Hilfe und Heilung auf geistigem Wege 
durch die Lehre Bruno Grönings

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OM Protokoll 20.01.2015

ONLINE MEETING IN DEUTSCH – Dienstag, den 20.01.2015


Herzlich willkommen zu unserem Online-meeting im neuen Jahr. Ich wünsche euch allen noch ein frohes, gesundes, glückliches und freudeerfülltes neues Jahr 2015. Ein neues Kapitel beginnt und es ist als ob man eine neue Seite des Lebensbuches aufschlägt. Ich wünsche Euch nur das Allerbeste in diesem neuen Jahr, viele wundervolle göttliche Erlebnisse und Erkenntnisse, vor allem göttlichen Schutz und göttliche Führung in allen Lebensbereichen.

Wir wissen nicht was vor uns liegt, aber Gott weiß es – er kennt unsere Ziele ganz genau, und wenn es gute Ziele sind, die wir uns gesteckt haben, dann werden wir sicher auch die beste Unterstützung bekommen – ER lässt uns jedoch frei gehen und frei handeln in unseren Entscheidungen. Wenn wir unser Leben in die Führung Gottes legen, wird Er uns sicher und gut durch alle Höhen und Tiefen führen, soweit es in unserem Lebensplan geschrieben steht.

Bevor wir beginnen, sollten wir wieder auf unsere Sitzhaltung achten, so wie es uns Bruno Gröning empfohlen hat, achten wir darauf, dass die Wirbelsäule gerade ist und wir mit beiden Beinen den Boden berühren, die Hände wie zwei leere Schalen nach oben auf unsere Oberschenkel legen und vor allem: Macht euch innerlich ganz frei und leer. Denkt jetzt nicht an irgendwelche Probleme und wenn ihr euch grade nicht so wohl fühlt, gebt auch das gedanklich ab. Identifiziert euch nicht mit der Krankheit, dem Problem oder Schwierigkeiten, sondern mit allem Guten, was Gott täglich für euch bereit hält.

So wie ich es in den letzten 29 Jahren erleben durfte, ist es tatsächlich möglich, sich von allem Unguten immer wieder zu lösen, mit sich selbst „reinen Tisch“ zu machen, Vergebung üben, sich selbst und anderen ebenso, denn ein Problem, dem man zuviel Aufmerksamkeit gibt, wird immer größer statt kleiner.

Ich durfte erleben, dass Bruno Gröning ein wahrer Diener Gottes war und noch ist und dass er immer im Auftrag Gottes arbeitete und wirkte. Er wollte den Menschen ein Helfer sein, weiter nichts. Er wollte nicht glorifiziert werden oder als ein Messias ausposaunt werden. Er sagte stets, „ich bin nur ein kleines Werkzeug Gottes, und auch, wenn ich einmal heimgegangen sein werde, kann ich euch immer noch helfen!“

Öffnet euch nun für das wundervolle Neue - für die Göttliche Quelle - aus der alles Gute kommt. Diese göttliche Energie möchte in uns einziehen und dort eine Wohnstatt finden, möchte unsere Wunden heilen, sie ist wie himmlischer Balsam, der uns reinigt und befreit von aller Schmach und Elend. Wir sollten dieser Quelle vertrauen und aus ihr trinken, jeden Tag aufs Neue. Lassen wir nun den Strom der Liebe wirken und mit Demut und Hingabe erbitten wir den göttlichen Heilstrom:

Pause Musik

Bruno Gröning wirkte im Christusbewusstsein. Er war von 1906 bis 1959 mit seinem Körper hier auf der Erde. Er erkannte die starke Auswirkung negativer Gedanken auf den Menschen und seine Umwelt und zeigte einen Weg auf, den jede Person gehen kann, wenn sie dazu bereit ist. Die Kenntnis der geistigen Gesetze und deren Bedeutung war für Bruno Gröning äußerst wichtig, damit das Dasein positiv erlebt und erfüllt wird zum Wohle aller Menschen und fühlenden Wesen. Bruno Gröning wies in seinen Vorträgen immer wieder darauf hin, dass die Gedanken starke Kräfte sind eine große Wirkung auf die seelisch-geistige Entwicklung haben. Die Hinwendung zu Gott erlauben dem Menschen ein zufriedenes, erfülltes und glückliches Leben zu führen. Einer seiner Leitsätze war: 

 

„Willst Du das Göttliche erleben, so musst Du danach streben!“

 

Wer aber strebt heute in Wirklichkeit noch nach dem Göttlichen? Prozentual gesehen sind das sehr wenige Menschen. Nach den furchtbaren Ereignissen in Paris las ich am darauf folgenden Tag in der Zeitung eine erschreckende Überschrift: Dort stand „ Brauchen wir eigentlich Gott noch?“ In diesem Artikel wurde einerseits „Gott“ und seine Stellvertreter auf Erden in einen Topf geworfen, auf einen mittelalterlichen Klerus reduziert, der in vergangenen Zeiten die Oberherrschaft über das Volk hatte;  Andererseits wurde die Religion an sich als ein fanatisches Hirngespinst dargestellt, das den Menschen verwirrt und daher untauglich für ein gesellschaftliches Leben sei.

 

Bruno Gröning aber sagte in seinem Vortrag vom 06.10.1958: „Es kommt nicht auf Gott an, es kommt auf Sie an. Gott ist immer gleich gut. Gott ist mehr! Gott ist alles! Wir sind ohne ihn nichts! Wenn das Herz erkaltet ist, muss es wieder erwärmt werden.“

 

Und das ist es, liebe Freunde: Wenn ein Herz kalt geworden ist, kann es nicht mehr fühlen, es hat dann auch kein Mitgefühl mehr. Ohne Mitgefühl wird das Zusammenleben zur Hölle. Daher, liebe Freunde, es geht nicht ohne Gott. Ohne Gott wird es kein Weiterleben auf dieser Erde geben.

 

Bruno Gröning sagte: „Wissen Sie auch, dass um Sie geht, nicht um Gröning?“ Ja, es kommt auf uns an, inwieweit wir diese Selbsterkenntnis in uns erwecken können. Dieses können wir tun, indem wir uns täglich zur Ordnung rufen, uns selbst beobachten, wenn wir jeden Abend mit uns selbst abrechnen und erkennen, oh hier war ich ungerecht zu meinem Nächsten, hier habe ich mein Gegenüber verurteilt, hier habe ich schlecht gedacht oder schlecht geredet über einen anderen, womöglich noch hinter seinem Rücken...wichtig ist es, zu erkennen und es beim nächsten Mal besser zu machen. Sich selbst zu vergeben und im festen Glauben und Vertrauen diesen Weg weitergehen...

 

Natürlich passiert es oft, dass negative Gedanken und Gefühle an uns herantreten, gekränkte Gefühle, welche meistens aus einem verletzten Ego stammen und vieles mehr, was so im täglichen Leben auf uns einstürmt. Oder vielleicht ist es Trauer, Gram oder Wut. Bruno Gröning sagte: „Das böse schläft nicht, es klopft an, wird auch in Zukunft immer anklopfen“, dann heißt es, sofort sich davon lösen und einen guten positiven Gedanken dagegen setzen. In diesem Moment die Ruhe zu bewahren und sich mit dem Bösen nicht mitreißen lassen, fest auf Gott zu vertrauen, dann braucht man selbst nicht kämpfen.

 

In dem Buch „In geistiger Führung“ von A.Hosp gibt es eine sehr passende Stelle zu diesem Thema, die ich euch gerne vorlesen möchte. S. 105 – 107:

 

 

 

Bruno Gröning und der schwarze Ritter

 

Kurz nach dem Heimgang meiner Frau, nachdem ich von einigen aufregenden und nicht ganz harmlosen Forderungen in meiner Ruhe gestört wurde, sah ich am hellen Tag in einer Vision folgendes:

Bruno Gröning stand völlig unbeweglich mit verschränkten Armen im Abstand von einigen Metern vor mir. Plötzlich tauchte ein Mann auf in mittelalterlicher Rüstung- mit Schwert und Speer bewaffnet -, um Gröning zu bekämpfen. Der gepanzerte Ritter rannte mit gezückter Waffe  zu Bruno Gröning, offensichtlich in der Absicht, ihn zu töten. Dieser blickte jedoch in bewegungsloser Ruhe dem Angreifer entgegen. Mir stockte der Atem. Immer näher bewegte sich die tödliche Speerspitze zum Herzen Grönings. Jetzt waren es nur noch zwei Meter, dann einer und schließlich nur noch ein halber Meter. Unbeweglich wie ein Fels, stand unser großer Freund und Meister ruhig da. Voll Entsetzen wollte ich meine Augen schließen. Es war mir jedoch nicht möglich. In dieser Sekunde ereignete sich das Unglaubliche. Der Speer stieß auf etwas Unsichtbares, Undurchdringliches und prallte wenige Zentimeter vor seinem Ziel mit einer Heftigkeit ab, dass sich der Angreifer rückwärts überschlug.

Kopfschüttelnd und scheinbar verwirrt, stand dieser sofort auf und attackierte Gröning wiederholt von allen Seiten. Je wütender die Angriffe erfolgten, desto weiter wurde der Schwarze Ritter zurückgeschleudert. Schließlich gab er erschöpft auf und verschwand im Nebel. Erst jetzt wandte sich Gröning zu mir und sagte: „Soeben hast du die Macht des Guten erlebt. Wenn man in voller Ruhe und ohne Angst auf die Hilfe Gottes vertraut, dann braucht man selbst nicht kämpfen.“ Nach dieser eindrucksvollen Belehrung gelang es mir –mehr oder weniger gut – bei meinen persönlichen Problemen einen kühlen Kopf zu bewahren, so dass ich die geistige Führung empfangen und mich danach richten konnte. Deshalb möchte ich allen Freunden empfehlen, in Harmonie mit dem Unendlichen zu leben. (Buchausschnitt Ende)

 

Pause Musik

 

Nun möchte ich von einem persönlichen Erlebnis erzählen.

 

Es geschah im Jahre 1987 als ich noch in Lüneburg wohnte. Ich hatte zwei Jahre zuvor eine wunderbare Heilung von Drogensucht und allen sozialen Missständen erlebt. Ich war durch die Kraft Gottes ein neuer Mensch geworden. Ich wurde geheilt von Hepatitis ABC und vielen anderen körperlichen, emotionalen und mentalen Verletzungen, ich berichtete davon bei unserem letzten Meeting. Ich hatte bei einem Originaltonband die volle Heilung bekommen und zum ersten Mal den „Heilstrom“, die göttliche Energie spüren dürfen...Nach 3 Tagen und 3 Nächten intensivster Regelungen, bei dem mein Körper, Seele, Geist vollkommen gereinigt wurde bekam ich also ein völlig neues Leben geschenkt und meine Dankbarkeit darüber war groß. War so groß, dass ich jedem, der es hören wollte, davon erzählte. Aus früheren Zeiten kannte ich eine Frau von der Drogen-Scene, die weithin als gewalttätig bekannt war und sich schlagkräftig durchzusetzen wusste im Leben. Viele hatten Angst vor ihr und machten einen Bogen um sie. Ich war bisher noch nicht mit ihr aneinander geraten, ich kannte sie nur flüchtig und wusste aber, dass sie zwei kleine Kinder hatte und einen noch gewalttätigeren Mann, der sie regelmäßig schlug.

 

Eines Tages stand sie mit ihren beiden Kindern vor meiner Tür. Sie hatte ein blaues Auge und bat um Einlass, ihr Mann hätte sie geschlagen und sie wollte nur noch weg. Weinend fragte sie mich, ob ich sie für eine Nacht aufnehmen könnte, sie wüsste nicht wohin. Ich hatte Mitgefühl, nahm sie auf und gab ihr ein Zimmer von meiner Wohnung ab. Sie zog also ein und damit auch das Chaos und sehr sehr schlechte Schwingungen...die ersten Tage ging alles gut und ich dachte, dass sie doch gar nicht so übel war... Ich wusch ihre Wäsche und sie zeigte sich dankbar, dass sie bei mir bleiben konnte. So fuhr ich übers Wochenende auf eine Tagung vom BGF und ließ sie allein bei mir in der Wohnung. Meine Naivität wurde bestraft, denn als ich zurück kam, brach die Hölle über mich herein. Die ganze Wohnung war ein Saustall, ihre Kinder hatten vieles kaputt gemacht, Teppich und Sofa total versaut und die Kröning war, dass sie meine kleine Katze in einen Schrank gesperrt hatten, wo sie jämmerlich erstickt war.

 

Das war einfach zu viel. Ich forderte sie auf, meine Wohnung sofort zu verlassen, was sie aber nicht tat. Und als dann noch ihr Kerl „zu Besuch“ kam und sie zusammen soffen und auf mich schimpften, was es vorbei mit meiner Geduld. Ich warf sie raus und das letzte, was sie zu mir sagte, war: „Pass auf, dass ich dich nicht irgendwann mal allein auf der Straße treffe, dann Gnade Dir Gott!!

 

Das hatte ich nun von meiner Gutmütigkeit!  Sie hatte offensichtlich komplett vergessen, dass ich sie bei mir aufnahm, und sie wie eine Schwester bei mir wohnen ließ. Was sagte Bruno Gröning? „Zu gut ist gar nicht gut, nein, das ist sogar böse!“

 

Knapp zwei Jahre gingen ins Land und ich war inzwischen in guter Hoffnung. Eines Tages ging ich einkaufen und hatte eine Strecke zu Fuß zu gehen. Plötzlich sah ich sie auf der anderen Staßenseite....sie hatte mich auch entdeckt und ging sofort  mit einer Drohgebärde in meine Richtung. Ich wusste nicht was ich tun sollte und mir blieb nichts anderes übrig, als in den Laden zu flüchten und mich hinter einem Regal zu verstecken. Sie wartete draußen und ging immer vor dem Laden hin und her. Ich saß in der Falle!!!

 

Ich dachte, „Bruno bitte, jetzt musst Du mir helfen!“ und wusste, ich konnte nur mit Gottes Kraft und Bruno’s Hilfe da raus kommen. Und so nahm ich mein Herz in beide Hände, ging aus dem Ladengeschäft und sagte  selbstbewusst: „Warum verfolgst Du mich? Habe ich dir nicht in deiner größten Not geholfen? Was willst Du also von mir? Ich wollte schon immer nur eine Freundin für Dich sein!!“ Damit reichte ich ihr meine Hand und schaute ihr fest in die Augen. Damit hatte sie nicht gerechnet und zögernd nahm sie meine Hand, stotterte irgendetwas, wir sprachen noch über belanglose Dinge und dann war die Konversation beendet. Sie drehte sich um und ging, ich hatte nie wieder ein Problem mit ihr noch feindete sich mich jemals wieder an.

 

            Auf diese Weise wurden Bruno’s Worte wahr:

 

„Wenn man in voller Ruhe und ohne Angst auf die Hilfe Gottes vertraut, dann braucht man selbst nicht kämpfen!“