Hilfe und Heilung auf geistigem Wege 
durch die Lehre Bruno Grönings

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Online Meeting Protokoll vom 13.04.2016

ONLINE MEETING, 13. April 2016

Liebe Freunde,

herzlich willkommen zu unserer Gemeinschaftsstunde im Internet.

Heute ist der 13. April 2016 und ich freue mich sehr über die zahlreichen Teilnehmer, die sich wieder dazugeschaltet haben.

 Heute abend haben wir etwas ganz besonderes vor. Ich möchte heute Abend die Stunden unseres Zusammenseins der göttlichen Mutter widmen. Mutter Maria, die Mutter Jesu liebe ich ganz besonders und ihre Erscheinungen auf der ganzen Welt , die immer dazu beitrugen, die Menschen aufzurütteln und uns zu verkünden, dass wir von ihr geliebt werden, dass sie für uns da ist, dass sie als Botschafterin Gottes nicht möchte, dass wir leiden, dass wir unglücklich und verzweifelt sind. Sie möchte uns mit ihren Erscheinungen und ihren Taten, die wir „Wunder“ nennen, überzeugen, dass es ein göttliches Reich gibt, und dass der Trost des Himmels IMMER ganz nah ist, wenn wir es nur für möglich halten und uns davon überzeugen wollen.

Durch Bruno Grönings Lehre haben wir erfahren, dass es eine göttliche Kraft gibt, den Heilstrom, wie Bruno ihn nannte und dass wir uns nur dafür öffnen müssen, um ihn zu spüren. Diese Kraft ist immer und überall vorhanden, wir brauchen uns nur „zu bedienen“ wir Bruno einst wortwörtlich sagte. Die Kraft Gottes und die Liebe der Mutter sind immer und überall da.

Bitte öffnet eure Herzen und eure Hände, bittet und es wird euch gegeben, verlangt nichts aber öffnet euch dem Fließen der göttlichen Energie, diesem REINEN WASSER der LIEBE.  Möge es eure Herzen und eure Körper durchfluten, wie Bruno Gröning sagte, Es ist das ES, was die Menschen der damaligen Zeit nicht begreifen konnten. Aber wir können es in der heutigen Zeit immer mehr erfühlen und das Wunder der göttlichen Kraft erleben. Wie Bruno Gröning sagte, es ist kein Wunder, es ist die Kraft des Lebens und das Leben ist Gott. Hören wir zu Beginn eine Musik und laden Mutter Maria selbst

Heute abend geht es um die Botschaft von Lourdes. Sicher wird der eine oder andere der hier Anwesenden schon mal in Lourdes in Süd-Frankreich gewesen ist. Ich war zweimal an diesem Gnadenort und ich kann wirklich nur jedem empfehlen, dort einmal hinzufahren und das gesegnete Wasser zu trinken. Ich habe dort auch einige wundervolle Erlebnisse gehabt und mein Mann Peter ebenso.

Auch Bruno Gröning war mehrmals dort und hat in mehreren Vorträgen sehr positiv über die Heilige Quelle, die dort im Jahre 1858 von der armen Müllerstochter Bernadette Soubirou ausgegraben wurde und das ganze Geschehen, die Marienerscheinungen, in höchster Ehrfurcht, gesprochen. Wie Bruno Gröning sich dazu äußerte, sagte er:

Bernadette gehörte zu den Ärmsten Frankreichs und sie hatte Aufträge von der Mutter Gottes erhalten, um die Menschen wieder auf den guten Weg zu führen, den Menschen so viel zu sagen, damit sie zur Tat übergehen sollen. Man schenkte ihr keinen Glauben und ist sie angegangen, so dass man sie ins Irrenhaus stecken wollte. (..)“

Ja, liebe Freunde, Heilungen über Heilungen sind dort geschehen und wir werden heute noch einiges hören von den Wundern der göttlichen Heilung.

Später werden wir von Bruno Grönings selbst einiges über seinen Aufenthalt in Lourdes erfahren und dass er dort gerne zu den Tausenden Kranken gesprochen hätte. Leider wurde ihm dies untersagt und er hatte einmal bedauernd erwähnt, dass dort wesentlich mehr Heilungen geschehen wären, wenn man ihn nur hätte wirken lassen.

Dann sagte er auch: „Es ist zuviel, wenn ich darüber jetzt sprechen wollte: Wie und wer, welche Menschen überhaupt das Heil erfahren haben, immer nur die, die nicht unvorbereitet waren , sondern die sich vorbereitet hatte, und auch  mit dem Glauben dorthin fuhren, wenn ich dort sein werde, ich bilde es mir nicht ein, dann weiß ich, dass ich gesund werde.   Und das ist immer nur so, die anderen, die meisten, die unvorbereitet dort erschienen sind,  fahren auch so wieder heim, eh noch betrübter als sie hinfuhren. Weil nichts geschehen ist. Sie suchten das Wunder um sich und nicht in sich. Sie lassen sich vom Äußeren ablenken, gehen nicht in sich und lösen sich nicht vom Bösen. Da nützt auch das Lourdeswasser nichts. Dass ist aber das Wichtigste, dass der Mensch sich vom Bösen lossagt“.

Später werden wir aus dem Originaltonband vom 04.10.1958 in Springe Bruno Gröning selbst hören.

Zwei Millionen Menschen besuchen jährlich dieses Heiligtum heute. Sie sind Angehörige jeden Glaubens und jeder Nation, denn dieses Heiligtum gehört der ganzen Welt. Sie alle verbindet eine Sehnsucht: von ihren Leiden erlöst zu werden.

Es handelt sich hier nicht, wie meist angenommen wird, um Heilungen von Hysterikern oder Neurotikern. Es handelt sich um Heilungen von Diabetes, Lungenkrankheiten, Blinden, Krebskranken und Menschen die an Tumoren und Knochenkrankheiten leiden. Die Zeit, da Wissenschaftler über solche Dinge die Nase rümpfen konnten, ist vorüber. Ärzte aus der ganzen Welt haben sich zusammen geschlossen und die Heilungen von Lourdes wissenschaftlich untersucht.

Von den etwa 7000 Heilungen, die bis heute in Lourdes verzeichnet wurden, sind allerdings nur 69 Heilungen durch die Kirche als Wunder anerkannt worden.

Die Mehrheit der Geheilten hatte Kontakt mit dem Wasser der Quelle, es gibt aber auch Heilungen, die direkt vor der Grotte geschahen oder am Vorbeifahren derselben . Es ist immer ein AKT der GNADE, wenn eine Heilung zustande kommt. Wie aber kam es zu dem Geschehen von Lourdes??

Man erzählt sich, eines Tages, am 11. Februar 1858 , sei dem Kind armer Bauern, einem vierzehnjährigen Mädchen namens Bernadette Soubirous beim Holzsammeln eine wunderschöne Dame erschienen. Bernadette erblickte diese Dame hoch oben in einer Felsengrotte hoch oben über dem Fluss in einem leuchtenden Nebel. Es war eine sehr junge, sehr schöne Dame in einem weißen Gewand mit einer blauen Schärpe. Das Mädchen sah sie so deutlich, dass sie nicht verstand, warum keiner anderer sie sehen konnte.

Nach diesem ersten Tag erschien ihr die Dame in einer Folge von Visionen oder Erscheinungen, wie man sie nannte. Sie sprach mit dem Mädchen in der Mundart von Lourdes und sage: „Würden Sie mir wohl die Güte erweisen, mich in den nächsten zwei Wochen täglich an dieser Stelle aufzusuchen? Gehe zu den Priestern und sage ihnen, dass hier eine Kapelle errichtet werden soll. Die Menschen sollen in Prozessionen her kommen und beten und sie sollen demütig bereuen alles, was sie schlechtes getan haben.“


Die Mutter Gottes sprach zu Bernadette bei der 9. Erscheinung am 25. Februar 1858: „Geh an die Quelle und trinke aus ihr, wasche Dich darin.“ Die Quelle war aber unsichtbar und unbekannt  bis zu diesem Augenblick, da die Dame Bernadette diese aufgraben ließ und die Quelle sprudeln ließ. Zunächst war sie nur ein schmales Rinnsal, kaum fingerbreit. Bald aber war sie ein starker Bach, der durch die Heilungen, die dort stattfanden, berühmt werden sollte.

Das Landvolk glaubte Bernadette vom ersten Augenblick an. Ihr tiefer Glaube übertrug sich auf die anderen. Unaufgefordert beteten sie jedes Mal, wenn ihr die Dame „erschien“, mit ihr an der Grotte. Zuerst war es nur ein kleines Häuflein, dann aber strömten die Menschen aus der ganzen Umgebung herbei. Sie errichteten einen rohen kleinen Altar und brachten Blume, Kerzen und kleine Geschenke. Der örtliche Klerus verhielt sich zunächst kühl und zurückhaltend. Die staatlichen Behörden lachten über die Visionen, drohten Bernadette und ihrer Familie, schlossen die Grotte und beschlagnahmten den Altar.

Dann aber setzten die Wunder ein. Ein Blinder, der seine Augen mit dem Wasser wusch, wurde wieder sehend. Eine Nachbarin der Soubirous tauchte ihr sterbendes Kind in das Wasser, und das Kind erwachte nicht nur zum Leben, sondern wurde gesund und kräftig. Aus dem ganzen Land brachten die Menschen ihre Kranken nun dorthin. Man erzählte sich, der Sohn des Kaisers Napoleon der III. sei durch das Lourdeswasser geheilt worden. Die Grotte, die auf polizeilichen Befehl geschlossen worden war, wurde vom Kaiser für die Öffentlichkeit frei gegeben.“ (aus dem Buch von Ruth Cranston, Das Wunder von Lourdes)


Nun möchte ich euch aus dem Buch „Das Wunder von Lourdes“ ein paar wunderbare Heilungen vorlesen, die durch das geheiligte Wasser zustande gekommen sind.

„Die biologischen Gesetze haben uns gelehrt, dass jeder Vorgang organischer Wiederherstellung für seine Vollendung Zeit und weile nötig hat. Hier aber werden die Gesetze mit einem Mal völlig über den Haufen geworfen. Was Monate sorgfältigster Pflege bedurft hätte, um überhaupt Erfolg zu haben, geschieht augenblicklich – vollkommen und dauerhaft – und scheinbar ohne irgendein äußeres Dazutun. Mikroben sterben ab, Karzinome verschwinden, Tuberkulosebazillen sind nicht mehr vorhanden; gangränöse Knochen sind wieder hergestellt, zerschnittene Nervenstränge wieder zusammen geheilt, Wunden vernarbt. Dies geschieht manchmal in wenigen Sekunden, manchmal in wenigen Stunden, jedenfalls aber so rasch, dass wir sagen können, der Zeitfaktor sei ausgeschaltet. Folglich hat sich die Heilung außerhalb der biologischen Gesetze vollzogen.“


1.) (S. 105) Mlle Delot war Lehrerin an einer Mädchenschule in Boulogne. Ende der vierzig wurde sie schwer krank, so krank, dass sie ihre Arbeit aufgeben und ein Krankenhaus aufsuchen musste....bis Mediziner schreiben kann)

Aber auch Heilungen ohne das Lourdes-Wasser geschahen. Hören Sie diesen Heilungsbericht von

2.) Mlle Marie-Louise Arnaud (S.107)

3.) Madame Gardelle ( S.152)

4.)Henri Mieuzet (S. 110)

Nach all diesen wunderbaren Heilungen möchte ich Bruno Gröning selbst über dieses Geschehen sprechen lassen. Er tat dies ausführlich bei dem BG Lourdes-Vortrag in Springe am 04.10.1958, CD  2, Track 12,14

12: „Und nun liebe Freunde, will ich Ihnen jetzt noch einen Ausschnitt geben, wie Menschen die Gnade Gottes empfangen. Wie ein Mensch der in Frankreich zu den Ärmsten zählte, wie ein Mensch nicht nur die Mutter Gottes gesehen, sondern von dieser auch Aufträge erhalten hatte..... (bis...alles, was ich muss, es tun!“)

14: Jedenfalls liebe Freunde, möchte ich jetzt nicht verfehlen, Ihnen die 3 Schallplatten wiedergeben, damit Sie einen kleinen Ausschnitt von dem hören, wie sich alles in Lourdes abspielt..... (bis: und einen Teilausschnitt gebe ich Ihnen jetzt zu hören)

Ein Stück von der Schallplatte...“Es läutet zum Angelus....


Zusammenfassung Bruno Kröning Tonbandausschnitt:

Was tut der Einzelne für sich selbst? Warum wollen die Menschen alles bewiesen haben?

Ich muss es nicht sagen, ich muss es tun!

Nicht verlangen, sondern erlangen! Sie verlangen noch mehr von Gott selbst, fast alle Menschen verlangen, aber sie sollten alles da erlangen, was für sie bestimmt ist.  Auch wenn es darum geht, in die Gemeinschaftsstunde zu gehen. Und auch hier nicht unvorbereitet kommen, bereiten Sie sich vor. Es kommt nicht auf das Kleid an, und wenn Sie aus dem Kohlenkeller kommen. Ich schaue nicht auf das Äußere sondern auf das Herz, auf Innere, inwieweit er noch einen guten Kern hat. Darauf schaue ich.

Ich habe nur einen Herzenswunsch, dass Sie jetzt wirklich das tun, was Sie sich selbst schuldig sind. Tun Sie es. Damit dienen Sie Gott. Für dieses Dienen wird Gott Ihnen den Lohn geben, und Sie werden das Heil, das von Ihm ausgeht, auch am eigenen Körper erfahren. Das ist das, liebe Freunde, was ich Ihnen hier von ganzem Herzen wünsche. Ich wünsche viel Glück und Gottes reichen Segen. Dabei vergesse ich nicht Ihre nächsten, nicht all jene,  die auch die hier nicht hier sein können, oder wollen. Ich verachte keinen. Ich schenke jedem Menschen die Beachtung, wie er es verdient hat, wie er es auch würdig ist. Ob er nun auch dem Bösen verfallen, wenn er dem Bösen ausgeliefert ist, da habe ich mein größtes Augenmerk, ihn frei zu machen, ihm wirklich zu helfen. Aber er selbst entscheidet, er selbst muss sich dazu entschließen.

Ich gehe dahin, wo die Not und das Elend groß ist.“

Und das war in Lourdes der Fall.