Hilfe und Heilung auf geistigem Wege 
durch die Lehre Bruno Grönings

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Gedanken und Gedichte:

Die 7 Himmelsstufen

Dies sind die 7 Himmelsstufen,

die zu erklimmen dir bestimmt...

oh Wandersmann, höre mein Rufen

mache dich auf, die Zeit verrinnt.


Die 1.Stufe weckt in dir 

das Streben nach der Sonne,

ein Ahnen sitzt in deiner Brust

von einer himmlisch Wonne.


Und dein ganzes Sein und Handeln

Will von nun an sich verwandeln.

Noch ist dein Körper nicht im Lot,

noch stehn bei dir dunkle Gesellen,


doch willst du grad in dieser Not

doch spüren Gottes Liebe-Wellen.

Du badest täglich schon darinnen

Im Strom des Lebens – Gottes Geist –


Und alles finstre Hausgesinde

Du nun in seine Schranken weist.

Beginnst zu lösen dich von allem

Was dunkel – nicht zu dir gehört,


tappst nun nicht mehr in diese Fallen,

die früher deinen Sinn betört.

Dann bist du frei von jeder Pein,

die 2. Stufe ist erreicht,


von nun an trinkst du göttlich Wein

und alles wird in dir so leicht.

Zum ersten Mal in deinem Leben

Spürst du die Glückseligkeit.


Und „aufwärts“ heißt dein ganzes Streben,

die 3. Stufe ist nicht weit!

Da taucht aus dunklen Seelengrüften

Des „Andern“ Folgschaft, dir zu fluchen


Und will mit pestilenten Düften

Und falscher Zunge dich versuchen!

Oh Mensch, erkenn des „Bösen“ Ränke,

sei gut gewappnet, wachsam jetzt,


vertrau und glaube und bedenke,

dass du bewusst mit Gott vernetzt.

Zum Glück hast du in deiner Brust

Den größten Schatz erworben dir,


der dich bewahrt vor List und Frust

dann führt das Licht dich weiter hier.

Und hast du überwunden nun

Der 3. Stufe Prüfung schwer,


dann solltest du nicht stehn und ruhn

die 4. Stufe zieht schon sehr....

Hinauf zum Lichtreich- Paradies,

wo Engel strahlend grüßen dich,


folg weiter dem, der den Weg dir wies

denn noch bist du am Ziele nicht!

Denn nun bist du schon ziemlich weit,

wer jetzt noch fällt, fällt wahrlich tief,


doch lohnend winkt die Herrlichkeit,

erweckt jetzt noch, was in dir schlief.

Dass alle deine Geistesgaben,

die einst Gottvater in dich senkte


nun funkelnd klar sich offenbaren

und dir die 4. Stufe schenkte!

Doch Wandersmann, gib jetzt sehr acht,

bleib treu auf diesem Weg


lass dich nicht blenden von der Macht,

die nun in deinen Händen liegt!

Und hüte dich vor dem Missbrauch,

der Größte ist und bleibt der Herr!


Verbleib im Dienst, sei weise auch

Bewahre dir die Treue sehr!

Darfst nun hinein ins Königreich

Des Lichtes, offen steht das Tor,


die Herrlichkeit ist nicht mehr weit,

das Böse dich nun ganz verlor.

Die 5. Stufe kommt mit Frieden

Und auch die andern können es spüren,


bedingungslos dein Herz kann lieben

so manche kannst du auch schon führen.

Und hast du alles überwunden

Zur 6. Stufe kannst hinauf,


des „Bösen“ Macht ist gänzlich schwunden und Heiligkeit umweht dein Haupt.

Die Meisterschaft steht nun noch an

Die 7. Stufe zu erringen,


dass sich dein Weg vollenden kann,

dass deine Seele hell kann klingen!

Und stehst du bittend vor dem Höchsten

In Liebe und Ergebenheit,


dann wird das Allerheiligste

in dir erstrahlen - Seligkeit!

Die höchste Schwingung hast du nun

Erreicht – oh jubilieret!


Und die Verwandlung durch dein Tun

Hast endlich DU vollführet.

Petra Rüther

Das Meer der Liebe

Am Strand des namenlosen Meeres

ging ich barfuß auf weißem Sand,

versonnen schaute ich über die See,

die Sonne schien strahlend über das Land.

Sachte umspülte das kühle Nass,

die bloßen Füße mit Gischt und mit Schaum,

fern, ach wie fern waren Kummer und Hass,

leicht und erhebend war's wie im Traum.

Auf einmal flog meine Seele hinaus,

hinaus auf die See in endlose Ferne,

und Wellen umwogten mich mit Gebraus,

der schwere Leib blieb am Strand nur zu gerne...

Und wie ich dort schwebte auf schaukelnden Wogen,

ergriff mich ein Strom der Liebe dort,

und strahlende funkelnde Tropfen zogen

den geistgleichen Körper zur Sonne fort.

Und Liebe durchflutete Körper und Seele

und spürbar erfüllte sie Gottvater Ur,

mehr und mehr folgte sie dem Befehle,

verschmolz meine Seele mit Seiner Natur.

Und ewig, ach ewig wär' ich so geblieben,

eins mit Gottvater in himmlischer Schau,

könnten die Menschen sich doch nur so lieben,

wäre Satan nicht wieder am Unterbau.

Jedoch weil's so ist und immer noch war

so kann ich und will ich an mich nicht nur denken,

und Gottvater schickt uns die Engelsschar

damit wir ins Meer der Liebe uns senken.

Lasst in uns ein die himmlischen Wogen,

die strahlenden Wellen der göttlichen Kraft,

lasst uns betreten den Regenbogen,

der leuchtend und farbig die Welt überdacht.

Gott hat nicht vergessen uns Erdenwürmer,

mit zärtlicher Liebe Er jeden umhüllt,

Er will uns machen zum Himmelsstürmer,

doch nur Seine Liebe uns ganz erfüllt.


Petra Rüther

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