Hilfe und Heilung auf geistigem Wege 
durch die Lehre Bruno Grönings

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OM Protokoll 06.03.2019


Willkommen liebe Freunde zu unserem OM heute am 6. März 2019. Ich hoffe, ihr seid wieder mit einem offenen Herzen gekommen und ich freue mich sehr, dass wir uns heute hier wieder versammelt haben und dass wir gemeinsam die Liebe Gotte spüren und die Kraft durch die Lehre und die Anwesenheit Bruno Grönings aufnehmen dürfen. Ja, ich glaube ganz fest, dass Bruno Gröning dabei ist, wenn Menschen in Seinem Namen zusammen kommen und dass der Geist Christi spürbar ist.

Wir haben Neumond, liebe Freunde und das ist immer sehr gut für einen neuen Anfang, für ein neues Projekt, oder auch, um etwas loszulassen, sich etwas abzugewöhnen usw. und so fort.


Bitte öffnet euch für den göttlichen Heilstrom, und löst euch von allem Bösen, allen Sorgen und Nöten, vor allem von den Belastungen und Störungen, die noch im Körper, Geist und Seele waren. Lasst es los...

Bitte achtet auch auf eure Sitzhaltung – wie immer – nicht überkreuzen, Wirbelsäule gerade – ob im Sitzen oder im Liegen – damit die Energie gut durchfließen kann.


Wer war Bruno Gröning?


Ich durfte BG vor 33 Jahren kennenlernen, leider nicht mehr in seinem Körper, aber geistig. Falls hier jemand unter uns ist, der ihn noch nicht kennt, möchte ich mit ein paar einleitenden Worten über ihn beginnen:

Bruno Gröning wurde am 30./31. Mai 1906 in Danzig-Oliva geboren. Damals, vor den beiden großen Weltkriegen gehörte Danzig noch zu Deutschland und befindet sich an der Ostsee. Heute gehört diese Stadt zu Polen.

Er machte schon als Kind die Erfahrung, dass er bestimmte Fähigkeiten besaß, die sich beruhigend und heilend auf Menschen und Tiere auswirkten. Bruno Gröning lebte und wirkte im CHRISTUSBEWUSSTSEIN. Er erkannte die starke Auswirkung negativer Gedanken auf den Menschen und seine Umwelt und zeigte einen Weg auf, den jede Person gehen kann, wenn sie dazu bereit ist.

(Folie 3)Die Kenntnis der geistigen Gesetze und deren Bedeutung war für Bruno Gröning äußerst wichtig, damit das Dasein positiv erlebt und erfüllt wird zum Wohle aller Menschen und fühlenden Wesen. Bruno Gröning wies in seinen Vorträgen immer wieder darauf hin, dass die Gedanken starke Kräfte sind und eine große Wirkung auf die seelisch-geistige Entwicklung haben. Die Hinwendung zu Gott, die Hinwendung zu SEINER FÜHRUNG erlauben dem Menschen ein zufriedenes, erfülltes und glückliches Leben zu führen. Einer seiner Leitsätze war:

„Vertraue und glaube, es hilft – es heilt die göttliche Kraft!“

Es war ihm auch wichtig, dass die Menschen verstanden, dass eine positive geistig-seelische Entwicklung das Wichtigste ist und eine körperliche Heilung die Folge dieser Entwicklung ist. Bruno Gröning sprach immer von einer „Heiligung“, wenn ein Mensch von seinem Leiden Befreit wurde. Er sagte einmal:

„Weil die Menschen nicht mehr heilig sind, sind sie nicht mehr heil!“

(Folie 4)Leider dachten damals viele Menschen und tun dies auch heute noch, dass die körperliche Heilung das Wichtigste ist, die Befreiung von körperlichen Gebrechen und Leiden. Es ist ja auch verständlich, dass ein Mensch, der unter furchtbaren Schmerzen oder Sorgen leidet, diese loswerden will. Dass der Mensch allerdings eine geistige Umkehr vollziehen muss und dann auch wirklich gewillt sein müsste, mit Gott zu leben, in Gott zu leben, ihre Gewohnheiten zu ändern, sich wieder mit Gott zu verbinden, damit sie wieder in eine göttliche Schwingung kommen können, das wissen die Wenigsten.


Eine Zeitzeugin, die Baronin Anni Ebner v. Eschenbach fragte Bruno Gröning einmal (aus dem Artikel „Der Kunstschreiner“):


„Einmal frug ich Bruno Gröning:

Ist es so, dass das Heilen bei Ihnen nur ein Mittel zum Zweck ist, die Menschen wieder zu Gott zurückzuführen? Da fast alle Menschen erkrankt sind, hören sie auf Ihren Ruf und finden zu Ihnen, und hören nun durch Sie vom wahren GLAUBEN AN GOTT, den so viele verloren haben!?“

Bruno Gröning antwortete: „Ja, Sie haben es gut erfasst, so ist es! Menschen ohne Glauben an GOTT müssen ja einen kranken Körper haben, da sie sich nicht mehr in der göttlichen Ordnung befinden. Heilen an sich, ist leicht, aber die Menschen zur Umkehr zu bringen, ist sehr schwer!“


Bruno Gröning betonte, dass man seinem Körper Beachtung schenken und regelmäßig die Kraft aufnehmen soll, da der Körper das Gefäß für unsere Seele ist. Bruno Gröning’s Lebensziel war es, die Menschen auf den Weg zu bringen, sich mit der göttlichen Quelle zu verbinden.

Er sprach auch immer wieder davon, dass vor ca. 2000 Jahren schon mal ein Mensch hier auf der Erde war, der den Menschen dieses Wissen mit auf den Weg gegeben hat. Bruno Gröning hat immer auf das Leben und Wirken Jesu Christi hingewiesen.

Ja, die Lehre BG’s ist auch die Lehre Christi. Es ist die Basis und der Kern seines Wirkens und er handelte und wirkte in Christi Auftrag.

Ich möchte euch jetzt einen neuen Video-Clip aus dem Vortrag von Bruno Gröning am 04.10.1958 vorspielen. Auf Youtube befinden sich auch noch zwei Clips mit jeweils 60 Minuten nonstop-Aussagen Bruno Grönings, in denen er nur von und über Christus spricht, liebevoll zusammen gestellt von Gerlind Hanus.


Auszug Vortrag vom 04.10.1958 in Springe (mit Christusbezug) https://www.youtube.com/watch?v=1PhyJRMmnhg

Heute liebe Freunde, möchte ich mal ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern, was ich alles so erlebt habe und da ist mir diese Geschichte von Namibia wieder eingefallen. Ich glaube ich hatte schon mal im Jahre 2014 darüber berichtet, aber das ist ja jetzt auch schon wieder 5 Jahre her. Meine Güte, wie die Zeit vergeht...

Es geschah im Jahre 1988, ca.3 Jahre nach meiner großen Heilung. Ich glaube, meine Heilung kennt ihr doch, oder? Darüber möchte ich heute Abend aber nicht berichten, doch wen es interessiert, der kann sich ja mein Buch kaufen: „Über den Abgrund...dem Licht entgegen“ im Books on Demand Verlag. Nachher werde ich auch gleich noch mal ein Video dementsprechend abspielen.


Nun aber zu meinem persönlichen Erlebnis:

Ich wurde nach Namibia eingeladen von einer Freundin, die dort mit ihren 3 Kindern lebte. Sie hatte vorher mit zwei von ihren Kindern für eine gewisse Zeit im Parterre unseres Hochhauses in Lüneburg gewohnt, wo ich als Alleinerziehende mit zwei Kindern (allerdings im 4. Stock) ebenfalls wohnte. In dieser Zeit haben wir uns kennengelernt und angefreundet. Sie war in Swakopmund verheiratet zog dann wieder zurück nach Namibia zu ihrem Mann. Wir hatten uns bereits monatelang Briefe geschrieben und so lud sie mich ein. Sie brauchte wohl auch jemanden, der ihr half, denn sie wollte noch einen Studienlehrgang in Deutschland absolvieren.


So nahm ich meine beiden Kinder und reiste für 3 Monate nach Swakopmund in Südwestafrika, wo ich dann für 5 Kinder sorgte. Swakopmund liegt an der Westküste Südwestafrikas und ist eine alte Deutsche Kolonie, eine Küstenstadt direkt an der Wüste Namib gelegen. Hier seht ihr meine beiden Mädchen, Janis und Inka, die mit mir gereist sind und für die alles natürlich ein tolles Abenteuer war. Die Dünen der Wüste reichen oft bis an den Strand heran.

Durch die Kinder lernte ich später eine Engländerin kennen, die auch mit ihren beiden Kindern alleine, ein Junge und ein Mädchen, dort lebte. Das Mädchen hieß Lucy und litt seit ihrem ersten Lebensjahr an einer ernsten Asthmaerkrankung. Oft bekam sie in der Nacht diese Asthma-Anfälle, wobei das Kind um Atem rang und nur ein Inhaliergerät und starke Medikamente halfen. Da ich das natürlich mitbekam, konnte ich nicht umhin, ihr von Bruno Gröning zu erzählen. Ich schenkte ihr ein Foto von BG und sie legte das Bild unter Lucie’s Kopfkissen. Wir stellten uns auch intensiv für das Kind ein.

Nach 3 Nächten fing es dann an. Lucy bekam am ganzen Körper einen extremen Ausschlag. 5 Cent-große Furunkel, mit Eiter gefüllt übersäten den ganzen Körper. Es sah wirklich furchterregend aus. Lucie’s Mutter bekam Angst und ging zum Arzt, der verschiedene Tests durchführte, die aber zu keinem Ergebnis führten. Es waren weder Windpocken noch Nesselfieber oder sonst irgendeine bekannte Krankheit. So gab er ihr eine Salbe und empfahl, die Sache weiter zu beobachten. Dem Kind ging es sonst gut, sie hatte kein Fieber und spielte und aß wie andere Kinder ganz normal. Ich erklärte der Mutter, dass dieser Ausschlag wahrscheinlich die sogenannten Regelungs-Erscheinungen darstellten und das das ganze Gift von den seit 4 Jahren eingenommenen Medikamenten über die Haut aus dem Körper herauskam’’’.


Eines Tages ging ich am Strand von Swakopmund spazieren und war dort ganz allein. Ich ging barfuss durch den Sand und es überkam mich so eine heilige Stimmung. Wellen der Glückseligkeit durchströmten mich und gingen konform mit den Wellen des Meeres. Plötzlich fand ich auf dem Strand eine Flamingo-Feder, schneeweiß mit einer rosafarbenen Spitze, und ein paar Meter noch eine und dann noch eine, so dass ich 3 wunderschöne Federn in den Händen hielt. Dann hörte ich eine Stimme die leise zu mir sagte: Diese 3 Federn sind wie 3 Wünsche, die Du frei hast vor GOTT. Was wünschst du dir??

Ich war überwältigt und konnte es kaum glauben...war das jetzt wirklich oder bildete ich mir das nur ein? Aber ich dachte so bei mir, wenn es tatsächlich 3 Wünsche sind, die ich frei habe, was würde ich mir wünschen??? Ich überlegte nicht lange, die kleine Lucy lag mir sehr am Herzen und so wünschte ich mir von ganzem Herzen die Gesundheit für sie. Der zweite Wunsch war, dass vielleicht eine Gemeinschaft in Swakopmund entstehen könnte, das wäre schön, wenn noch mehr Menschen hier Hilfe und Heilung erfahren könnten. Und der dritte Wunsch??? Ja, ich war noch jung und immer noch allein mit meinen beiden Kindern. Ich wünschte mir schon lange einen Seelenpartner, der mich und auch die Kinder lieben könnte, mit dem ich glücklich werden könnte....aber es fiel mir schwer, das zu glauben, dass ich jemanden finden könnte oder dieser jemand mich finden könnte...trotzdem formulierte ich diesen Wunsch in meinem Herzen.

Nach 17 Tagen geschah dann das Unfassbare: Ich weiß es noch, weil ich meiner Freundin am 01.09.1988 von Bruno Gröning erzählte. Am 17.09.88 trockneten die Eiterpusteln auf Lucy’s Haut aus, die Haut wurde wieder glatt und rein und ein wunderbarer Nebeneffekt war eingetreten: Die nächtlichen Asthmaanfälle hatten vollkommen aufgehört. Während der Zeit ich noch in Namibia war, hatte dieses Kind nie wieder eine Asthmaattacke. Mutter und Kind waren überglücklich und ich auch. Wir dankten dem Herrgott von ganzem Herzen.

Mein erster Wunsch war erfüllt.

10 Jahre später erfüllte sich auch mein zweiter Wunsch, eine Gemeinschaft in Swakopmund wurde eröffnet und besteht meines Erachtens auch heute noch.

Und der dritte Wunsch???


Jaaaa, 5 Jahre später traf ich meinen Schatz Peter, der mir zunächst half, die Gemeinschaften der Hilfebedürftigsten in Deutschland und in Holland aufzubauen. Wir arbeiteten intensiv zusammen, um Menschen mit allen möglichen Formen der Suchterkrankung zu helfen und kamen uns dabei näher. 10 Jahre lang betreuten wir gemeinsam die Hilfebedürftigsten und vielen wurde geholfen oder wurden frei von Beschwerden, Süchten und Krankheiten.

Inzwischen sind wir seit 23 Jahren glücklich verheiratet und gehen durch dick und dünn miteinander. Auch dieser Wunsch wurde mir von Gott erfüllt.

Ist das alles ein Märchen, liebe Freunde??? Nein, es ist die Volle WAHRHEIT!!!

Nun, meine lieben Freunde, möchte ich euch noch einen Bericht von Herrn August Schweizer ans Herz legen, ein Zeitzeuge, der seinerzeit Gemeinschaftsleiter von Pirmasens war. Bruno Gröning war sehr oft bei ihm zu Hause und es wurden dort auch einige Vorträge auf Tonband aufgenommen.


Hoffnung- Vertrauen – Glauben“ von August Schweizer 1957

www.bruno-groening-stiftung.org


Wir wollen heute etwas hören über die drei markanten Worte: Hoffnung, Vertrauen und Glauben.

Diese drei Worte bilden Meilensteine auf dem Wege unseres Erdenlebens. Sie sind zugleich auch Inhalt der Lehre Bruno Grönings und seines Wirkens. Ich will hier mit Gleichnissen beginnen.


Meine lieben Freunde! Sehen Sie, hier ist ein Mensch, krank und elend, geplagt von vielen Schmerzen und Leid, gequält und hoffnungslos und daher vergrämt und verkümmert. Alle erdenkliche Hilfe hat er schon in Anspruch genommen, um die Krankheit, um die Schmerzen loszuwerden. Er hat nach und nach die besten Ärzte, ja die größten Kapazitäten herangezogen. Viel Geld hat er an Ärzte und Apotheke ausgegeben, ohne dass ihm Hilfe wurde, weil die Krankheit nicht erkannt war.


Er fühlt, dass er nicht mehr gesund wird, ja dass er seinen Angehörigen nach und nach zur Last wird. Er sieht nur noch einen Ausweg, den Ausweg „die Erlösung durch den Tod“. Um diesen bittet er täglich und stündlich. Er wird den Gedanken an das Ende seines Lebens nicht mehr los. Wir aber haben schon öfters aus dem Munde unseres Freundes hören und vernehmen dürfen und wissen daher, dass Gedanken Kräfte sind. Sind diese Gedanken gut, so wird auch ihre Wirkung eine gute sein, sind sie aber böse, so wird auch die Auswirkung böse sein. Die Aufgabe der Hoffnung an das Leben, an die Gesundheit, wird nur durch böse Gedanken herangezüchtet. Die Hoffnungslosigkeit zum Leben, die Hoffnungslosigkeit an die Wiedererlangung der körperlichen Ordnung, an die Gesundheit, die einen Menschen erfasst hat, ein Zustand, in dem weder menschliche noch ärztliche Hilfe möglich ist, ist ein Zustand beginnender Auflösung. Wenn kein Funken an Hoffnung mehr glüht, alle Hoffnung ausgelöscht ist, dann wird auch das Leben erlöschen.


Anders wird es aber sein und werden, wenn der Kranke noch Hoffnung hat, wenn er sich selbst nicht aufgibt, wenn er noch einen Willen zum Leben hat und aufzubringen vermag. Solange der Mensch noch Hoffnung an das Leben hat, ist der Weg noch offen, offen nach der Seite, wo die Gesundheit geblieben ist. Das aber ist es, worüber ich zu Ihnen, meine lieben Freunde, heute sprechen möchte, über die Hoffnung zum Leben. Diese Hoffnung zum Leben ist die erste und hauptsächlichste Voraussetzung, die körperliche Ordnung, die Gesundheit wieder zu finden und erlangen zu können.


Da ist ein Kranker. Auch er ist hilflos, elend und voller Schmerzen. Auch er hat alles versucht, nicht Zeit und nicht Geld gescheut. Jahr um Jahr ist dahin gegangen. Immer wieder hat er Kapazitäten aufgesucht, immer wieder hat er gehofft und gewartet, Besserungen und Rückschläge hingenommen. Trotz aller Hoffnungen aber ist eine wirkliche Besserung nicht festzustellen gewesen, eher eine langsame aber stetige Verschlechterung. Ihm wurde dann eines Tages eröffnet, dass eine Hilfe nicht mehr möglich, nicht mehr zu erwarten ist. Die Hoffnung an das Leben aber hat er nicht aufgegeben. In ihm lodert noch das Feuer der Hoffnung, er hat sich nicht aufgegeben. Er fühlt aber, dass er die Gesundheit allein nicht erzwingen kann.


Er fühlt, dass er nicht genügend Kraft besitzt. Er fühlt, dass er einen Helfer braucht, einen Helfer, der ihn herausführt aus seinem Elend, aus seinem Kerker. Er fühlt, dass er einen Helfer braucht, der ihn stark macht in Vertrauen und Glauben. Schon viele Helfer sind an seinem Bette gestanden. Jeder lobte seine Hilfe. Jeder meinte, dass sein Weg der richtige und einzig mögliche sei, doch der Erfolg blieb auch hier aus. Aber er verlor nicht den Glauben, nicht die Hoffnung an das Leben.Nun hat er durch Freunde erfahren von einem neuen Helfer, von einem Menschen mit Namen Bruno Gröning.


Er nimmt Verbindung zu ihm auf. Dieser Helfer untersucht aber nicht und verordnet auch keine Medizin. Er behandelt nicht die Krankheit, wie dies die Ärzte, Heilpraktiker usw. tun. Er verkündet eine Lehre und wird so den Hilfe suchenden Menschen zum Wegweiser und Wegbereiter zum Hoffen, Vertrauen und Glauben.

Diese Lehre, wie auch das Wirken dieses von Gott begnadeten Menschen haben ihre Wurzeln tief im Religiösen. Gerade deshalb aber ist das Vorhandensein einer großen Glaubenskraft und Glaubensbereitschaft sowie blindes Vertrauen bei den Hilfe suchenden Menschen die Voraussetzung für einen Erfolg. Denn nur wer an Gottes Allmacht und Güte bedingungslos zu glauben vermag, wird am Ende das Heil finden und die körperliche Ordnung, die Gesundheit wieder zurück erlangen.


Die Erfassung und Befolgung der Lehre Bruno Grönings ist eine hohe, schöne, aber keinesfalls leichte Aufgabe. Ich muss darauf immer wieder hinweisen. Befolgen wird die Lehre Bruno Grönings nur der können, der sich aufzuraffen und loszusagen vermag aus den vielen Verirrungen unserer so sehr materialistischen Zeitepoche; denn die Befolgung verlangt und erfordert innere Einkehr, Ordnung und Sammlung auf das Gute hin. Sie verlangt eine völlige Umkehr, eine vollständige Umstellung unseres Tuns. Wir müssen Schluss machen mit allem Bösen. Wir dürfen nicht nur sagen, „wir wollen und werden dies tun“, sondern wir müssen darnach tun und handeln, wir müssen andere, bessere Menschen werden. Wir dürfen auch nicht die Gesundheit fordern, sondern wir müssen geduldig zuwarten, bis wir das Heil, die körperliche Ordnung erlangen werden.

Wir wissen alle, und ich möchte es immer wieder herausstellen, dass nicht Gröning heilt, sondern dass ES heilt.

„Es heilt die göttliche Kraft.“ Gott aber lässt sich nicht fordern.

Bruno Gröning hält seine Vorträge, besser gesagt Glaubensvorträge, vor den im Bundesgebiet bestehenden Gemeinschaften. Hilfesuchende, die nicht selbst erscheinen können, können Angehörige oder persönliche Freunde zu den Gemeinschaften schicken, oder aber sie können brieflich mit ihm in Verbindung treten. Bruno Gröning sieht die Hilfe suchenden Menschen schweigend an, ohne zu fragen, ohne zu untersuchen. Sein Blick ist durchdringend und ergreifend. Mitunter fragt er den Hilfesuchenden: „Wissen Sie, was Sie wollen?“ Nicht immer wird dieser die richtige Antwort zu geben vermögen, die da lauten sollte: „Meine Gesundheit, meine körperliche Ordnung.“ Der Helfer Bruno Gröning aber wird sagen: „Wenn Sie wissen, was Sie wollen und wenn Sie wirklich das auch glauben, was Sie wollen, so wird Ihnen das auch gegeben werden, doch dürfen Sie nicht verlangen sondern erlangen.“


Der Hilfesuchende wird den Helfer ansehen, wird ihm tief in die Augen sehen und wird den Sinn der Worte zu ergründen suchen. Und während er dies tut und wenn er aufgeschlossen und empfangsbereit gekommen ist, verspürt er, dass sich zu seiner Lebenshoffnung etwas Neues gesellt, dass ein Vertrauen ihn überkommt, ihn erfüllt, ein Vertrauen zu diesem neuen Helfer, der ihm die Hand bietet.


Er wird die Hand ergreifen, erst zögernd, dann immer fester, bis es ihm zur Gewissheit wird, dass er diese Hand nicht mehr loslassen wird. Es werden sich mitunter Schmerzen einstellen, Veränderungen werden sich kundtun, die mitunter die Umgebung sehr beängstigen. Aber der Hilfesuchende wird die ihm gebotene Hand nicht fahren lassen, so sein Vertrauen stark genug ist. Vielleicht wird er den Helfer auch einmal in seinem Unwissen fragen: „Wie wollen Sie mir helfen, meine Gesundheit wieder zu erlangen?“ Er, der Helfer wird antworten: „Nicht ich, sondern Gott hilft. Es hilft, es heilt die göttliche Kraft.“ „Glaube an Gott und seine Kraft, denn Er ist Dein Arzt und Er kann allein nur heilen.“


Diese Worte aber werden dem Hilfesuchenden ganz neu sein, und er wird nun hell-hörig und Vergleiche anstellen mit den früheren Helfern. Diese Worte aber werden nachklingen in ihm, werden Boden fassen, wurzeln in ihm, immer tiefer und tiefer. Und er wird plötzlich die Worte vor Augen haben, die Jesus an das kranke Weib richtete, als es nach dem Berühren des Rocksaumes Jesu gesund war: „Weib, Dein Glaube hat Dir geholfen.“ Er wird sich auch der weiteren Worte Jesu an das Weib erinnern: „Sündige fortan nicht mehr, auf dass Dir weiterhin nichts Schlechteres erfahre.“


Wie Schuppen wird es von seinen Augen fallen, und erst jetzt begreift er die Worte seines Helfers: „Nicht verlangen, sondern erlangen." 


Während er bisher die Hilfe von seinen Helfern angeboten erhalten hatte und auch erwartete, wird ihm auf einmal klar, dass er selbst der Mittelpunkt dieses neuen Geschehens ist. Er weiß und erfährt jetzt, dass es in erster Linie auf ihn selbst ankommt, auf ihn ganz allein, auf seine innere Haltung, auf seinen Glauben und ebenso auf sein Vertrauen. Er weiß, dass er nicht verlangen und eine Begegnung mit Herrn Gröning nur von außen haben kann, sondern dass er bittend und betend, ja mit einem Herzenswunsch den himmlischen Vater anrufen muss.


Er wird dabei erkennen, dass seine Lebenshoffnung, die sich schon paarte mit dem Vertrauen zu seinem Helfer, dessen Hand er festhielt, nun zum Trio werden wird, durch seinen ebenso starken göttlichen Glauben, der ihm erst die direkte Verbindung bringen wird zu der Lebenskraft, der göttlichen Kraft, die ihm helfen wird, wenn er sich ihr öffnet und sich von ihr durchströmen lässt. Wenn er sich von der göttlichen Kraft durchfluten lässt, der Kraft, die Bruno Gröning zu eigen ist und die ihm wieder die körperliche Ordnung bringen wird, ganz in dem Maße, in dem dieser sein Glaube wachsen wird. Das ist es, was ich Ihnen sagen wollte.


Drei Dinge sind es, die der Kranke erringen muss, wenn er seine einst verlorene körperliche Ordnung wieder finden will, drei Wurzeln, aus welchen seine körperliche Ordnung erstehen und seine Gesundheit wieder erwachsen wird:

Hoffnung, Vertrauen und Glauben! Zuerst die Hoffnung zum Leben, die auch in der tiefsten Not nicht verloren gehen darf, dann das Vertrauen zum Helfer, das unerschütterlich sein muss, und dann der Glaube an die göttliche Kraft und an die göttliche Ordnung, die von unserem Helfer Bruno Gröning vermittelt, ihm Hilfe und Erfolg bringen wird.


Und wenn Bruno Gröning am Anfang fragte: „Wissen Sie, was Sie wollen?“, so erkennt der Hilfesuchende jetzt erst die ganze Tiefe dieser Frage, indem er jetzt antwortet: „Die Gesundheit.“


Quelle:
Archiv des Instituts für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene e. V. Freiburg i. Br.: 20/16/002

www.bruno-groening-stiftung.org

Heilungsbericht: Herz- und Lungenleiden, Ruth Geisler, Herford, 8.4.1949


Am 5. IV. 1949 wurde ich von Herrn Gröning „behandelt“.Ohne vorher über meine Krankheit informiert zu sein, zählte mir Herr G. alle schmerzenden Stellen in meinem Körper auf.

Kein Arzt hatte mir bisher eine solche Diagnose gestellt. Wenn ich auch über Stiche in der Lunge und am Herzen geklagt hatte, stellte der Arzt fest Herz und Lunge wären vollkommen gesund. Herr G. bewies mir das Gegenteil.

Nach der „Behandlung“ fühlte ich mich froh und frei. Am selben Abend und am nächsten Morgen verspürte ich noch an verschiedenen Stellen Schmerzen, von denen ich aber am Nachmittag nichts mehr wahrnehmen konnte.

Viele könnten nun meinen, alles wäre Einbildung von mir, wenn ich jetzt nichts mehr spüre. Einen Beweis liefert meine Schilddrüse, die bisher stark geschwollen war und mir Atembeschwerden verursachte. Heute ist die Schwellung schon um 2 cm zurückgegangen. 


—Am 6. IV. durfte ich noch einigen „Behandlungen“ beiwohnen. Herr G.“ behandelte“ gerade ein Kind, das keinen Verstand hatte, nicht sprechen konnte, auch nicht Herr seiner Glieder war. Um der Mutter und den Anwesenden zu zeigen, was für Schmerzen das Kind hat, übertrug Herr G. die Schmerzen auf mich. Ich musste dann laufend die schmerzenden Körperteile anzeigen.
—Herr G. führte dem Kinde dann durch Wasser neues Blut zu. Da die Verbindung der Nerven vom Körper zu den Beinen unterbrochen war, verband Herr G. die Nerven wieder miteinander. Ich konnte die Vorgänge, die in dem Körper des Kindes vor sich gingen, in meinem Körper genau verfolgen.
—Ich muss noch feststellen, dass das Mädchen am Schluss einen vernünftigen Gesichtsausdruck hatte und klare, beobachtende Augen. Auch die Zuckungen im Körper hatten etwas nachgelassen.
—Herr G. behandelte noch einige Personen, denen er ebenfalls genau ihre Leiden sagte, ohne die Leute dem Namen nach zu kennen und ohne von ihren Leiden gehört zu haben. Zum Schluss will ich hier Herrn Gröning noch herzlich Dank sagen für seine Hilfe.
—Ruth Geisler
—Quelle:
—Archiv Bruno Gröning Stiftung

Gemeinsames Einstellen:

Was ist EINSTELLEN? Einstellen heißt, im Jetzt und Hier losgelöst von allem, was war oder sein wird, um die göttliche Kraft und die Liebe des Herzens zu bitten. Ohne Angst vor der Zukunft vertrauensvoll und gläubig den Weg zu Gott zu gehen...

Seid zufrieden mit dem, was ihr bereits habt und dankt dafür jeden Tag, aufs Neue zu leben und die Gelegenheit zu haben, Gott einen Schritt näher zu kommen.


Nächstes OM: Mittwoch, den 27. März 2019