Hilfe und Heilung auf geistigem Wege 
durch die Lehre Bruno Grönings

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OM Protokoll 2017

OM Protokoll am 10. Mai 2017 in Deutsch (Vollmond)


Herzlich willkommen meine lieben Freunde,

 

willkommen zu unserem Online Meeting heute am 10. Mai 2017 - gleiche Stelle, gleiche Welle, liebe Freunde. Mein Name ist Petra Rüther.


Ja, die Meereskraft, dieser gewaltige Wellengang, lassen wir uns überfluten mit göttlicher Kraft liebe Freunde....sinnbildlich auch für unsere Bruno Gröning Bewegung....Es ist schön, wieder mit euch zusammen zu sein und bitte euch gleich zu Beginn dieses Meetings, dass ihr Euch von allem frei macht, was irgendwie belastend wirkte, sei es körperliche, seelische Beschwerden oder auch Belastungen finanzieller oder familiärer Art. Gebt alles ab und lasst alles los, stellt es an die Seite, so wir unser lieber großer Freund Bruno Gröning es uns empfohlen hat. Der geistige Müll muss entsorgt werden, alles, was wir an Unrat und negativen Gedanken und Schwingungen aufgenommen haben, sollten wir jetzt los lassen, d.h. nicht mehr dran denken, es geistig in die Mülltonne werfen und ein für alle mal dort lassen – (Folie) wie Bruno Gröning immer so schön sagte: „Wenn Sie den Müll in die Tonne werfen und ihn vor die Tür gestellt haben, dann gehen Sie ja auch nicht hin und wühlen darin und holen ihn wieder ins Haus. Sie wissen, dass die Müllabfuhr kommt und den Müll abholt. Genauso bin ich auch: Ich bin der Müllmann und hole den Müll ab, geben Sie mir alles freiwillig, ich stehle nicht!“

 

Und wenn ihr nun alles abgegeben habt, dann stellt euch auf den Empfang der göttlichen Heilkraft ein. Beobachtet euren Körper, was ihr spürt und wie die göttliche Energie durch euren Körper strömt. Dazu solltet ihr stille werden und jetzt aufmerksam in euch hineinspüren. Eine offene Sitzhaltung wäre dazu auch sehr hilfreich, bitte Arme und Beine nicht überkreuzen, so dass die Kraft ungehindert durch euren Körper fließen kann.

Nun, liebe Freunde, wir hatten ja gestern unser Global Meeting (Folie) mit unseren Russischen Freunden und Freunden aus aller Welt, und es ist so ein guter Gedanke, dass wir uns alle zusammen schließen, um für die Frieden und die Liebe zu beten und zu bitten, auch wenn es gestern technische Probleme gab, floss der Strom sehr stark und wir werden dieses auch an Bruno’s Geburtstag wiederholen.


Wir hatten Freunde aus Weißrussland, aus der Ukraine, Moldawien, Transnistrien, Albanien, Kroatien, Italien, Österreich, Niederlande, Norwegen, Israel, USA, Canada, Indien, Spanien und Irland. Es war wirklich sehr bewegend!! Und Heilstrom pur!!


Nächste GLOBALE MEDITATION: 30. Mai 2017 um 21:00 Uhr





Nun möchte ich aber zum Focus unserer Gemeinschaftsstunde übergehen, d.h. ich möchte heute mal über die so genannten „angesprochene Gegenstände“ sprechen, das bedeutet, über Dinge, die damals von Bruno selbst mit göttlicher Energie aufgeladen wurden und dadurch immense Heilungen bewirkten, aber auch über Heilungen, die heute noch durch die „gesegneten Gegenstände“ geschehen können, vor allem durch das Foto von Bruno. Wie die meisten von euch wissen, hat Bruno Gröning damals Fotos von sich verteilt und aus Stanniolpapier Kugeln gedreht, am Anfang direkt aus dem Verpackungsmaterial von Zigarettenschachteln. Später hat er sich dann ganze Stanniolrollen besorgt und Kugeln angefertigt, die in ihrer Größe und Schwere variierten. (Folien). Zu den Kugeln werden wir noch später zurück kommen und dann möchte ich auch von einer Heilung berichten, die mit so einer Stanniolkugel in der heutigen Zeit passiert ist und die gerade wieder zu mir reingeflattert ist, und zwar aus Australien. Davon aber später.


Bruno Gröning sagte: „Alles hat eine, seine Ausstrahlung“, und bei den Bildern ist es genauso wie bei den Kugeln. Was wir uns an die Wand hängen, was wir bei uns tragen, womit wir uns beschäftigen, alles hat seine Ausstrahlung. Zu den Fotos, die man von ihm erhielt sagte er am 23.09.1950: „Es ist nicht nur so, dass es ein Bild von mir ist, sondern dieses Bild, dieses Foto erfüllt Ihnen noch einen ganz , ganz großen Zweck, und zwar, wenn Sie das Bild nur in die Hand nehmen, werden Sie verspüren, was für eine Kraft aus diesem Bild heraus strömt, die Ihnen dann ebenfalls durch den ganzen Körper geht. Und wenn Sie dann hier und dort Menschen antreffen, die krank sind, so können Sie mit diesem Bild auch weiteren Menschen helfen, indem Sie Ihnen vorerst die Schmerzen abnehmen, d.h. die Schmerzen verschwinden, und das Kranke verschwindet am Körper und geht nach und nach zu einer vollständigen Heilung über.“

„In Bezug auf die Wirkung von geistigen Schwingungen sind die Menschen von völlig unwissend und können sich nur schwer vorstellen, dass alles seine Ausstrahlung hat und zwar entweder eine Gute oder eine Ungute, dazwischen gibt es keinen Spielraum.“


Und über die Kugeln, die er drehte, sagte er folgendes:

„Die Kugel ist das Sinnbild höchster Geschlossenheit, höchster Kraft“.

„Die Kugel, die ich während meiner Vorträge oder am Schluss derselben an meine Zuhörer verteile, ist das Symbol meiner Anhänger!“


Wir werden heute im Laufe des Abends noch viel über Kugeln und weitere angesprochene Gegenstände erfahren.

Die "angesprochene" Orange:


Zunächst möchte ich euch von Fredi’s Erlebnis mit der  "ominösen Orange" berichten, welches eindrucksvoll zeigt, wie Bruno Gröning damals gearbeitet hat und wie es mit der göttlichen Energie vor sich geht. 


Wir lesen es im Buch „Kräfte des Geistes“ von Fredi Hosp auf Seite 86 ff.:


Gegen Abend, bevor wir Bruno Gröning gute Nacht wünschten, schenkte dieser Lilo eine besonders große, reife Orange mit den Worten: „Und vor dem Zubettgehen teilen Sie bitte diese mit Fredi. Aber ganz aufessen!“, fügte er noch mahnend hinzu. Damals ahnten wir noch nicht, dass er genau wusste, wie sehr er uns mit diesem wohlschmeckenden Geschenk in Verlegenheit, ja, in einen argen Zwiespalt bezüglich unseres Gottvertrauens brachte. Das aber hatte folgenden schwerwiegenden Grund: Sowohl Lilo wie auch ich litten unter Funktionsschwächen der Leber und Galle, was unter anderen unangenehmen Beschwerden eine absolute Unverträglichkeit gegenüber rohem Obst zur Folge hatte. Ab und zu aßen wir probeweise ein Stück Apfel oder auch nur eine einzige reife Kirsche. Bisher mussten wir dies jedoch nach kurzer Zeit immer mit Übelkeit, Erbrechen und sogar Gallenschmerzen bezahlen.

Es war daher verständlich, dass wir während des Fußmarsches zum Quartier kaum eine Bemerkung fallen ließen. Im Zimmer angelangt, saßen wir zunächst einige Zeit stumm nebeneinander...Schließlich griff Lilo mit einem kleinen Seufzer in ihre Tasche und zog die ominöse Orange heraus. Schon lag das duftende Prachtstück vor uns auf dem Tisch und es gab nun kein Zurück mehr. Entweder hatten wir das Vertrauen in die geistige Hilfe und befolgten den Rat Grönings, oder die schlechten Erfahrungen der Vergangenheit würden es schaffen, uns mutlos zu machen. In einem solch negativen Fall hätten wir dann aber voller Scham die Koffer packen und auf Nimmerwiedersehen verschwinden müssen.

Wortlos und bedächtig schälte Lilo die Frucht, zerteilte sie in Spalten und legte die halbe Anzahl auf je einen Teller. Dann aber verselbständigten sich die Ereignisse: Lilo schob zuerst mir eine Orangenspalte in den Mund – und nahm dann selbst ein von ihrem Teller. Oh, wie es schmeckte!! Wir beide genossen das, was uns sooo lange nicht möglich war, ganz bewusst und dachten nur noch, wie gut, wie herrlich doch eine reife Frucht schmecken kann. Alles andere war uns merkwürdiger Weise im Augenblick völlig egal. Alsbald waren unsere beiden Teller leer und wir wollten uns gerade genüsslich zurücklehnen, als wir uns fast zugleich höchst erstaunt ansahen: „Spürst du etwas?“ fragte ich. „Jaaa und du?“ kam es zurück. Sie spürte, ich spürte, wir spürten zugleich und unabhängig voneinander und ohne vorherige Absprache Folgendes: Plötzlich wurde es in der Magengrube fast unerträglich heiß...Ein noch nie empfundener Kraftstrom begann zu fluten und zu kreisen...Das Ganze setzte sich etwas später in der Gegend von Leber und Galle fort, um schließlich im Bauchraum zu verebben. Unmittelbar danach erlebte ich das Großartigste und Eigenartigste was mir je untergekommen war: Sowohl Lilo wie auch ich hatten in der Magengegend den Eindruck einer vollkommenen Leere, keinen Druck, kein Rumoren, kein störendes Völlegefühl. Wir fühlten uns einfach wohltuend hohl, Schluss aus. Diese absolute Beschwerdefreiheit blieb in weiterer Folge bei beiden von uns, auch nach einem üppigen Mahl bestehen. Es hatte also an jenem Abend, über die geschenkte Orange, eine bleibende, doppelte Spontanheilung stattgefunden.

Als wir am nächsten Tag wieder zu Gröning kamen, empfing er uns mit den Worten: „Na, hat die Orange geschmeckt?“ Nach der Schilderung unserer Erlebnisse, nichte er zufrieden mit dem Kopf: „Wo das Böse aufgelöst wird, bleibt zunächst ein Hohlraum, der erst etwas später mit guter, göttlicher Kraft ausgefüllt wird. Ihr habt es also ganz richtig gespürt. Nun müsst ihr darauf achten, dass nie wieder, ich betone - nie wieder – das Ungute in euch eindringen kann. Bei einer Aufregung wird nämlich die schwächste Stelle des Körpers zuerst belastet und gerät in Unordnung. Gestern habt ihr es am eigenen Leib erlebt, welche Last abfällt, wenn die Heilung von Gott gegeben wird. Ihm allein gebührt aller Dank.“

Dieses Gespräch hatte uns eindeutig gezeigt, wie genau Bruno Gröning über seine Freunde, die ja in Wahrheit Hilfesuchende waren, Bescheid wusste. Als man ihn einmal diesbezüglich ansprach, erwiderte er: „Ich muss doch mehr wissen, mehr sehen, mehr hören und mehr fühlen als andere Menschen, damit ich weiß, wem geholfen werden darf und wer noch nicht diesen, seinen belasteten Zustand loswerden kann oder darf, weil er noch keine seelische Reife sein Eigen nennt – oder auch daraus lernen muss. Niemand besitzt jedoch das Recht, einen Menschen, der noch nicht das gesamte Heil erfahren hat, deswegen abzuwerten oder gar zu verurteilen! Allein Gott hat die Übersicht und die Macht, eine geistige Heilung dann zu bestimmen, wenn es für die geistig-seelische Reife des Betroffenen am günstigsten ist. Daher ist es so wichtig, anzuerkennen, dass man eine Heilung zur ERLANGEN kann, aber niemals VERLANGEN darf. Das muss ich immer wieder in Erinnerung rufen.“

Die Stunden vergingen wie ihm Flug und am Abend für Gröning zu einer großen Gemeinschaft nach Rosenheim. Überraschend sagte er zu uns: „Es wäre gut, wenn ihr hier bleiben könntet bis ich vom Vortrag zurückkomme. Auch wenn es sehr spät werden sollte, so spielt das überhaupt keine Rolle. Nehmt in völliger Ruhe die göttliche Kraft auf und beobachtet genau, was in euren Körpern vorgeht. Wenn ich wieder hier bin, sollt ihr mir davon berichten.“

Bruno verließ das Haus um 18 Uhr und unsere Gastgeberin verwöhnte uns mit Leckereien. Und mit meiner Stanniolkugel in der Hand ließen wir uns von dieser wundervollen geistigen Kraft durchströmen. Speziell jene, zum Teil dramatischen Ereignisse, die sich in den folgenden Stunden damals in meinem Körper abgespielt hatten, möchte ich nun etwas genauer beschreiben: Plötzlich verspürte ich eine bleierne Müdigkeit, so dass ich mich kaum noch aufrecht halten konnte. Man legte mich daher auf das Sofa und ich wurde mit einer leichten Decke zugedeckt. Mir wurde daraufhin sehr heiß und der Schweiß strömte aus allen Poren. Später war es mir, als schwebte ich längere Zeit über meinem Körper, und zwar einmal höher, dann wieder tiefer, auf und ab, rauf und runter, so wie ein Laken, das im Wind flattert. Ich spürte kaum das hohe Fieber, das meinen Körper aufheizte, und wie Lilo meine glühend heiße Stirn immer wieder mit einem nassen Tuch kühlte. Da mir jede Zeitempfindung abhanden gekommen war, wusste ich erst im Nachhinein, dass dieser fiebrige Zustand mehrere Stunden gedauert hatte.

Doch dann öffnete ich die Augen und ließ mich aufsetzen. Nur wohltuende Kraftlosigkeit durchzog meine, ansonsten verkrampften Glieder. Auf einmal hatte ich keine heiße Stirn mehr. Kurzum, das Fieber war so schnell weg, wie es kam. Erstaunt schaute ich auf die Uhr, sie zeigte 1:30 Uhr. Gröning kam heim und fragte wie üblich: „Na, wie wars?“ Lilo berichtete kurz über das in Erscheinung getretene Fieber. Gröning nickte zufrieden: „Das ist sehr gut, denn es wurde in Fredi’s Körper fieberhaft gearbeitet. Ich war dabei! Nun geht in euer Quartier und ruht euch aus!“


Kälte des Geistes, von Alfred Hosp

Ja, liebe Freunde, anhand dieser Beschreibung von Fredi’s Regelungen könnten wir unendlich viel lernen. Durch die Orange, die mit göttlicher Kraft aufgeladen war, konnte das Ungute im Körper verdrängt werden, so dass ein hohler Raum entstand, der wieder aufgefüllt werden musste. Durch das Fieber wurde das Ungute der Belastung verbrannt, und das dritte, dass eine geistige Heilung nur dann geschieht, wenn die betreffende Seele bereit ist und die geistige Reife hat, die Zusammenhänge der Belastung erkennen, warum und wieso der Betreffende in diesen Zustand gekommen ist und wie er davon befreit werden durfte; die daraus resultierende Dankbarkeit sollte die Person dazu bewegen, die Fehler oder die Muster zu erkennen, die den Menschen in eine solche Lage gebracht hat.


Bruno Gröning drehte seine Kugeln aus Stanniolpapier.



Wie man aus diesen Bildern hier unten sieht, hat Bruno Gröning sich auch intensivst um Heilungssuchende mit Augenleiden gekümmert. Hier auf diesen Bildern sehen wir, mit welch einer Hingabe er der Person die Brille abgenommen hat und wie er auch diesen Gegenstand „anspricht“.

Nun möchte ich einen weiteren Bericht vorlesen, und zwar aus dem Buch:


Die Große Umkehr von Dr. Kurt Trampler: 

(Bild: Dr.Kurt Trampler liest aus seinem Buch "Die Große Umkehr")


Erlebnisse mit der Gröning-Kugel: Seite 41


Am eindringlichsten scheinen mir einige Fälle für die Wirksamkeit angesprochener Gegenstände zu sprechen, in denen die Heilungssuchenden Gröning niemals gesehehn haben. Ich habe mit voller Absicht die Berichte von Personen ausgewählt, deren kritisches und geschultes Denken mir bekannt ist, die also keinesfalls der Gefahr unterliegen, dass eine „silberne Kugel“ eine Selbstsuggestion angeregt haben könnte.

Der Brief des Herrn Fritz R. in Gräfelfing (datiert vom 28.12.1949) lautet: „Es sind jetzt 3 Monate, dass wir, meine Frau und ich, bei Ihnen waren und dass Sie mir eine „silbernen Kugel“ aushändigten. Vor 3 ½ Jahren musste ich mich einer Blasenoperation unterziehen. Kurze Zeit später stellten sich Blasenblutungen ein und es zeigten sich , dass durch die OP eine große Zahl kleinerer und größerer Äderchen derartig freigelegt worden waren, dass immer wieder welche zum Bersten kamen. Das Übel war zunächst kaum des Beachtens wert, es nahm aber unaufhörlich an Umfang zu und ich hatte mit der Zeit damit abgefunden, dass nie mehr eine Woche ohne Blutungen verging. Der Substanzverlust wurde so augenfällig und die durch die Blutungen hervorgerufenen Komplikationen arteten immer mehr derart zur Katastrophe aus, dass nach Meinung eines Spezialisten eine Operation nicht mehr zu umgehen sei und schleunigst vorgenommen werden müsste. Nur die Gefährlichkeit dieser Operation und die hohen Kosten veranlassten mich, diese immer wieder hinauszuschieben und in dem furchtbaren Zustand des ununterbrochenen Blutverlustes zu verharren. Welchen Situationen der Verzweiflung ich mich oft gegenüber sah, vermag ich kaum zu schildern.

(Folie 13) Da gaben Sie mir die „Silberkugel“ und wie mit einem Schlag hörten die Blutungen auf. Ich habe die Kugel während dieser ganzen drei Monate Tag und Nacht an der kranken Stelle des Körpers getragen und die Blutungen sind seitdem vollkommen verschwunden. Und das, trotzdem ich gerade während dieser drei Monate aus beruflichen Gründen täglich etwa eine Stunde auf dem Fahrrad zu sitzen gezwungen war und der Arzt mir das Radfahren grundsätzlich verboten hatte. Nur jetzt, kurz vor den Weihnachtsfeiertagen, nach großen körperlichen und seelischen Anstrengungen, zeigte sich wieder einmal an einem Tag etwas Blut, verschwand aber sofort wieder.

Man ist geneigt, das, was sich hier offenbart, als ein Wunder zu bezeichnen und ich ermächtige Sie, von diesen Angaben jederzeit Gebrauch zu machen. Der Einwand des skeptischen Wissenschaftlers, dass auch hier nur eine Autosuggestion vorliege, dürfte schon aus diesem Grund nicht stichhaltig sein, weil ich im Anfang gar nicht an den Erfolg glauben k o n n t e, da der Zustand ja die Folge eines gewaltsamen, unnatürlichen Eingriffes war und mit einem seelischen Zustand nichts zu tun hatte....“

Herr R. suchte mich wenig später auf. Ich hatte ihn während dieser drei Monate nicht gesehen und wäre versucht gewesen, ihn für seinen Sohn anzusprechen, so frisch, gesund und jugendlich war das Aussehen diese Mannes geworden, den ich als einen Todkranken in Erinnerung hatte. Die geringfügige Blutung hatte, wie erwartet, keinerlei weitere Rückwirkungen gehabt; sie war tatsächlich nur die Folge einer zu starken körperlichen Anstrengung gewesen. Meine Frage, welcher Art die nunmehr natürlich völlig überflüssige Operation hätte sein sollen, beantwortete mir Herr R. dahin, dass durch eine Einspritzung ins Rückenmark der gesamte Unterkörper gefühllos gemacht werden müsse, um dann durch einen sehr gefährlichen Eingriff die blutenden Adern zu veröden.

Prof. B.T. in N., in den naturwissenschaftlichen Disziplinen erfahren und geschult, und als unbarmherziger Kritiker alles Unechten gefürchtet, schickt mir den folgenden Bericht:

„Robuste Gesundheit und Abhärtung hatten mich in meinen jüngeren Jahren verleitet, die Widerstandsfähigkeit meines Körpers gegen Unterkühlung auf das Gröbste zu versuchen. Schlafen in offener Alm bis minus 25 Grad, Schwimmen in Schneewasser, Baden in jedem Wintermonat. Mit 30 dehnte ich so ein Halbbad in Eiswasser auf fast 3/4 Stunden aus – anscheinend ohne Schaden. Zwei Jahre später kam der erste Hexenschuss; ihm folgten von Jahr zu Jahr mehr, längere und schlimmere bis zu furchtbaren Zuständen. Lumbago und Ischias waren die ständigen Begleiter der letzten 27 Jahre. 22 Ärzte im In-und Ausland bemühten sich umsonst; ich kenne alle Schattierungen der Heilkunde bis zu Ultraschall, Gastein und Moor. Von 1945 bis 48 bin ich 28 Wochen gelegen.

Als im Herbst 1949 nach einigen Monaten erträglichen Zustands eben wieder eine Verschlechterung einsetzte, gab mir Dr. Trampler, den ich schon lange als nüchternen Idealisten kenne, eine Stanniolkugel. Als ich mich niederlegte – die Not hatte mich seit Jahren gezwungen, nichts im Stehen zu schreiben, was sich im Sitzen tun lässt, und nichts im Sitzen zu tun, was man liegend erledigen kann – nahm ich diese Kugel in die rechte Hand und harrte der Dinge, die da kommen sollten. Nichts von dem erwarteten Wärmegefühl im Arm. Plötzlich setzt im ganzen Rücken ein schwerer Pulsschlag ein. Er zieht sich von den Schultern her auf Kreuz und Lenden zusammen; bis in die Tiefe hinein werden diese so durchblutet, wie das weder Ultraschall, noch Kurzwellen, noch Infrarotlicht, noch heißestes Moor, noch Massage, noch die schmerzhafteste Einreibung jemals bewirken konnten. Schließlich hatte ich das Gefühl einer Blutüberfüllung, sogar der Nieren. Ich lege die Kugel weg – der schwere, geradezu stampfende Puls klingt ab; es erinnert an das Auslaufen einer schweren Dampfmaschine, wenn der Dampf abgestellt wird. Ich nehme die Kugel wieder in die Hand – der Puls setzt wieder schwer und pochend ein. Da ich nicht rauche, hatte ich keine Gelegenheit, die Gegenprobe mit gewöhnlichem Stanniol zu machen. Ich nehme statt dessen ein paar eiserne Schrauben in die Hand, die gerade greifbar waren – keine Wirkung.

Bei folgenden Versuchen wirkte die Kugel immer anders als erwartet. Öfter entstand ein Brennen im Handballen oder Gelenk, das sich einmal bis zum Gefühl von Brennesseln steigerte. Der Hartspann der Lendenmuskeln ließ allmählich nach.

Zufällig geriet ich am 1. Oktober 1949 für zwei Stunden in den Traberhof. Ich versuchte kritisch, aber ohne jede Voreingenommenheit, mir ein Urteil zu bilden. Das peinlich unangenehme Gefühl, als Gesunder unter Kranken zu sein, das einen vor jedem „Revier“, in jedem Wartezimmer, in großen Krankensälen unweigerlich befällt, fehlte ich den großen Saal dort vollständig. Alle die vielen Kranken machten den Eindruck von durch Leid geläuterten; man befand sich ein einer menschlich sehr guten Gesellschaft. Nie habe ich Geduld in solcher Stärke beisammen „gesehen“ wie dort. Ich wechselte mit Gröning einen Händedruck und ging wieder weg. Am nächsten Tag setzte unvermutet, wieder im Liegen, die schwere Durchblutung des Rückens ein, ohne dass ich die Stanniolkugel in der Hand hatte. Sie ließ sich in der Folgezeit noch mehr durch autogenes Training wiederholen.

Am 29. Oktober wachte ich um 2 Uhr früh auf – völlig ohne Schmerz. Nur wer ein Vierteljahrhundert en Schmerz als ständigen Begleiter gehabt hat, kann ermessen, welches Glücksgefühl ein solcher Augenblick auslöst. (Schon vor vielen Jahren hatte ich den Satz geprägt, dass bloße Freiheit von Schmerz ein völlig ausreichendes Maß an menschlicher Glückseligkeit bedeutet. Wie eine Jugenderinnerung erschien dieser Genuss vollkommen spannungslosen Liegens. Ich drehte mich rechts, ich drehte mich links, ich konnte die etwas verzwickte Schlafstellung meiner jungen Jahre wieder einnehmen – fast zwei Stunden war ich wach im tiefen Genuss dieses Ereignisses.


Am Nachmittag rief mich Dr. Trampler an: „Haben Sie heute Nacht etwas gemerkt?“ „Was soll ich bemerkt haben?“ „Sie müssen doch eine Besserung verspüren!“ „Warum?“ wollte ich wissen. „Gröning hat sich um 12 Uhr nachts in Gedanken mit Ihnen beschäftigt.“

Ich will nicht behaupten, dass ich geheilt bin. Aber ich kann im Garten stundenlang am Boden gebückt arbeiten; ich kann der Straßenbahn wieder nachlaufen; ich kann bloßes Gehen als schwingenden Genuss empfinden, statt als Marter. Das hält nun schon zweieinhalb Monate an. Wenn durch langes Sitzen oder bei Witterungswechsel die Lendenmuskeln sich wieder verspannen, nehme ich ein paarmal die Stanniolkugel zur Hand und sie lockern sich. Dabei gibt es immer wieder Überraschungen: Ich stehe im Schnellzug an einer Tür der vorderen Plattform und lehne mich mit dem rechten Arm an den Türrahmen, was man als Rheumatiker mindestens im Winter nicht tun sollte. Der Zug hatte elektrische Heizung. Plötzlich merke ich, dass ich mich an ein Heizrohr gelehnt habe, das der Wagen doch gar nicht haben kann – so warm wurde der Arm, weil ich die Kugel in der Tasche in der Hand hielt. „Einbildung“ ist dabei ausgeschlossen, denn ich dachte an ganz andere Dinge beim Hinausschauen und hatte dieses Wärmegefühl im Arm noch nie beobachtet. Ich hatte die Kugeln nur in der Hand, weil ich eben Zeit und Muße dazu hatte.

Ich habe keine Bibel zur Hand – in einem Psalm steht der Vers: „...dass ich wieder jung werde wie ein Adler...“ Hätte einer der vielen Ärzte, an die Not und Zufall mich gebracht haben, mir dieses Gefühl zwei Monate lang geben können, ich wäre ihnen genauso dankbar gewesen, als ich es heute Gröning bin.“

Heilung einer "steifen" Schulter nach Operation

Terry Ryan, Lake Illawarra, NSW, Australien


Im Jahr 2002 sah ich einen Baum im Garten, der Unterstützung brauchte.

Ich fing an, einen langen Holzpfahl in den Boden zu hämmern, als ich einen scharfen brennenden Schmerz in der oberen Vorderseite meiner rechten Schulter verspürte.

Wie mit einem heißen Schürhaken gestochen werden, war dieser Schmerz war sehr plötzlich und sehr akut, aber hielt nur eine kurze Zeit an. Es blieb nur eine leichte Unbequemlichkeit in der Schulter, wenn ich sie nachher bewegte und ich dachte, es wären Muskelschmerzen. Bis eines Tages, während ich eine Glühbirne in der Deckenlampe austauschte, hörte ich einen Klick und spürte ein Schleifgefühl in meiner Schulter und als ich den Arm senkte, schoss ein scharfer Schmerz von meinem Arm zu diesem Teil der Schulter wieder herauf. Eine Woche später entschloss ich mich einen Arzt aufzusuchen, weil ich in meiner rechten Schulter ein ununterbrochenes schleifendes und klickendes Gefühl hatte.

Ultraschall- und Röntgenuntersuchungen zeigten eine zerrissene „supra spinatus“, das ist die Sehne, die die Schulterfassung an Ort und Stelle hält - ich wurde dann auf einen Spezialisten verwiesen, der nach dem verschiedenen Tests und der Untersuchung meiner Schulter eine Operation empfahl. Diese Operation beinhaltete, die Sehne über die Schulter zu strecken und sie wieder auf die Knochenstruktur zu heften.

Nach der Operation, als die Fäden gezogen wurden, informierte mich der Spezialist, dass er einen kleinen Knochenvorsprung auf der Schulter "abgelegt" hatte, bevor er die Sehne wieder anheftete. Als der Verband und die Schlinge entfernt wurden, wurde ich gebeten, meinen Arm auszustrecken und ihn niederzulegen. Als ich das tat: "sah ich nur noch Sterne!", solche Schmerzen schossen durch meine Schulter hinunter zu meinen Fingerspitzen und meinen Hals und meinen Kopf. Der Spezialist erklärte mir, dass ich Physiotherapie machen müsste, damit die Schulter nicht "taub werden" würde und ich mich davon abhielt, etwas zu greifen oder zu heben. Einen Monat später sollte ich zu ihm zurückzukehren.

Ich tat, wie mir gesagt wurde, aber nach einem Monat der Behandlung und gewissen Übungen zu Hause, erklärte ich dem Physiotherapeuten, dass ich immer noch Schwierigkeiten hatte, meine Hände über die Augenhöhe zu heben, die Schulter war sehr steif und ich bekam so starke Schmerzen, so dass ich den Arm nur noch schonte. Es war wie eine Klinge unter meiner rechten Schulter, die mir regelrecht den Atem abschnitt.

Er sagte, dass ich so weiter machen sollte, all dieses würde weggehen.

Dem war aber nicht so, auch nicht nach einem weiteren Monat der Physiotherapie und noch häufigeren Übungen. Einen weiteren Monat später war die Schulterbewegung ein bisschen leichter, aber ich konnte immer noch nicht meine Hände über die Augenhöhe heben und die Schmerzen in der Schulter waren nach wie vor da.

Ich habe einen anderen Physiotherapeuten konsultiert, der mir nach der Untersuchung meines Rücken erzählte, dass bei der Operation 3 Rippenknochen umgelegt worden waren, und das war der Grund dafür, dass sich bei der Aufhebung meiner Arme Druck auf meine Lungen legte, die meinen Atem einschränkten, und mit meiner Frau als Zeuge schob er die drei Rippen wieder an ihren Platz und gab mir eine andere Reihe von Übungen zu Hause zu tun.

Danach hatte ich keinen Schmerz mehr unter den Schulterblättern, aber jedes Mal, wenn ich meine Hände über meine Augen hob, fühlte ich Schmerz und Schwindel, gefolgt von Kopfschmerzen. Das ging über die Jahre und ich akzeptierte, dass es etwas war, mit dem ich leben musste.

Ich vermied alles, was den Schmerz auslösen konnte, was bedeutete, meinen Arm über die Augenhöhe zu heben, und wenn es nicht anders ging, benutzte ich meinen linken Arm, der wiederum zu schmerzen begann, weil er übermäßig verwendet wurde, um die Beschränkung meines rechten Armes zu kompensieren. 2009 wurde ich in die Lehre von Bruno Gröning eingeführt.

Und nachdem ich Hilfe in einem anderen Bereich meines Körpers erhalten habe, fing ich an, die heilende Energie täglich zu aufzunehmen.

Eines Abends im Jahr 2013 stellte ich mich mit einer Gruppe von Brunos Freunden ein und hielt ein Objekt, das von Bruno Gröning selbst mit heilender Energie aufgeladen war. Ich spürte ein Kribbeln, wie ein elektrischer Strom, der von meiner rechten Hand aus den rechten Arm hoch fuhr, über meine Schultern, hinunter in den linken Arm und aus meiner linken Hand '. Ich bin um 22:30 Uhr eingeschlafen, und um Mitternacht wachte ich auf, da ich begann, unerträgliche Schmerzen in den Schultern zu fühlen und so schreckliche Kopfschmerzen bekam, die sogar Übelkeit verursachten. Da ich Angst hatte, mich zu erbrechen, stolperte ich aus dem Bett und das Zimmer begann sich zu drehen und ich fühlte mich schwindelig, aber ich habe es auf die Toilette geschafft. Ich musste mich aber nicht übergeben, also bin ich wieder ins Bett gegangen. Als ich dort lag, bat ich Bruno um Hilfe, sofort kam mir der Gedanke an „Regelungen“ in den Sinn und dann, seltsam, sogar mit solchen Schmerzen, muss ich für eine Weile geschlafen haben, weil das nächste, woran ich mich erinnere, war, dass ich flach auf meinem Rücken liegend aufwachte, die beiden Arme bei voller Ausdehnung über meinen Kopf gestreckt – so als ob jemand meine Handgelenke festhielt und am unteren Ende an den Knöcheln zog – also an beiden Ende wurde ich gezogen wie auf einer mittelalterlichen Streckbank. Als ich gewahr wurde, was mit mir geschah, bemerkte ich, dass alle Schmerzen in meinem Kopf, meinen Körper verließen, - so als ob fließendes Wasser, das durch meine gestreckten Arme und Beine gleichzeitig herausfloss. Ein Gefühl von Wärme und Wohlbefinden kam über mich und dann schlief ich ein. Als der Wecker klingelte, wachte ich auf und stieg aus dem Bett, bewegte meine Schultern, drehte den Hals und hob meine Hände über meinen Kopf: Kein Schmerz! Keine Kopfschmerzen, kein Schwindel und kein Traum! Ich fühlte nur noch einen leichten Muskelschmerz im Bereich des Nackens und der Schultern, der während des Tages dann auch verschwand.

Seit dieser Nacht kann ich meine Hände über meinen Kopf heben, Glühbirnen auswechseln, Bilder hoch an die Wand hängen und alle handwerklichen Hausarbeiten ohne jegliche Unannehmlichkeiten machen. Ich bin sehr dankbar für das Ende von elf Jahren Einschränkung und Schmerzen und danke Gott und Bruno Gröning für meine Heilung.

Tonband Bruno Gröning, vom 03.10.1958 in Springe

„... heute schreiben wir den 3. Oktober 1958.“

erhältlich bei der Bruno Gröning Stiftung: www.bruno-groening-stiftung.org


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Nun glaube ich, Freunde, werden Sie etwas mehr wissen. Stellen sich in Zukunft nicht auf ein Verlangen ein, sondern erlangen Sie es! Ich stelle auch keinen Versuch, sondern ich ersuche Sie doch am Laufenden, dass Sie jetzt baldmöglichst den guten Weg einschlagen und dass Sie die Treue erst mal zu sich selbst halten und dass Sie wirklich all das tun, was Sie sich selbst versprochen und dass Sie auch an das glauben, was Sie für sich nötig haben und dass Sie sich wirklich auch zu dem Versprechen halten, wenn Sie sich von dem Bösen lossagen, dass Sie sich mit dem Bösen, mit diesem Übel, nicht mehr vereinigen, sondern mit dem, was Ihnen wirklich zum Guten führt und was Ihnen auch gut tut, damit Sie dieses Gute und die Güte Gottes in sich aufnehmen und dieses da dann auch weitergeben können an Ihre Nächsten.

Nun glaube ich, mich so oft heute hier in Worten wiederholt zu haben. Und immer wieder kann ich nur betonend sagen: Es ist notwendig, Freunde. Wenn Sie’s beim ersten, zweiten, dritten, vierten, fünften, sechsten, siebenten, achten, neunten, zehnten nicht verstanden haben, dann sag ich das ein elftes, ein zwölftes Mal. Ich sag es vierundzwanzig Mal, ich sag es achtundvierzig Mal. Ich sage es nicht nur ein Jahr, ich sage es jahrein, jahraus, solange ich hier sein darf, bis der Mensch es erfasst hat, bis der Mensch das Gute beherzigt, bis der Mensch es in sich aufgenommen, bis der Mensch das befolgt, was er zu befolgen hat. Und bis er dem folgt, dem wir alle kurz über lang doch folgen müssen.

Und wer durch die Schrottmühle gehen will, wer die Not und das Elend noch nicht kennt, der müsste es erst kennen lernen. Aber ich glaube, Sie haben einen Teil von diesem gekostet. Und ich glaube auch, sagen zu können, Sie wollen mit diesem Übel nichts gemein haben. Aber nun stehen Sie aber auch dazu!

Wer heute noch nicht genug gelernt hat, dass das Übel noch nicht so viel Schrecken über ihn gebracht, der beuge sich dem, der füge sich dem, und der ziehe eine weitere Lehre und gehe dem nach, das heißt, um erst noch mehr zu lernen, bis er mehr von dem Übel erfasst ist, bis er so weit angelangt ist, wie viele es auch waren, die den Menschen keinen Glauben mehr schenken konnten und die sich verloren gesehen haben, dass es kaum eine helfende Hand unter den vielen Menschen gegeben, dass er sich selbst entschlossen hat: Bist du Gottes Sohn, so hilf dir selbst! Und so ist der Mensch dazu übergegangen, da begann er, erst zu glauben. Da sah er sich nicht mehr verloren. Da wusste er, dass er ein göttliches Geschöpf ist. Da wusste er, dass er ein Kind Gottes ist. Da fiel der Hochmut von ihm ab. Da fiel alles Irdische von ihm ab, auch das, von dem sein Körper behaftet war, wo er belastet gewesen ist. Von diesem allen machte er sich frei.

Ich möchte jetzt nicht diese Menschen zitieren, die früher tatsächlich viel irdisch große Güter besessen haben, die zu guter Letzt alles aufgegeben, die sich von dem gelöst haben, indem sie sagten: Ich will mit diesem nichts mehr zu tun, ich will mit dem nichts mehr gemein haben. Einige gingen in das Kloster, und andere zogen sich in die Einsamkeit zurück.

Doch ich hab’s Ihnen schon einmal wissen lassen, dass es Menschen im Fernen Osten gibt, denen das so mit auf den Weg gegeben worden ist, die heute in diesem Erdenleben zu den Reichsten der Reichen zählen, aber sie ein bestimmtes Alter er- reicht, sie eine Familie gegründet und diese Nachkommen das übergeben, sie als Bettler dieses Besitztum verlassen, um sich für das nächste Erdenleben vorzubereiten. Aber diese Menschen, liebe Freunde, haben Sie noch nicht kennen gelernt, die haben Sie noch nicht begegnet. Von all diesem wissen Sie noch nichts. Es würde auch zu weit führen, wenn ich jetzt hier weiter aushole und Ihnen Näheres hierüber sage. Was ich Ihnen sage ist weiter nichts als nur die Wahrheit. Es ist mir auch nicht möglich, Ihnen gleich heute all das zu sagen, was ich zu sagen habe, und zwar im- mer das, von dem Sie heute noch nichts wissen, auch nichts wissen können.

Eines weiß ich, dass für Sie viel Gutes bereitliegt, auch Ihr Eigenes, auch das, was Sie verloren haben. Aber da müssen Sie den falsch gegangenen Weg zurückgehen, um das Gute wieder in Empfang zu nehmen, was zu Ihnen, zu Ihrem Körper gehört. Sie werden nie die Ordnung eines andern in sich haben, sondern die eigene Ordnung, die für Sie bestimmt ist.

Und das ist das, was Menschen überhaupt getan, dass sie sich vom guten Weg gelöst, durch Irreführung, durch Irreleitungen, dass sie vom guten Weg abgekommen sind. Da haben sie das Gute nicht mitbekommen, da verblieb es. Und je weiter sie vom guten Weg abgegangen sind, je weiter müssen sie zurückgehen, um ihr Eigenes, das Gute, wieder in Empfang zu nehmen.

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Ist schon wahr, wie ein Arzt mal sagte – ich will Ihnen jetzt nicht sagen, aus welchem Land – der aber zu seiner Schwester sagte: „Gib mir die Krankheit, die du in deinem Körper hast, ich kenne einen Menschen mit Namen Gröning. Ich bringe ihm das Übel, ich bringe ihm die Krankheit hin, und er gibt dir dafür deine Gesundheit zurück, das heißt, ich nehme sie in Empfang und bringe sie dir.“ Diese Frau ist verheiratet, hat vier Kinder, ist übel dran. Ihr Mann ist einer von den Reichsten der Reichen, ist reicher wie der König selbst. Nebenbei bemerkt, war dieser Mann auch in meinem Haus mit seiner Frau. Seinen Schwager ließ er dazu nicht kommen. Die Schwester musste es verneinen, sie sagt: „Mein Mann lässt es nicht zu.“ Und so kam der Ehemann mit seiner Frau selbst, der alle Versuche angestellt, um für seine Frau die Gesundheit zu erkaufen. Tausende, gar Millionen hat er für ausgegeben. Immer per Flugzeug schickte er sie von ein Land ins andere, zu den größten Kapazitäten. Keiner konnte helfen.

Zu mir kommt er, setzt sich an ’n Tisch, nimmt Scheckbuch vor und sagt: „Was verlangen Sie von mir, so Sie meiner Frau die Gesundheit geben?“ Er hatte zwei Dolmetscher mit, ich hatte einen. Meine Antwort war hierauf: „Vertrauen und Glauben!“ Vorausschicken muss ich noch, dass er sagt: „Das kommt mir auf ein paar Millionen nicht drauf an. Nennen Sie nur eine Zahl, wie viel Sie wollen. Mir ist jede Summe recht.“ Und meine Antwort war: „Vertrauen und Glauben!“ Da sprang er auf, das konnte er nicht verstehen. Er tobte fast in meiner Wohnung. So was ist ihm in seinem Leben noch nicht passiert, so was ist ihm noch nicht begegnet. Bisher habe er alles mit Geld machen können, und der kommt hier an und sagt: „Vertrauen und Glauben!“

Nebenbei bemerkt: „Größere Idioten, einen größeren Idioten wie so ein’n, in diesem Fall wie Gröning es ist, gibt’s nicht wieder.“ Das ist die Auffassung dieses Menschen. Ich hab weiter nichts getan, als ihm nachher die Tür geöffnet, und da wusste er alles.

Aber hier zurück zu dem Arzt, zu dem Schwager dieses Mannes. Der hat was davon gewusst und ist auch Mediziner. Aber er wusste mehr. Er ist ein wirklicher Arzt, ein wirklicher Helfer. Er wusste, wo sie ist, wer sie dem Menschen vermitteln kann. Ja, und das ist der Weg, den ich Sie wieder führe, Freunde, von dem Sie abgekommen sind. Da ist Ihre Gesundheit zurückgeblieben. Und da können Sie sie wieder in Empfang nehmen, so Sie auf diesem Weg bleiben. Gehen Sie von diesem Weg wieder ab, dann verlieren Sie wieder das Gute.

Und da sind so viele wahre Worte Christi – bitte lesen Sie die Bibel! Lesen Sie das Alte, das Neue Testament! Lesen Sie alles!

Aber grade hier die Worte Christi, alles, was er sagte, wie er den Menschen auf den Weg der Gesundheit zurückführte. Wie er auch sagte: „Nicht ich, sondern dein Glaube hat dir geholfen.“ Ich wage es nicht, zu fragen: Was verstehen Sie unter diesem Wort Glaube? Was ist für Sie Glaube?


Glaube ist auch, wenn der Geschäftsmann an ein gutes Geschäft glaubt. Es gibt Menschen scheußlicher Art, die da auch glauben, die da sagen: Ich weiß, dass ein Pfund Rindfleisch ’ne gute Suppe gibt. Freunde, ich möchte jetzt nicht weiter fortfahren, wie viel es von diesem gibt, das heißt, was Menschen unter diesem einen Wort Glaube verstehen Und ich möchte auch nicht so weit, und das wollen Sie auch gar nicht. Und deswegen beschränken wir uns doch wirklich auf das Wichtigste. Das Allerwichtigste ist und bleibt doch für Sie, dass Sie Ihr Eigenes wieder zurückerlangen und dass Sie den falsch gegangenen Weg wieder zurückgehen müssen. Das ist Ihnen selbstverständlich.

Und jetzt stellen sich ganz kurz den irdischen Weg vor: Sie befinden sich auf einer Straße, ob mit Wagen, ohne, ob per Rad, zu Fuß, egal, oder Eisenbahn, Zug, Flugzeug sind. Wenn dieses Fahrgestell eine falsche Richtung einschlägt, das heißt nicht die Richtung, dass Sie Ihr Ziel erreichen, da müssen Sie doch wieder zurück. Sonst erreichen Sie Ihr Ziel nicht.

Wenn Sie aber ziellos durchs Leben gehen, dann gibt’s ein Durcheinander, dann kann überhaupt nichts Gutes sein. Aber ein Ziel hat bestimmt jeder. Und das erste Ziel war bei den Menschen hauptsächlich das irdische Ziel. Das Ziel war, hier viel zu gewinnen im Erdenleben an materiellen Dingen, um dadurch noch mehr erreichen zu können, um nachher ein schiedlich-friedliches Leben führen zu können und so weiter und sofort.

7

Hier, liebe Freunde, haben Sie das wirkliche Ziel verfehlt. Dazu hat Gott Ihnen ein Erdenleben hier nicht geschenkt und dazu auch nicht Ihren Körper. Was haben Sie, wenn Sie viel irdische Güter besitzen? Geht’s Ihnen so wie vielen dieser, die heute zu den Reichsten der Reichen zählen. Das Gute, das Göttliche können sich mit Geld, mit Gold, auch Brillant, sonst was Sie haben, nicht erkaufen. Wenn Sie die ganze Welt bereisen, das können Sie, aber die Gesundheit erkaufen nicht. Geld ist Macht, Gesundheit ist Allmacht. Und das ist das größte Reichtum, das versteh ich unter Reich-Sein. Wer ein anderes Reichtum bevorzugt, wer da glaubt, dass ihm das mehr sagt und mehr gibt, dann bitte! Mit denen hab ich noch nichts gemein, der muss erst eine Lehre daraus ziehen. 

Aber Sie sind ja nicht so begütert. Sie besitzen ja nicht so viel. Sie sind in allem gesehen arm. Und Sie können reich werden, dann reich werden, wenn Sie sich das jetzt erarbeiten, wenn Sie jetzt alles dazu tun, um wirklich reich zu sein und so Sie wirklich im Dienste Gottes stehen. Gott gibt Ihnen einen, seinen Lohn, und der ist nicht klein, der ist groß.

Und so ist es auch schon vielen Menschen ergangen, die im Leben viel Böses getan, deshalb, weil sie vom Bösen behaftet waren. Und wenn sie einmal im Leben Gutes getan, dafür erhielten sie ihren Lohn.

Und jetzt, an diesem Punkt angelangt, Freunde, könnt ich Ihnen viele Freunde aufzählen, das heißt, die zu unsern Freunden heute zählen, wie sie früher, vom Bösen behaftet, nur Böses taten und zu all dem nur einmal Gutes an einem ihrer Nächsten. Und schon wurden sie von dem Bösen befreit, schon ging das Übel von sie ab, gleich, schon ging das Übel ab. Schon kam das Gute, das sie bejahten, zu dem sie heute noch stehen und dadurch viele, viele Menschen auch zu ihrem Glück, zu ihrem Heil, zu diesem Reichtum verhelfen, das sich doch jeder selbst erarbeitet. So ist es richtig! Nun Freunde, ich glaube, dass wir uns richtig verstanden haben. Und ich glaube, dass Sie jetzt das Gute für sich beherzigen werden, denn es will aufgenommen werden. Nur dann findet die Aufnahme statt, wenn Sie sich wirklich vom Bösen endgültig lossagen.