Hilfe und Heilung auf geistigem Wege 
durch die Lehre Bruno Grönings

Zum Bearbeiten des Untertitels hier klicken

OM Protokoll vom 3. Oktober 2018

ONLINE MEETING 03.10.201


Youtube: Begegnung im OM:


Herzlich willkommen, meine lieben Freunde zu unserem OM heute am 03.10.2018. Heute ist der Tag der Deutschen Einheit, ein Feiertag, und genauso wünschen wir uns auch die Einheit unter den Bruno Gröning Freunden, aber das geht natürlich nur, wenn wir in der Wahrheit und in der Klarheit den Weg gehen, der uns von Gröning aufgezeigt wurde. Um den Weg, die Wahrheit und das Leben wird es auch heute in diesem besonderen OM gehen. Dieser Ausspruch von Jesus Christus ist so eine gewaltige Aussage, dass wir sie heute als Tagesmotto gewählt haben.

Ihr habt es bei dem Anfangsvideo schon gehört, was übrigens jetzt immer unser Anfangsstück zu Beginn eines OMs sein wird. Heute sprechen wir über Bruno Gröning und über seine Beziehung zu Christus und vieles mehr, und ich bitte euch, wieder die empfohlene Sitzhaltung einzunehmen, um den Fluss der göttlichen Energie durch den Körper zu gewährleisten, auf Empfang zu stellen und alles loszulassen, was schwer und noch nicht in der göttlichen Ordnung war.

Bitten wir Gott und den Christusgeist, hier bei uns anwesend zu sein und jedem von uns in seinen persönlichen Anliegen zu unterstützen, aber auch für die allgemeinen Belange auf dieser Welt die Ordnung und die Liebe zu schaffen, zu verbreiten und den FRIEDEN auf ERDEN wiederherzustellen. Beobachtet euren Körper, was ihr spürt und wie sich die göttliche Energie bemerkbar macht. Habt keine Angst vor Regelungen, es kann hier und da ein Reinigungsschmerz auftauchen, oder aber seltsame Zustände auftreten. Das alles gehört dazu und wird nach einiger Zeit wieder verschwinden. Öffnet euer Herz und eure Hände und nehmt die göttliche Kraft in euch auf, dass sie uns heilen, beruhigen und in Gottes heilige Liebe einhüllen wird, so dass wir die Geborgenheit, die Christusenergie in uns und um uns herum spüren können.

Ich wünsche euch eine von Gott gesegnete Gemeinschaftsstunde.


Eillen Caddy (aus dem Buch: „Spuren auf dem Weg zum Licht“:

Jesus sprach: „Nach eurem Glauben wird euch geschehen.“ Ist er wirklich stark genug, so wird alles möglich sein, absolut alles. Glaube ist nicht irgendetwas, über das man diskutiert; er muss gelebt werden, er muss durch euer Leben bezeugt werden, denn Glaube ohne Taten ist tot.

Was bedeutet es für Dich, aus dem Glauben zu leben? Worauf beruht Deine Sicherheit? Ist sie von Menschen abhängig? Oder von Deinem Bankkonto? Oder ist sie fest in Mir verwurzelt und verankert? Nimm Dir Zeit darüber nachzudenken, und Du wirst ohne den geringsten Zweifel wissen, worauf Deine Sicherheit und Dein Vertrauen beruhen.

Kannst Du freudig und furchtlos in Deinem Leben einen großen Schritt vorwärts tun, ohne jede sichtbare äußere Sicherheit? Wenn Du überzeugt bist, etwas sei richtig, kannst Du es dann ohne Zögern tun? Kannst Du vertrauensvoll Deine Hand in Meine legen und sagen: „Dein Wille geschehe“, aus ganzem Herzen und mit voller Seele, und dann den Schritt ins Ungewisse wagen, bereit, alles anzunehmen, was kommt?


Es gibt nur einen Weg, um Deinen Glauben aufzubauen. Du musst erst die ganz kleinen und zögernden Schritte tun, und dann die größeren, bis Dein Glaube so stark ist, dass Du bedenkenlos ins Unbekannte springen kannst, weil Du weißt, dass ICH immer bei Dir bin, weißt, dass ich Dich führe und lenke, und vor allem, weil ich für Dich an erster Stelle stehe und weil Du weißt, dass ich dich nie im Stich lasse.

Warum fängst Du nicht gleich jetzt an, nach diesen Gesetzen zu leben, hörst auf, darüber nachzudenken und darüber zu reden, uns setzt sie wirklich in die Tat um?

Zeige, dass es funktioniert, damit alle in Deinem Leben und Deiner Lebensweise Meine Hand sehen und erkennen können. Tu alles zu Meinem Ruhm und zu Meiner Ehre, und sei ewig dankbar.

Der Mensch lebt nicht von Brot allein, sondern von meinem Wort und von Meinen Verheißungen, die sich immer erfüllen, wen Du MICH an die erste Stelle setzt, und wenn Du an Mich glaubst und Mir und den geistigen Wegen vertraust, nicht aber den Wegen der Menschen.“


Liebe Freunde, ein kleines Erlebnis möchte ich euch erzählen, als mein Mann und ich den Auftrag erhielten, nach Australien auszuwandern. Es war nicht einfach und ich habe bis zuletzt nicht glauben können, dass wir es tatsächlich wagen sollten. Alles fing ganz harmlos an: Wir hatten im Jahre 2007 einen Urlaub von 10 Tagen genutzt, um einfach mal nach Sydney zu fliegen und dort am Bondi Beach eine Ferienwohnung zu mieten. Der Gedanke war da und die Ereignisse überschlugen sich. 


Es war der schönste Urlaub unseres Lebens und es wurde uns gezeigt, dass wir in Australien eine etwas größere Aufgabe zu erfüllen hatten. Es wurde uns gesagt, dass wir im Frühjahr 2008 übersiedeln sollten. Alles wurde so geführt, dass wir keine Zweifel mehr hatten. Diese Aufgabe wurde uns von Gott so in unsere Herzen gelegt, dass wir schließlich beschlossen, hier in Deutschland alles aufzugeben, was wir an Sicherheit hatten. Peter hatte eine sehr gut gehende HP Praxis, ich hatte einen sicheren Job bei der Stadtentwässerung als Chefsekretärin. Wir haben alles verkauft und 3 Monate später saßen wir im Flieger und hoben ab ins ungewissen Leben. Ich hatte durch die Buchung eines Studiums für uns beide eine 2 ½ jährige Aufenthaltserlaubnis in Australien erworben. 


Bild: Gemeinschaft Bruno Gröning Friends Illawarra 2018


Wir hatten auch in Sydney für die ersten 3 Wochen nur eine Ferienwohnung gemietet und mussten in der kurzen Zeitspanne eine Wohnung finden. „Was wünscht ihr euch?“ wurde aus der geistigen Welt gefragt. „Eine schöne Wohnung am Meer“, war unsere Antwort und wir bekamen sie. Nach Beginn meines Studiums - was relativ leicht war, wenn man bedenkt, alles auf English, ist ja auch nicht gerade leicht, aber es wurde mir immer wieder geholfen – bekamen wir den Auftrag, „sessions“ zu machen, Gemeinschaftsstunden in Cronulla abzuhalten. Wir mieteten die Stadthalle und fingen einfach an. Nach und nach kamen die Menschen zu uns und fassten Vertrauen in die „neue Lehre von dem seltsamen Mann“ aus Deutschland: Bruno Gröning. Aber auch Christus durfte nicht fehlen und wir spielten immer zu Beginn unserer Stunden das „Kyrie Eleison“, welches die ganze Halle mit Heiligkeit und Liebe erfüllte. Erste Hilfen traten ein es entwickelte sich stetig weiter. Die erste Gemeinschaft stand. Schließlich wollten wir umziehen, weil uns die kleine Wohnung in Cronulla zu eng wurde, haben wir ein Haus gesucht und in der ILLAWARA Region gefunden. Dort starteten wir auch eine Gemeinschaft in Oak Flats, in dem wir die Halle dort mieteten, die riesengroß war. Die erste Gemeinschaftsstunde war sehr heilig. Es regnete wie aus Eimern und bei diesem Wetter setzen die Australier für gewöhnlich keinen Schritt vor die Tür. Aber es kam ein Ehepaar, Mr. und Mrs. Ryan, die einzigen Gäste an diesem ersten Abend. Ihr braucht es nicht zu glauben, aber es war eine HEILIGE STUNDE und hier sollte sich für die nächsten Jahre eine feste Gemeinschaft entwickeln. Große Heilungen geschahen und geschehen heute noch in diesem Gebiet. Wie schön, dass wir damals gefolgt sind. Es wurde für alles gesorgt…..

Bruno Gröning Zitate über Christus:


  • Was ist Christus für uns? Warum schenkte Gott Christus hier ein Erdenleben? Warum schenkte er ihm dazu diesen einen Seinen ebenfalls so wundervollen Körper?

Und warum war Christus uns immer in allem ein großes Vorbild? Was wollte Gott damit, und was sollte Christus hier?

Er hat uns soviel des Guten, des Göttlichen, so viel von Gott vermittelt!

Was wir alles tun können, wenn wir nur glauben, wenn wir all das in uns aufnehmen, was Gott für uns bestimmt hat!

Ja, meine lieben Freunde, dieses alles lehrte Christus uns, Er war uns und ist uns und wird uns immer ein sehr großes wie auch sehr gutes, das beste Vorbild sein! (04.12.1958)


  • „War Christus der Menschheit nicht das größte Vorbild? Hat Er nicht viele Wunder bewirkt? Hat er den Menschen dafür nicht den Beweis gegeben, ohne dass Er es wollte? Denn die Tat war es. Er glaubte es, Er wusste es, denn das Wissen hat Er nicht von sich, sondern das hat Er von Gott.

Und er tat all das, was Er zu tun hatte, all das, was Gott Ihm sagte. Er ging dahin, wohin Gott Ihn führte, nicht Menschen. Und Er sprach all das, was Gott zu Ihm gesprochen. Und dabei geschah es. Niemals, liebe Freunde, ist es ein Mensch, sondern es ist und bleibt immer Gott!“ (04.12.1858)


  • „Ein wirklich wahrer Christ kann nur der sein, der Christus so folgt, wie Christus es von uns erwartet, wie Seine Lehre uns das alles sagt.

Und daher war Christus dreiunddreißig Jahre auf dieser Erde, das heißt in dem Körper, den Gott Ihm für dieses Erdenleben geschenkt, damit Er uns all das vermitteln kann, was Gott für uns, für die gesamte Menschheit zu sagen hat! Denn anders haben die Menschen nicht mehr auf Gott hören können. (04.12.1958)


  • „Es wird Ihnen klar, dass das Erdenleben Christi nicht umsonst gewesen ist, denn Gott hat dieses Erdenleben für Christus deshalb bestimmt, weil Gott es nur so am ehesten möglich war, uns, das heißt den Menschen, durch die Lehre Christi auf denn Weg zu führen, den Gott für die gesamte Menschheit bestimmt hat. Und das ist und bleibt alleine der Weg, der diesen, der jeden einzelnen Menschen wirklich zu Gott führt.

Aber zwei Herren, liebe Freunde, können Sie nicht dienen. Nicht auf der einen Seite dem Bösen und auf der anderen Seite Gott!

Und dazwischen sind Sie ein Heuchler, ein Lügner, ein Betrüger. Sie sind nicht einmal ehrlich zu sich selbst. Dieses alles müssen Sie ablegen, all das, ich sage es noch einmal, all das, das Sie bisher in diesem Erdenleben als böse empfunden haben, müssen Sie ganz beiseite stellen.

Sie müssen dem Bösen den Rücken kehren. Sie müssen den anderen Weg gehen. Und daher rufe ich Sie auf zur großen Umkehr!“ (04.12.1958) 


  • „Gehen Sie den Weg so, wie er Ihnen von Gott – uns allen durch Christus – bestimmt ist!


  • Was müssen wir Menschen tun? Was ist das für eine Lehre, die Lehre Christi? Ist das alles, wenn der Mensch von sich behauptet, von sich aussagt: „Ich bin ein Christ“? Ist das alles? Müssen wir das nicht tun, wenn Christus sagt: „Folget mir!“ Folgen kann nur der, der sich von all dem Irdischen löst, sich nicht an das Irdische klammert, sondern sich an den klammert und zu dem hingezogen fühlt, zu dem er gehört. Nur dieser kann Gott folgen.

Der kann und wird auch durch die Lehre Christi das werden, wozu Gott ihn bestimmt hat. Da gibt es kein Hin-und Her, kein Für und Wider.“ (04.12.1958)


  • „Wem nicht zu raten, dem ist auch nicht zu helfen! Und Christus selbst hat uns den guten, den besten, den einzigen Rat gegeben, den wir Menschen, den alle Menschen zu befolgen habe.

Und so Sie jetzt richtig folgen – und dass Sie nichts verlangen, sondern wirklich all das erlangen, was für Sie bestimmt ist – dann werden Sie viel Gutes an sich selbst, viel Gutes an Ihrem eigenen Körper, auch viel Gutes an dem Körper Ihres Nächsten erfahren! Glauben Sie nur!“


  • Jesus Christus wusste, dass jede Krankheit durch Sünde kommt. Deshalb ermahnte er den Kranken nach der Heilung: „Sündige hinfort nicht mehr, dass dir nicht etwas Ärgeres widerfahre!“ (handschriftlich)


  • Über Christus selbst hat man viel gesprochen. Man hat ihm viel Böses angetan. Er hat alles geduldig getragen. Für wen? Weil er feige war? Nein, für uns! Damit wir zur Erkenntnis kommen, damit wir IHN erkennen können, wie groß und mächtig doch GOTT ist und wie gerecht und wie ungerecht die Menschen sind. (05.10.1958)
  • Christus ist immer unter den Menschen. Er ist nicht tot, es gibt keinen Tod. Es gibt nur eine Erlösung. (05.10.1958)


  • „Ich weiß, dass viele die Geburt Christi nicht verstanden.“

Welche Wege oder welch einen Weg hat Christus uns aufgezeigt? Haben Menschen ihn richtig verstanden? (…) Niemand fängt an zu gucken, oder hat er das Gefühl oder hat er’s nicht, ob es Wahrheit ist: ob es Wahrheit sein kann? Meine lieben Freunde, das kann der Mensch erst da dann, wenn er sich selbst erkannt hat, wenn er weiß, wer und was er ist. Der sich auf sich selbst besonnen, er kann nur von sich aus zu dem andern übergehen. Anders ist es nicht möglich.

Eines ist Ihnen ja klar, dass vor fast 2000 Jahren Gott uns seinen Sohn sandte. Er sprach zu uns über seinen Sohn, über den Körper Seines Sohnes. Christus ist unser Bruder! Aber als solchen haben Sie ihn noch nicht erkannt. Er ist so hoch. Er ist ganz bei Gott. Er ist in Gott. Er ist alles. Und hier sagen Menschen: „Da kommen wir nicht hin, Wir wollen doch glauben!“

Wir müssten heute schon so weit sein, um die Worte Christi in die Tat umzusetzen. Wenn wir die Worte Christi alles in die Tat umsetzen, wer Er es uns auch sagte, dass wir Ihm folgen sollen, dann – ja, dann wären die Menschen schon auf dem richtigen Weg.“ (21.12.1956)


  • „Christus hat uns so viel des Guten mit auf unseren Lebensweg gegeben. Warum haben Menschen das Gute nicht beherzigt, warum haben sie es nicht in sich aufgenommen? Warum haben sie nie all das getan, erst mal, was sie sich selbst schuldig sind?

Und daran hat es gehapert, und nun ist es wichtig, dass Sie wirklich, wirklich und ehrlich dazu übergehen, dass Sie das Versäumte nachholen, indem Sie jetzt das tun, immer das tun, was Sie sich selbst schuldig sind. Und dass Sie wirklich diesem Ihren Körper, der doch ein göttliches Geschenk ist, Beachtung schenken. (04.12.1958) “


  •  „Oder glaubten Sie, das wäre meine Lehre, die ich Ihnen hier kund tue? Nein, Freunde, das ist die Lehre Christi. So hat Gott es den Menschen durch Christus gelehrt. Wir sollten dem folgen. Wir sollten all das tun, wozu wir selbst verpflichtet sind. Wir sollten und müssten ein Ordnung liebender Mensch sein, das heißt ein Gott liebender sein.“ (04.10.1958)

Liebe Freunde, jetzt möchte ich hier doch etwas weiter ausholen. Mir ist ein sehr einleuchtender und erleuchtender Text in die Hände gefallen, und zwar aus dem Buch „Die Wiederkunft Christi – von dem großen indischen Yogi Sri Paramahansa Yogananda, der durch die „Autobiographie eines Yogi“ bekannt wurde und der große Meisterwerke in seinen Büchern hervorgebracht hat und ich jedem nur empfehlen kann, sich mit diesen einmal etwas näher zu befassen. Was er über Jesus Christus schreibt, ist so erhebend, dass ich es für mich persönlich sehr gut annehmen kann. Da ich mich auch seit einigen Jahren mit indischen Philosphien, den Veden, den Upanishaden und der Bhagavad Gita beschäftige, bin ich davon überzeugt, dass Jesus in den sogenannten „verlorenen Jahren“ oder ich würde eher sagen „unbekannten Jahren“ von seinem 12. Bis zum 30. Lebensjahr im fernen Osten, in Indien gewesen ist, um dort den alten Rishis Ehre zu erweisen und seine Botschaften zu verkünden.


Die zu stark verwestlichte Lehre Christi - Betrachtungen von Paramahansa Yogananda in seinem Buch „Die Wiederkunft Christi – Die Auferstehung des Christus im eigenen Inneren“:


In einer Fußnote auf Seite 106 schreibt Yogananda: "Dank der bemerkenswerten Entdeckung frühchristlicher gnostischer Texte bei Nag Hammadi 1945 in Ägypten lässt sich erahnen, was dem konventionellen Christentum im Laufe der Verwestlichung dieser Lehre verloren gegangen ist. (…) Diese Texte, die zu Beginn der christlichen Zeit im Umlauf waren, wurden von den orthodoxen Christen um die Mitte des zweiten Jahrhunderts als häretisch gebrandmarkt" (und nicht in die Bibel aufgenommen.)


Petra: Das heißt doch, dass schon damals vor 1800 Jahren viel Wahres verfälscht und weggelassen wurde, und die Bibel heute von vielen fanatischen und fundamentalistischen Glaubensanhängern als das unumstößliche Wort Gottes gepriesen wird. Zum Beispiel steht in diesen „gnostischen Schriften“ von Nag Hammadi, dass der „Lebendige Jesus“ in diesen Texten von „Täuschung und Erleuchtung“ spricht, anstelle von „Sünde und Buße“. Diese Worte haben für viele Menschen heute einen sehr negativen Beigeschmack und wie wir wissen, sind die Kirchen heute nicht mehr gut besucht, weil die Wahrheit dort meistens nicht zu finden ist. Es ist doch auch erstaunlich, dass dieses alles in der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg 1945 ans Licht gekommen ist, auch zu einer Zeit, kurz bevor das Wirken Bruno Grönings begann. Dieses darf in unserer heutigen Zeit auch nicht mit der Lehre Bruno Grönings geschehen!!


Yogananda: (gnosis = Erkenntnis – d.h. die frühchristlichen Gnostiker waren auf der Suche nach Erkenntnis der göttlichen Wahrheit und weniger nach Tatsachen über die materielle Welt – Gnosis bedeutet auch soviel wie Einsicht, das heißt ein intuitiver Prozess des Sich-Selber-Erkennens – Selbsterkenntnis bedeutet gleichzeitig auch die Erkenntnis Gottes im eigenen Inneren).


Yogananda sagt: „Will man also Jesus Christus und seine Lehren wirklich verstehen, , muss man offen und voller Verständnis für eine orientalische Betrachtungsweise der Dinge sein – insbesondere für die alte und neuzeitliche Kultur Indiens, für religiöse Schriften, Traditionen, Philosphien, spirituelle Glaubensvorstellungen und intuitive metaphysische Erfahrungen. Auch wenn die Lehren Jesu, von einem esoterischen Standpunkt aus gesehen, Allgemeingültigkeit besitzen, sind sie doch ganz und gar durchdrungen von der Essenz orientalischer Kultur und tief verwurzelt in einer orientalischen Denkweise, deren Grundsätze an die westliche Lebensweise angepasst wurden.

Die Evangelien können im Licht der Lehren Indiens richtig verstanden werden. Bei diesen Lehren handelt es sich nicht um die verzerrten Interpretationen des Hinduismus, die geprägt sind von Kastenzwängen und Götzenanbetung, sondern um die philosphische, seelenerweckende Weisheit der indischen Rishis – dem innersten Kern der alten Schriften. Diese Essenz der Wahrheit oder die ewigen Prinzipien der Rechtschaffenheit, die Mensch und Universum am Leben erhalten – wurde der Welt Tausende von Jahren vor Beginn des christlichen Zeitalters vermittelt und in Indien mit einer geistigen Intensität lebendig erhalten, welche die Suche nach GOTT zum einzigen Lebensziel erklärte und nicht zu einer bloßen Freizeitbeschäftigung.


Weder das Morgen- noch das Abendland können alleinigen Anspruch auf Wahrheit erheben. Die reinen silbergoldenen Strahlen der Sonne erscheinen rot oder blau, wenn man sie durch ein rotes oder blaues Glas betrachtet. Das gleiche geschieht mit der Wahrheit: Sie scheint unterschiedlich zu sein - je nachdem, ob sie von der östlichen oder westlichen Kultur gefärbt ist.

Beide, sowohl der Hinduismus als auch das Christentum, haben in allen Zeitaltern durch sinnlosen Aberglauben und bemitleidenswerte Engstirnigkeit im religiösen Denken verkrustete Strukturen herausgebildet. Dennoch haben diese Religionen unermesslich viel Gutes für die Menschheit getan: Beide haben Millionen leidender Menschen Frieden, Glück und Trost geschenkt. Beide haben gläubige Seelen zu höchsten geistigen Bemühungen inspiriert, und beide haben vielen Erlösung gebracht.

Bedenkt man jedoch, wie einfach der Kern der Wahrheit ist, der von den großen Meistern aller Ländern und allen Zeiten verkündet wurde, wird einem bewusst, dass sich die Botschaften kaum voneinander unterscheiden. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass alles, was ich von meinem Gure und den ehrwürdigen Meistern Indiens empfangen habe, genau mit dem übereinstimmt, was die Lehren Christi mir vermitteln.

Es erheitert mich, wenn meine Brüder im Westen fragen: „Glaube Sie an Christus?“ Ich erwidere dann immer: „Jesus der Christus – Jesus, der göttliche Menschensohn, in dem sich das Christusbewusstsein, der Gottessohn manifestierte. 


Aber Ihn zu kennen ist viel wichtiger, als nur an ihn zu glauben.


Die Welt hat Christus oftmals falsch interpretiert. Selbst die einfachsten Grundsätze seiner Lehre wurden ihres heiligen Sinnes beraubt und ihre tiefe esoterische Bedeutung geriet in Vergessenheit. Sie wurden durch Dogmen, Vorurteile und beschränktes Verständnis gekreuzigt. (Dieses geschah übrigens auch mit Bruno Gröning). Völkervernichtende Kriege wurden geführt, viele Menschen wurden als Hexen und Ketzer verbrannt – und alles im Namen der angemaßten Autorität christlicher Glaubenslehren, die doch nur Menschenwerk waren. 


Wie kann man die unsterbliche Lehre aus den Händen der Unwissenheit befreien? 


Wir müssen uns bewusst machen, dass Jesus ein orientalischer Christus ein erhabener Yogi war, der die universelle Wahrheit von der Vereinigung mit Gott vollkommen gemeistert hatte und daher als Erlöser mit der Stimme und Autorität Gottes sprechen und handeln konnte."


Film TIP: AWAKE , über das Leben Paramahansa Yogananda's

Noch eine interessante Sache: 


Als Bruno Gröning in russischer Gefangenschaft war, hielt er sich mit seinen deutschen Landsleuten (Kriegsgefangenen)  im Lager in Petrozavodzk am Omega-See auf. Mitten in diesem See befindet sich eine Insel und auf dieser Insel steht diese 300 Jahre alte Holzkirche, die mit keinem einzigen Nagel erbaut wurde: Die Kirche von Kizhi, „The Wooden Church of Transfiguration“die Holzkirche der „Verklärung“, die auch vor einigen Jahren zum Weltkulturerbe ernannt wurde. Diese Information habe ich von unserem lieben italienischen Freund Maurizio erhalten, der mir auch dieses Bild sandte. Ich finde es sehr interessant und wollte es mit euch teilen.


Youtube: Russischer Gesang

Vortrag von Bruno Gröning, Gräfelfing, 5. April 1951,

nachmittags

„Ich glaube nicht nur, sondern ich kann mit Bestimmtheit sagen …“


Grüß Gott! Meine lieben Heilungssuchenden!

Ich glaube nicht nur, sondern ich kann mit Bestimmtheit sagen, dass Herr Dr. Trampler Ihnen allen soviel mit auf den Weg gegeben hat, wie Sie sich hierin zu verhalten haben, warum und worauf es ankommt. Sie alle müssen wissen, wonach Sie hierher gekommen sind. Ich gebe Ihnen zu wissen, dass ich Heilverbot habe und sage dazu, dass nicht ich heile, sondern dass es über meinen Körper geht, und das, was da heraus geht, das sind die Heilwellen, die Sie nur empfangen können, wenn Sie sich diesem Guten, diesem Göttlichen nicht dagegen stellen, wenn Sie wissen, worauf es hier ankommt.


Ich selbst stehe vor Ihnen wie ein Wegweiser. Ich fasse mich kurz: Ich will Ihnen selbst keinen großen Vortrag halten. Ich will Ihnen den eigentlichen Weg zeigen, von dem Sie ganz abgekommen sind und das ist der wahre göttliche Weg. Das ist die große Umkehr. Dieser Weg ist zu gehen, von dem Sie sich haben ablocken lassen. Heute stehen Sie so weit zurück. Das heißt: Sie stehen auf dem Irrwege, Sie selbst können es nicht erlangen, denn Sie sind von dem Eigentlichen abgekommen. Wenn Menschen glauben, wenn sie zu den größten Kirchenbesuchern zählen, glauben sie an Gott – ja, wenn sie ein Gebetchen nach dem andern verrichten und sagen, sie glauben an Gott, dann ist es abgetan; das ist wie wenn ich sage, ich halte große Vorträge und dann ist noch nichts geschehen. Wenn Sie sagen, Sie sollen und sind nicht so. Nein, Sie müssen mit Taten beweisen, dass Sie tatsächlich den wahren göttlichen Glauben in sich tragen. Und weil der Mensch von dem ganz abgekommen ist, weiß er von allem diesem auch nichts. Ich will Ihnen nun den Weg zeigen. Lasst Taten sprechen! Genau wie ich es tue, indem ich Taten sprechen lasse. Mein Reden dient nur zu Aufklärung.


Aber warum soll ich immer sprechen? Es gibt nicht genügend Menschen, die es auch tun können.

Nehmen Sie ganz kurz das Neue Testament - ich habe es noch nicht gelesen und doch weiß ich, wie es früher war - und vergleichen Sie es mit dem, was schon geschehe n ist. Dan n haben Sie alles. Ich sage Ihnen ganz kurz: Es ist schon viel geschehen und bewiesen worden, dass ich bei den Heilungen nicht anwesend zu sein brauche. Und das ist auch recht. Siehe Herford - ich nenne nur zwei Plätzchen - siehe Traberhof, wo Menschen sich ansammelten in der Hoffnung geheilt zu werden. Und wenn sie mit dem festen Glauben gekommen sind - und ich sage nach wie vor - wenn sie die Reife haben, wenn sie es wert sind, dass ihnen geholfen wird, dann geschieht es auch. Was soll ich Ihnen viel aufzählen? Es würde zu weit führen! Es wäre ein Anfang ohne Ende. Der Mensch nennt es Wunder, weil er ganz vom Weg abgekommen ist. Ich sag e nicht, dass es ein Wunder ist. Es ist nicht nur heute, es ist auch früher schon gewesen, dass man tote Körper ins Leben zurückrufen konnte. Auch das ist schon gewesen.

(...)


Warum sind Sie leidend? Warum sind Sie krank? Weil Ihnen nie der rechte Weg gezeigt wurde. Es ist nicht wie Menschen glauben: es wäre Gottes Strafe. Es ist damit zu vergleichen: Wenn ein Kind das Elternhaus verlässt, dann können die Eltern ihre Hände nicht mehr über es halten, sie können das Kind nicht mehr schützen. So haben auch wir unseren Vater verlassen. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir allein nur Kinder Gottes sind. Nur er kann uns helfen und er wird uns helfen, wenn wir den Weg wieder zu ihm gefunden haben.

Ich bitte Sie, sich von jetzt ab nicht mehr mit Ihrem Leiden zu beschäftigen. Wer sich damit beschäftigt, beschäftigt sich mit dem Satan. Er hat es nicht nötig. Geben Sie Obacht, was in und an ihrem Körper sich Neues bemerkbar macht. Mich brauchen Sie nicht zu prüfen. Ich habe meine Prüfungen – ich kann es sagen – mit „gut“, vielleicht auch „sehr gut“ bestanden. Aber das darf ich mir nicht zulegen. Damit Sie mich nicht verkennen: So leidend wie Sie heute noch sind, noch leidender bin ich es selbst gewesen. Sie konnten noch hier her kommen. Das konnte ich nicht. Und wenn ich sage, ich habe alle Krankheiten durchgemacht und habe nie an Gott gezweifelt. Nein, mit seiner Hilfe bin ich gesund geworden! Und weil ich diesen Weg gegangen bin, habe ich Ihnen empfohlen, nicht an der göttlichen Macht zu zweifeln.


Und mir ist es tatsächlich verlockend, weil mir die göttlichen Kräfte in die Wiege gelegt worden sind und bin deswegen das, was ich heute bin. Und ich wurde Prüfungen unterzogen, bin aber nie von dem geraden Weg abgegangen. Ich habe nie gezweifelt, habe mich nie abziehen lassen. – Deswegen wurde ich von Menschen ohne mein Dazutun in die Öffentlichkeit gezerrt.

Beschämend ist es nur, dass Menschen es immer wieder wagen, an dieses Plätzchen zu kommen, die keine Heilung suchen, sondern das Schlechte suchen, um diese Heilung zu stören. Diese Menschen tauchen überall auf. Ich kann nur eines dazu sagen: Sollen sie sehen, dass sie dabei gut abkommen, was ich bezweifle. Tut mir persönlich nicht weh.

(...)

Und diese Menschen die es täten, sind klein, sind gehässig und zeigen, wie schlecht sie sind. – Ich brauche mich nicht zu verantworten! Sie selbst müssen es, und zwar nicht nur vor den deutschen Menschen, sondern vor allen Menschen dieser Erde! Die Verantwortung, die tragen sie selbst! – Und jetzt bitte ich Sie, sich selbst zu prüfen. Ich sagte zu Anfang: Nicht ich, sondern es heilt. Ich hoffe, dass Sie mich verstanden haben. Prüfen Sie sich selbst, was jetzt in und an Ihrem Körper Neues in Erscheinung tritt!

Youtube: Zeitzeugenbericht Frau Barbara K. von den Ereignissen in Herford


HEILUNGSBERICHTE DAMALS UND HEUTE


Heilungsbericht damals…:


Brief an BG von Hans Schwendel vom 26. Mai 1954

Für die Größe des Dankes, den ich Ihnen, sehr geehrter Herr Gröning, aussprechen möchte, gibt es ja wohl nie die ausreichenden Worte, aber dennoch möchte ich zusammenfassen, wie Ihre göttliche Kraft an meinem Körper gewirkt hat.

Seit Anfang des Jahres 1951 litt ich unter den größten Herzbeschwerden mit vielen unangenehmen Nebenerscheinungen wie größte Atemnot, amtsärztlich festgestellte 80%ige Geh- u. Stehbehinderung usw. Ich suchte verschiedene Ärzte auf, lag im Frühjahr 1951 über neun Wochen im Krankenhaus, aber alle ärztlichen Bemühungen waren erfolglos. Von den verschiedensten Spezialisten ließ ich mich untersuchen. Aber die Diagnose lautete stets mit einem Achselzucken: „Angina pectoris“.

So vegetierte ich die Jahre hindurch, bis ich im Februar 1954 durch Zufall erfahren konnte, dass Sie, Herr Gröning, in Murnau anzutreffen sind. Tatsächlich hatte ich am 19. Februar 1954 das Glück, Sie in Murnau persönlich anzutreffen. Ihre Anwesenheit und Ihren Vortrag bekam ich bereits damals in meinem Körper sehr zu spüren. Aber als Sie mich dann am 13. März persönlich besuchten (wie soll ich Ihnen dafür überhaupt danken?), da kam die große Wandlung, für die es wirklich die ausreichenden Worte nicht gibt. Sie gaben mir eine so aufschlussreiche und zutreffende Diagnose, die ich vorher noch von keiner Seite bekam. Sie sprachen mir so viel Mut zu, dass in mir wirklich wieder die bereits am Erlöschen gewesene Lebenskraft wach wurde. Es kam die große Umstellung in meinem Körper. Meine Atembeschwerden, die oft ins Unerträgliche gewachsen waren (ich musste im Bett 4-5 Kissen haben und die Nächte oft zum größten Teil im Bett sitzend verbringen) ließen bereits bei Ihrer Anwesenheit beträchtlich nach, was aufgrund der außerordentlichen Schleimabsonderung hervorgerufen wurde; der unbeschreibliche Druck in der Herzgegend ließ nach. Vom 28. März bis 3. April aber kam die Generalreinigung meines Körpers. Ich kann nicht schildern, was da mein Körper an Unreinigkeiten ausgeschieden hat. Genauso ging die Regelung vor sich, wie Sie es mir am 13. März schilderten. Es waren schwere Tage, aber der große Glaube an Ihre göttliche Hilfe hat mir über alles hinweggeholfen und bereits eine Woche später packte mich die Lust, zu gehen, ja sogar eine ganze Strecke aufwärts!! Dazu muss ich noch erwähnen, dass mir vorher das Gehen von 20 Metern auf der Ebene nicht mehr möglich war. Ich fühlte mich so frei um die Brust und verspürte wieder neuen Lebensmut, den ich ja bereits vollkommen verloren hatte.

Ja, lieber guter Herr Gröning, ich finde wirklich nicht die ausreichenden Worte für den Dank, den ich Ihnen für Ihre göttliche Hilfe sagen möchte, aber Sie wissen ja auch trotzdem, wie von ganzem Herzen ich Ihnen dankbar bin.

Ich habe nur den einen großen Wunsch, Sie recht bald wieder einmal begrüßen zu dürfen, denn ich weiß, dass dann auch noch der letzt Rest von allem „Bösen“ – wie Sie es bezeichnen – aus meinem Körper verschwinden wird. Und darum würde ich Sie heute mit dankbarem Herzen halt ganz besonders ersuchen, es zu ermöglichen, Sie wieder einmal sprechen zu können, denn nur Sie, Herr Gröning, hatten die Kraft, mich von meiner völligen Arbeitsunfähigkeit zu erlösen und haben somit mir und meiner Familie neues Leben geschenkt. Der Dank meiner Frau ist ebenso groß wie der meine.

Möge Sie unser Herrgott in Schutz nehmen, dass Sie Ihre große Kraft frei und ungestört den vielen Heilungssuchenden zuteil werden lassen können und dazu wünscht Ihnen alles Gute und mit wärmstem Dank und herzlichen Grüßen!

Hans Schwendl, Bergham 15 ½, Post Miesbach, Oberbayern


Heilungsbericht von heute….:


Andreas R., vom 22.11.2012

Fremdhilfe durch Unabh. Gem. Kassel/Vellmar/Holzhausen


Andreas R., mein 49jähriger Schwager, erlitt im September 2012 einen Schlaganfall. Seine Betreuerin (er ist zeit seines Lebens Contergan-behindert, in dem seine Arme nur sehr kurz sind, die Beine normal entwickelt) fand ihn eines Morgens in einem völlig desolaten Zustand mit Orientierungslosigkeit und auf dem Boden liegend. Sie rief sofort einen Krankenwagen und man brachte ihn ins Krankenhaus im gleichen Ort. Aufgrund seiner Behinderung konnte man dort aber nicht viel für ihn tun und er wurde kurze Zeit später mit dem Hubschrauber in eine Spezialklinik nach Lippstadt geflogen. Sowie es aussah, konnte er nicht sprechen, sich nicht bewegen und auch die Ärzte sagten, dass wir ihn wohl so, wie wir ihn kennen, nicht wiedersehen werden. Es sei ein drei mal drei Zentimeter-großes Gebiet im Gehirn betroffen durch ein Blutgerinnsel und man müsste mit dem Schlimmsten rechnen. Wir Freunde im Kreis Kassel starteten eine Rundrufaktion, und stellten uns alle ganz fest für ihn ein, beteten in der Nacht sehr intensiv für Andreas.

Wir besuchten Andreas 5 Tage später in Lippstadt. Er konnte wieder laufen ohne irgendwelche Behinderungen, ja sogar rennen. Und er konnte wieder sprechen, auch wenn er nach dem einen oder anderen Wort suchte, was ihm auf Anhieb nicht einfiel. Das aber hat sich auch nach einigen Wochen vollständig gegeben. Er ist wieder vollständig hergestellt. Die Ärzte stehen vor einem Rätsel. Er erzählte uns, dass in der Nacht nach dem Anfall, als wir alle für ihn beteten, die Gefühle in den Gliedmaßen zurückgekommen seien und sich alles in seinem Kopf wieder normalisierte. Dieses ist von ärztlicher Seite nicht zu erklären. Heute ist er wieder völlig normal in all seinen Bewegungen und im Sprechen und Verstehen während der Kommunikation. Wir danken Gott von ganzem Herzen dafür.

Bruno Gröning Originaltonband 

„Es ist Wahrheit, dass jeder Mensch zur Wahrheit stehen müsste…“


Band vom 27.10.1957,Teil 8:„Jetzt sollen Sie den Weg gehen, wie er nicht von mir, sondern von Gott so bestimmt ist…


Jetzt sollen Sie den Weg gehen, der für Sie alle, nicht von mir, sondern von Gott so bestimmt ist. Wie oft hab ich’s Ihnen gesagt, dass ich nicht menschenhörig bin. Ich stifte hier auf dieser Erde keinen Unfrieden, sondern nur Frieden. Dass ein Unfriede zustande kommen kann, weil man mich noch nicht versteht, das versteh ich. Und es kommt auch dann zustande, wenn Menschen die Wahrheit noch nicht mögen und noch nicht erkennen können, was Wahrheit ist. In Wahrheit sind sie doch hier, in Wahrheit sind sie doch hier auf dieser Erde. In Wahrheit haben sie doch diesen, ihren eigenen Körper, über den sie bestimmen können. In Wahrheit ist alles vorhanden, alles von Gott so bestimmt, das wir nur in uns, in unserm Körper aufzunehmen haben. So Sie den Frieden in sich haben, werden Sie diesen auch weitergeben können.

Natürlich muss es der wirkliche Friede sein. Nicht nur der Friede mit den einen Nachbarn oder dass der Mensch mit sich nur zufrieden ist, mit seinen Nächsten noch nicht zufrieden ist, nein. Er muss den wirklich himmlischen Frieden in sich tragen, um diesen da dann auch weitergeben zu können. Und der Mensch muss nun mal zur Ordnung gerufen werden, dass er auch weiß, was Ordnung ist. Denn die Unordnung hat er doch zur Genüge an sich selbst, an seinem eigenen Körper wahrgenommen.

Nun, meine lieben Freunde, wenn einer da glaubt, ich wisse viel, ich sag: nein. Ich weiß nicht viel. Es ist wenig. Das, was ich weiß, ist nur das, was Menschen heute noch nicht wissen können. Mehr weiß ich nicht. Aber Sie glaubten, es müsste so sein, wie Sie es verlangen. So müsste ich Ihnen das gleich so geben, wie Sie sonst im irdischen Leben doch anders sind. Würden sagen, wenn Sie ein Glas Wasser wollen, dass sie Ihnen Ihr Gastgeber geben soll. Er kann Ihnen das nicht gleich geben, der hat es nicht bei der Hand, der sagt: Einen Moment. Er muss dieses erst für ihn holen. Er schickt nicht seinen Gast zur Wasserleitung oder er schickt nicht seinen Gast an …, in den Schrank, wo er die Flasche mit einer Flüssigkeit oder die Kanne mit einer Flüssigkeit stehen hat. Er bedient ihn, denn es ist sein Gast. So bedient Gott uns auch. Gott ist unser Gastgeber. Aber wir sollen das dann auch in uns aufnehmen.

Der Mensch verlangte das Unmögliche. Er verlangte von seinen Nächsten, er solle ihm das gleich geben. Wenn er ihm das nicht gleich geben kann, dann taugt er nichts, dann glaubt er nicht an ihn. Dann glaubt er auch nicht, dass es ein gutherziger Mensch ist. Dann glaubt er auch nicht, dass es ein Mensch ist, der in dem Willen Gottes hier ist – glaubt er nicht. Warum? Weil er sich auf das eingestellt, was Menschen ihm eingeimpft, eingeimpft ein langes Leben, ein langes Erdenleben. In diesem Glauben lebte er, das müsse so sein. Hier verlangt er. Im Irdischen, Weltlichen, weiß er, dass sein Gastgeber ihm das erst reichen muss und sagt: Komm, da hast du einen Trunk. Ich selbst habe ja auch einen Körper. Wenn ich meinen Körper das zuführen will, was er nötig hat, dann kann ich’s ja tun, dazu habe ich ja diesen meinen Körper. Ich muss zur Tat übergehen. Ich muss dieses in meinem Körper aufnehmen, ich muss es wollen. Wenn ich dabei den Mund geschlossen halte, ist es nicht möglich. Wenn ich das Glas nicht an den Mund führe, ist es nicht möglich. Dann werd ich’s nebenbei gießen.

Also, ich muss schon das Richtige tun, um den Körper das zukommen zu lassen, was er braucht. Ich darf nichts verlangen, ich kann es alles erlangen, alles selbst. Verlangen Sie, dass das Glas jetzt zu Ihnen gesprungen kommt! Bitte: Aus meiner Hand zu Ihnen! Glauben Sie, das ist möglich? Obwohl der Geist die Materie bestimmt, aber nur insofern er sie geschaffen, sie geformt hat, das geschaffen und auch diesem Gefäß eine, seine Bestimmung, weil Menschenhände es geschaffen haben, gegeben hat. Wir wissen die Bestimmung von Menschen, wozu der Mensch das eine und das andere schuf, denn der Geist bestimmt die Materie.


GEMEINSAMES EINSTELLEN und Bitten für uns alle


Nächstes OM: Mittwoch, den 24. Oktober 2018