Hilfe und Heilung auf geistigem Wege 
durch die Lehre Bruno Grönings

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Die Notwendigkeit der Kraftaufnahme

Die Notwendigkeit der Kraftaufnahme

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Für das Tun, Sprechen, Gedanken aufnehmen, Entscheidungen treffen, verbrauchen wir Kraft. Um diese Reserven wieder aufzufüllen, ist es wichtig, sich immer wieder an die gute Kraftquelle anzuschließen und mit dieser Kraft anfüllen zu lassen.

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Jeden Tag werden wir immer wieder aufs Neue vor eine Flut von Entscheidungen gestellt. Das beginnt bereits mit dem Aufwachen bei der Frage, ob wir schon aufstehen oder noch etwas liegen bleiben wollen. Jeder kennt die Kämpfe, die alleine bei so einer, doch vergleichsweise recht einfachen Entscheidung, in uns stattfinden. Der Tag hat noch nicht richtig begonnen, dann müssen wir uns erneut entscheiden, ob wir duschen oder baden, was wir anziehen, was wir frühstücken usw. So haben wir im Laufe des Tages eine Fülle von Entscheidungen zu treffen, die nur den allgemeinen Tagesablauf betreffen. Alle diese kleinen Entscheidungen stellen für uns, wenn es uns gut geht, keinerlei Problem dar. Vieles ist so selbstverständlich, dass wir gar nicht lange überlegen müssen, was zu tun ist.

Ganz anders sieht die Sache aus, wenn wir kraftlos sind und uns völlig erschöpft fühlen. Dann können uns selbst diese alltäglichen Entscheidungen schwer fallen. In diesem Zustand waren wir Situationen, die ein Umdenken erfordern, und in denen Flexibilität und Klarheit notwendig sind, kaum gewachsen. Was aber geschieht, wenn wir einer wahren Herausforderung begegnen, die uns in ganzem Maße beansprucht, die vielleicht existenziell für uns oder unsere Angehörigen ist? Wie wollen wir in Ruhe die richtige Lösung herbeiführen, zu der wir Gelassenheit und jene innere Stärke benötigen, an denen es uns gerade in Zeiten der Erschöpfung in besonderem Maße fehlte. Wir verbrauchen durch die Entscheidungen, die wir täglich treffen müssen, aber auch durch die Eindrücke, die wir aufnehmen und verarbeiten müssen, ständig Energie. Wenn wir unsere Kraftreserven nicht immer wieder auffüllen, kommt es zur Energielosigkeit, zur Erschöpfung.

Wie aber wollen wir Verhaltensmuster, von denen wir erkannt haben, dass Sie uns schaden, verändern, wenn wir nicht einmal die Kraft haben, mit Freude durch den Alltag zu gehen. Wie wollen wir die negativen Muster durchbrechen und wandeln, wenn wir schon mit den täglichen Anforderungen nicht zurecht kamen. Wie wollen wir negative Gedanken abwehren und uns für das Gute öffnen, wenn uns die Willenskraft dazu fehlt?

Bruno Gröning sagte, dass wir uns zeitlebens mit einer Batterie vergleichen sollen, die immer wieder mit der guten Kraft aufgeladen werden muss und dass ein nervöser Mensch nichts anderes wäre, als ein energieloser Mensch.

„Durch Hast und Ungeduld vergeuden Sie nur die guten Energien und außerdem verschwenden Sie durch Nervosität viel Zeit. Übrigens, Nervosität ist nichts anderes als Energielosigkeit. Bewahren Sie die Ruhe in allen Lebenslagen und wenn Sie einmal glauben, es sehr eilig zu haben, seien Sie erst recht betont langsam und überlegend. Denn merken Sie sich eines: Die Ruhe sei dem Menschen heilig, nur die Narren haben’s eilig. Die Ruhe ist das Gute, das Göttliche. Die Hast und Nervosität ist schon das Böse und führt zur Unordnung nicht nur in Ihrer Umgebung, nein, auch in Ihrem Körper. Durch die Hast und Unausgeglichenheit in Ihrem Wesen entsteht im Körper eine Verkrampfung, und jede öfter auftretende Verkrampfung führt früher oder später zu einer Störung und Unordnung. Sie nennen dies Krankheit, ich sage Unordnung.“

„Sie müssen mit soviel guter Kraft ausgestattet sein, dass das Böse in Ihnen, in Ihrem Körper keinen Platz mehr findet und dass Sie immer wieder aufs Neue das Böse abstoßen können, so Sie einmal doch vom Bösen angegangen worden sind, in Zukunft auch angegangen werden.“

„Wenn der Mensch wüsste, über wie viel Kräfte er verfügt und wie er die Kräfte, die göttliche Kraft für sich nutzen könnte, er würde von sich aus sagen: „Jetzt bin ich in der Lage, Bäume auszureißen, so eine Kraft besitze ich in meinem Körper.“

„Die geistigen Kräfte soll der Mensch, auch der ‚aufgeklärte’ wieder kennen lernen. Er soll wieder lernen, sie mit Nutzen für sich zu verwenden, für die Wiedererlangung und Erhaltung der göttlichen Ordnung. Durch die fortschreitende Zivilisation verlernt jeder Mensch die Fähigkeit, sich natürlich zu verhalten und die ihm innewohnenden Kräfte auszunützen und zu mobilisieren. Ich will bei meinen Vorträgen nichts anderes erreichen als das, dass meine Mitmenschen erkennen, dass es zuallererst an ihnen selbst liegt, in ihr inneres Ordnung zu bringen. Fast alle Menschen müssen einsehen lernen, dass sie den göttlichen Kräften gegenüber blind geworden sind.

Daher mache ich alle meine Zuhörer auf die in uns wohnenden natürlichen Kräfte aufmerksam.“


Durch das Einstellen auf den Heilstrom (Bruno Gröning nannte ihn ja auch Lebensstrom) erhalten wir die Kraft, die es uns nicht nur ermöglicht, den Alltag zu meistern, sondern wir können uns durch das Einstellen auch aus den veralteten Verhaltensmustern lösen und uns für neue Sichtweisen öffnen. Bruno Gröning sagte, dass der Mensch wieder lebensfroh, bejahend werden soll. Mit der Aufnahme der göttlichen Kraft ist uns das wieder möglich.