Hilfe und Heilung auf geistigem Wege 
durch die Lehre Bruno Grönings

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OM Gemeinschaftsstunde vom 19.04.2017

ONLINE MEETING in Deutsch am 19.04.2017


Liebe Freunde,

ich begrüße euch alle auf das Herzlichste und wünsche Euch von Herzen eine von Gott gesegnete Online Gemeinschaftsstunde.

Ich bitte euch wieder eine offene Sitzhaltung einzunehmen, die Arme und Beine nicht zu überkreuzen und auf Empfang schalten, auf Empfang des Heilstromes, der immer und überall aus dem Herzen Gottes gesendet wird. Beobachtet euren Körper und öffnet auch euer Herz und eure Seele für die Gnaden des göttlichen Reiches.

Es ist eine turbulente Zeit, liebe Freunde und viele Freunde hatten starke Regelungen, und ich hoffe, jetzt nach der Karwoche und der Auferstehungskraft des Osterfestes geht es denjenigen, die so geregelt haben, wieder besser. Es geht immer auf und ab, sagte Bruno Gröning, wichtig ist nur, dass die Tendenz eine längerfristige Aufwärtsbewegung zeigt. So möchte ich heute kurz über die aktuellen Ereignisse berichten, die sich in unserer Gemeinschaftsarbeit entwickeln. Die Samen unserer jahrelangen Arbeit gehen langsam auf, liebe Freunde, und ich bin sehr glücklich über die positiven Entwicklungen.

Wir hatten Besuch aus Russland, St. Petersburg, worüber ich gleich noch kurz berichten möchte und am Ostermontag kam eine Email aus Australien von unseren Freunden Ellie und Terry Ryan und diesen Brief möchte ich gleich mal vorlesen. Für die Freunde, die noch nicht wissen, was es mit den Australiern auf sich hat: Von 2008 bis 2010 waren mein Mann Peter und ich in Australien und haben dort gelebt und waren dem Ruf Bruno Grönings gefolgt, der so eindringlich war, dass wir es einfach tun mussten. Wir durften dort 3 Gemeinschaften aufbauen. Es geschahen etliche Heilungen, wovon besonders ein Ehepaar, nämlich Ellie und Terry Ryan gesegnet wurden. Ellie litt unter 35 jähriger Insomnia, d.h. Schlafstörungen bis zur kompletten Schlaflosigkeit, d.h. kein Schlaf ohne Tabletten oder andere Mittelchen. Auch Terry hatte eine großartige Heilung an seinem Bein, das mehrfach gebrochen war und jahrelange Schmerzen einfach verschwanden. Außerdem hatte er eine starke Sehschwäche, die dann auch über Nacht sozusagen verschwand. Er braucht bis heute keine Brille mehr und liest die kleinsten Buchstaben klar und deutlich. Ihr könnt die Heilungsberichte auf unserer Webseite unter der Rubrik Heilungsberichte gerne nachlesen. Die beiden waren inzwischen schon zwei mal zu Besuch in Deutschland und haben unter anderem auch die Gemeinschaft Wiesbaden besucht, wo sie schon mal über ihre Heilungen berichtet haben.

Gemeinschaft in Australien wächst...


Hier nun der Brief, den ich am Ostermontag von unseren Australischen Freunden erhielt:


„Liebe Petra, lieber Peter,

Wir hoffen ihr hatten ein Heiliges und schönes Osterfest und ihr fühlt euch noch mehr mit Jesus verbunden.

Am kommenden Mittwoch, (also heute) wird unser wahrer Geburtstag sein, nämlich 8 Jahre mit Bruno Gröning; 8 Jahre seit diesem schicksalsreichen Abend, als wir die Halle des Gemeindezentrums in Oak Flats (ein kleiner Ort an der Küste von New South Wales, etwa 100 km südlich von Sydney) betraten und dort ein seltsames Foto sahen, das einen sehr ernst dreinblickenden Mann zeigte.

8 Jahre sind vergangen seit ich meine erste Heilung (Ellie) empfangen durfte, die auch angehalten hat. Ich schlafe immer noch 8 Stunden jede Nacht, wenn es auf den Winter zugeht und im Sommer sind ist normalerweise 7 Stunden. Ist das nicht wundervoll, liebe Freunde? Und inzwischen haben wir soooo viele Freunde, dass wir ständig mehr Stühle kaufen müssen und nur in der einen Hälfte des Hauses wohnen und unser großes Wohnzimmer als Gemeinschaftsraum so lassen, mit den Stühlen und bereit für die nächste Gemeinschaftsstunde. Wir schauen auch gerade Bruno’s Film zusammen, und fühlen uns sehr zu ihm hingezogen.


Ist das nicht herrlich, liebe Freunde, dass dort nun schon seit 8 Jahren in diesem Bereich in Australien regelmäßig Gemeinschaftsstunden abgehalten werden und Menschen geholfen wird durch die Lehre Bruno Grönings

Besuch aus St. Petersburg


Ich bin so voller Freude möchte nun auch über unseren Besuch aus Russland in der letzten Woche erzählen und unser Dank gilt besonders einem jungen Mann, namens Stepan, der schon seit ca. zwei Jahren an den englischen OMs teilnimmt und sich so stark zu uns hingezogen fühlte, dass er im letzten Jahr im Oktober 2016 nach Deutschland gekommen ist und unsere Tagung in Haiger/Dillenburg besucht hat. Obwohl er kein Deutsch spricht, aber perfekt Englisch, hat er teilgenommen und uns mit seiner Anwesenheit bereichert. Und diesmal ist er ist nicht allein gekommen, sondern hat es möglich gemacht, dass wir hier Herrn Vasilij Kushnir, den Leiter der unabhängigen Gemeinschaften in St. Petersburg, Modavien und Ukraine, und seinen Sohn Alexander begrüßen durften. Sie haben die weite Reise von St. Petersburg zu uns nach Vellmar gemacht und danken ihnen von ganzem Herzen für ihren Besuch. Bei unserer letzten Online Stunde hatte ich bereits über das Buch von Herrn Kushnir gesprochen „The Bridge into the New times – Die Brücke in die Neue Zeit“ und auch die Zeichnungen daraus vorgestellt. Er hat auch über dieses Buch gesprochen und davon erzählt, dass der Grund für die Erstellung dieses Buches ein Traum war, den er hatte, von einem festen Weg, eine Brücke, auf der jeder Mensch gehen kann, die uns durch alle Irrungen und Wirrungen dieser Zeit in eine neue Zeit führen kann, in der das Gute regiert. Sein Sohn Alexander hatte extra für uns 3 seltene und bei uns relativ unbekannte Musikinstrumente mitgebracht und uns mit einer sehr schönen musikalischen Darbietung erfreut.

Musik:

Ich freue mich dass wir die Deutsch-Russische Beziehung festigen konnten und ich erinnere mich, dass ich damals in den Neunziger Jahren Herrn Kushnir und seiner Schwester auf einer Tagung in Geseke begegnet bin. In jener Zeit hatte ich die Gemeinschaften der Hilfsbedürftigen aufgebaut und spielte auch mit dem Gedanken, einmal nach Russland zu fahren, um dort mitzuhelfen, denn auch dort gab und gibt es wohl Drogensüchtige. Leider ist es dann später nicht mehr dazu gekommen, denn im Jahre 2002 haben mein Mann und ich den Freundeskreis verlassen und es ergaben sich im Laufe der Zeit neue und andere Aufgaben und Erkenntnisse, sowie großartige Erlebnisse, die ich hier heute bei weitem nicht alle aufzählen kann.


Aber Bruno Gröning verließ uns nie. Er erschien mir im Traum und sagte mir, dass ich noch eine große Aufgabe hier zu erledigen hätte. Er zeigte mir Bilder von Menschen aus vielen verschiedenen Ländern der Erde in ihren traditionellen Trachten und dass uns alle etwas eint, nämlich die LIEBE. Alle Menschen sind gleich, wir haben alle eine wundervolle Seele von Gott geschenkt erhalten sowie einen wundervollen Körper. Wir unterscheiden uns nur durch die verschiedenen Kulturen, Erziehung, Traditionen, und die Auffassungen, die wir vom Verständnis der Welt haben.


Neue Kroatische Seite


Wir haben auf unserer internationalen Website www.help-and-healing-sessions.com schon verschiedene Abteilungen in verschiedenen Sprachen und gerade jetzt vor ein paar Tagen kam die Kroatische Seite dazu. Es gibt eine unabhängige Gemeinschaft in Zagreb, geleitet von Jasna. 


Wir haben auch bereits eine Chinesische, eine Russische, Spanische, Italienische, Französische und Albanische Seite aufgebaut, und dass das ziemlich viel Arbeit ist, alles immer auf dem gleichen Stand zu halten, könnt ihr euch ja sicherlich vorstellen.


Bruno Gröning zeigte mir in meinem Traum die Einheit im Auge des Sturms, der sich um uns herum bewegte und dass bei Gott alles gut und ein unbeschreiblicher Frieden ist. Im Traum klammerte ich mich an seine Jacke und ich durfte unendlichen Frieden genießen. Dort gibt es keine Furcht, liebe Freunde, keine Bewertung, keine Not, kein Elend, kein Tod und keine Krankheiten. Bei Ihm ist alles gut. Diesen Frieden und die Liebe Gottes könnt Ihr spüren, wenn ihr euch frei macht von allen Sorgen und Belastungen. Gebt es Bruno Gröning, wie er es uns immer angeboten hat – lasst es einfach los - und wir werden in der Lage sein, uns selbst zu heilen, so wie er es prophezeit hat. ER HAT UNS IN DER TAT EINE BRÜCKE GEBAUT, die uns auf den GUTEN WEG führt, nur gehen müssen wir ihn selbst. Lasst alles Ungute los, liebe Freunde und kommt auf den Weg, der stabil und fest ist, der euch das nötige Rüstzeug gibt, um zu genesen und um stark und fest im Glauben zu werden.

Mehr lieben als geliebt werden


Die meisten Menschen wenden sich Gott leider oft erst dann zu, wenn es ihnen schlecht geht, wenn sie verzweifelt sind oder zu Tode betrübt. Gott hilft aber immer und er hört uns, aber wie sehr würde ER sich freuen, wenn wir IMMER mit ihm verbunden wären, wenn wir IMMER glauben und vertrauen. Ja und die Liebe: Warum wollen wir immer geliebt werden, warum suchen wir immer nach Anerkennung und Aufmerksamkeit, können aber diese große Gottesliebe für unsere Mitmenschen oft nicht aufbringen?

Jesus Christus hat uns diesen Weg schon vor mehr als 2000 Jahren aufgezeigt. Zu Maria Magdalena sagte er: „Frau, weil du große Liebe in dir hast, sind dir deine Sünden vergeben!“ Daher ist es wichtiger zu lieben als geliebt zu werden, liebe Freunde. Und fort mit dem Neid und dem Streit, fort mit Vorurteilen und dem URTEILEN überhaupt. Leben und leben lassen, liebe Freunde, nicht immer auf den anderen schauen, nicht immer den Splitter im Auge des anderen sehen, sondern lieber unsere eigenen Balken erkennen und wegräumen. Erkennen wir unsere Begrenzungen und festgefahrenen Ansichten und lassen wir sie einfach los. Dann kann alles geschehen. JA, LOSLASSEN, das Schlechte abwerfen und immer nur das Licht im Focus, folgen wir dem Ruf unserer Seele, die uns auch den Weg weist, nur oft so subtil, dass wir sie meistens beflissentlich überhören.

Da trifft die mail, die ich von unserer lieben Gerlind Hanus bekommen habe voll den Nagel auf den Kopf: Es geht um die Gedanken und ihre Auswirkungen:

Sie schrieb mir:


Liebe Petra,

Es ist so schön zu erleben, wie die Menschen durch diesen Weg Hilfe erhalten.

Wünschen wir uns, dass immer mehr Menschen von diesem Weg mit Bruno Gröning erfahren und das Heil erleben dürfen.

Was ich immer deutlicher spüre ist, dass es jetzt mehr und mehr um die Veränderung der Gedanken- und Verhaltensmuster geht und dass die Seele nicht mehr bereit ist, die falsch gelebten Muster zu unterstützen, zumal wir jetzt um die Kraft der Gedanken und deren Auswirkung wissen. In diesen hohen Zeiten des Lichtes ist es notwendiger denn je, dies zu begreifen die Regelungen werden sonst zu heftig.


Ja, liebe Freunde, genau das ist es, unsere Seele weiß doch am besten, was für uns gut ist und sie schreit und klagt, wenn wir uns aus Unwissenheit oder Sturheit nicht ändern wollen. Es geht soweit, dass die Schmerzen auf den Körper übergreifen, und wir dann leider oft gezwungen werden, Dinge zu ändern, die uns unweigerlich in die Tiefe reißen.

Wir haben ja auf unserer Webseite unter „Unser Weg der Wandlung“ eine Abteilung „Die Macht der Gedanken“: Dort könnt ihr lesen:


Die Macht der Gedanken

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Bruno Gröning sagte, dass alles über die Gedanken geschieht. Gedanken sind Kräfte, die sich verwirklichen wollen.

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Es ist wie beim Hausbau. Erst kommt der Gedanke, ein Haus zu bauen, dann fertigt man einen Plan an, wie das Haus aussehen soll. Dann wird das Haus gebaut und nach einer gewissen Zeit ist das Haus fertig. Genauso verhält es sich mit den Gedanken.

Bruno Gröning sagte außerdem, dass der Mensch nicht in der Lage sei, selbst Gedanken zu produzieren, sondern dass er nur Gedanken aus den verschiedenen, geistigen Bereichen aufnehmen könne. Er kann sich frei entscheiden für gute, aufbauende Gedanken, die der göttlichen Kraftquelle entspringen oder für negative, abbauende Gedanken, die von der satanischen Kraftquelle kommen. Je nachdem, welchen Gedanken er bewusst oder unbewusst aufnimmt, zulässt, ist er in der göttlichen oder in der satanischen Führung.

Bruno Gröning riet uns, jeden Gedanken dahingehend zu überprüfen, ob er es wert sei, aufgenommen zu werden oder nicht.

„Jeden bösen Gedanken, den ein Mensch aufnimmt, nicht bereut und von sich weist, muss er einmal in die Tat umsetzen. Darum ist es so wichtig, liebe Freunde, dass Sie Ihre Gedanken kontrollieren und beherrschen. Ich habe jetzt immer vom Gedankenaufnehmen gesprochen. Sie werden sich vielleicht wundern, dass ich diesen Ausdruck gebrauche, aber es ist tatsächlich so: Die Gedanken, die jede Sekunde in Ihrem Köpfchen herumschwirren, die sind nicht von Ihnen, liebe Freunde, die nehmen Sie nur auf, wie das Radiogerät die Rundfunksendungen aufnimmt. Sie selbst können nur bestimmen, ob Sie die guten oder bösen Gedanken, die gute oder böse Sendung empfangen sollen. Denn das, was Sie wollen, nehmen Sie auf und so sind auch Ihre Gedanken. Darum sage ich immer wieder, liebe Freunde: Der Mensch handelt nach seinem Willen. Wie der Wille, so der Gedanke. Der Gedanke bewegt den Menschen zur Tat! Und ich wiederhole, liebe Freunde, jeden Gedanken, den Sie aufnehmen und nicht wieder durch ehrliche Reue von sich weisen, den müssen Sie einmal in die Tat umsetzen, ob Sie dann wollen oder nicht.“

Entscheiden wir uns für Krankheitsgedanken, Ärger, Wut, Zorn, Trotz, beleidigt sein, verletzt sein, enttäuscht sein, verharren wir in der Traurigkeit, öffnen wir uns der Angst etc. sind wir immer in der negativen, abbauenden Führung

Glauben wir und vertrauen wir auf Gottes Hilfe und die Gesundheit, öffnen wir uns der Freude, der Liebe, dem Frieden, der Wahrheit, sind wir in der aufbauenden, göttlichen Führung und dann kann Gott uns helfen.

Hinter jedem Gedanken steht eine Kraft. Die Gedanken haben eine Energie, die stärker als Elektrizität ist. Ein positiver Gedanke baut auf, ein negativer Gedanke baut ab.

Bruno Gröning:


  •  „Die Gedanken gestalten Dir das Leben, wie du es lebst.“ (handschriftlich)
  •  „Wie du täglich denkst, so Gott dich lenkt.“ (handschriftlich)
  •  „Der Gedanke bewegt den Menschen zur Tat.“ (handschriftlich)
  •  „Ein Mensch kann den anderen durch Gedanken beeinflussen.“(01.10.1949)
  •  „Der Mensch wird durch sich selber aufgebaut oder zerstört. Im Waffensaal des Denkens schmiedet er die Waffen, mit denen er sich seinen eigenen Untergang bereitet. In gleicher Weise bildet er die Werkzeuge, mit denen er sich himmlische Wohnungen der Freude, der Kraft und des Friedens erbauen kann. Mit Gottes Macht ist wohlgedacht.“ (handschriftlich)
  • „Wer immer wieder nur böse Gedanken aufnimmt, der wird wirklich zum Diener des Bösen.“ (04.12.1958)
  •  „Mensch sein heißt gut sein, gut zueinander, alle Ihre Gedanken, alle Ihre Worte zum Guten bringen, das heißt in die Tat umsetzen.“ (31.08.1950)

Selbsterkenntnis und den Mut zur Veränderung

Die Heilung muss uns so wichtig sein, dass wir bereit sind, die notwendigen Veränderungen vorzunehmen:

Wenn wir gesund werden wollen, ist es notwendig, dass wir uns die Heilung aus ganzem Herzen wünschen. Wenn wir uns aus falscher Bescheidenheit heraus noch nicht wert hielten, gesund zu werden oder wenn wir noch in einem alten Sünderdenken verhaftet waren, kann Gott uns die Heilung nicht schenken, weil wir noch gar nicht willens waren, sie aus ganzem Herzen für uns zu akzeptieren.

Auch wenn wir eigentlich noch zufrieden waren, mit dem Zustand in dem wir uns befanden, wenn wir vielleicht noch die Zuwendung benötigten, die wir über die Krankheit erhielten, wenn wir noch nicht auf die „scheinbaren“ Vorteile, die uns die Krankheit brachte, verzichten wollten, dann waren wir noch nicht bereit für die Heilung. Um gesund werden zu können, muss es unser stärkstes Bestreben sein, die krankmachenden Muster zu erkennen und zu überwinden.

Solange die alten Verhaltensmuster bei uns noch einen höheren Stellenwert haben, als die Gesundheit, solange wir noch nicht bereit sind, der Wahrheit und damit der Befreiung die Tür zu öffnen, solange wird sich an unserem körperlichen Zustand nichts zum Guten wenden können.

„Sie müssen ein Ziel haben. Ihr Ziel ist Ihre Gesundheit. Befassen Sie sich mit Krankheit und denken Sie daran, so haben Sie damit ein zweites, anderes Ziel. Diese beiden vertragen sich aber nicht. Das Gute und das Böse sind nicht mischbar! Denken Sie daher ausschließlich an Ihre Gesundheit, Ihr Ziel!“


Nun wollen wir noch etwas von Fredy Hosp hören, und zwar die Fortsetzung aus seinem Vortrag vom 27.10.2001:


Der Ring um die Erde:


Wir sollen bereit sein, Harmonie in uns aufrecht zu erhalten und erkennen, dass das Leben Gott ist. Wir leben, um der Welt zu dienen. „Hüter der Schöpfung sollen wir sein“. Doch heißt es weiter in der Botschaft von Gott: „Zerstörer meiner Schöpfung seid Ihr geworden!“

Es gibt auf der ganzen Welt Menschen, die aus vollen Herzen das Gute wollen und die sind zu einem Ring um die ganze Erde zusammengeschlossen. Daher hat Bruno Gröning Kugeln mit Ring verteilt und dazu gesagt, dass wir nie vergessen sollen, das wir Teil dieses Ringes geworden sind und dass dieser Ring die Erde vor dem Schlimmsten bewahren wird.

Wenn man auf die Erde blickt, soll man nicht nur das Vorübergehende sehen; das vorübergehende Leid, welches sich die Menschen selbst antun, sondern wir sollen wissen, dass die Schöpfung eine Schöpfung des Ewigen ist. Eine Schöpfung für einen Zeitablauf, den wir uns überhaupt nicht vorstellen können.

Zunächst soll ein jeder mit sich selbst ins Reine kommen. Jeder ist wichtig für sich selbst. Jeder sollte selbst in der göttlichen Schwingung bleiben und sich nicht von außen ablenken lassen. Wir sollen nicht immer auf andere schauen, sondern uns selbst betrachten; was wir spüren, was wir denken, was uns stört. Das ist eine uralte Weisheit, die Jesus Christus mit nachstehenden Worten zum Ausdruck gebracht hat: 


„Jeder sieht den Splitter im Auge des Nächsten,

den Balken im eigenen Auge bemerkt er nicht.“


Mein Freund der Tod (Alfred Hosp)


Bruno Gröning hat gesagt, dass er einen guten Freund hat, mit dem er immer einig ist. Dass sie nie streiten, dass sie nie kämpfen, sondern wissen, dass einmal der eine und dann wieder der andere den Vorrang hat. Er hat dabei von dem Tod gesprochen, den er selbst als „Mein Freund, der Tod“ bezeichnet hat. Wenn es von Gott so bestimmt ist, dass das Leben von jemandem beendet wird, dann macht er seinem Freund, dem Tod Platz. Wenn aber jemand noch eine Aufgabe in diesem Leben zu erfüllen hat, dann verstellt er ihm den Weg, und der Freund sieht es ein. Kann man sich das vorstellen? Wie Bruno Gröning das gesagt hat, ist es mir wirklich kalt über den Rücken gelaufen.


Ähnlich muss es damals vor 2000 Jahren mit Jesus und Lazarus gewesen sein. Bei Gott ist alles möglich. Lazarus hatte damals die Aufgabe, die Menschen zum Glauben zu bringen und Gott hat es gestattet, dass der Tod von ihm wich. Die Glaubenskraft Jesu in die Allmacht des Vaters war so übergroß, dass es geschehen konnte.

So war es auch bei Bruno Gröning: Es liegt jeweils an den Menschen. Wie der Mensch ist, wie er glaubt, wie weit er ist, ob Bruno Gröning von Gott die Erlaubnis hat, sich dem Tod in den Weg zu stellen. Er kann nur demjenigen helfen, der sich helfen lässt und auch die Erlaubnis von Gott hat, dass er die Heilung bekommt. Es kann, wenn der Mensch loslässt, schon im nächsten Augenblick geschehen. Das aber ist geistige Heilung und immer die Gnade Gottes.


Dazu hat auch unsere liebe Frau Häusler, die Leiterin des BG Freundeskreises, etwas gesagt:


Grete  Häusler: 

„Am ersten Abend, als Bruno Gröning mein Gast war am 25. Mai 1952, meine Mutter und ich waren mit ihm zusammen bis 4 Uhr früh. Und in diesen Gesprächen hat er u.a. gesagt: „Das Leben kann ich niemandem verlängern. Weil der Tod , der von Gott eingesetzt ist, mein Freund ist, gegen den tue ich nichts!“ Und ein anderes Mal im Graz waren wir auch im engsten Kreis zusammen und da sagte er: „Wenn die Menschen wüssten, wie wertvoll ein Erdenleben im Diesseits ist, dann würden sie ganz anders leben. Dann würden sie sich vorbereiten auf das richtige Leben im Jenseits und was tun die Menschen? Die befassen sich nur mit der Materie und stecken ganz in der Materie drinnen. Und da will ich sie herausziehen und will ihnen bewusst machen, dass sie geistige Wesen sind. Und damit sie sich vorbereiten und hier lernen, lernen und noch einmal lernen für das wirkliche Leben. Denn drüben sind die Gesetze anders und das Erdenleben ist daher so wichtig hier im Diesseits.


Ich hatte viele Fragen, wenn ich zu Herrn Gröning kam und ich bekam alle irgendwie beantwortet. Aber jahrelang trug ich die Frage mit mir herum, wie ist das mit dem Sterben? Kinder müssen sterben, junge Menschen müssen sterben, alte Menschen möchten sterben und können nicht, wie ist das? Und in Mimizan im Jahre 58 kam er und beantwortete diese Frage, ohne dass ich sie ausgesprochen hatte, endlich und sagte:

„Jeder Mensch bekommt in der Geburtsstunde die Sterbestunde mit und die gibt Gott selbst den Menschen mit, Gott selbst und da kommt keiner herum. Nur soll keiner von sich aus diese Stunde vorverlegen."

An die Gesundheit glauben (Alfred Hosp)


Wir sehen also, dieses ganze Feld zwischen Erde und Himmel, zwischen Gott und Leben, zwischen Leben und Jenseits, ist ein Anhaltspunkt. Wenn wir mit unseren Gedanken, mit unseren falschen Vorstellungen diese Einheit stören, dann muss der Mensch leiden. Er leidet aber nicht, weil es bestimmt ist, sondern er leidet an seiner eigenen falschen Vorstellung. 


Nehmen wir an, jemand hat Beschwerden - hat immer wieder Bauchschmerzen, und er denkt nach, was das denn sein könnte. Hoffentlich ist es nichts Schlimmes. Die Bauchschmerzen werden immer stärker, er geht ins Krankenhaus und lässt sich untersuchen. Wenn die Diagnose lautet, dass alles in Ordnung ist, geht der Mensch beruhigt nach Hause. Wenn es dann wieder einmal zwickt und zwackt, dann sagt er zum Darm, dass er Ruhe geben soll, denn er weiß ja, dass er gesund ist. Und die Blähungen werden ihn auch wieder verlassen, ja, sie gehen weg und die Bauchschmerzen haben auch aufgehört. So ist es doch? Was will ich damit sagen?

Wenn der Mensch einen ärztlichen Beweis hat, dass alles in Ordnung ist, dann stellt er sich um. Er glaubt an seine Gesundheit und macht sich weiter keine Sorgen. Aber es ist auch notwendig, dass man sich den medizinischen Beweis holt, dass man in die Klinik geht und Behandlungen erfährt, so es notwendig ist. Bruno Gröning selbst aber behandelte nicht. Er hat gesagt, dass der Mediziner behandelt, weil er etwas tun muss. BG aber tat nichts dergleichen, er stellte nur die Wahrheit heraus. Und wenn der Mensch sich an diese Wahrheit hält, bekommt er von Gott die Hilfe. Nicht BG heilt, sondern ES, das Göttliche heilt, wenn der Mensch das Göttliche in sich hineinlässt. Das hat man damals nicht verstanden. Nicht einmal die engsten Freunde haben das verstanden. Und wegen dieses allgemeinen Unverständnisses ist Bruno Gröning damals vor Gericht gestellt worden, weil er laut Gesetz keine Ermächtigung hatte, Menschen zu heilen.

Deshalb hat er seinen Freunden erklärt, sie sollen nicht sagen, dass sie von ihm geheilt wurden, sondern dass sie das Heil von Gott bekommen haben.

Dann kamen die Prozesse, die Zeugen waren da, der Richter hat gefragt, ob sie sich jetzt gesund fühlen. „Ja, wir fühlen uns gesund!“ sagten die Zeugen und der Richter fragte: „Warum fühlen Sie sich gesund, wie ist das vor sich gegangen?“ „BG hat mich geheilt!“, war die Antwort. Und das war die falsche Antwort. Sie hätten sagen müssen, dass ihnen BG den Weg gezeigt hat, dass er ihnen gezeigt hat, wie sie sich auf die göttliche Kraft einstellen können. Daraufhin haben sie Heilung erhalten – nicht von BG – sondern durch die innere Umstellung. Es haben aber alle gesagt, dass BG sie geheilt hat. Der Richter hat es festgestellt und so ist er verurteilt worden.

Gröning ist verfolgt worden, weil er Menschen zur Ordnung verhalf. (Alfred Hosp)


Ärzte haben zu ihm gesagt, dass er doch um Gottes Willen seine Heilmethode nicht verraten soll, sonst werden sie brotlos. Daher waren auch die Ärzte gegen ihn. Auch die Kirche war gegen ihn, weil sie befürchtete, dass dann keine Menschen mit reuig in die Kirche kommen und für ihr eigenes Heil spenden. Und die Behörde war gegen ihn, weil er verbotenerweise geheilt hat.

Alle Institutionen haben das Werk und die Aufgabe Bruno Grönings überhaupt nicht verstanden. Dabei ist es die größte Gnade, wenn man das befolgt, was Bruno Gröning sagt. Allerdings, und das ist die Schwierigkeit, muss man sich dann wirklich der göttlichen Führung hingeben, muss man wirklich so weit sein, dass man sagen kann „Dein Wille geschehe“, gegen jede Logik. Denn die geistige Logik ist eine andere als die irdische Logik.

Wie das Leben von Lilo – von Gott bestimmt – allmählich zu Ende ging, habe ich immer wieder gebetet: „Lass sie doch bei mir, bitte lass sie bei mir. Ich kann nicht, ich will nicht ohne sie sein.“ In der Nacht vor ihrem Heimgang war ich dann soweit, dass ich sagen konnte „Dein Wille geschehe!“ Am nächsten Morgen habe ich Bruno Gröning gefragt, wie es mit Lilo ist. Er hat mir geantwortet, dass ich es durch einen Telefonanruf erfahren werde. Um 9:00 Uhr habe ich dann erfahren, dass sie um 7:00 früh heimgegangen.

Es war eine falsche Vorstellung, dass ich momentan alleine bin. Ich hatte doch noch Liesl, meine jahrzehntelange Betreuerin. Den Gedanken, allein zu sein, habe ich dann am 3. Tag abgelegt und gesagt, dass ich weiterhin für meine Freunde da sein werde, wenn sie mich brauchen. Und in diesem Augenblick, wo ich los gelassen habe, habe ich mehr Energie gehabt als früher. Ich habe danach die drei Bücher geschrieben, Artikel verfasst und Vorträge gehalten usw. Gott hatte richtig bestimmt. Für Lilo war der Weg zu Ende und für mich sowie für Liesl hat ein neuer Weg begonnen.

Dafür bin ich so dankbar, dass ich am dritten Tag die Gnade der geistigen Heilung erleben durfte. Das war nämlich auch eine Heilung! Heilung von der Verzweiflung! Heilung von Traurigkeit, Heilung von der Vorstellung, dass jetzt alles zu Ende ist. Wozu lebe ich noch? Von einer Sekunde zur anderen bin ich davon befreit gewesen, nach dem ich mir gedacht hatte: „Dein Wille ist geschehen und Dein Wille soll weiter geschehen. Und so Du es willst, bin ich weiterhin für die Freunde da“.

Das war ein großer Einschnitt. Es gibt auch kleine, wo man Entscheidungen treffen muss; „ja“ sagen soll zu Änderungen, die uns eigentlich gar nicht passen; die wir gar nicht wollen.

In Wirklichkeit ist aber alles auf Erden einer Veränderung unterworfen. Wenn wir uns nicht gegen die Veränderung sträuben, die uns dienlich ist, bekommen wir auch die Kraft dazu. Wenn wir uns aber gegen etwas für uns Richtiges sträuben, so versteinert das Herz, versteinert das Gemüt, versteinert die Logik. Dann ist man irgendwie eingefahren wie eine alte Schallplatte, die immer in der gleichen Rille kreist. Bei dieser denken wir aber sehr wohl, dass sie kaputt ist und wir sie entsorgen sollen. Genauso ist es bei uns. Der Mensch lebt nicht mehr, der Körper wird wieder zu Staub und der Geist ist frei für einen Neubeginn. Letzteres ist auch der Grund, warum wir über die vorigen Leben nichts wissen und warum wir keine Rückführungen machen sollen. Es ist von Gott so bestimmt, dass wir frei sind und neu beginnen können. Wenn man eine gewisse innere Reife erreicht hat, nicht mehr darunter leidet, wenn Erinnerungen an schlimme Geschehnisse auftauchen, dann wird man sich, so angezeigt, Schritt für Schritt an vorangegangene Erdenleben erinnern. Bis dahin ist es eine Gnade Gottes, wenn uns das nicht offenbar wird, weil wir sonst nicht frei wären für ein neues Leben.

Ich habe Bruno Gröning einmal gefragt, wie das im vorigen Leben war. Er hat mir geantwortet, dass ich noch nicht reif dafür bin. Er kann mir auch nicht Teile davon erzählen. Denn wenn man sich daran erinnern soll, dann muss der ganze Koffer ausgepackt werden, muss man sich auch an die Zusammenhänge erinnern. Das war im Jahre 1958. Und 1980 war dann mein ganzer Koffer ausgepackt. Da erst habe ich alles verstanden, wirklich alles. Warum ich in diesem Zustand bin; warum es ein Segen für mich ist, so „schön“ begrenzt zu sein; eingepackt in die Fürsorge meiner Damen.

Man kann also auch aus Gegebenheiten lernen, die sich nach menschlicher Auffassung als ein Unglück darstellen. Wenn man daraus ein Unglück macht, ist es auch ein solches. Wenn man hingegen daraus lernt, dann ist es ein Segen Gottes. Das ist ganz logisch, man muss es nur so sehen.

Damals, 1958, hat mir Bruno Gröning noch etwas gesagt: Wenn ich wieder auf die Welt komme, werde ich einen neuen Körper bekommen, einen gesunden, nicht behinderten Körper. Werde ich mich an meine vorleben erinnern und anhand dieser Erinnerungen wird es mir wieder möglich sein, vielen Menschen zu helfen. Was ist mir also anderes übrig geblieben, als diesen Weg zu gehen? Aber ich bin froh, dass ich ihn gegangen bin und ich bin froh, dass ich mit dem Geist Bruno Grönings in so enger Verbindung bin, dass ich den Freunden das Richtige sagen und raten kann.

ORIGINAL TONBAND mit Bruno Gröning


Pirmasens 1956, "Der Evangelist" mit den Anfangsworten:


"So Sie dem soeben gehörten gut gefolgt...."


können Sie hier bestellen:


https://www.bruno-groening-stiftung.org/cds-deutsch/so-sie-dem-soeben-gehoerten-gut-gefolgt