann ist das für die Organe sehr, sehr schädlich.


Darum hat Bruno Gröning mit Recht gesagt: „Verweilen sie keinen Augenblick in einem unguten Gedanken, weil dieser den Körper abbaut."Ebenso verkrampft sich der Körper durch Ärger. In diesem Krampf werden die Zellen nicht versorgt, weil die Kapillargefäße sich verengen und das birgt den Keim einer späteren Störung in sich. Wir sehen, die Lehre, die uns durch Bruno Gröning neu aktiviert wurde, ist in Wirklichkeit die christliche Lehre, beziehungsweise die Lehre Gottes. Jesus hat schon vor 2000 Jahren gesagt: Liebet einander. Liebe deinen Nächsten wie dich selbst, oder was ihr dem geringsten eurer Brüder angetan, das habt ihr mir angetan. Was hat man aber aus diesem Liebesgebot gemacht? Macht und Gewalt. Mit Gewalt wurde den Menschen etwas eingetrichtert, was sie in Liebe erkennen sollten. Daher ist es so wichtig, dass das, was Bruno uns hinterlassen hat rein bleibt, unverfälscht bleibt; genau das ist unser Bestreben und unsere Aufgabe! Wir bemühen uns nicht nur das Wissensgut niederzuschreiben, in Form von Vorträgen weiterzugeben, sondern auch danach zu leben, denn Leben ist Gott, Zeit ist Gott.


Sich dem Guten gegenüber zu öffnen heißt: sich Gott gegenüber zu öffnen. Über das Verstehen und Erkennen zur Tat überzugehen, ist der Schlüssel zu einem gesegneten Leben. Praktisch sieht das so aus, dass kritische Situationen uns nicht mehr überfordern können, Kränkungen uns nicht mehr treffen können in dem Bewusstsein, dass nicht das Göttliche in uns, wohl aber unsere Eitelkeit gekränkt werden kann.

Bruno Gröning hat gesagt: „Ich bin nur der kleine Bruno, ein einfacher Mensch wie jeder andere, und möchte von niemanden beschmust werden. Ich will den Menschen nur das sagen was sie brauchen und bis heute nicht mehr wussten, um den Weg zu Gott zu (gehen).“


(A. Hosp aus der Zeitschrift “Unser Weg” Januar/Februar 2005)


So liebe Freunde, jetzt möchte ich euch noch einen Bericht bzw. Vortrag von Bruno ans Herz legen, den er in der Praxis von Heilpraktker Enderlin in München gehalten hat. Zu Beginn dieses Vortrags liest Dr. Kurt Trampler eine Einführungsschrift vor, in der er erklärt, dass dieser Vortrag von Bruno Gröning keine Behandlung darstellt, sondern dass HP Enderlin der Behandler ist und Bruno Gröning „lediglich“ der Vermittler eines natürlichen, heilenden Stroms sei. Bruno Gröning sei es durch das Gesundheitsamt verboten, hier Behandlungen durchzuführen, da er keine Approbation als Arzt oder HP besitze. Weiterhin würden die Heilungen auch zustanden kommen, wenn Herr Gröning diesen Raum nicht betreten würde und er kenne mehrere Ärzte, deren Praxisräume Gröning niemals aufgesucht hatte und wo die Heilungen in großem Maße auch geschahen, wenn sich die Patienten richtig auf die Heilwelle Grönings eingestellt hatten. Es gäbe kein Gesetz, dass Herrn Gröning es verbieten könne, hier als Gast in ihrer Mitte zu weilen oder am anderen Ende der Welt zu sein. Die Anwendung dieses heilenden Stromes durch Ärzte und Heilpraktiker auf eine möglichst große Zahl von Kranken ist ja der Sinn der Relais-Stationen für Grönings Heilwelle, wie durch Herrn Enderlin hier die erste geschaffen wurde. Dieser Sinn wird nun vielleicht rascher verwirklicht, als es sonst der Fall gewesen wäre.


Vortrag BG (mitstenografiert), 26.09.1950 bei HP Eugen Enderlin: „Ich muss noch viel lernen...“

Bruno Gröning (www.bruno-groening-stiftung.org)


Ich muss noch viel lernen. Aber trotzdem habe ich heute die Ehre, unter Ihnen, das heißt als Gast, unter Ihnen weilen zu dürfen. Schön, prima, nicht? Es ist mir nichts neues, dasselbe habe ich im vergangenen Jahr schon gehabt. Heilverbot. Nur, dass das geschieht, was geschehen soll, dafür konnte ich nicht. Ich brauche ja gar nicht hier zu sein. Es ist ja gar nicht notwendig. Ich will ja viel, viel mehr, es wird ja viel, viel größer. Diese Gefahr, wenn man es Gefahr nennt, den Menschen zu helfen, Menschen zu heilen, dann brauche ich weiter nichts zu sagen. Eines verstehe ich nicht, es leuchtet mir nicht ein. Eines leuchtet mir aber ein, das ist, wenn ein Mensch etwas Schlechtes tut – Sie gestatten doch, dass ich Ihnen etwas davon erzähle –

(Zurufe: „Ja“)

Wenn ein Mensch etwas Schlechtes tut, wird er bestraft. Und zwar, das menschliche Gesetz, das von Menschen geschaffen, verbietet es den Menschen, etwas Schlechtes zu tun. Ich sage nach wie vor, wenn einer etwas Böses tut, geschieht die Strafe schon zu Recht, soweit sie richtig geklärt wird.

Ich kann aber nicht verstehen, dass, wenn es Menschen gibt, und hier ein kleines Menschenkindchen, ist gar nicht so groß, Sie sagen immer der „große“ Gröning, ich bin nur 1,68 groß – aber, dass dieser Mensch nur Gutes getan hat und auch weiterhin Gutes zu tun gedenkt, dass ihm das verboten wird, kann ich nicht verstehen.

Ich weiß, woher das kommt, ich sehe ja so weit, so tief. Aber dies zu erzählen, dazu komme ich noch einmal, ich habe so viel zu erzählen. Ich freue mich, dass ich wieder mal an diesen Urlaubstagen angelangt bin. Ehrlich gesagt, das ist nicht bedrückend, nein. Beschämend auf der andern Seite schon, dass Menschen sich derartiges erdreisten und verbieten wollen, Gutes zu tun. Ein Zeichen dafür, wie weit der Mensch gesunken ist, die satanische Macht hat so weit um sich gegriffen – das heißt, ich will damit nicht die Regierung beschimpfen, nein, es liegt an einzelnen wenigen Menschen. Ich kann von einem satanischen Menschen nicht verlangen, etwas Gutes zu tun. Das habe ich noch nicht festgestellt. Genauso wie Sie das festgestellt haben, wenn Sie einem Kind, in dem was Böses drin ist, auch dauernd auf die Finger klopfen, tut es das Schlechte doch immer wieder. Und nicht anders bei erwachsenen Menschen. Sie müssen stehlen, morden, rauben, nur Schlechtes tun. Sie können sie einsperren, soviel Sie wollen. Knapp 14 Tage draußen, schon geht er wieder rein. Sie können nicht dafür, und deswegen kann man von schlechten Menschen nichts Gutes erwarten.


Ich habe vergangenes Jahr in Herford gesagt, als ich das Verbot erhielt, wie ich auch hier tatsächlich wieder ein Verbot erhalten habe, schriftlich, ich habe es noch nicht in die Hand genommen, ich nehme es nicht in die Hand, dafür kann ich nicht. Ich war gar nicht erstaunt darüber, was da drinsteht. Aber das ist ja üblich, es gibt noch sehr viele Menschen, die hinter meinem Rücken so viel Böses sprechen. Zufällig treffe ich tagtäglich Menschen an, die ich in meinem Leben noch nicht gesehen und die mich auch noch nicht gesehen haben, aber immer wieder sich entschuldigen und sagen: Noch gestern habe ich gegen Sie gesprochen, Herr Gröning, heute sehe ich Sie zum ersten Mal. Nein, was ich gesprochen habe, war nur Böses, dafür konnte ich nicht. Man hat mir das so erzählt. Ich habe das so gelesen, und ich glaubte, das wäre die Wahrheit, aber jetzt sehe ich doch, dass das nicht sein kann. Ob oder ob nicht, sage ich, bleibt sich gleich, von mir aus schimpfen Sie weiter, aber keiner dieser Menschen bekommt es weiter fertig. Nicht dass ich diese Menschen vielleicht irgendwie angreife, nein, er lebt ganz frei. Belügen kann mich auch keiner, sonst möchte ich ihm die Wahrheit ins Gesicht sagen, wie ich schon vielen diese Wahrheit gesagt habe. Ich habe in Herford, als ich das Verbot erhielt, mich mit Menschen, wie sie kamen, mit allen, wie sie da waren, nur unterhalten, und dasselbe dürfte ich wohl hier auch.


Und das, was den Menschen jetzt so durch den Körper gefahren ist, von Generation zu Generation, das seelische Leid, es wurde größer und größer, der Mensch sündigte weiter und weiter, mehr und mehr, und da glaube ich, dass Sie mich verstehen, wenn ich sage, durch dies Sündhafte, das der Mensch schon früher begangen und jetzt noch mehr, dass er krank sein muss. Ist mir klar. Ich habe mich viel mit Menschen unterhalten, nicht nur mit Deutschen, mit Wissenschaftlern, auch mit Ärzten, indem ich behauptete, noch und auch weiterhin, dass alle Leiden seelisch bedingt sind. Der eigentliche Ursprung ist das Seelische sowieso. Ich könnte Ihnen das ganz klipp und klarlegen, aber dazu bräuchten wir mehr Zeit. Aber dafür gebe ich Ihnen das schriftlich alles, wird alles schriftlich niedergelegt. Freuen Sie sich, wie ich mich freue. Ich habe Urlaub, ich habe Zeit und werde das alles tun.

Hören wir jetzt die Originalstimme Bruno Grönings in dem Vortrag vom 06.10.19, ca. 3 Monate vor seinem Heimgang, bevor wir in diesem Programm weiter fortfahren.

Youtube: BG Vortrag 06.10.1958, Teil 2 und 3


Aber Guten Tag sagen können Sie mir immer, ich kann jeden Tag Besuch empfangen. Und wenn Herr Enderlin mir das erlaubt, dass ich Ihnen Guten Tag sagen kann, dann bin ich nicht, und ich glaube auch kein Mensch, darüber böse. Und da ist der Mensch gelandet, und dasselbe Empfinden werden nicht nur Sie, sondern alle Menschen, die noch danach kommen, haben. Denn einen Vorwurf kann und werde ich Ihnen allen nicht machen und sagen, ihr kommt von Satan her. Nein, er hat euch, er hat den Menschen ja nur gelockt, ich hoffe, dass Sie mich verstanden haben, er hat ihn ja nur vom wahren göttlichen Weg abgezogen, er sagte, die Brücke sprenge ich. Also musste der Mensch hier herumirren, er irrte auf dem Irrweg. Und da haben Sie mich wohl auch verstanden, als ich sagte, die Brücke habe ich gebaut. Nicht nur, dass ich das sage, nein, es sind schon viele Menschen gekommen, die sagten, ich wäre ein guter Brückenbauer.


Aber nicht nur das, ich habe hier und dort immer Menschen geholfen, wo ich nur helfen konnte, gleich auf welche Art. Aber Sie sollen alle nicht unwissend bleiben, ich sage noch einmal, hoffentlich dauert dieser Urlaub recht lange, ich habe noch so viel Arbeit. Und all mein Wissen und Können möchte ich nicht verfehlen, Ihnen mit auf den weiteren Lebensweg zu geben. Vielleicht ist es interessant, vielleicht nicht, aber ich tue es. Ich habe Urlaub, von mir können Sie alles haben, nur kein Geld. Und all mein Wissen und Können will ich nicht unversucht lassen, Ihnen in Schrift, in Wort sowieso, zu übermitteln. Ab und zu kriegen Sie den kleinen Kerl noch mal zu sehen, in Schrift und Bild, gleich wie, Sie sollten wissen, wer ich bin, Sie sollen die Wahrheit erfahren. So ganz ohne Sünden war ich auch nicht, das habe ich auch schon gesagt, aber ich würde mich hüten, noch Sünden zu begehen. Ich war auch krank wie Sie, vielleicht noch kränker, und menschliche Hilfe habe ich nicht erwartet, könnte ich auch nicht. Aber dass ich heute so wieder dastehe, nicht erst seit gestern, ist schon länger her, das war ein Arzt, und das war der größte Arzt aller Menschen, unser Herrgott!


Und wenn einer sagt, ich spinne, und wenn einer sagt, ich glaube nicht an Gott, wenn er es bewusst sagt, dann sage ich, es geschieht ja nur im Unterbewusstsein, er wird auf der anderen Seite gehalten, ihm wird der Mund verboten, er darf es nicht sagen. Genauso, der Papa erzählt seinem Sohn: Du bist ruhig, du schweigst. Und dann schweigt er. Oder er sagt: Du sagst das und das! Dann sagt er das.

Aber warum sollte ich nicht auch einmal Urlaub haben. Ich freue mich wirklich, damit gibt man mir immer die Zeit, so wie ich sie brauche, es ist komisch. Oder nicht komisch. Heute sagte mir einer: Es ist wieder ein Wunder geschehen! Nein, ich gesagt:

Dies ist kein Wunder, das ist nur ein Wundern, wie es allgemein auch keine Wunder gibt. Wie man hier immer behauptet, das ist ein Wunder, was der Mensch da tut. Nein, falsch, es ist ein Wundern, Wunder wirken kann keiner! Und was der Herrgott tut, ja das Wunder, das Natürliche, die Natur selbst, das ist wohl ein Wunder. Aber für Sie ist es heute eine Selbstverständlichkeit, für Sie ist es kein Wunder mehr. Sie müssen es nur von der richtigen Seite betrachten.

Weil der Mensch aber von dem wahren göttlichen Weg abgekommen ist, ist Ihnen dieses alles unbekannt geworden, und deswegen sagte ich, das ist kein Wunder, nein. So hätte es immer sein können. Aber es sind so viele Menschen gekommen, wie der Herrgott sagte: „Wachset und vermehret euch.“


Es ist richtig. Aber es sind zu viele Menschen geworden, und wo viele Menschen sind, gibt es immer Zank und Streit und zuletzt auch Schlägerei. Und so auch hier. Von dem Guten, dem Göttlichen, ist der Mensch abgekommen. Deswegen sage ich, was weiß der Mensch? Gar nichts! Was wissen Sie überhaupt von dem Göttlichen! Der Mensch erkennt es erst dann, wie schön die Natur, das Göttliche ist, wenn er monatelang im Krankenbett liegen musste oder wenn er in einer Stadt leben musste oder von der Arbeit und Sorge und Elend überschüttet war, und dann das Glück hat, in Gottes freier Natur zu sein, dann findet er es erst herrlich.

Herrlich, ja das ist die Natur, das ist Gott! Dann empfindet er das alles wie ein Wunder, wie ein Märchen, wie schön und wie herrlich doch alles ist. Und so ist es auch hier über den Menschen gekommen, er musste erst in den Dallas gehen, damit er das Schöne besser erkennt.

Sehen wir jetzt ein märchenhaftes Naturvideo und anschließend Bruno Gröning in der Natur.


Es sind viele Menschen zu mir gekommen, nicht nur jetzt, nein, solange ich auf dieser Erde bin, die haben sich nicht bedankt für die Heilung, nicht dafür, dass sie gesund geworden sind, nein, sie haben ihren Dank, ihren herzlichen Dank ausgesprochen, weil sie den göttlichen Glauben, den göttlichen Weg wiedergefunden haben.

Dafür haben sie sich bedankt. Das ist ja mein Hiersein auf dieser Erde, den Menschen zum wahren göttlichen Weg wieder zurückzuführen! Ich will von Ihnen kein Geld.

Heute war eine Dame hier, die wollte mir ein kleines Geschenk machen. Ich habe hier noch keine Geschenke angenommen, ich habe noch kein Geld angenommen, nein, aber ich weiß, es gibt so viele arme Menschen, da habe ich gesagt:

„Wollen Sie es bitte diesem armen Menschen schenken, wenn Sie es dem schenken, ist es genau so, als wenn ich das persönlich empfange!“

Ich kann nicht dafür, ich teile, ich gebe auch das Letzte. Zum Unterschied, wie es bei Menschen ist, dass die nur nehmen möchten zum größten Teil, nur materialistisch eingestellt sind. (...)


(Und genau so war das auch früher. Es hat mal einen Menschen gegeben, der nie etwas Gutes tun konnte, und dieser Mensch wurde damals vom Herrgott beiseite gestoßen. Er nannte ihn den Satan! Und dieser hat jetzt den Menschen und Gott Rache geschworen. Wir wollen und dürfen nicht vergessen, dass wir Menschen nur Kinder Gottes sind. Wir haben alle nur einen Vater, und das ist der Herrgott!

Dieser Satan, der beiseite gestoßen wurde, hat es tatsächlich fertigbekommen, den Menschen mit allem möglichen Gutaussehenden zu verlocken; er hat es fertigbekommen, den Menschen von dem wahren göttlichen Weg abzuziehen.

Er hat ihn verlockt, er hat ihn gelockt und auf den Irrweg geführt, auf dem die Menschheit sich zum größten Teil befindet. Hinter sich hat er die Brücke, die zum göttlichen Weg führte, zerstört.

Genau, wie im letzten Krieg die Brücken zerstört wurden. Und somit war es keinem Menschen so leicht mehr möglich, auf diesen Weg zu gelangen. Er gelangte nur auf den Irrweg.


Jetzt musste es doch einen geben, nur hat das Jahre gedauert, der die Brücke zu diesem göttlichen Weg wiederhergestellt hat.

Und wenn ich Ihnen heute sage, die Brücke ist wieder da, auf dieser Brücke können Sie wieder gehen, und wenn Sie über diese Brücke gegangen sind, die ich Ihnen geschaffen, dann kommen Sie auf den göttlichen Weg, und auf diesem bitte ich Sie alle zu bleiben. (...)

Fortsetzung folgt...


R. H.Lindau, 4.7.1953, Heilungsbericht


Seit zehn Jahren hatte ich ein schweres Herzleiden. Obwohl ich des Öfteren ärztliche Hilfe in Anspruch nahm, führte dies zu keinem Erfolg.

Da bekam ich Besuch aus München von einer Bekannten, die meine Krankheit kannte. Sie erzählte mir begeistert von den Heilungen durch Herrn Gröning, die sie zum Teil auch selbst miterleben durfte. Mir persönlich war Herr Gröning bis dahin nur aus Zeitungsnotizen bekannt. Nun ließ ich mir das Buch „Die große Umkehr“ besorgen. Dieses las ich eifrig; oft bis in die Nacht hinein.

Eines Abends, es war schon um Mitternacht, da kam ich zu der Seite, auf der der Rosenkranz des Herrn Gröning abgebildet war. Bei dieser Betrachtung wurde es mir plötzlich siedend heiß im Hals und ich spürte ein heftiges Kribbeln im Knie. Ich bin über dieses Empfinden zwar sehr erschrocken, aber von dieser Stunde an war mein Herzleiden verschwunden.

Ich schreibe dies heute nach gut zwei Jahren, und eine Herzschwäche, welche ich früher öfter einmal hatte, wiederholte sich seit dieser Stunde nicht mehr.

Für die große Hilfe, die ich durch Gottes Barmherzigkeit auf diesem Weg erfahren durfte, bleibe ich immer eng mit Herrn Gröning und seiner Gemeinschaft verbunden.

in aufrichtiger Dankbarkeit. Frau R. H., Lindau

Quelle:

FREIE ARBEITSGEMEINSCHAFT BRUNO GRÖNING (Hrsg.): Das Tor zum Weg (Stephanskirchen bei Rosenheim 1960) Februar, S. 4-5


 EINSTELLEN

Bitten wir GOTT, Jesus Christus und Bruno Gröning...

für den göttlichen Schutz,

die göttliche Führung,

die göttliche Ordnung in uns und um uns herum.

Bitten wir für alle Familienangehörigen,

alle Freunde in allen BG Kreisen, Vereinen und Gruppen,

für die WAHRHEIT auf allen Ebenen,

für Liebe und Freundschaft untereinander

und dass wir alle gemeinsam in Liebe und mit der Kraft und Unterstützung unseres lieben Freundes BG immer mehr in das Christusbewusstsein hineinwachsen dürfen und können.

Bitten wir auch für alles was lebt, die Tiere, die Pflanzen, die Bäume und die Ressourcen, unser Wasser, unsere Luft, die Erde und das Feuer, das alles in Balance kommt und bleibt.

Bitten wir um den himmlischen SEGEN auf allen WEGEN für eine gotthörige Menschheit und den FRIEDEN auf ERDEN.

In Demut, Dankbarkeit und Liebe...

Youtube : Benedictus


Youtube: Make me a channel of your peace