Hilfe und Heilung auf geistigem Wege 
durch die Lehre Bruno Grönings

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OM Protokoll 20.01.2015

ONLINE Gemeinschaftststunde am 20.01.2016

Liebe Freunde,

willkommen zu unserer ersten Gemeinschaftsstunde im neuen Jahr und ich begrüße alle Freunde auf das Herzlichste hier in unserer Online Gemeinschaftsstunde im Internet. Mein Name ist Petra Rüther und zu allererst wünsche Ihnen für dieses Jahr 2016 nur das Allerbeste, vor allem Gesundheit, Kraft und die volle göttliche Ordnung in Ihrem Körper, die göttliche Führung an jedem Tag Ihres Lebens. Liebe Freunde, wir wissen, dass wir im alltäglichen Leben immer zwischen Gut und Böse stehen. Nutzen wir die Zeit auch in diesem Jahr an jedem einzelnen Tag, um Gottes gute Wege zu gehen und die Liebe und Harmonie in uns und an unseren Freunden zu erleben.

Öffnen wir nun unser Herz für die Kraft Gottes, die Heilung, Liebe und Zuversicht. Nehmen wir nun all das Gute in uns auf, was für uns bestimmt ist und lösen wir uns von allem Bösen, denn dieses wird uns nicht gut tun. Warum dann also sollen wir es aufnehmen? Lassen wir alles los, was in unserem Leben schief gelaufen ist, lassen wir alles los, was unseren Körper und unser Menschsein herabgewürdigt hat.

Und bitten wir in dieser Zeit jetzt und hier unseren großen Freund und Helfer Bruno Gröning, dass er uns mit Gott, mit der Kraft Gottes, dem göttlichen Heilstrom verbindet. Bitte öffnet Euch für diese Kraft, indem ihr euch in der bekannten Haltung hinsetzt und mit gerader Wirbelsäule und geöffneten Händen auf Empfang der göttlichen Heilkraft schaltet. Wie Bruno Gröning sagte: Beachten Sie Ihren Körper, spüren Sie in ihn hinein und das, was sich dort bemerkbar macht, sei es ein Kribbeln oder ein Ziehen, Wärme-oder Kälteschauer, das ist schon die Heilwelle. Nehmen Sie alles in sich auf und lassen Sie ES durch den Körper fahren. Gröning ist ein Sender und der Empfänger kann nur empfangen, was der Sende sendet. Und so sendet Er Ihnen hiermit die Heilwelle.

Hören wir zu Beginn unserer Gemeinschaftsstunde Bruno Gröning selbst in einer elementaren Aussage: „Vergessen Sie nicht, dass der Mensch zwischen Gut und Böse steht...“ und im Anschluss daran eine Musik, so dass Sie die Heilwelle voll und ganz in sich aufnehmen können.

BG Originalton: „Vergessen Sie nicht, dass der Mensch zwischen Gut und Böse steht...“bis „...Gottes Wille ist bestimmt!“

BG reicht uns die rettende Hand, ergreifen wir diese Hand, damit wir wieder das Stimmrecht über unseren Köper zurückerlangen, damit wir wieder den Anschluss an die gute aufbauende Kraft erhalten. Wir müssen uns lossagen von allem Bösen. Ja, tun wir es jetzt, lösen wir uns jetzt von allem Unguten, von all den bösen Gedanken und Gefühlen, lösen wir uns von allen Belastungen. LASSEN WIR ALLES LOS – und zwar jetzt!!!

MUSIK:

Ja, liebe Freunde. Nun hoffe und glaube ich, dass Sie sich von allem Unguten gelöst haben und wir fortfahren mit unserer Gemeinschaftsstunde. Heute ist der 20. Januar 2016. Da wir uns im Monat Januar befinden und dies der Monat ist, in dem Bruno Gröning heimgegangen ist vor 57 Jahren, möchten wir gerade in diesem Monat an Bruno Grönings Einsatz für die Menschen denken und ihm dafür danken, dass er zu uns gekommen ist, um uns zu helfen und so viele Menschen zu heilen. Wir werden am 26.01.2016 noch ein „Heimgangs-Special“ hier in diesem Portal zu Ehren Bruno Grönings in Deutsch und English haben, wozu ich euch jetzt auch schon herzlich einlade.

Was gibt es Schöneres und Authentischeres als einen Bericht von einem Zeitzeugen zu hören, der Bruno Gröning selbst erlebt und sein Wirken kennengelernt hat. Ich habe hier einen Bericht von Fredy Hosp, den er in einem Vortrag am 30.10.2004 hielt. Eine liebe Freundin hat mir diesen Vortrag zugeschickt und ich möchte ihn gerne heute abend mit Euch allen teilen, damit wir besser verstehen und niemals vergessen, wie das Wirken Bruno Grönings damals vonstatten ging und was er alles getan hat, um uns zu helfen.


ERLEBNISSE mit BRUNO GRÖNING

(Teilwiedergabe eines von Alfred Hosp am 30.10.2004 in Judenburg gehaltenen Vortrags)

Bruno Gröning hat manchmal Menschen durchdringend angeschaut und gefragt, was sie wirklich wollen, warum sie hier sind. Da hat es immer verlegene Gesichter gegeben. Was will man denn? Gesund werden! Die meisten Menschen sind zu ihm gekommen, weil sie körperliche Probleme gehabt hatten. So hat er gesagt: „Sie wollen also das Gute? Wenn Sie das Gute wollen, müssen Sie auch das Gute aufnehmen. Sie müssen zum Guten stehen!“

Aber es geht noch weiter: „Wie der Wille, so der Gedanke!“ Wenn man das Gte will kommen auch gute Gedanken. Wenn man aber das Steuer loslässt und nicht weiß, was man wirklich will oder überhaupt keinen Sinn mehr im Leben sieht: Da wird man von der negativen Gedankenseite gequält. Da bekommt man Angst; hat man das Gefühl, ganz vergeblich zu leben usw. Und:

„Der Gedanke bewegt den Menschen zur Tat!“ Vorgestern hat eine Frau angerufen: „Ich kann nicht mehr, ich will nicht mehr, ich will mir das Leben nehmen.“ Der Mensch steigert sich in etwas Negatives hinein, ohne an die Folgen zu denken. Wenn er sich das Leben nimmt, nimmt er sich ja nur den Körper weg, bleibt aber als Geistwesen über. Und sein Problem ist auch nicht gelöst, weil er es ja mitnimmt.

Da muss ich immer an eine Geschichte denken, die Bruno Gröning erzählt hat: Ein Mensch wollte sich das Leben nehmen, weil er nicht mehr ein noch aus wusste und sich nicht vorstellen konnte, wie es weitergehen kann. Wie er so traurig dagestanden ist, trifft er einen Freund, der ihn angesprochen und gefragt hat, was denn mit ihm los sei. Er sei doch immer so heiter, warum jetzt traurig und unglücklich? Die Antwort war nur, dass der Freund ihn in Ruhe lassen soll. Er will nichts mehr hören und wissen. Für ihn ist alles vorbei. Der Freund hat ihm daraufhin erzählt, dass am Abend im Ort ein Vortrag von Bruno Gröning stattfindet, einem Mann, der immer so schön, so gut und liebevoll spricht. Hat ihn zu diesem Vortrag eingeladen und ersucht, erst dann weiter zu entscheiden. Mit den Worten „Mir kann niemand helfen“ ging der andere weiter.

Aber der Freund hatte ihm mit dem Vortrag ein „Floh ins Ohr gesetzt“. Es lässt ihn nicht mehr los und er beschließt, zu diesem Vortrag zu gehen. Er hat sich in das hinterste Eck gesetzt, bereit, immer die Flucht ergreifen zu können. Bruno Gröning hat aber so interessant und liebevoll gesprochen, dass der Mann davon abließ, aufzustehen und den Raum zu verlassen. Auch am Ende des Vortrags hatte er nicht die Kraft, wegzugehen. Bruno Gröning hat sich üblicherweise von jedem einzeln verabschiedet, die Hand geschüttelt und noch ein paar Worte zugeflüstert. Zuletzt ist er bei diesem Mann vorbeigekommen und hat zu ihm gesagt: „Tun Sie es diesmal nicht!“ Der hat sich gefragt, warum Gröning wusste, was er tun wollte. Dieser hat die Worte: „Tun Sie es diesmal nicht!“ ganz eindringlich wiederholt und hinzugefügt: „Ich wünsche Ihnen alles Gute!“

Der Freund war so geschockt, dass er es nicht getan hat. Er hat wieder neuen Lebensmut und Lebensfreude bekommen, hat wieder den Glauben an Gott bekommen und hat es nicht getan. Er hat sich nicht umgebracht.

Einige Monate später durfte er auf natürliche Weise den Körper verlassen, weil sein Erdenleben zu Ende war. Bruno Gröning hat dazu erklärt, dass dieser Mann sein Leben schon dreimal gewaltsam beendet hat. Er hatte dieses Mal nur eine Lebensaufgabe gehabt, einen Auftrag von Gott, es diesmal nicht zu tun. Er hat es nicht gemacht und durfte auf natürlich Weise heimgehen. Was da dahinter steckt, das kann man sich gar nicht ausmalen. Darüber sollte man einmal nachdenken, weil jeder eine geistige Aufgabe hat; ganz gleich, welche. Wenn man nur eine ungute Eigenschaft für immer ablegt, ist schon das eine Aufgabe. Ebenso wenn man jemandem hilft, der Zuspruch, Hilfe und Erkenntnis braucht.

Wir können gar nicht ahnen, was hinter dem Begriff, hinter dem Zustand „Leben“ verborgen ist; gemeint im Geistigen. Bruno Gröning hat gesagt, dass uns Gott diesen Körper geschenkt hat und dass wir dankbar sein sollen, dass wir ihn bekommen haben.

Damals war ich ein junger Mann von 25 Jahren, aber schwerstens belastet. Heute nicht mehr in diesem Ausmaß. Damals hätte ich keinen Vortrag halten können. Ich habe nicht richtig sprechen und mich überhaupt nicht rühren können. Doch Bruno Gröning hat zu mir gesagt, dass ich Gott für diesen Körper danken soll, weil ich mit ihm geistig reifen kann. Wenn ich nicht diesen belasteten und begrenzenden Körper hätte, würde ich nie den geistigen Weg gehen. Das muss man sich vorstellen! Darum habe ich es mit Freuden getragen und ich bin glücklich, dass ich helfen darf, das Wissen an Interessierte weiterzugeben. Nämlich das, was Bruno Gröning wirklich gesagt hat.

Bruno Gröning war kein Heiler (im üblichen Sinne); er war ein geistiger Helfer, um den Menschen den Weg zu zeigen. Wir hatten gelernt, was in der Bibel steht, von den Heilungen, vom Glauben und von der Liebe Jesu. Aber wer hätte geglaubt, dass es so was wirklich gegeben hat? Manchen haben gemeint, dass viel übertrieben wird. Andere, es sei ein Märchen oder wenigstens ein Ausschmücken gewisser Vorstellungen. Dann kam Bruno Gröning. Er hat (Anm.: nach außen sichtbar) nur eine Handbewegung gemacht und die Menschen waren gesund, haben wieder gehört oder gesehen. Einmal hat er einen Vortrag gehalten und eine Dame, die ganz hinten gesessen ist, hat plötzlich gebeten, dass er lauter spreche, weil sie schlecht hört. „So“, hat Bruno Gröning gesagt, „ich soll lauter sprechen?“ und hat dann ganz leise weiter gesprochen. Dann hat er die Frau gefragt, ob sie ihn jetzt besser verstehe und sie hat ganz glücklich erklärt, dass sie ihn jetzt sehr gut versteht.

Bruno Gröning hat später erklärt, dass die Menschen, die schlecht hören, nicht hören wollen. Sie wollen nicht einmal zuhören und dadurch schalten sie ihr Ohr ab. Wenn sie dann hören wollen, hören sie nicht mehr, weil sie die Ohren abgeschaltet haben. So, wie wir, wenn wir als Kind nicht auf die Mutter gehört haben und uns gedacht haben, dass uns das nichts angeht, wir das nicht hören wollen. Manche wollen auch ihren Partner nicht hören, weil er immer so viel redet und Forderungen stellt. Dann kommt die Schwerhörigkeit. So verursacht der Mensch vieles selbst, weil er den Körper mit seinen Gedanken steuert. Der Gedanke bewegt den Menschen zur Tat.

Wenn jemand z.B. sagt, dass er bestimmt weiß, dass er einmal Krebs bekommen wird, dann wird er diesen auch bekommen, weil er seinen Körper in die Unordnung hineinsteuert. Also Vorsicht mit Gedanken und Ängsten! Vorsicht auch beim Auftreten von Schmerzen. Wenn man irgendwo Schmerzen hat, soll man nicht gleich das Schlimmste befürchten oder vermuten. Man soll wohl einen Arzt aufsuchen, um alles abzuklären. Aber wenn man immer wieder Angst hat, belastet man damit den Körper. Mit Vertrauen schafft man Harmonie und der Körper gibt diese Harmonie weiter, um die Organe wieder in Gang zu bringen.

Der Körper hat die Fähigkeit, sich zu regenerieren. Das Immunsystem passt auf, dass in den Körper eingedrungene Bakterien im Zaum gehalten werden. Wie gut das Immunsystem funktioniert, hängt u.a. von der Stimmungslage des Menschen ab. So hat man bei Messungen festgestellt, dass bei einem unglücklichen und verzweifelten Menschen die Abwehrkraft ganz schwach war, umgekehrt höher als normal, nachdem ihm eine freudige Nachricht überbracht wurde.

Ein anderes Beispiel dafür, was das Immunsystem vermag, bot der unvergessliche liebe Augustin. Als in Wien die Pest ihr Unwesen trieb, hatten die Menschen verständlicherweise große Angst vor den Bakterien, welche unzählige Menschen dahinrafften. Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass ein Mensch, wenn er große Angst hat, im Magen nicht die Säure erzeugt, welche die Bakterien abzutöten vermag. Der liebe Augustin hat gerne getrunken. Als er einmal stockbesoffen war, ist er in seinem Dusel in die Grube gefallen, in welcher Pest-Tote lagen. Er hat nicht gewusst, wo er war und hat dort tief  geschlafen. Kurz bevor Männer kamen, um Kalk über die Toten zu schütten, ist der liebe Augustin munter geworden, herausgekrabbelt und hat keine Pest bekommen.

Die Regenerationsfähigkeit ist von der inneren Einstellung abhängig.Deshalb konnte Jesus Christus sagen, „Dein Glaube hat dir geholfen“. Und Bruno Gröning: „Danken Sie nicht mir, danken Sie Gott, wenn Sie die Gesundheit bekommen.“ Derjenige, der zur Gesundheit, zum Glauben steht, der wird wieder gesund, während dem, der sich fallen lässt, kein Arzt mehr helfen kann.

Als mein Vater so alt war, wie ich es gerade bin, hat er auf der Fahrt von Wien nach Klagenfurt einen schweren Herzinfarkt gehabt. In Bruch an der Mur ist er von Rettung abgeholt und ins Krankenhaus gebracht worden. Er konnte nicht mehr sprechen. Die Ärzte haben geglaubt, er wäre schon halbtot. Tatsächlich hat er aber gehört, wie zwei Ärzte miteinander gesprochen haben, dass man ihm nicht mehr helfen könne. In einer solchen Situation hat der Mensch die Wahl. Entweder glaubt man den Ärzten und stirbt tatsächlich, oder nimmt sich vor, wie mein Vater es getan hat, es den Ärzten zu zeigen. Er hat es gezeigt, sich vom Herzinfarkt erholt und dann noch 17 Jahre gelebt. Ein weiteres Beispiel dafür, welche Bedeutung und Wirkung eine richtige Einstellung hat. In jeder Lebenslage sind Glaube und die richtige Einstellung wichtig! Vor allem Lebenswille, Lebensmut und Lebensfreude.

Meiner Mutter haben die Ärzte gesagt, dass ich 17, höchstens 18 Jahre alt werde. Mehr nicht. Jetzt bin ich 70 Jahre alt. Aber nur, weil mir Bruno Gröning geholfen hat. Ich bin in einem fürchterlichen Zustand zu ihm gekommen. Alle haben mich als Behinderten abgewertet. Mein Gott, der arme Bub. Wenn nur der liebe Gott den Fredy zu sich nehmen würde. Einen Schmarrn hat er getan. Bruno Gröning hat mir Selbstvertrauen gegeben. Er hat genau gewusst, was meine Lebensaufgabe ist, nämlich geistig zu wachsen. Er hat zu mir gesagt, dass ich die Wahl habe: Entweder ich glaube, bemühe mich, lerne aus diesem Zustand und entwickle mich geistig weiter, oder mein Leben ist wieder umsonst gewesen. Was hätte ich tun sollen? Ich habe mich für die geistige Entwicklung entschieden und habe das JA auch in die Tat umgesetzt. Es nützt ja nichts, wenn man Ja sagt, aber nichts tut. Da hat man sich selbst betrogen.

Bruno Gröning hat immer gesagt, dass wir zum Guten stehen sollen, dass wir zu uns selbst stehen sollen und Gott wird uns helfen! Gott ist immer da, Gott ist immer um uns, aber wir müssen in Resonanz mit dem Göttlichen schwingen, dann können wir das Göttliche aufnehmen. Wenn man aber glaubt, dass einem der liebe Gott auch nicht mehr helfen kann, dann hat man sich entschieden. Gott zwingt nicht. Stellen wir uns vor: Wir sind in der freien Natur, umgeben von einer wunderschönen frischen Luft, die wir tief einatmen. Ein Anwesender erklärt, er traue sich das nicht, weil er Asthma hat. Na, dann traut er sich halt nicht. So ist die Tatsache. Es hängt also immer von uns selbst ab, was wir tun oder nicht; ob wir etwas wahrhaben wollen oder nicht.

Bruno Gröning ist während eines Vortrages in Rosenheim auf eine Dame zugegangen und hat sie aufgefordert, aufzustehen. Sie hat erwidert, dass Bruno Gröning doch wissen muss, dass sie gelähmt ist und daher nicht aufstehen kann. Er hat dann erwidert, dass sie eben gelähmt bleibt, wenn sie das glaubt. Dann ist er zu mir gekommen. Ich habe mir nur gedacht: Oje oje, was wird jetzt kommen. Bruno Gröning hat mich aufgefordert, aufzustehen. Ich wollte Zeit gewinnen, habe mich vorgebeugt und gesagt: „Moment, Herr Gröning, ich muss erst Gas geben.“ Alle haben sehr gelacht. Man muss wissen, dass Bruno Gröning auch sehr humorvoll war. Er hat zu mir gesagt, wenn ich lache, dann freut er sich mit mir.

Wir sind einmal mit unserem ersten Obmann Alexander Loy im Auto nach Deutschland gefahren. Am Steuer saß Bruno Gröning. Plötzlich sagt Herr Loy: „Achtung, Herr Gröning, jetzt kommt eine Kurve.“ Bruno Gröning bleibt stehen. Auf die Frage von Herrn Loy, warum er denn nicht weiter fahre, hat dieser geantwortet: „Ich warte, bis die Kurve kommt.“ Bruno Gröning wollte die Menschen dazu bringen, dass sie präzise denken und sprechen. Er wollte auch nicht, dass man sagt: „Ich fahre mit dem Zug“, und hat gefragt, ob wir soviel Kraft haben, den Zug zu schieben. Der Zug fährt doch mit uns!

Bruno Gröning wollte, dass wir wissen, was wir reden und uns präzise ausdrücken. Dass wir wissen, was das Gesagte bedeutet und nicht so dahin reden, ohne zu denken. Er wollte uns zu bewussten Menschen erziehen. Zum bewussten Glauben führen. Zu Menschen, die genau wissen, dass sie den Schutz Gottes haben, wenn sie diesen Schutz aufnehmen. Es geht immer um uns!

Die Ehefrau von Herrn Loy war bei einem Steuerberater angestellt. Es war so, dass sie am Tag dort gearbeitet hat und am Abend sind die Freunde zu Bruno Gröning gekommen, wenn er in Klagenfurt war und dort gewohnt hat. Es ist dann öfter bis inum 2 Uhr früh gegangen. Je später es geworden ist, um so interessanter hat Bruno Gröning gesprochen. Er hat immer gesagt, je später es ist, um so mehr Menschen schlafen und je weniger störende Gedanken sind da.. Dann hat Frau Loy schnell bis 6 Uhr geschlafen, das Frühstück gemacht und ist anschließend ins Büro gegangen. Sie hat dann zu Bruno Gröning gesagt, dass sie sehr müde wäre und er ihr Kraft geben müsse.  Die Antwort war, dass die Kraft ja da ist und Frau Loy sie nur zu nehmen braucht. Sie ist dann ins Büro gegangen, hat ihre tägliche Arbeit verrichtet und ist frisch, fröhlich und ausgeruht am Abend heimgekommen. Hat wieder die Freunde betreut, die zu Bruno Gröning gekommen sind. Sie hat also umgeschaltet.

Es war an einem warmen Sommertag und im Raum waren ca. 50 Personen. Viele haben geschwitzt. Bruno Gröning hat dann gesagt, dass die Kühlung einschalten wird und es hat nicht lange gedauert, dass alle vor Kälte gezittert haben. Das war Bruno Gröning pur.

Er hat einmal gesagt, dass ich im Gehirn einen Speicher eingebaut habe, der wie ein Tonband wirkt. Alles, was ich von ihm höre, wird aufgezeichnet und einmal werde ich es niederschreiben, was ich bei ihm gelernt habe. Ich habe mir damals nur gedacht, dass Bruno Gröning übertrieben hat, weil ich das nicht kann. Das war im Jahre 1957. 1997, also 40 Jahre später ist es mir möglich gemacht worden, auf einem Laptop selber zu schreiben. Es hat sich alles erfüllt, auch wenn es noch so phantastisch geklungen hat. Ich war in einer sprachlichen Behinderung. Bevor ich zu Bruno Gröning gekommen bin, hat man mich kaum verstanden. Wenn z.B. Besuch gekommen ist, habe ich kein Wort herausgebracht. Meine Tante hat mich mit dem Rollstuhl in ein Geschäft geführt, weil ich einiges einkaufen wollte. Aber als ich im Geschäft war, habe ich kein Wort herausgebracht und ich war schweißgebadet, bis ich das hatte, was ich kaufen wollte.

Bruno Gröning hat einmal wie anderen Anwesenden auch mir das Mikrophon vor den Mund gehalten und ich sollte einige Worte hineinsprechen. Ich hatte mir nur gewünscht, dass er an mir vorbeigehen würde. Nichts da, er ist nicht an mir vorbeigegangen und ich habe einige Worte gestottert. Es hat nicht sehr gut funktioniert, aber Bruno Gröning hat gesagt, dass ich einmal Vorträge halten werde. Das ist auch in Erfüllung gegangen. Um diesem großen Mann zu danken, dem ich alles zu verdanken habe, gebe ich das weiter, um aufzuzeigen, wozu der Mensch fähig ist, wenn er wirklich mit Gott verbunden ist. Was da alles möglich ist, wenn wir mit Gott verbunden sind. Es ist nicht zu glauben, was da alles kommt.

Ich bin von meiner Mutter ziemlich kurz gehalten worden, habe fast kein Taschengeld bekommen. Als wir wieder einmal zusammen gesessen sind, hat Bruno Gröning in seinen Geldbeutel gegriffen und eine 10-Schilling-Münze herausgezogen. Er hat die Münze meiner Frau mit den Worten „Zum Vermehren“ übergeben. Diese Münze war mehr wert als ein Lotto Sechser. Der Betrag hat sich wirklich vermehrt. Wir haben die Möglichkeit gehabt, uns ein Haus anzuschaffen; auf natürliche Weise. Wir haben gearbeitet, nämlich unterrichtet. In unserem Haus in Klagenfurt hat das Bild von Bruno Gröning einen Ehrenplatz. Man muss aber auch an den Segen Gottes glauben.

Noch etwas sehr Wichtiges: Man soll nie etwas verlangen, wie: lieber Gott, wenn Du mir das oder das gibst, dann spende ich Dir eine Kerze. Nein, man soll Vertrauen haben in die Zukunft. Alles, was kommt, nehme ich dankbar an. Nicht verlangen, sondern erlangen! In dem „erlangen“ ist der tiefe Glaube an die Führung enthalten. Das ist das ganze Geheimnis der göttlichen Kraft.

Von meinem Buch „Der Geist bestimmt die Materie“ habe ich einmal nur noch wenige Exemplare gehabt. Ich wollte es nachdrucken lassen, als ich die innere Stimme hörte, dass ich es noch einmal durcharbeiten soll. Ich habe das getan und es sind 45 Seiten neu dazu gekommen. Ich bin froh, dass ich es gemacht habe, denn jetzt ist die Lehre Bruno Grönings noch verbindlicher dargestellt.

Man darf nie sagen, dass etwas zuviel Arbeit ist, man daher gar nicht anfängt. In dem Augenblick, wo man das sagt, begrenzt man sich selbst. Sie wissen alle, dass ich meine Bücher nur mit einem Finger am Computer geschrieben habe. Wenn man alles Seiten meiner Bücher zusammenzählt, sind das 670 Seiten. 670 Seiten mit einem Finge! Wenn ich im Vorhinein gewusst hätte, wie viele Seiten es sein werden, hätte ich damit gar nicht angefangen. Ich kann mich noch gut erinnern, dass mir mein Freund den Laptop einfach vor die Nase gestellt  und gemeint hat, ich soll einfach anfangen. Ich hatte viele Einwände; auch dass ich mit nur einem Finger den Computer nicht bedienen könne. Aber er meinte, ich würde das schon schaffen. Drei Wochen habe ich gebraucht, bis ich es überhaupt probiert habe. Dann habe ich meinen ersten Satz geschrieben und dabei einige verkehrte Tasten gedrückt. Einmal habe ich geschrieben und geschrieben, dann irrtümlich 8 Seiten gelöscht. Ich bin sicher, dass jedem, der einen Computer hat, schön Ähnliches passiert ist.

Es hat sich dann ergeben, dass ich einen Brief schreiben musste. Nachdem mir das gelungen ist, wusste ich, dass das andere auch gehen wird. Wenn man sagt, „Das schaffe ich nicht“, dann kann man sich gleich eingraben lassen. Wenn man aber ohne zu überlegen ganz einfach sagt „Ich tue es“, dann funktioniert es auch. Das gilt für alle Aufgaben. Wenn einem irgendetwas angeboten wird und man sagt, dass das zuviel Arbeit ist, dann wird man nie ein Erfolgserlebnis haben. Der Mensch hat Reserven, ohne es zu wissen.

Wenn ich das geglaubt hätte, was der Arzt gesagt hat, nämlich zu Hundertprozent arbeitsunfähig zu sein, wäre es nicht zustande gekommen. Aber ich habe – wie damals mein Vater – gesagt: Ich werde es dem zeigen und ich habe es gezeigt. Jetzt bin ich froh, dass ich es gemacht habe, um den Beweis zu geben, dass Bruno Gröning in allem Recht gehabt hat und noch immer Recht hat. Das Wichtigste ist aber die seelisch-geistige Weiterentwicklung. Die körperliche Ordnung kommt dann von selbst als  Geschenk Gottes. Aber wir müssen den Weg so lange gehen, dass wir sagen können, wir haben den Willen gehabt, das Beste daraus zu machen. Daher kann ich nur allen raten: Tun Sie es einfach!

Alfred Hosp

MUSIK: Jesus, ich nehme an, Familie Mariens


Ja, liebe Freunde, tun wir es einfach, glauben wir jetzt an das Gute und hören wir auf, uns selbst zu begrenzen durch unsere Gedanken. Wenn wir z.B. denken, ach, diese Krankheit ist unheilbar, wie kann das heilen?? Oder, mein Leben ist verpfuscht, ich habe einfach zu viel Böses getan, Gott verzeiht mir nie, das hat ja alles sowieso keinen Zweck oder diese Situation ist zu verworren, wie soll das jemals wieder gut werden? Liebe Freunde, denken Sie von nun an positiv und glauben Sie, dass bei Gott NICHTS unmöglich ist. ALLES IST MÖGLICH!!!


Denken wir daran, wie sehr BG sich freute, wenn es geklappt hatte, wenn ein Mensch die Krankheit loslassen konnte, wenn das Heil an ihm wirkte und er die Gesundheit zurückerhielt. Ja, von Zeitzeugen wissen wir, dass er sogar manchmal vor Freude weinte, weil ein Mensch es getan hatte. Er löste sich von allem Bösen, er schlug den Weg zu Gott ein, er wollte wieder zu Gott zurück. Das war sein Ziel, den Menschen zur Umkehr zu bewegen.


Er sagte einmal:

Ich habe es bei Weitem nicht nötig, mich hier mit den Menschen herumzuärgern. Ich hätte vieles nicht nötig, ich könnte die schönsten Tage verleben., ich bekomme die besten Angebote tagtäglich zur Erholung. Ja, wer sich das leisten kann...-  ich nicht. Immer wieder muss ich diese Angebote ablehnen. Ich bin schon zufrieden, wenn ich mal 2-3 Minuten Ruhe finden kann, zwei, drei Minuten in 24 Stunden, und das ist das eine Örtchen, wohin Sie alle gehen müssen, nur dort finde ich Ruhe. Aber das macht bei weitem nichts aus. (29.09.1950)

Wie wir wissen, sagte Bruno Gröning damals. „Alle Menschen müssen sterben, ich auch, mich wird man in die Erde legen, aber ich werde nicht tot sein.“ Und er sagte auch: „ Der Tag, an dem ich heimgehen werde, wird der schönste Tag in meinem Leben sein, denn ich gehe in die Herrlichkeit Gottes ein!“

Nun, in der folgenden Rede betont Bruno Gröning, dass auch der Tod sein Freund sei, und dass er auch mit dieser Kraft zusammenarbeitet. Er sagte: „gegen den Tod stehe ich nicht“. Er sagt dabei, dass es nicht immer möglich ist, dass die Heilung eintritt. Denn der Mensch hat eine von Gott vorgegebene Lebenszeit hier auf Erden erhalten. Wenn diese abgelaufen ist, dann kann und darf auch ein BG nicht eingreifen. Wir wissen ja nicht, was dieser Mensch für einen Lebensplan hat. Daher ist es immer schwer hier etwas zu sagen, und ein Heilungsversprechen hat er niemals gemacht, das soll hier deutlich werden , und das werden auch wir niemals tun. Wir sehen ja immer nur einen kleinen Ausschnitt und vermögen oft nicht das GROSSE GANZE zu erkennen, was den einzelnen Menschen betrifft.

Rede von Bruno Gröning bei Ehepaar Schwarzenhauer, München, 25.9.1950, www.bruno-groening-stiftung.com

 

„Es ist immer schwer, hier etwas zu sagen.“

 

Die Eltern baten Gröning um Hilfe für ihr im Krankenhaus liegendes Kind, das von den Ärzten aufgegeben ist und von deren Seite keine Hilfe mehr zu erwarten ist. Der Professor selbst hat geäußert, die Krankheit des Kindes ist eine seltene Krankheit und er hat noch keinen Fall erlebt, der geheilt worden ist (Leukämie).

 

Als Trostworte gab Gröning den Eltern Nachstehendes mit auf den Weg:

 

„Es ist immer schwer, hier etwas zu sagen. Ich möchte Ihnen hierzu ein Beispiel geben. Ihr Kind ist im Krankenhaus. Genauso ich gebe einem Menschen einen wertvollen Gegenstand in die Hand, kann aber nicht garantieren, ob er ihn nicht vernichtet, obwohl er vielleicht vorsichtig ist, obwohl er es gar nicht will. Es kann passieren. Es ist schwer, hier viel einzuwirken. Deswegen will ich nicht gesagt haben, dass Sie das Kind herausnehmen sollen.

 

 Eines gebe ich Ihnen mit auf den Weg: Ich werde es versuchen. Aber dass Sie mich hier richtig verstehen: Sie geben einem Menschen einen kostbaren Gegenstand in die Hand. Sie schenken ihm das Vertrauen und er lässt es unwillkürlich fallen, wenn es ein zerschlagbarer Gegenstand ist oder irgendein anderer Gegenstand, Radiogerät vielleicht oder sonst etwas, was leicht beschädigt oder vernichtet werden kann.

 

In Herford kommt eine Frau, weint wie Sie. Ich sage: Weinen Sie nicht, Sie kommen gerade aus dem Krankenhaus und haben Ihr Kindlein besucht, haben den Bescheid erhalten, dass Sie keine Hoffnung mehr haben dürfen. Ich konnte der Frau Hoffnung machen. Ich sagte: Umgekehrt ist auch was wert. Ist alles aufgeschrieben worden. Schade, die Schriftstücke habe ich heute nicht mehr. Es geschah, was geschehen sollte. (Das Kind war in Bethel1.) Bethel war ja für mich ein großer Begriff.

 

1 Bethel (auch bekannt als „Von Bodelschwinghsche Anstalten“ ist der Name einer diakonischen Heil- einrichtung mit Hauptsitz in Bielefeld.

 

Und so sind viele Mütter, viele Väter gekommen, viele Frauen um ihren Mann, viele Männer um ihre Frau. Ich kann keinem Menschen und darf auch keinem Menschen was versprechen. Ich lasse nichts unversucht, um den Menschen zu helfen und Ihnen auch das Kind zu erhalten, soweit es mir möglich ist. Ich sagte ja, es kann eine unglückliche Hand da sein. Ich habe hier eben – ich wusste nicht, um welches Kind es sich drehte – das Krankheitsbild eingegeben, aber dabei festgestellt, dass es Spritzen bekommt und dass die von sich aus sich keine Hoffnung machen. Meistens ist es ja so, dass es nachher anders aussieht. Ich lasse nichts unversucht, trotzdem bin ich dabei.

 

Ich würde Ihnen zu nichts raten, weder zu dem einen noch zu dem andern. Denn ich selbst möchte nicht, obwohl es nicht mein Verschulden ist, in den Verdacht nur kommen, dass ich der schuldige Teil bin. Ich arbeite so, indem ich nicht einmal meinem größten Todfeind das Schlechte, sondern immer nur das Beste wünsche. Ich sage nur eines: Hier ist eine Wand, du gehörst nicht in unsere Reihen, du darfst nicht in unserem Haus bleiben, geh dorthin, wo du hergekommen bist! Und auch hier, wenn ich Ihnen jetzt raten würde, nehmen Sie es heraus.

 

Nur um eines bitte ich Sie: Sorgen Sie sich nicht zu sehr darum! Denn Sie müssen es auch mehr freigeben, nicht so stark belasten, das war ja auch der Fall.

 

Ich selbst habe zwei Kinder verloren, ich weiß, wie es ist, ich selbst musste es auch dulden. Aber ich habe gewusst den Tag, auch die Stunde und musste dieses mit mir durchs Leben tragen. Als das erste Kind kam, sagte ich, es erreicht das neunte Lebensjahr. Als das zweite kam, was er darüber gelebt hat über sein neuntes Lebensjahr, lebte der Zweite. Was der Wunsch war von dem Ersten, einen Monat unter dem neunten Lebensjahr.

 

Dieses wissen, dieses tragen und dann noch nicht mal dabei verzagen. Aber wenn das so ist, meine Kinder sind nicht tot. Der Körper dieser Kinder ist nur tot, die Seele lebt weiter. Und es wäre eine Schuftigkeit, überhaupt diesen Ausdruck zu brauchen, dieses Kind ist tot. Nein, der Körper ist tot. Der Mensch, wie alle Lebewesen auf dieser Erde, läuft seinen Weg, geht sein Leben durch.

Es ist Ihnen nicht unbekannt bei Tieren, in einem Jahr sind es Raupen, im andern Jahr Schmetterlinge, und wie viele andere Tiere sich auch verwandeln. So ist es auch beim Menschen. Wie sollte ich wissen, wo ich früher war. Ist mir nicht unbekannt. Ich kann es behaupten, kann es nicht beweisen, aber wenn ich es behaupte, dann stimmt es auch. Das ist auch meine Stärke. Ich würde es nicht wagen, Sie werden nie von einem Menschen hören, dass ich einem Tier wehgetan habe. Was weiß der Mensch, was für eine Seele drin ist. Haben Sie dem Tier das Leben gegeben? Nein. Folglich haben Sie nicht das Recht, ihm das Leben zu nehmen.

Ich habe auch meine Eltern verloren. Ich habe auch einen Bruder verloren. Da habe ich es aber gesagt, vom Vater auch, von der Mutter auch. Für mich ist es noch viel schwerer, das vorher zu wissen und kann doch nichts dagegen tun. Wenn ich einem Menschen helfe, der zum Sterben liegt, wo das Werk tatsächlich abgelaufen ist und ich tue es, dann erhalte ich von meinem Freund, von meinem besten, meinem einzigen Freund eine Ohrfeige.

 

Wissen Sie, wer mein Freund ist? Gott? Nein, das ist der Vater, das ist unser Vater. Mein Freund ist der Tod. Ich das Leben, er der Tod. Wir beide müssen zusammenarbeiten, jeder hat seine Aufgabe. Ich bin sichtbar, er ist unsichtbar. Was ich leiste, ist unsichtbar, aber doch fühl- und spürbar, und was er leistet, ist sichtbar, das ist der Unterschied. Es geht nicht, dass ich den Tod vielleicht ablehne als meinen Freund. Nein. Nehmen Sie hier die Lampe. Plus und minus. In einem Draht ist Strom, in einem nicht und beide bewirken das, das Leben, dass die Birne glüht und ihren Zweck erfüllt. Sie als Frau oder Frauen nur allein könnten nicht existieren, sie möchten aussterben, also gehört der Mann dazu. Ein Mann kann auch nicht existieren, da gehört die Frau dazu. Sie würden mit einem Mal aussterben, wenn wir die Frauen von den Männern teilten und umgekehrt. Also gehört das zusammen.

 

Und hier habe ich das getan und ich hüte mich, es nochmals zu tun. Deswegen heißt es nicht, dass ich es aufgegeben habe. Ich tue das, was ich zu tun habe. Ich tue das, wozu ich mich verpflichtet fühle und soweit ich es tun darf. Ich sagte Ihnen ja, dass ich es noch viel schwerer hatte. Ich wusste das schon Jahre vorher, das war eine Qual. Ich weiß auch meinen Tod, meinen Todestag, meine Todesstunde. Ich fürchte auch nichts. Wenn ich Ihnen Ihre Todesstunde sagen würde, dann würde Ihr Mann, ganz gleich, ob er Sie liebt, wenn er Sie liebt, er würde einfach irre werden oder umgekehrt. Deswegen sage ich hier nach wie vor, das liegt in Gottes Hand. Aber ich bitte Sie, überhaupt keinen Ihrer Angehörigen für alle Zukunft, für Ihr weiteres Leben, für tot zu sprechen, wenn der Körper tot ist. Dann vergäße man ja den Menschen, aber man spricht ja immer von ihm, also kann man nicht sagen, dass er tot ist, denn wenn man ihn tot sagt, muss man ihn vergessen.

Ich mache den Ärzten auch immer Vorwürfe, mit Recht, wenn sie sagen: Ja, ich kann Ihrem Mann nicht helfen. Und sagen es dem Mann noch selbst: „Höchstens ein Monat, zwei Monate oder drei Monate.“ Das darf auch nicht sein. Das darf man nicht sagen, das ist falsch.

In dieser Zeit, wenn der Arzt Ihnen das gesagt hat, er hat keine Hoffnung, da quälen Sie sich herum. Statt dass Sie das Kind entlasten, belasten Sie das Kind, dass es tatsächlich seelisch und geistig nicht mehr auf die Höhe kommen kann. Was glauben Sie wohl, was ein gesunder Mensch einen Kranken schwächen kann. Jetzt wird erst alles ins Licht gestellt, jetzt soll der Mensch erst wissen, was los ist.

Ich glaube mit Bestimmtheit sagen zu können, diese wenige Worte sagen viel, sagen alles. Beherzigen Sie sie für Ihr ganzes Leben! Ich tue das, was mir befohlen. Mehr kann ich Ihnen nicht so versprechen. Ich wünsche Ihnen alles Gute für Ihr weiteres Leben. Lassen Sie bitte von sich hören. Und nicht Köpfchen verlieren. Köpfchen schön hochhalten, stark bleiben trotz allem!

(Mutter wirft ein: „Ich darf schon zuversichtlich sein?“)

 

Ich verspreche nichts, verstehen Sie mich bitte nicht falsch. Nicht, dass ich eine Ausrede gebrauche, dass ich das umgehen will, nein, das ist nicht meine Art.

Obwohl der Mensch, der andere es auch gut meint.

 

 Darf ich Ihnen noch ein anderes passendes Beispiel geben. Sie haben einen kostbaren Gegenstand in der Hand. Plötzlich lassen Sie ihn fallen, ohne dass Sie es wollten. Die Scherben sind da. Jetzt weinen und grämen Sie sich. Jetzt frage ich Sie: Wird es wieder ganz, wird es wieder in Ordnung gehen, wo das schon so vernichtet ist, bekommen Sie es wieder? Dieses nicht. Vielleicht ein anderes. Ja? Aber deswegen, von dem Weinen, von dem Grämen, von den Sorgen, die man sich sonst macht um diesen Gegenstand, gleich, was es sei, wird es nicht besser. Das ist an diesen praktischen Beispielen aus dem menschlichen Leben herausgegriffen, da lernt man es am besten verstehen. Ich könnte Ihnen da so Vieles, so viele Beispiele, tatsächliche Beispiele geben, auch diese zwei, sie führen Sie beide auf den richtigen Weg.

Es ist manchmal so, dass Menschen, wenn sie zu mir gekommen sind, es waren keine guten Menschen – damit will ich nicht gesagt haben, dass Sie nicht gut sind, aber dass Sie vieles nicht wussten und dass Ihnen das nicht einleuchten konnte, und jetzt mit einem Mal bei dieser Gelegenheit haben Sie das Glück, dieses zu hören. Was doch für Sie beide eine Selbstverständlichkeit sein muss, wie ich Ihnen dieses zu klären versucht habe in kurzen Worten. Denn ich habe auch hier mit Geistlichen gesprochen, mit Nonnen, mit Krankenschwestern und allen möglichen gut gottgläubigen Menschen. Aber Derartiges haben sie nicht gelernt. Und Geistliche, die auch schon einen schönen, höheren Vertrauensposten dort haben, die haben das nicht gewusst. Aber doch ist es so, wie ich das sage. Genauso vonseiten der Medizin, der Wissenschaft sowieso. Vieles haben sie nicht gewusst. Was weiß der Mensch! Nicht, dass ich mich als erhaben herausstellen will, nein, ich will der Dumme dabei sein. Dumm deswegen, weil ich mich für den Menschen aufopfere. Aber ich darf nichts unversucht lassen, ihn aufzuklären, damit es ihm besser geht.

 

Mein Leben ist nicht mein Leben. Ich lebe das Leben aller Lebewesen, ich will ihnen allen helfen. Ich will den Menschen vorerst auf den wahren göttlichen Weg bringen, damit er zur Vernunft kommt, damit er weiß, was los ist, das ist mein Wille.

 

Und deswegen setze ich mich dafür ein, ohne einen eigenen Nutzen davon zu haben, im Gegenteil. Mein Leben würden Sie nicht leben. Aber das geht ja auch nicht, das würde ich von Ihnen nicht und von keinem Menschen verlangen. Ich bin damit zufrieden. Nicht, dass ich sage, ich muss, nein, ich bin es und habe nebenbei noch genug Ärger und alles. Aber schadet nichts. Jeder Mensch hat mit sich zu tun, seine eigenen Sorgen zu bekämpfen, er wird mit seinen eigenen gar nicht fertig, und dann noch die Angehörigen. Es ist ein sorgenvolles Leben, sogar ein Leiden kommt dazu, und wenn eines erst da ist, kommt mehr.

 

Was sollte ich sagen. An mich selbst kann ich nicht denken, ich denke nur an die armen Kranken und setze mich für alle ein. Ehrlich gesagt, die Zeit, die ich mir jetzt hier genommen habe, ist nicht wertlos. Aber ich kann es nicht immer, die Zeit ist mir nicht immer gegeben. Und deswegen können Sie das von sich aus auch schon sehr gut schätzen, dass Sie das Glück haben, muss ich ehrlich sagen, weil ich ja weiter sehe, dass Sie das Glück haben, Derartiges zu hören. Die Zeit und Gelegenheit ist nicht immer da.

 

Quelle:

Archiv Bruno Gröning Stiftung

Ja, liebe Freunde, was ist das für eine wertvolle Rede, die Bruno hier zu den Eltern eines Kindes gesprochen hat. Was geht alles daraus hervor?

Ich fasse es noch einmal zusammen:


  • Bruno Gröning riet niemanden vom Arzt ab, auch wenn es offensichtlich ist, dass auch Ärzte nur Menschen sind und auch etwas falsch machen können. Der menschliche Körper ist so komplex, dass wir auch heute noch nicht sagen können trotz fortgeschrittener Medizin und Wissenschaft, wir wissen auch heute noch nicht genau, wie dieser Körper in allen Facetten funktioniert.
  • BG durfte und hat auch niemandem irgendwelche Versprechungen gemacht.
  • Wir sollen den Kranken oder die Kranke mit unseren Sorgen nicht zusätzlich belasten, sondern immer an die Heilung glauben.
  • Es gibt keinen Tod, der Körper stirbt nur, die Seele lebt weiter.
  • Es ist eine Verwandlung. Wie eine Raupe zum Schmetterling wird. Wir wissen nicht, was wir waren und heute sind und was wir noch sein werden in Zukunft.
  • BG einziger Freund ist der Tod. Er ist das Leben. Leben und Tod müssen zusammenarbeiten. So hat Gott es bestimmt.
  • Es muss Plus und Minus geben, damit der Strom fließt und die Glühbirne leuchtet. Männer und Frauen gehören auch zusammen.
  • Unsere Todesstunde liegt in Gottes Hand und es ist gut, dass wir sie nicht vorher wissen.
  • Wir sollen keinen Menschen für tot sprechen, auch wenn sein Körper abgelegt wurde. Es gibt keinen Tod an sich.
  • Man soll einem Kranken immer Hoffnung machen, auch wenn die Belastung als „unheilbar“ gilt.
  • Man soll sich nicht grämen und sorgen, wenn ein Mensch abberufen wird, d.h. wenn er gestorben ist.
  •    BG: Mein Leben ist nicht mein Leben. Ich lebe das Leben aller Lebewesen, ich will ihnen allen helfen. Ich will den Menschen vorerst auf den wahren göttlichen Weg bringen, damit er zur Vernunft kommt, damit er weiß, was los ist, das ist mein Wille.

Ja, liebe Freunde, dieses alles sind so unschätzbar wertvolle Aussagen, die wir in unserem Herzen bewahren sollten und auch weitergeben können, wenn wir mit diesen Lebensthemen zu tun haben.

Hören wir nun von Bruno selbst noch einmal das Wichtigste, wie wir uns im Leben verhalten sollten, damit wir gesund und in Gottes Führung bleiben, liebe Freunde.

BG Originalton, 04.10.1958 in Springe bei Familie Kastor:

„Ja liebe Freunde, das Glück, dass es immer hier ist...“ bis „...und auch das Gute empfangen!“

BG Originalton vom 04.10.58 in Springe bei Familie Kastorf:

„Also, Freunde, dem Körper nur das zukommen lassen, was zu ihm gehört...“ bis....“...nun nehmen Sie es auf und schonen Sie es gut!“


 Wer ist Bruno Gröning? Woher hatte er diese Kräfte? 


Hören wir von Bruno selbst mit seiner Originalstimme, was er über sich selbst sagt:  

BG Originalstimme: „Wer bin ich? Was bin ich??....bis „...empfangen können, wenn Sie diese Vorbedingung geleistet haben.“

Ja, liebe Freunde, dieser Satz: Die Liebe Gottes geht da erst in dem Menschen auf, wenn er sich selbst zu lieben beginnt. SICH SELBST LIEBEN heißt GOTT LIEBEN! In dem er seinem eigenen Körper Beachtung schenkt und nicht mehr das Böse verfolgt, sondern sich von dem Bösen löst...

Lösen wir uns nun ein für alle mal von allem Bösen. Selbstvertrauen und Glauben, dass wir – auch für unsere Nächsten - das Gute empfangen.“

Nun wollen wir für alle und alles bitten, was uns am Herzen liegt, zuerst einmal für uns selbst, für die göttliche Führung, die göttliche Ordnung und den göttlichen Schutz. Für die Liebe und das Mitgefühl in unserem Herzen, dass wir Gute Gedanken aufnehmen und sie weiterleiten an unsere Nächsten.

Und nun bitte ich Euch, wenn ihr Bitten habt, sie in die Chatzeile hineinzuschreiben, ich werde eine Musik laufen lassen, und auch alles lesen und ich denke auch Bruno wird sie lesen, und sie an Gott weiterleiten, so dass wir sicher sein können, dass ER uns hört.

Bitte glaubt und vertraut, dass alles zum Besten geführt werden wird, so wie es von Gott bestimmt ist. Wir können aber nichts verlangen, sondern nur ERLANGEN.


Musik: Bitten und Einstellen für alle....


Vielen Dank liebe Freunde, bitten wir noch einmal für alle Hilfesuchende auf dieser Welt, für alle Heilungssuchenden, vor allem für alle Menschen, die zur Zeit auf der Flucht sind, für alle ein Dach über den Kopf, Arbeit und ein liebes Wort, Mitgefühl. Aber auch für jene, die das Gastrecht bisher missbraucht haben, für eine Umkehr und für die Politiker, dass sie weite und umsichtige Entscheidungen treffen und weiterhin für den Schutz der Völker gesorgt wird.


Bitten wir für unsere Mutter Erde, für alle Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft, dass alles in Harmonie und Balance schwingt und für eine gotthörige, glückliche und liebevolle Menschheit, auch für die Tier und Pflanzenwelt, ein harmonisches Zusammenleben der Völker und die Überwindung von allem Übel. Möge Frieden und Zufriedenheit hier auf diesem Planeten herrschen jetzt und in alle Ewigkeit. AMEN:

Zum Schluss lassen wir noch einmal Bruno Gröning das letzte Wort haben und nehmen wir auch noch mal diese Worte tief in uns auf.

Ich wünsche allen ein von Gott gesegnetes Jahr und alles GUTE auf Eurem persönlichen Lebensweg.

Bruno Gröning Originalton Österreich vom 15,06.1957:

bis...das Bestimmte hier mit auf den Lebensweg gegeben hat.“


Abschlussmusik:


Kommende Termine:

Dienstag, den 26.01.16 um 20:15 – Internationales Meeting zum Heimgang Bruno G.

Mittwoch den 10.02.16 um 20:15 Uhr - reguläre Deutsche Gem.stunde

Mittwoch, den 17.02.16 um 20:30 Uhr reguläre Englische Gem.stunde

Alle weiteren Stunden von Ase und Meabh entnehmt bitte unserer website

www.help-and-healing-sessions.com