Hilfe und Heilung auf geistigem Wege 
durch die Lehre Bruno Grönings

Zum Bearbeiten des Untertitels hier klicken

A.H. / 51 Jahre / Gemeinschaft Wiesbaden / Oktober 2018

Heilungs-/Erfolgsbericht: Lähmungen im rechten Arm / Lähmungen im linken Arm –
Wie angstfrei durch Regelungen gehen mit Hilfe der göttlichen Kraft, Gedankenhygiene und durch Glauben und Vertrauen


Im Sommer 2000 kam ich über einen Freund zu Bruno Gröning, als mein Leben beruflich regelrecht Kopf stand und ich mich vollkommen überfordert hatte. Bis zum Januar 2013 hatte ich schon viele Hilfen und Führungen erleben dürfen und ein Fundament an Vertrauen und Glauben war entstanden. Eigentlich war „alles gut“. Was dann kam, war nach gut 12 Jahren geistiger Weg für mich und für mein persönliches Leben eine komplett neue Erfahrung in einem mir bisher unbekannten Bereich von Glauben und Vertrauen.


Was vorher geschah: Ende Dezember 2012/Januar 2013:


Ich hatte in einem Buch eine Lieblingsaffirmation gefunden, die ich mehrmals täglich, oft mit einem tiefen Gefühl des Einsseins, wiederholte: „Gott in mir ist mein innerer Arzt, Heiler und Helfer. Alles ist gut, denn jetzt wirkt Gott“.
Im Januar 2013 bekam ich während des Einstellens ein inneres Bild: eine Lichtkugel wanderte durch meinen Körper und überall wurde es hell, außer ab der linken Hüfte abwärts, das linke Bein hinunter.


Die erste Regelung und Heilung:
Wenige Tage später, an einem Samstagabend, stellte ich mich spät abends ein. Langsam aber merklich drückte eine Kraft meinen linken Fuß zur Fußinnenseite hin. Ich liess es gerne zu und konnte es als Regelung sehen, denn an diesem Fuß hatte ich 1990 einen Bänderabriss außen. Nachdem die Kraft nachliess stand ich auf und spürte, dass die Innenseite des linken Fußes jetzt mehr belastet war. Andererseits musste ich feststellen, dass gleichzeitig meine rechte Hand nicht mehr normal einsatzfähig war: davon waren der Mittelfinger, der Ringfinger und der kleine Finger betroffen. Diese zeigten zur Handinnenfläche Richtung Daumenballen und ich hatte nicht mehr die Kraft, die Hand normal zu öffnen und die Finger zu strecken. Keine Kontrolle hierüber, auch wenn ich meinen Willen noch so anstrengte.
Dabei hatte es nichts Dramatisches an sich und es war keinerlei Angst oder Panik in mir, kein Gedanke daran, es schulmedizinisch prüfen lassen zu müssen. Ich war voller Ruhe und wusste, das ist eine Regelung. Dies war meine innere Überzeugung und eindeutig für mich spürbar.
So wurde ich noch in dem Moment, in dem es geschah, zur Beobachterin meiner eigenen Situation und fühlte ein grosses inneres Interesse daran, da ich ja im Körperlichen Regelungen nicht so sehr kannte. Ich ging schlafen.

Am nächsten Morgen bestanden beide körperlichen Veränderungen weiterhin. Durch den Ausfall der drei Finger konnte ich mein Gesicht daher nur sehr ungeschickt eincremen, und es fühlte sich tolpatschig an. Beim Frühstück ein Brot mit Butter zu beschmieren war mir nicht möglich, ich konnte das Messer mit der rechten Hand nicht halten. Schreiben ging nur mit viel Anstrengung, die Schrift war ganz krakelig und fiel ab. Meine ganze rechte Hand war sehr kalt, so dass ich mir eine Stulpe übergezogen hatte. In diese steckte ich ein Bild von Bruno Gröning, das auch in den nächsten Tagen dort blieb, Tag und Nacht.

Mich beschäftigte die Frage, was jetzt richtig ist: schonen – also die rechte Hand so wenig wie möglich benutzen oder umgekehrt, sie so gut, wie es nur geht, einzusetzen und vom gesunden, voll funktionsfähigen Zustand aus zu gehen. Ich telefonierte mit meiner Gemeinschaftsleiterin, auch sie hatte spontan kein Gefühl von Sorge oder Angst. Intuitiv las sie mir einen Text vor, in dem es besonders darum ging, durch den Anschein zu blicken und die Wahrheit zu erkennen.

Für mich war wahr: es ist alles gut mit der Hand und dem Arm, sie sind in Ordnung. Hierfür entschied ich mich, und noch am selben Tag spürte ich, wie die Hand sich etwas öffnen ließ und es kleine Fortschritte beim Greifen gab.


Von nun an war mein Grundgedanke und meine Vision, die ich besonders beim Einstellen pflegte: Ich benutze die rechte Hand und den rechten Arm ganz normal.
Ich bin gelassen - ich vertraue meinem inneren Arzt und Helfer - ich handle so, als seien die Aussichten besser denn je.

Gott in mir ist mein innerer Arzt, Heiler und Helfer. Alles ist gut, denn jetzt wirkt Gott.

So verbrachte ich den Sonntag sehr ruhig und still und bereits am nächsten Tag konnte ich einige kleine Veränderungen feststellen. Die Grobmotorik funktionierte besser, die Feinmotorik war bei diesen 3 Fingern weiterhin sehr schwierig, ungenau und langsam, also auch beim Tastenschreiben im Büro. Ich wollte nicht, dass der Heilungsprozess durch mögliche Gedanken anderer, wenn auch gut und liebevoll gemeint, unnötig gestört werden könnte und erzählte nur wenigen davon.

Dann kamen aber Angriffe über die Gedanken. Konkret war dies:

  • –  ich habe keine Berufsunfähigkeitsversicherung...

  • –  die Erinnerung an die aktuelle Situation eines Mitarbeiters in der Firma, dessen Hand

    bereits seit 2 Jahren Lähmungserscheinungen hatte
    Das Wichtigste für mich war sofortige „Gedankenhygiene“: diese negativen Gedanken und ihnen folgenden Gefühle sofort als Angriffe zu erkennen und strikt abzuweisen, nicht auf sie einzugehen, ihnen nicht zu folgen und sie womöglich noch auszumalen.
    Statt dessen mein Bewusstsein wieder in das Positive mit Hilfe der in den Wochen vorher verinnerlichten Affirmation lenken: „Gott in mir ist mein innerer Arzt, Heiler und Helfer. Alles ist gut, denn jetzt wirkt Gott.“ und gleich hinterher: „Danke Gott, dass Du mich jetzt geheilt hast!“.

    Mit weiterem Kraftaufnehmen und Brunos Hilfe gelang es und es entstand in mir die Überzeugung, dass es schon morgen wieder leichter gehen würde und sich verbessert hat. Spontan kam mir spontan der Gedanke: „Jetzt ist Schluss mit dem Spuk!“ Als wäre eine Entscheidung gefallen.

    In den folgenden Tagen griff ich tatsächlich mit der rechten Hand selbstverständlicher nach Dingen und die ganze Bewegung ging leichter. Ich hatte wieder mehr Kraft zur Verfügung und konnte nun z.B. auch wieder einen vollen Wasserkocher anheben und in die Teekanne eingiessen.

    Auch hatte ich wieder genügend Steuerung und Kraft in meinem rechten Arm, um Autofahren zu können und war so dankbar, dass ich zu meiner damaligen Feldenkrais-Ausbildung fahren konnte, denn die Zeit würde mir einerseits noch einmal mehr Ruhe geben, gleichzeitig würde die Feldenkrais-Methode mich darin unterstützen, meinen Körper wieder ganz benutzen zu können. Ab dem 26. Januar 2013 dann hatte ich keine Einschränkungen mehr gemerkt. So konnte ich bspw. auf dem Tablet fließend und schnell im 10-Fingersystem tippen.

    Neben der Heilung meiner Hand und meines Armes fühlte ich mich sowohl körperlich wie auch geistig-emotional im Alltag wesentlich stabiler und gelassener. Dies machte mich in meinem ganzen Sein handlungsfähiger, wofür ich sehr dankbar war.

    Damals schloss ich meine Aufzeichnungen so:
    Ich danke Gott und Bruno Gröning von Herzen für diese Erfahrung und den Erfolg: dass ich mit dieser tiefen Gelassenheit und Leichtigkeit, Glauben und Vertrauen durch eine Situation gehen durfte, in der sich so schnell Gedanken der Angst einschleichen können.
    Herzlichen Dank auch an all die, die in den vielen Jahren meine Wegweiser und Helfer hier auf Erden waren und die mich mit der Lehre Bruno Grönings und den geistigen Gesetzen vertraut gemacht haben.

    In der folgenden Zeit erinnerte ich mich immer wieder in Regelungen daran, wie ich damals geschaltet hatte und wie alles gut geworden war. Das war immer sehr hilfreich, auch wenn die Regelungen „wie gewohnt“ nicht körperlicher Art waren.
    Im Frühsommer 2015 veränderte sich dann mein Leben wesentlich. Ich zog alleine in eine Eigentums-wohnung in eine andere Stadt.


Die zweite Regelung und Heilung
An einem Montagabend im November 2015, ich war im Sessel sitzend eingeschlafen, wachte ich auf und hatte ein merkwürdiges Gefühl in meiner linken Hand, so, als ob sie "eingeschlafen" wäre. Ich dachte "Habe ich auf der Hand gesessen?".
Tatsächlich war es die gleiche Regelung wie bei der rechten Hand zweieinhalb Jahre zuvor: auch jetzt ließen sich Mittel-, Ring- und kleiner Finger nur eingeschränkt steuern, besonders das Strecken war wieder schwierig. Die Finger waren bei Greifbewegungen unbenutzbar, ohne Kraft, und genau wie damals "klappte" das Handgelenk die Hand nach vorne, wenn ich an die Nase fassen wollte.
Ohne Nachzudenken entschied ich, es wieder so zu machen, wie beim ersten Mal: Regelung glauben, an meinen inneren Helfer, mich einstellen, mit Feldenkrais die Regelung unterstützen... und so handeln, als seien die Aussichten besser denn je.

Mir war sofort klar, ich konnte mir den „Luxus negativer Gedanken“ nun erst recht nicht leisten, denn diesmal waren die Rahmenbedingungen, in denen ich mich befand, anders: ich lebte nun allein und war so schon im Alltag ganz auf mich gestellt. Zudem war kein Urlaub in Aussicht wie in 2013, der mir Erholungszeiten gegeben hätte. Diese Situation hatte meinen Respekt.

So ging ich schlafen. Am nächsten Morgen waren der linke Arm und die Hand im gleichen Zustand, so dass ich mit dem Zug zur Arbeit fuhr. Dort angekommen rief ich meine Gemeinschaftsleiterin an, und bat sie um ihr Einstellen.
In den folgenden Tagen war ich in engem Kontakt mit meiner Gemeinschaftsleiterin. Wir lasen zusammen Heilungsberichte, wir stellten uns viel zusammen ein und sangen das Stromlied. Hierbei spürten wir beide besonders viel Kraft. Dieses Mal gab es außerdem einen kleinen Kreis an Bruno-Gröning-Freunden, der sich für mich einstellte.

Anders als beim ersten Mal merkte ich im Laufe des Arbeitstages, wieviel Kraft die Regelung benötigte und wie sehr anstrengend die Büroarbeit für meinen Kopf war. Ich kämpfte nicht dagegen an, sondern akzeptierte, dass dies so war und vereinbarte daher, die tägliche Arbeitszeit auf 6 Stunden zu reduzieren - länger zu arbeiten machte überhaupt keinen Sinn - und nahm auch den folgenden Freitag und Montag frei.

Auch nach einer guten Woche stellten sich kaum Verbesserungen ein. Die Regelung dauerte dieses Mal also viel länger, es sollten drei Wochen werden, und auch jetzt hatte ich einige Gedanken abzuweisen, die sich situativ ergaben.
Die Dauer der Regelung war eine zusätzliche Prüfung für die Ausdauer und Beharrlichhkeit im Glauben- und Vertrauenkönnen, sowohl für mich wie auch für meine Gemeinschaftsleiterin. Dabei war es kein Kämpfen – dafür hatte ich gar nicht genügend Kraft - sondern mehr ein Mich-fallen- lassen in Gottes Hand, ich liess mich tragen. Dieses Mal wurde mir so sehr bewusst, wie groß Gottes Gnade ist, in allen Führungen und in allem Geschehen, und wie nötig wir Menschen sie doch haben.

Nach und nach konnte ich dann auch die linke Hand und den linken Arm wieder voll benutzen und so blieb es.

Dieser Christusweg, weiter in das Christusbewusstein hineingewachsen sein zu dürfen, dafür, statt Heilung über Dritte oder die Materie zu erfahren, sie aus dem Geist und der Gnade Gottes erleben zu dürfen, hat mich noch einmal tiefe Dankbarkeit gelehrt.
Darüber hinaus veränderte diese Regelung fundamental meine Beziehung zu Gott und somit zu mir selbst. Heute ist mir klar, dass dies die eigentliche Heilung war.