Hilfe und Heilung auf geistigem Wege 
durch die Lehre Bruno Grönings

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Heilungsberichte damals...

Franz Huneke                                                                        

Ahlen (Westfal.), den 24.05.1949

 Ostraße 22


ERKLÄRUNG

Im Jahre 1934 erkrankte meine Frau an Multiple Sklerose. Die Folge war eine fast vollkommene Lähmung der rechten Seite und teilweise auch links. Das Augenlicht wurde mit der Zeit immer schwächer, Sprachstörungen traten auf, der Mund verzog sich nach der einen Seite.  Ich habe seit dieser Zeit weder Kosten noch Mühen gescheut, um meiner Frau, Mutter von 3 Kindern, , Heilung bzw. Linderung zu verschaffen. Ihr Zustand verschlechterte sich mit der Zeit immer mehr. Unter anderem ist meine Frau 1937 zehn Wochen in der Universitätsklinik Münster gewesen. Andere Spezialärzte habe ich zu Rate gezogen. Weiter habe ich die Dienste des Herrn Dr. Plate, Ahlen, regelmäßig in Anspruch genommen und vor einigen Wochen war ich bei Herrn Prof. Tönnissen-Langendreer, der mir als Kapazität für solche Fälle genannt wurde. Auch hier wurde mir erklärt, dass diese Krankheit, wenn sie auf physische Ursachen zurückzuführen ist, unheilbar sei. Damit war der letzte Rest meines Laien-Glaubens, dass meine Frau jemals wieder geheilt werden könnte, zerstört.

Plötzlich hörte ich von den wunderbaren Heilungen eines Mannes namens Gröning in Herford. Wenn gleich ich von Natur aus sehr misstrauisch und skeptisch bin, wurden mir aus meinem Bekanntenkreis einige Fälle wirklicher Heilungen bekannt. Trotz meiner sonstigen Einstellung hielt ich es für meine Pflicht, auch diese Chance wenigstens zu versuchen.

In Herford wurden wir nicht vorgelassen, weil irgendeine Stelle Herrn Gröning die Heilung unheilbar Kranker verboten hatte. Dennoch warteten wir den ganzen Tag, denn meine Frau hatte eigentümlicherweise von vornherein einen unerschütterlichen Glauben an einen Erfolg. Erst abends erschien Herr Gröning auf dem Balkon und unterhielt sich auf Wunsch der zahlreichen Anwesenden unverbindlich mit der Menge, wobei er es leider ablehnte, entgegen dem Verbot, sich mit der Heilung irgendeines der vielen Kranken zu beschäftigen, sondern er beantwortete nur eine allgemeine Frage.

Nach kurzer Zeit hatte meine Frau das Gefühl, sie könne ihren rechten Arm wieder heben, und siehe da – was ihr seit Jahren nicht mehr möglich war – sie konnte sich mit der rechten Hand auf den Kopf fassen. Plötzlich sagte sie: „Mein Gott, ich kann ja auch wieder sehen!“ Dann hob sie aus eigener Kraft beide Beine im Rollstuhl, was ihr vorher nicht möglich war. Sie sprach von einem „Kribbeln“ in den gelähmten Gliedern, der Mund hatte wieder eine ganz normale Stellung, ihre Sprache wurde wieder klarer und ihr Gesicht hatte ein ganz anderes Aussehen. Wie ist so etwas möglich? Wie würde ich es glauben, wenn ich es nicht selbst erlebt hätte? Das war am Montag, den 23. Mai 1949.

Heute Morgen hat sich meine Frau nach vielen Jahren zum ersten Mal wieder selbst kämmen können. Auch ihre Zehen, die seit 15 Jahren steif sind, hat sie heute erstmals wieder bewegen können. Wie sich die Sache weiter entwickelt, kann ich nicht wissen. Ich habe hier nur geschildert, was sich von gestern bis heute zugetragen hat. Aber eines kann ich sagen: Nun teile auch ich den Glauben meiner Frau, dass sie  wieder gesund wird. Ich bin schon heute Herrn Gröning zu tiefem Dank verpflichtet, und es war mir ein Bedürfnis, diese Schilderung abzugeben, wobei ich der Hoffnung Ausdruck gebe, dass sich die behördlichen Stellen entschließen, der uneigennützigen Tätigkeit des Herrn Gröning keine Schwierigkeiten mehr in den Weg zu legen. Meine Angaben können jeder zeit nachgeprüft werden.

Gez. Franz Huneke


Elisabeth Schwerdt

Bielefeld, 12.5.1949



Heilungsbericht (Brief an Bruno Gröning)


Lieber Herr Gröning!

Ich habe so richtig das Bedürfnis, Ihnen einige Zeilen zu schreiben. Vor allen Dingen wird es auch Sie erfreuen zu hören, dass es mir ganz ausgezeichnet geht. Damals, als ich Sie bei Familie Klußmann kennen lernte, ging es mir ja sehr schlecht. Aber Sie vermochten es ja, meine Herzkrankheit, die durch schwere Blutkreislaufstörungen hervorgerufen war, kurzerhand zu heilen, und ich muss heute, nach fast drei Wochen, feststellen, dass ich mich täglich immer noch wohler fühle.

Und nun noch etwas ganz anderes! Sie waren gestern vor acht Tagen bei uns. Während der Unterhaltung erzählte ich Ihnen ganz beiläufig – es waren noch Herr Hülsmann und ein Herr von der Presse zugegen – von meinen zwei schweren Ohrenoperationen bzw. -meißelungen, wodurch ich auf dem rechten Ohr das Gehör vollständig verloren hatte. Der Arzt stellte seinerzeit bei einer Gehörgangspiegelung einen 4 mm langen Riss im Gehörgang fest und machte mir die für mich sehr unerfreuliche Mitteilung, dass ein Wiederkommen des Gehörs vollkommen ausgeschlossen wäre.

Nun werden Sie staunen: Am Dienstagabend, 19 Uhr, stellte ich zu meiner und meiner Eltern größten Freude fest, dass ich nach 20 Jahren wieder in der Lage bin, auf dem operierten Ohr zu hören.

Dieses habe ich Ihnen, lieber Herr Gröning, doch nur zu verdanken. Wie sehr ich Ihnen hierfür dankbar bin, ist in Worten gar nicht wiederzugeben.

Ebenso gut geht es meiner Mutter, die von ihren schweren Nervenschmerzen (im Kopf), die von einer Kopfnervenlähmung geblieben waren, erlöst ist. Dieses hatte sie seit zwei Jahren und kein Arzt war in der Lage, ihr zu helfen.

Wir sind zu jeder Zeit stets gerne bereit, persönliche Auskunft zu geben, wie wir dieses in der letzten Woche der Presse gegenüber fast täglich gemacht haben.

In Dankbarkeit grüßt Sie freundlichst

gez. Elisabeth Schwerdt

Bielefeld, Friedrichstr. 23 ptr.

Quelle:

Archiv Bruno Gröning Stiftung

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Heilungsbericht Ingeborg Werder, 24.06.1949


Es erscheint Fräulein Ingeborg WERDER,  Biemsen, Lockhäuser Str. 11, 24 Jahre, und gibt folgendes an:

Zwei Jahre lang litt ich an Herzkreislaufstörungen, die sich in Herzschmerzen, allgemeiner Schwäche und Hitzewellen äusserten. Bei 3 Ärzten war ich in Behandlung und bekam verschiedene Sorten von Medikamenten, die mir aber nichts halfen.

Anfang Mai ging ich zu Herrn Gröning, um mich von ihm heilen zu lassen. Herr Gröning sagte mir, dass ich zu dickflüssiges Blut hätte und meine Krankheitserscheinungen darauf zurückzuführen seien. Er sagte, ich bräuchte keine Sorge mehr zu haben, es ginge alles in Ordnung. Ich sollte meinen Körper beobachten und ihm berichten.

Am Tage meiner Heilung, abends, verspürte ich ein Kribbeln in den Beinen und Füßen und die Beine waren sehr schwer. Am nächsten Tag fühlte ich mich gut und von der Zeit an ging es von Tag zu Tag besser. Ich habe keine Schmerzen mehr, auch die anderen Beschwerden sind verschwunden. Ich fühle mich vollkommen gesund.

Herford, den 24. Juni 1949                          


gez. INGEBORG WERDER