Hilfe und Heilung auf geistigem Wege 
durch die Lehre Bruno Grönings

Zum Bearbeiten des Untertitels hier klicken

OM Protokoll 31. Mai 2017

Online Meeting 31.05.2017

„Bruno’s Geburtstag“


Willkommen, meine lieben Freunde, zu unserer Online Gemeinschaftsstunde, heute am 31.Mai 2017. Wie immer bitte ich euch, die offene Sitzhaltung einzunehmen, alles loszulassen, was euch irgendwie belastet hat und in euren Körper hinein zu spüren. Die göttliche Energie, die wir auch heute Abend wieder aufnehmen wollen, sucht sich ihren Weg und wird dort vermehrt hinströmen, wo sie gebraucht wird, wo irgendwas nicht in Ordnung war, oder wenn es euch gut geht, wird sie euch einfach Kraft geben, und Freude und Liebe und Frieden.


Heute, wie auch gestern ist ein besonderer Tag. Die Geburt Bruno Grönings, der „Erinnerungstag“ wird wohl der 30. Mai 1906 gewesen sein. Auf seinem Grabstein steht der 30. Mai 1906, und auch seine Frau Josette schreibt es. Daher wird es wohl auch stimmen.


Wir hatten gestern schon ein sehr kraftvolles Internationales Meeting (GLOBALE MEDITATION) mit über 130 Freunden aus aller Welt. Das hat mich sehr erfreut, weil es zeigt, dass die Lehre von Bruno tatsächlich um die Welt geht und dass immer mehr Menschen Interesse an der Lehre Bruno Grönings haben.


Ich möchte heute abend ein wenig mehr von der Kindheit und Jugend Bruno Grönings sprechen, und wir haben ja zum Glück noch einige Berichte von Menschen, die ihn auch in früher Jugend kannten, wie zum Beispiel Bruno’s Vater und einige seiner Geschwister.


Georg Gröning , Bruder von Bruno Gröning, schreibt 1957

Wir waren sieben Geschwister, davon fünf Brüder und zwei Schwestern. Eine gleich verteilte Führung und Erziehung kam uns zugute, und wenn irreführend in Zeitschriften und Illustrierten darauf hingewiesen wird, dass unser Bruder Bruno Gröning so überaus auffällig am Gängelband geführt sei, so ist diese Behauptung eine Verdrehung der wahren Begebenheiten und entspricht keineswegs den nackten Tatsachen.

Wohl ist zutreffend, dass unser Bruder Bruno sehr zurückgezogen lebte, sich völlig für sich hielt. Er lebte mithin in seiner Einstellung zum Leben völlig für sich allein und war schon in jüngster Kindheit ein Einzelgänger, mithin ein Sonderling in seiner Art. Nur wenn irgendetwas Besonderes vorlag, z. B. ein Geburtstag in der Familie oder heilige Kommunion, dann war Bruno zugegen und auch ganz bei der Sache.

Schon in jüngster Jugend wurde immer das Thema Bruno in den Vordergrund gerückt. Immer wieder schien es als ein besonderes Omen für die Zukunft: „Der kleine Bruno in den Armen der Mutter“.

Schon die Hebamme, Frau Preuß, eine ältere Frau, deren Namen ich nie vergessen werde und die nur in unserer Familie tätig war, äußerte sich zu wiederholten Malen: „Was ist bloß los in eurer Familie.“ Sie schreckte selbst zurück vom Bett der Mutter und sagte nur: „Ich sehe einen Sonnenstrahl, welcher Mutter und Kind mit besonderer Helle überstrahlt.“

Diese Äußerung trat immer ins Gedächtnis zurück, sofern bei Familienfesten, die selbst in unserer Familie zur Tradition geworden waren, sich Gelegenheit dazu bot.

Der Vater selbst wurde schon fast unruhig und ängstlich, und er flüchtete in seiner Unruhe in die Arme des Geistlichen, welcher alljährlich zu gewissen Einweihungen, wie es unsere katholische Kirche im Glauben vorschreibt, in unser Haus kam. Wir nannte diese kirchliche Weihe die Kalende.

Die Schulzeit besuchten wir Kinder alle gleichmäßig, und zwar die katholische Volksschule in Danzig-Oliva. Selbst Bruno war ein guter Durchschnittsschüler.

Zwar tat er bei besonderen Spielen nicht mit, sondern pflegte seinen eigenen Weg zu gehen. Die Mitschüler nahmen ihn so, wie er war, sie hatten sich an seine eigene Art gewöhnt, und man störte ihn nicht in seiner Sonderheit. Seine Lieblinge waren die Tiere, denen er schon in frühester Kindheit besondere Aufmerksamkeit schenkte.

Im Alter von acht Jahren, es war am 29.3.1914, zeigte sich wieder einmal die geistige Erkennung eines Bruno Gröning als Voraussagung, dass ein Krieg in Bälde zu erwarten sei, worauf unser Vater diesen Gedanken leicht abtuend von ihm wies und zwar mit den Worten: „Junge, was weißt du von Krieg!“

Doch unser Bruno hielt an seinem Wissen fest.

Der Bruno wusste mehr als wir, er ließ nicht ab von seiner Voraussagung, er fühlte die Schwere der herannahenden Zeit.

Es war am Sonnabend, 1. August 1914, als wir mit den Eltern von den Großeltern, wo wir den Tag verbracht hatten, nach Hause gingen. Plötzlich auf dem Heimwege, nicht weit von unserer Wohnung, begannen die Glocken zu läuten. Sie kündeten die Mobilmachung für den heraufziehenden 1. Weltkrieg 1914 – 1918 an.

Tiefes Schweigen ringsumher, ein Albdruck für die, die es anging, und wen ging eine Mobilmachung damals nichts an? Das ganze Deutschland stand vor einer Welterschütterung!

Zu Hause angekommen, fand der Vater seinen Gestellungsbefehl vor. Es wurde alles vorbereitet, dieweil der Vater nach Danzig-Neufahrwasser musste. Ein Abschiednehmen mit vielen guten Lehren für uns Kinder, ein Trostwort für die Mutter, die nunmehr mit uns sieben Kindern allein zurückblieb. Noch in letzter Minute trat Bruno zum Vater und gab ihm ein kleines unbeschriebenes Blatt Papier in die Hand und deutete darauf hin, dass er wohl lange fortbleiben müsse, jedoch ihm nichts geschehen würde, nur müsse er den Zettel immer bei sich tragen.

Somit schied der Vater im Schutze dieses kleinen, nach Menschenbeurteilung winzigen Papierfetzens, und wir versuchten auf unsere Art die Mutter zu trösten.

Die Mutter wurde ebenfalls zur Arbeitsleistung in einer Gewehrfabrik herangezogen, und wir blieben in Obhut unserer ältesten Schwester Maria, die nunmehr für unser leibliches Wohl sorgte. 1917 wurde auch Maria zur Arbeitsleistung herangezogen, sodass wir Kinder uns nunmehr fast ganz allein überlassen waren.

1918 kam der Vater unversehrt aus dem Kriege heim, und der Glaube an den von Bruno gereichten Talisman nahm voll und ganz von uns Besitz. Er hatte unter diesem Schutz keinen Schaden an seiner Gesundheit genommen. Eingedenk, dass in Gegenwart ein Bruno Gröning seinen Gläubigen eine Stanniolkugel als Talisman verabreicht, so war zu damaliger Zeit dieser Talisman, dieser geheime Schutz und Schirm in dem Blättchen leeren Papieres zu werten, welches den Vater durch vier Jahre Krieg begleitete.

Später wiederholte sich die Gabe eines nur leeren Blattes Papier an alle Familienmitglieder zu Beginn des 2. Weltkrieges im Jahre 1939. Diese Gabe wurde von uns allen gehütet und gewertet, und es wird zu späterer Zeit noch eingehend hierauf zurückgekommen.

Unsere Mutter erlebte den 2. Weltkrieg mit seiner völligen Zerstörung aller materiellen Güter und Geisteswerte nicht mehr. Das Schicksal meinte es besonders gut mit ihr, denn sie war hochempfindlich und hätte die Folgen des zweiten Blutvergießens sowie die weiteren Geschehnisse wie Vertreibung als Tragik nicht überwunden.

Noch näher auf das persönliche Wirken eines Bruno Gröning eingehend, kann hier mitgeteilt werden, dass er jedem helfend zur Seite stand. Hatte z. B. jemand in der Familie Zahnschmerzen, so trat Bruno zu dem Schmerzbefallenen und betrachtete sich den Zahn, um die Schmerzen zum Stillstand zu bringen und somit seine ersten Kräfte zu erproben.

Eidesstattliche Erklärung des Vaters

August Gröning, 26.6.1949 

Als Vater meines Sohnes Bruno Gröning, geb. 30. Mai 1906, erkläre ich hiermit unter Eides statt, dass sich bei der Geburt dieses Kindes herausstellte, dass es ein Kind mit besonderen Eigenschaften werden würde. Dieses hat sich in den späteren Jahren auch erwiesen. Viele Angehörige sowie Bekannte bestätigten diesen Sonderfall.

Schon als Kind ereigneten sich Vorgänge, als wenn er seine besonderen Eigenschaften an Tieren ausprobierte. U. a. nahm er eine Uhr, die der Uhrmacher nicht mehr in Ordnung bringen konnte, zwischen seine Hände und die Uhr ging sofort wieder. Sogar besondere Ereignisse konnte er im Voraus sehen und sagen, Anfang und Ende des Krieges 1914-18. Auch den Tod seiner Mutter sah er im Voraus. Ebenso auch den Anfang des Krieges 1939-45, dass sein Vater und Geschwister nach der Kapitulation Haus und Heimat verlassen mussten, wo sie alle nach langem Umherirren sich wiedertreffen würden. Alles hat er gesehen und vorausgesagt. Hinzu kommt noch eine Eigenschaft, die es ihm ermöglichte, Menschen von Krankheiten und Leiden zu heilen. Eine Unmenge von Dankschreiben und eidesstattlichen Erklärungen bringen ihm den Beweis, dass diese Eigenschaft ihm von Gott eingegeben ist.

Ich selbst war von einem schweren Leiden befallen, sodass mich die Ärzte schon aufgegeben hatten. Eine kurze Behandlung durch meinen Sohn Bruno genügte, um mich wieder ganz gesund zu machen. Um alle sonst fast unglaublichen Dinge von meinem Sohn zu schildern, wäre das größte und stärkste Buch zu klein, um alles darin niederzuschreiben.

Vorstehendes gebe ich hiermit eidesstattlich bekannt.

Es gab auch eine Broschüre von Gaston de Vaire, die 1949 erschien mit dem Titel: 


„Bruno Gröning der berühmte Heilspender“. Dort lesen wir über Bruno’s Herkunft:

Bruno Gröning war das vierte Kind des Maurerpoliers Grönkowsky1 [1936 ließ die Familie den Namen in Gröning umändern] und ist am 30. Mai 1906 in Danzig geboren. Der Vater war ein derber und rauer Mann. Als Kind, das kaum sprechen konnte, flüchtete sich Bruno Gröning gern in die Einsamkeit. Die Haustiere der Nachbarschaft liebte er weit mehr als seine Geschwister. Als er heranwuchs, entdeckte er den großen Wald, der in der Nähe seines elterlichen Hauses lag. Für ihn war der Wald eine geheimnisvolle Welt.

Der kleine Bruno wurde ein Sonderling, wie man ihn unter den Arbeiterjungen in Danzig-Oliva noch nie gesehen hatte. Tagelang blieb er verschwunden. Niemand wusste, wovon er lebte. Da in seinem Elternhaus die Regel herrschte, dass derjenige, der nicht rechtzeitig zum Essen kam, nichts mehr erhielt, musste er oftmals lange hungern. Nachbarn sahen ihn auch des Öfteren unter einem Strauch liegen, wo er mit Andacht die Gräser und Blumen studierte. Mit den Tieren verband ihn ein inniges Verhältnis.


Schulzeit

Auch in der Schule ist er ein Sonderling geblieben und hat seinen Lehrern manches Rätsel aufgegeben. Verschiedentlich wird berichtet, dass Bruno Gröning bereits als Schulkind hellseherische Fähigkeiten gezeigt hat. Sobald die Schule zu Ende war, ging er wieder hinaus in seinen Wald. Mit kranken Tieren machte er viele Versuche. Die Tiere folgten ihm einfach. Es war, als ob er ihnen seinen Willen aufzwingen könnte. Wenn sie krank dalagen, standen sie auf und liefen mit ihm in den Wald. Da ihm seine Geschwister gar manchen Schabernack spielten und ihn verantwortlich machten für die Streiche, die sie begangen hatten, zog er sich mehr und mehr in sich selbst zurück.

So ist Bruno Gröning 8 Jahre alt geworden. Es war der Sommer kurz vor dem ersten Weltkrieg. Erfüllt von einer betriebsamen Geschäftigkeit, machte er für die Nachbarn viele Botengänge und verrichtete kleine Arbeiten. Doch für diese Gefälligkeiten ließ er sich – und das ist das Merkwürdige – kein Geld geben, sondern Brot. Dieses so verdiente Brot aber trocknete er in aller Stille. Und wenn er einmal Geld bekam, dann hat er sich auch für dieses Geld Brot gekauft, hat es getrocknet und in einem Schuppen aufbewahrt. Keinem Menschen hat er davon etwas erzählt. Aber seine Geschwister kamen hinter diese Tätigkeit und hielten ihn für einen ausgemachten Narren. Indessen, er fuhr fort, weiterhin Brot zu sammeln und zu trocknen. Hat er die kommende Not und das Verhängnis des Ersten Weltkrieges vorausgefühlt? Denn als die Brotkarten auftauchten, erschien er mit seinen Vorräten bei seiner Mutter und gab sie ihr. „Sie brauche sich keine Sorgen zu machen, er habe vorgesorgt.“ Damals erschrak die Mutter vor ihrem eigenen Kind, denn die Zeichen des Unheimlichen, die ihm anhafteten, wurden dadurch noch vermehrt.

Lange Zeit hat ihn dieses Ereignis verfolgt. 1915 erkrankte er an der Ruhr, lag wo- chenlang im Fieber und wurde von dem ihn behandelnden Arzt bereits aufgegeben. Doch Bruno Gröning überwand die Krankheit und wurde gesund. Für denjenigen, der Grönings Leben in all seinen Phasen verfolgt, liegt der Gedanke nahe, dass auch die Monate dieser Krankheit mit ihrem Entrücktsein von der Welt und dem Leben an der Quelle des Todes eine wichtige Etappe in der frühen Entwicklung Grönings zu seinen besonderen Fähigkeiten gewesen sind.


Lehrjahre 

Vorzeitig hat Bruno Gröning die Schule verlassen. Ein recht wechselvolles und be- wegtes Leben begann. Er wurde in eine kaufmännische Lehre gegeben; hielt es aber im Kontor nicht lange aus und erlernte das Zimmerhandwerk. Hier bewies er sich als außerordentlich geschickt und bereits im dritten Lehrjahr rückte er zum Vorarbeiter auf.

Doch auch als Zimmermann fand er keine Befriedigung. Er war immer auf der Suche nach einem neuen Tätigkeitsfeld. So wechselte er dann von Beruf zu Beruf. Er war Kellner, Filmvorführer, Konditor, ja selbst Telegrammbote bei der Post. Es war, als ob er, der so lange in der Einsamkeit gelebt hatte, plötzlich seine ganze Umwelt kennenlernen wollte. Seinen Platz hat er überall ausgefüllt, aber Ruhe fand er nicht. Seine ganze Umgebung betrachtete ihn als einen ungewöhnlichen Menschen mit einem geradezu phänomenalen Einfühlungsvermögen, denn auf allen Gebieten entfaltete er ein geradezu überlegenes Geschick.


Erklärung über das Vorleben Bruno Grönings

Charlotte Adam, 21.5.1949

 

Frau Charlotte Adam, Wickrath, Sandstraße 51, gibt heute, am 21.5.1949 folgende Erklärung über Herrn Bruno Gröning ab:

Herrn Gröning kenne ich seit 1928 aus Danzig, welche meine Heimatstadt ist. Herr Gröning hat sich schon damals für geistige Dinge interessiert und Menschen geholfen und geheilt. Mir sind ungefähr 20 Fälle bekannt, die auch Erfolge hatten. Ich selbst bin auch darunter gewesen.

1932 bekam ich eine Mandelentzündung, und ich hatte 2 Ärzte zur Hilfe. Beide gaben die Hoffnung auf. Der 1. Arzt war Dr. Hollotz, Danzig-Langfuhr, Neuer Markt 12 und Dr. Hewilke, Langfuhr. Herr Bruno Gröning erschien bei mir im Zimmer und blieb eine Weile drin, gab mir ein Stückchen Brot zum Essen, welches ich aber nicht essen konnte. Darauf sagte er zu meinem Mann, heute Abend 8 Uhr wird es sich entscheiden. Am anderen Morgen erschien Dr. Hollotz mit den Wörtern „Hier ist ein Wunder geschehen!“ Von dieser Zeit an leide ich nicht mehr an einer Halskrankheit.

Auch kann ich viele Beweise geben, wo Herr Gröning Kindern geholfen hat, z. B. spinale Lähmung und die nicht hören und sehen konnten. In allen Fallen hat es geklappt. Wir selbst und die Leute, denen er geholfen hatte, standen und stehen noch heute vor einem Rätsel. Wir haben früher immer uns den Kopf zerbrochen, wie so etwas sein kann. Mein Ehemann hat mit Herrn Gröning Tag und Nacht geistig gearbeitet, um zum Ziel zu kommen.

Herr Gröning hat außerdem sich noch mit Sachen beschäftigt, die vielleicht, hier gar nicht zur Sache gehören. Aber trotzdem möchte ich sie erwähnen. Zum Beispiel hat er sich mit Radioapparaten, Autos befasst. Er hat das Radio nicht berührt und es ging auf seinen Wunsch aus. Radioröhren, die wirklich kaputt waren, hat er wieder zum Arbeiten gebracht.

Durch den Krieg kamen wir dann auseinander. Die letzte Post erhielten wir aus einem Krankenhaus Kolberg 1944. Von da fehlte jede Spur von Ihm. Wir dachten schon, er sei tot. Plötzlich unerwartet, fiel mir am 18. Mai 1949 die Westdeutsche Zeitung in die Hände, in der ich feststellte, dass Bruno Gröning seine Arbeit, die er damals vor 18 Jahren ausgeführt hatte, nicht vergebens war. Ich wollte es aber nicht glauben und hatte meinen Sohn Waldemar nach Herford geschickt, (Folie) der am Freitag, den 20.5.1949 zurück kam und sagte, du musst mal hinfahren und Onkel Bruno besuchen, was ich sofort tat. So wie er mein Leben gerettet hat, kann er bestimmt vielen tausenden Menschen helfen, ob arm oder reich, es ist alles gleich. Ich bin Herrn Gröning zu größtem Dank verpflichtet, und viele werden es auch sein, des-halb bitte ich von ganzem Herzen, Herrn Bruno Gröning die Lizenz zum Arbeiten zu geben.

Gezeichnet Charlotte Adam

Die Heilkraft Grönings

Marga Lössner, 14.9.1949

Die Öffentlichkeit wird seit Wochen in Atem gehalten von einem Phänomen, über das man nicht einfach hinweggehen kann. Fragen werden gestellt, und hart prallen die Meinungen aufeinander.

Gestatten Sie einer alten Frau, die sich seit 43 Jahren um die Erforschung und Erkenntnis geistiger Dinge bemüht, dazu Stellung zu nehmen.

Dass eine neue Zeit kommt, spüren wir alle bis in die Knochen, und dass alles neu werden muss, wenn es stimmen soll, wissen wir auch. Und mit dieser neuen Zeit werden uns auch neue Heilweisen geschenkt.

An den Tausenden und Abertausenden von Kranken, die sich an Bruno Gröning wenden, sehen wir erst so recht, welches Heer von Krankheiten von der Schulmedizin nicht geheilt werden kann und dass das beschränkte menschliche Wissen schweren Erkrankungen hilflos gegenübersteht.

Das soll man nicht falsch verstehen. Es soll damit nichts gegen die Ärzte gesagt werden. Sie können ja nichts dafür. Im Gegenteil, die meisten mühen sich ehrlich mit den ihnen zur Verfügung stehenden unzulänglichen grobstofflichen Mitteln um die richtige Diagnose und mit unzulänglichen Medizinen um die Heilung der Leidenden.

Viele fühlen es wohl, dass ihre Arbeit in vielen Fällen illusorisch ist und leiden selber darunter. Sie tun ihre Pflicht. Sie tun manchmal sogar mehr als ihre Pflicht.

Namentlich die Kassenärzte fühlen das Unhaltbare ihrer Situation. Erst neulich klagte mir ein Kassenarzt, ein gewissenhafter, ausgezeichneter, noch junger Arzt, sein Leid, dass ihm von der Kasse vorgeschrieben würde, welche Arzneien er den Kranken zu verschreiben habe und welche nicht und dass er sich danach zu richten habe, dass die Arzneien einen gewissen Preis nicht überschreiten dürften. "Ich kann das vor meinem Gewissen nicht mehr verantworten", erklärte er mir, "und ich mache das nicht mehr mit. Ich suche neue Wege ..."

Und nun kommt "so ein Bruno Gröning" und heilt, heilt ohne mühsame Diagnosenstellung und ohne Arzneien, heilt mühelos, heilt Unheilbare …

Womit heilt der Mann? Wie macht er das? Er passt in keine Schublade. Das ist das "Fatale"!

Er heilt mit etwas Unsichtbarem.

Er ist Träger eines einzigartigen Strahlenfeldes.

Er heilt mit geistiger Kraft!

Viele Fragen werden jetzt in der Öffentlichkeit gestellt. Was ist das für eine Kraft? Wo kommt diese Kraft her? Ist sie erweiterungsfähig, um eine große Anzahl Menschen zu umfassen? Erschöpft sich diese Strahlungskraft? Aus welchen Kräften wird sie ergänzt? Wie gehen die Heilungen vor sich? Ist es Suggestion? Ist es Hypnose?

Die Wissenschaft weiß es nicht. Sie müht sich um Erklärungen – aber es ist etwas, was mit dem Intellekt nicht zu erfassen ist …

Nun, wenn die "Großen" nichts wissen, müssen wir die "Kleinen" fragen, wo diese Kraft herkommt. Das einfache Volk sagt: Vom Herrgott kommt sie!

(...)


Bruno Gröning heilt mit geistiger Kraft!

Diese göttliche Kraft fließt durch alles hindurch.

Und wie sie alles durchströmt, so durchströmt sie auch den Menschen. Es ist die Kraft, aus der wir alle leben!

Und Bruno Gröning ist befähigt und imstande, als demütiges, reines Gefäß diese Kraft in einer Stärke aufzunehmen, wie es dem Durchschnittsmenschen nicht gegeben ist. Sie strömt durch ihn hindurch, und er gibt sie, selbstlos der Menschheit dienend und sich der hohen Gnade würdig erweisend, weiter.

Wo diese Kraft hindurchdringt, da richtet sie alles gerade, und bringt alles in Ordnung. Da macht sie aus Krankheit Gesundheit, da macht sie aus Unordnung Ordnung. Die Zellen des Körpers müssen sich von selber richtig ordnen, denn diese Kraft ist Gesundheit, ist Ordnung, da sie von Gott kommt. Und je mehr man sich dieser Kraft öffnet und für diese Kraft empfangsbereit ist, umso stärker kann diese Kraft wirken. Wir brauchen gar nichts weiter zu tun, als uns diese Kraft schenken zu lassen, als zu "empfangen". (Folie) Wir Menschen der jetzigen Zeit haben verlernt, vor Gott wie die Kinder zu werden und in aller Einfachheit und Kindlichkeit dankbar zu empfangen, was Er uns schenkt, einfach niederzuknien.

Tausende von Kranken atmen auf. Sie sehen einen Hoffnungsschimmer, und dieser heißt Gröning!

Ach, die Gesunden wissen nicht, was leiden heißt, und die uneingeschränkte Heilerlaubnis sollte bald, recht bald erteilt werden.

Wir können Persönlichkeiten, die sich öffentlich zu Bruno Gröning bekennen, nicht genug danken. Sie haben sich dadurch noch volkstümlicher gemacht, als sie schon sind. Bravo, Herr Polizeipräsident X., Herr Landtagsabgeordneter Y.! Auch Herr Dr. Z., der mit Bruno Gröning mitarbeitet und sich als Arzt vorurteilslos und mit seltenem Weitblick in den Dienst dieses unerhört Neuen gestellt hat, gebührt unser herzlichster Dank!

Bruno Gröning braucht den Titel "Arzt für Naturheilkunde" gar nicht zu bekommen. Er wird auch keinen Wert darauf legen, denn Bruno Gröning ist ein Arzt aus Gott, die Befähigung zum Heilen und die Erlaubnis zum Heilen hat er aus anderer Quelle bekommen. Wem Gott die Heil-Erlaubnis gibt, was sollen denn da die Menschen noch erlauben? Oder wollen sie gar verbieten, was Gott erlaubt hat, so sichtbar erlaubt hat??? Da haben wir zu schweigen – und das Geschenk dankbar hinzunehmen und die Heilungen als das zu erkennen, was sie sind, als eine Gnade.

Bruno Gröning kann mit vollstem Recht sein Sendungsbewusstsein in sich tragen und kann mit vollstem Recht von seiner hohen Berufung und seiner göttlichen Aufgabe überzeugt sein.


Bruno Gröning heilt mit geistiger Kraft!


Diese göttliche Kraft fließt durch alles hindurch.

Und wie sie alles durchströmt, so durchströmt sie auch den Menschen. Es ist die Kraft, aus der wir alle leben!

Und Bruno Gröning ist befähigt und imstande, als demütiges, reines Gefäß diese Kraft in einer Stärke aufzunehmen, wie es dem Durchschnittsmenschen nicht gegeben ist. Sie strömt durch ihn hindurch, und er gibt sie, selbstlos der Menschheit dienend und sich der hohen Gnade würdig erweisend, weiter.

Wo diese Kraft hindurchdringt, da richtet sie alles gerade, und bringt alles in Ordnung. Da macht sie aus Krankheit Gesundheit, da macht sie aus Unordnung Ordnung. Die Zellen des Körpers müssen sich von selber richtig ordnen, denn diese Kraft ist Gesundheit, ist Ordnung, da sie von Gott kommt. Und je mehr man sich dieser Kraft öffnet und für diese Kraft empfangsbereit ist, umso stärker kann diese Kraft wirken. Wir brauchen gar nichts weiter zu tun, als uns diese Kraft schenken zu lassen, als zu "empfangen". (Folie) Wir Menschen der jetzigen Zeit haben verlernt, vor Gott wie die Kinder zu werden und in aller Einfachheit und Kindlichkeit dankbar zu empfangen, was Er uns schenkt, einfach niederzuknien.

Tausende von Kranken atmen auf. Sie sehen einen Hoffnungsschimmer, und dieser heißt Gröning!

Ach, die Gesunden wissen nicht, was leiden heißt, und die uneingeschränkte Heilerlaubnis sollte bald, recht bald erteilt werden.

Wir können Persönlichkeiten, die sich öffentlich zu Bruno Gröning bekennen, nicht genug danken. Sie haben sich dadurch noch volkstümlicher gemacht, als sie schon sind. Bravo, Herr Polizeipräsident X., Herr Landtagsabgeordneter Y.! Auch Herr Dr. Z., der mit Bruno Gröning mitarbeitet und sich als Arzt vorurteilslos und mit seltenem Weitblick in den Dienst dieses unerhört Neuen gestellt hat, gebührt unser herzlichster Dank!

Bruno Gröning braucht den Titel "Arzt für Naturheilkunde" gar nicht zu bekommen. Er wird auch keinen Wert darauf legen, denn Bruno Gröning ist ein Arzt aus Gott, die Befähigung zum Heilen und die Erlaubnis zum Heilen hat er aus anderer Quelle bekommen. Wem Gott die Heil-Erlaubnis gibt, was sollen denn da die Menschen noch erlauben? Oder wollen sie gar verbieten, was Gott erlaubt hat, so sichtbar erlaubt hat??? Da haben wir zu schweigen – und das Geschenk dankbar hinzunehmen und die Heilungen als das zu erkennen, was sie sind, als eine Gnade.

Bruno Gröning kann mit vollstem Recht sein Sendungsbewusstsein in sich tragen und kann mit vollstem Recht von seiner hohen Berufung und seiner göttlichen Aufgabe überzeugt sein.

Von hellsehenden Augen wurde festgestellt, dass ein großer Lichtstrom von ihm ausgeht und dass die kranken Strahlen von den Menschen abgezogen und ins All hinausgeschleudert werden.

Bruno Gröning ist von Gott berufen worden, der uns durch ihn seine Heilkraft schenkt, und wir, namentlich die Behörden, sollten alles tun, damit er seiner hohen Berufung ungestört leben kann. Er hat sich noch nicht restlos entfalten können. Er wird immer mehr in seine Berufung hineinwachsen, sofern ihm keine weiteren Schwierigkeiten gemacht werden. Ganz abgesehen von seinem einzigartigen Hellsehen, wird er noch viel größere Heilungen vollbringen als bisher, denn er hat auf Gott gebaut, und nur auf Gott!

Liebe Leute, man darf den Platz, an dem Bruno Gröning heilt, nicht zu einem Rummelplatz machen und die traurige Ansammlung von Leidenden nicht zum Anlass nehmen, einen Jahrmarktsbetrieb aufzuziehen. Deshalb ist die Errichtung von Heilstätten das dringende Gebot der Stunde. Keinen Tag darf mehr gezögert werden, so viele kranke Menschen als möglich dieser heilenden Gotteskraft zuzuführen, denn wer weiß, wie lange wir Bruno Gröning noch unter uns haben dürfen, denn in seiner Hingabe an die Menschen opfert er sich auf.

Er braucht wenig Schlaf. Er braucht wenig Nahrung. Die Kraft Gottes stärkt ihn, wenn er müde ist, und die Kraft Gottes speist ihn, wenn er hungrig ist. Es sollte uns doch angesichts dieser Tatsachen wie Schuppen von den Augen fallen – und wir sollten uns nicht länger um wissenschaftliche Erklärungen abmühen …

Bruno Gröning passt nicht in die wissenschaftlichen Schubladen! Es liegt doch klar auf der Hand, dass es für diese göttliche Kraft keine Begrenzungen und Entfernungen gibt und dass Fernheilungen genauso durchgeführt werden können wie Heilungen in der Nähe.

Ich hörte Bruno Gröning in T... sprechen. Ich habe nicht mitgeschrieben, um mich nicht um das Erlebnis zu bringen, Bruno Gröning zu sehen und sprechen zu hören. Er sprach einfach, nur immer einzelne Sätze. Kein Wort zu viel und kein Wort zu wenig. Er machte kein Geschwätz. Hinter jedem Wort stand seine ganze Überzeugung und seine Persönlichkeit.

"Ich gehöre nicht mir selber", sagte er. "Ich stelle mich ganz in den Dienst Gottes.  Ich will alle Menschen heilen, ganz gleich, welcher Religion, ganz gleich, welcher Nation, denn wir sind alle Kinder Gottes!" Nach jedem Satz unterbrach ihn der tosende Beifall der begeisterten Menge. "Ich war immer ein armer Mann und will ein armer Mann bleiben. – Gott hat euch gesund gemacht! ES ist die beste Arznei. Glaubt an Gott! Reißt allen Schmutz aus euch heraus! Nehmt euern Herrgott in euch auf! Er ist es, der euch gesund macht!" – Die Menge sang: "Großer Gott, wir loben Dich, und wir preisen Deine Stärke!" Und man spürte, das war echt!

Ein katholischer Pfarrer sprach, während Herr Gröning auf dem Balkon stand, sehr schöne Worte zur Menge.

Ein glückstrahlender Vater erschien auf dem Balkon. "Er hat meine Tochter gesund gemacht", und das junge Mädchen ging auf dem Balkon auf und ab, um zu zeigen, dass es gehen konnte wie eine Gesunde. Es war spinale Kinderlähmung. Sie musste hinaufgetragen werden. Und unten standen wieder Gelähmte auf und gingen …

Bruno Gröning heilt nicht nur psychisch überlagerte Leiden. Er heilt auch organische Krankheiten, was übrigens in dem Gutachten von Dr. X. bestätigt wird. Das einfache Volk hat nämlich schon lange gefragt: "Ja, wo war denn bei dera Entn (der Ente) ein psychogen überlagerter Komplex? Oder bei dem Pony?"

Wir wollen Herrn Gröning danken für alles, was er an den Kranken getan hat und ihn bitten, trotz allem, was man ihm hier schon angetan hat, doch bei uns in X... zu bleiben.

Nochmals: Erkennen wir modernen Menschen doch endlich unseren intellektuellen Hochmut und nehmen wir die Heilungen dankbar an als das, was sie sind: als eine Gnade Gottes!

Quelle:

Gertrud Elisabeth Weidner (Hrsg.): Lichthort, Zeitschrift für universale Gotteserfahrung, dualistische Geisteserkenntnisse und esoterisch-ganzheitliches Weisheitsgut (Verlag für Esoterische Wissenschaften, Marschalkenzimmern, Schwarzwald, 1963) Nr. 4, S. 147-153


Alle Zeitzeugenberichte in diesem Protokoll finden Sie auf www.bruno-groening-stiftung.org

Das war der wirkliche Bruno Gröning!

Anny Freiin Ebner von Eschenbach


Offene Worte einer ehrlichen, mutigen Gott- und Wahrheitssucherin, die Bruno Gröning viele Jahre hindurch gut kannte und zu einem maßgebenden Urteil über ihn berechtigt ist

(Nachdruck aus „Geistiges Leben“, Felix Schmidt, Cleveland 1/Ohio, P. O. Box, Juni- heft 1962)

Es war im Jahre 1950 bei Heilpraktiker Enderlin (Folie) in München, als ich Bruno Gröning zum ersten Mal persönlich erlebte.

Was mich dort hinzog, war einesteils mein großes geistiges Interesse an diesem außergewöhnlichen Menschen und andernteils hatte ich es satt, von meinem damaligen Arzt weiter alle möglichen Spritzen angeboten und verabreicht zu bekommen.

Durch das Studium okkulter und indischer Weisheiten angeregt, wusste ich theoretisch, dass es gewisse Menschen gibt, die durch Schulung besondere Kräfte erwarben, deren Anwendung durch ihre innere Einstellung entweder zum Wohle der Menschheit eingesetzt oder aber zu persönlichen Vorteilen missbraucht werden können; kurz gesagt ob sie schwarz- oder weißmagischer Natur sind.

Infolge der vielen sich widersprechenden Zeitungsberichte konnte ich nicht klar fest- stellen, zu welcher Richtung Bruno Gröning gehört. Einmal schrieben die Journalisten, er sei ein Heiliger, dann wiederum erschienen plötzlich fast täglich Extrablätter, in denen er als „Teufel“ gebrandmarkt wurde.

Dies war der Grund, warum ich Bruno Gröning zunächst beobachtend gegenüber stand, denn ich wollte absolut wissen, was für ein Mensch dieser Träger besonderer Kräfte ist.

Aber ich brauchte nicht lange zu beobachten; nicht lange zu „prüfen“; in Sekunden- schnelle erfühlte ich es; „Diese in sich ruhende Sicherheit, Güte, Bescheidenheit und Geduld ist nur einem möglich, der in vollster Verbindung mit Gott steht“.

So fasste ich tiefes Vertrauen und bald wusste ich beglückend, dass ich einen wahren Menschen erleben durfte; einen Menschen, der alles das, was ich nur theoretisch wusste, praktisch verkörperte.

Meine körperliche Unordnung (Erkrankung) wich einer Harmonie und Ordnung; ja es war ein förmlicher Hinauswurf in Form von eitrigen Ableitungen durch Nase und Augen. In Kürze war ich meine Beschwerden los, an denen zwei Ärzte und eine Ärztin ein Jahr lang herumdokterten und überhaupt nicht herausbekamen, was es eigentlich sein könnte.

Ich erkannte, dass ich einen wahren Lehrer gefunden hatte und besuchte deshalb alle nur erreichbaren Vorträge von Bruno Gröning. Besonders im Fremdenheim Weikersheim in Gräfelfing bei München hatte ich die Möglichkeit, fast jede Woche ein oder zwei Vorträge mit anzuhören. (Folie)

Fast unglaubliche Heilungen durfte ich so auf diese Art und Weise miterleben und hörte mit eigenen Ohren, was die Geheilten selbst berichteten.

Um nur einige zu erwähnen:

Die Heilung eines schwersten Herzleidens einer Frau aus Augsburg, die dann aus Dankbarkeit omnibusweise leidende Menschen zu den Vorträgen brachte; die Hei- lung einer Frau, die einen Gehirntumor hatte, bereits ein ganz verzerrtes Gesicht hat-

te und schon ganz verwirrt war. Von Vortrag zu Vortrag konnte ich selbst feststellen, wie sie in ihrer Rede und in den Gesichtszügen wieder normal wurde.

Oder ich erinnere mich an eine Dame aus New York, die sich für die Fernheilung ihrer Tochter in einem New Yorker Krankenhaus bedankte, die an Brustkrebs gelitten hatte. (Folie)

Ich erlebte mit eigenen Augen und Ohren, wie Taube wieder das Gehör zurück erhielten; wie Stumme plötzlich wieder ihre Sprache fanden; wie Menschen, die auf Krücken mühselig hereinhumpelten, plötzlich während des Vortrages ihre Stöcke wegwarfen und auf Gröning zugingen mit Ausrufen wie: „Ich kann ja wieder frei und ohne Schmerzen gehen!“


Sie gingen dann meist hinaus auf den Gang und liefen hocherfreut die Treppen auf und ab!

Wollten sie aber Bruno Gröning danken, so wehrte er stets mit den Worten ab: „Nicht mir dankt, sondern Gott, und zeigt nun in Eurem Leben, dass Ihr wahre Gotteskinder seid!“

Manchmal wollten sie ihm die Krücken schenken; da nahm er sie und brach sie aus- einander wie Streichhölzer; ohne Anstrengung. Dabei waren sie oft faustdick. Da merkte ich, welche physische Kraft neben der geistigen Kraft in diesem eigentlich zierlichen Körper steckte.

Noch unendlich viel erlebte ich und könnte hierüber lange Berichte verfassen; doch scheint mir eines besonders erwähnenswert; nämlich wie sich Bruno Gröning mit großer Geduld auch jenen widmete, die nicht reagierten.

Er zeigte ihnen die Wege zur Ordnung der Gedanken und Ausrichtung zum Guten; er rief immer wieder und wieder die Menschen auf, sich vom Bösen, vom Satanischen loszuarbeiten; zu befreien, damit er ihnen die helfende Hand reichen konnte.

Bruno Gröning sprach wie alle Weisen und Lehrer stets in Gleichnissen. Diese waren immer dem Bildungsstand der Zuhörenden angepasst. Dadurch erzog er die Anwesenden zu einem konzentrierten Aufpassen, und jeder konnte herausfühlen: Das geht mich an!

Durch die vielen Jahre hindurch hörte ich wohl an die hundert Vorträge, und jeder war wiederum anders. Sie waren alle aus innerer Eingebung geformt; nicht vorher verstandesmäßig zusammengestellt. Daher sprachen sie auch direkt zum Herzen! Welche Freude war dann bei ihm, wenn er helfen konnte! 

Nicht ein einziges Mal erlebte ich, dass er Geld für eine Heilung forderte; auch nicht beim Reichsten; ja oft ließ er einem Armen noch von Anwesenden Geld geben. Kam einer und wollte mit anbieten, von Geld eine Heilung erzielen, so wies ihn Bruno Gröning ab, und zwar brüsk mit den Worten: „Ich verkaufe keine göttliche Kraft!“ (Folie)

Diese Gelegenheiten – und wenn Menschen Unwahrheiten hervorbrachten – waren die einzigen Momente, wo ich hörte, dass er auch streng sein konnte; während er sonst die Güte selbst war; dazu immer hilfsbereit und freundlich; meist jedoch dabei ernst. Selbst in seinem Humor war stets ein gewisser Ernst vorhanden.

Diese Erlebnisse schauten also so ganz anders aus als gewisse Presseberichte. Hierzu muss ich noch erwähnen, dass leider auch Menschen um ihn waren, die sich zuerst helfend und fördernd für sein Werk anboten – ja oft mit einsetzten -, aber dann plötzlich eigene Interessen und Vorteile daraus zu ziehen suchten. So wurden aus Freunden in vielen Fällen Gegner. 


Im Archiv der BG Stiftung habe ich eine Stellungnahme Bruno Grönings, vom 12.4.1951 gefunden, in dem haarsträubende Enthüllungen über einen von vielen sog. Geschäftemachern offenbar werden. Ich wollte hier heute an Bruno’s Geburtstag eigentlich nicht näher darauf eingehen und mich lediglich auf die Vorbemerkung der Stiftung beschränken, um die Zusammenhänge etwas näher zu beleuchten. Aber es ist soo haarsträubend, was damals um Bruno Gröning herum alles geschehen ist und dieses gehört zur Aufklärungsarbeit dazu. In der Vorbemerkung lesen wir: 



Vorbemerkung


Der Potsdamer Journalist Michael Graf Soltikow (geboren als Walter Richard Max Hennecke [s. Bild) hatte zur Zeit von Bruno Grönings Wirken auf dem Traberhof bei Rosenheim im Jahre 1949 mehrere Publikationen unter der Bezeichnung „Pressestelle Bruno Gröning“ veröffentlicht, ohne dazu jemals von Bruno Gröning autorisiert worden zu sein.

Nachdem Gröning abgelehnt hatte, mit Soltikow zusammenzuarbeiten, veröffentlichte dieser am 27.9.1949 in seinem Eigenverlag „Schwarzer Adler“ das Flugblatt „Gröning entlarvt“. Die darin aufgestellten diffamierenden Behauptungen über Bruno Gröning wurden von vielen Zeitungen und Zeitschriften ungeprüft übernommen.

Zudem hatte Soltikow im Jahre 1951 auf Zahlung von 1.580 DM geklagt. Er habe in der Traberhof-Zeit den Auftrag von Bruno Gröning erhalten, das Extrablatt „Hier spricht Gröning“ herauszugeben. Durch Vergleich vom 9.4.1952 zahlte Bruno Gröning an ihn 1.000 DM in monatlichen Raten von 100 DM ab. Die Kosten des Verfahrens wurden geteilt. [2] www.bruno-groening-stiftung.org

 

Mit welcher Leichtigkeit hätte er diese seine falschen Gesinnungsfreunde strafen können, und ich muss ehrlich sein; wir wahren Freunde wünschten es, wenn wir erfuhren, wie diese seine Gegner in Gemeinheiten und Verleumdungen ausarteten.

Da aber mussten wir aus seinem Munde hören: 


„Ich liebe auch meine Feinde! Der Böse fängt sich in seinen eigenen Netzen. Sie tun mir nur leid!“

Mitunter erlebte ich, wie wiederum – Bruno Gröning im Jahre 1949 in Herford am Anfang seiner Tätigkeit als geistigen Heiler – aus Feinden Freunde wurden, die schließlich zugaben, dass sie aus Unkenntnis oder Beeinflussung der Umgebung gegen Gröning gehandelt hatten. Manche Rückfälle in alte Leiden entsprangen aus dieser Einstellung; aber reumütig erkannt, wurde die Ordnung des Körpers und der geistigen Erkenntnisse sehr bald durch seine Hilfe wiederhergestellt.

Immer musste man aus eigenem Wunsch Bruno Gröning um Hilfe ersuchen, da er jeden selbst entscheiden ließ, ob er seine Hilfe annehmen wollte oder nicht. Somit ist die Annahme, dass er mit Hypnose und Suggestion arbeitete, völlig falsch! Seine Lehre und sein Handeln waren auf der Lehre Christi aufgebaut. Das Gebot des großen Nazareners war auch sein Gebot: 


„Liebe Gott über alles und deinen Nächsten wie dich selbst!“ 


Wundervoll war es, wenn er seine Freunde durch sein tiefes Wissen und Können immer näher zur Gotteserkenntnis führte.

Da er in seinen Gesprächen alles von einer hohen Warte aus beleuchtete, traf er stets den Kern einer Sache. Er war somit Wissenschaftlern, Professoren, Künstlern und Geistlichen in der Unterhaltung überlegen. Er führte sie mit schlichten, kernigen Worten an die Lösung ihrer Probleme heran.

Durch sein stilles, bescheidenes Wesen machte er gar kein Aufhebens von seinem Wissen und das war auch der Grund, dass er für primitiv und ungebildet von oberflächlichen Weltmenschen eingeschätzt wurde. 

In Wirklichkeit besaß Bruno Gröning ein Wissen, das weit voraus erkannte und das in die tiefsten Gründe der menschlichen Seele reichte. Deswegen kamen auch einzelne Leiter von religiös-philosophischen oder ethischen Sekten zu seinen Vorträgen und suchten die Verbindung zu ihm. Hierdurch erschien dann wenigstens da und dort ein

verständnisvoller Artikel über Bruno Gröning; doch war dies – im Gesamten gesehen – natürlich nur ein Tropfen auf einen heißen Stein, wenn man an die vielen entstellenden und lügenhaften Presseveröffentlichungen denkt.

Groß war seine Freude, wenn ihn aufrichtige Menschen in seiner Berufung, den Leidenden zu helfen, ehrlich unterstützten; denn schwer, sehr schwer war sein Weg in dieser so technisch und materiell denkenden Zeit.

Das geistige Ziel Bruno Grönings bestand nicht nur in der Heilung des kranken Körpers, sondern entsprang dem höchsten Idealismus, die Menschen wieder zu einem wahren Leben in und mit Gott zurückzuführen.

Aus diesem Grunde wirkte er schon allein durch sein Dasein „aufregend“ und „feindlich“ für alle jene, die von der Unordnung bzw. von der gottentfernten Weltordnung leben und daraus ihren Verdienst ziehen.

Somit war er den bösen und unguten Menschen unliebsam und unangenehm; dem Bösen war er „ein Dorn im Auge“ und hier lag der Grund für den großen, gehässigen, schmutzigen und vereinten Kampf gegen ihn, der von Unwahrheiten, Bosheiten, Neid usw. nur so gespickt war. (Folie)

Viele, viele Menschen wurden deswegen von ihm abgehalten, denn die journalistischen sensationellen Verdrehungen und Verleumdungen einschließlich der häufigen Gerichtsprozesse sowie die fälschliche Einreihung in das Heilpraktikergesetz trugen dazu bei, dass sich die nicht selbstständig denkende Masse beeinflussen ließ und sich von ihm abwandte.

Ich aber, die ich mich zu den engsten Freunden Bruno Grönings zählen durfte, kann mir aus dem Miterleben und dem tiefen Einblick in die Lehre und den Menschen Bruno Gröning nach vielen Jahren und Erfahrungen ein objektives Urteil erlauben. Dieses Urteil lautet:


„Der Mensch Bruno Gröning war klein von Statur, aber das durch ihn hindurchgeflossene Göttliche war übermächtig groß in ihm und verband sich mit einem weisheitsvollen inneren Wissen; einem gottergebenen Wesen sowie einer Sicherheit und Können, ausstrahlenden, doch dabei bescheiden gebliebenen christlichen Persönlichkeit.“


In tiefer Dankbarkeit und Verehrung bin ich Bruno Gröning verbunden; mein Leben wurde so reich, da ich ihm nah sein durfte, anderen Gutes zu tun und darüber hinaus bin ich durch ihn in ein Erkennen des wahren Lebens geführt worden; nicht mit Worten, sondern mit Taten der Liebe und des Dienens.