Hilfe und Heilung auf geistigem Wege 
durch die Lehre Bruno Grönings

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Das Einstellen

Das Einstellen


Um diese Kraft aufzunehmen, ist es wichtig, eine bestimmte Haltung einzunehmen:


Die äußere Haltung: 

Hände geöffnet (wie Schälchen) locker auf die Oberschenkel legen, Beine/Füße nicht überkreuzen, um den Energiefluss nicht abzuschneiden. (Es ist wie bei einem Gartenschlauch, wenn man sich während des Wässerns auf ihn stellt, ist der Wasserfluss behindert und es fließt nur noch wenig oder gar kein Wasser mehr durch.  Oder ein anderes Beispiel – bei Strom: Wenn Drähte aneinander kommen, gibt es einen Kurzschluss)


Die innere Haltung:

Herz weit öffnen. Vorher alles Belastende, gedanklich Störende in einen geistigen Mülleimer geben (z. B. alle Belastungen körperlicher- wie auch seelischerseits, vor allem Ängste, Sorgen, alle Nöte, aber auch Ärger, Wut, Zorn, Groll, Bitterkeit, Traurigkeit etc., alles, was man als ungut empfindet), denn nur dort, wo ich schon Platz für das Gute gemacht habe, kann die gute, göttliche Kraft wirken. Wichtig ist es auch, sich von störenden Gedanken zu lösen. Sich der Lehre Bruno Grönings und der göttlichen Kraft im Vertrauen öffnen und beobachten, was im Körper zu spüren ist.

(Es hilft vielleicht, sich mit einem Haus zu vergleichen, in dem wir alle Fenster und Türen öffnen, um die frische Luft hereinzulassen, so müssen auch wir uns dieser geistigen Kraft öffnen.)

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Dieses innere und äußere geöffnet sein für Gott unter Ausschaltung aller störenden Gedanken nannte Bruno Gröning „einstellen“. Wir stellen uns auf den Empfang der göttlichen Sendung, der göttlichen Kraft ein. Einstellen bedeutet: Wir lösen uns von allem gedanklich Störenden, öffnen uns und wenden uns hin zu Gott, um die göttliche Kraft aufzunehmen.

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Es ist wichtig, dass wir uns, so gut es uns schon gelingt, lösen können von allen störenden Gedanken und Empfindungen, um immer mehr zur Ruhe zu kommen. Bruno Gröning hat sich angeboten, dass wir ihm alles Schwere, alle Krankheiten, alle Sorgen etc. geben dürfen, wenn wir es wollen. Er wies aber darauf hin, dass er nichts nehmen dürfe, was wir ihm nicht freiwillig gegeben haben. Je freier und vertrauensvoller wir uns öffnen können, umso leichter kann die Heilkraft in uns einströmen. In dieser Ruhe und Gottverbundenheit können wir am besten unsere Herzensbitten Gott vortragen. Wenn wir noch nicht wissen, wie wir bitten sollen, können wir auch einfach sagen „Du weißt, was ich brauche. Bitte gib mir das, was richtig für mich ist.“ Wir können bitten um den göttlichen Schutz und die göttliche Ordnung in uns und um uns, um die Gesundheit, um den Frieden, die Freude im Herzen, um die Liebe, die Demut, die Dankbarkeit, um ein tieferes und klareres Verständnis, um Gelassenheit und Geduld etc. Wir können z. B. auch für unseren Arbeitsplatz bitten, die Kollegen dort oder für eine Examensarbeit und, und, und ... was auch immer uns am Herzen liegt. Wir können für unsere Angehörigen bitten, für unsere Nachbarn, für die ganze Menschheit, für die Tier- und Pflanzenwelt, ja, für die ganze Schöpfung.

Wenn wir uns einstellen, nehmen wir die göttliche Kraft für unsere Bitten auf. Wenn wir uns jetzt für einen anderen Menschen einstellen, nehmen wir die göttliche Kraft für diesen Menschen auf und diese Kraft fließt von uns zu dem Menschen, für den wir uns bittend einstellen und kann dann helfend und heilend in ihm wirken. Genauso verhält es sich, wenn wir uns für Tiere oder Pflanzen einstellen. Die Energie, die wir senden, kommt immer an. Egal, ob wir für jemanden bitten, der sich in unserer unmittelbaren Nähe befindet oder für jemanden, der auf einem ganz anderen Erdteil lebt. Der göttlichen Kraft sind keinerlei Grenzen gesetzt.

Wenn wir alles, was uns bewegt, Gott vorgetragen haben (unsere Bitten, unseren Dank, aber auch Situationen, in denen wir nach Lösungen ringen, kurz gesagt alles, wo wir uns aus ganzem Herzen die Unterstützung Gottes wünschen), ist es wichtig, alles, für das wir gebeten haben, gedanklich loszulassen und noch für eine Weile in der Ruhe zu bleiben und zu beobachten, was in der Zeit des Einstellens in unserem Körper vor sich geht. Vielleicht erhalten wir in dieser Zeit genau die Antworten von Gott auf unsere Fragen. Während der Zeit des Einstellens ist es sehr viel leichter für Gott uns zu erreichen, weil unser Herz und unser Bewusstsein geöffnet sind und ganz auf Ihn gerichtet sind.

Der Heilstrom kann für jeden Menschen unterschiedlich wahrzunehmen sein. Der eine spürt ihn vielleicht als Wärmegefühl oder aber auch als Kälte, ein anderer wiederum verspürt ein Kribbeln oder er muss sich schütteln und wieder ein anderer verspürt Schmerzen oder Unruhe, ein anderer vielleicht Ruhe. Es sind bei jedem Menschen unterschiedliche Reaktionen feststellbar.

„So Sie nun Ihrem Körper wirkliche Beachtung schenken, dann werden Sie in diesem Ihrem eigenen Körper nicht was, sondern das wahrnehmen, was sich gerade in diesem Augenblick in Ihrem Körper bemerkbar macht. Sie werden selbst sagen: ‚Das ist ein komisches Gefühl, das ist ein Gefühl, das ich noch niemals wahrgenommen habe. Es ist anders als bisher. Es überflutet etwas meinen Körper, es durchströmt etwas meinen Körper, es ist anders. Früher, bis hierher waren die Glieder schwer, sie waren schwach, sie waren fast leblos, sie waren kalt, und jetzt dagegen ist es etwas anderes.“

Das Bitten befreit uns natürlich nicht davon, unseren eigenen Teil dazu beizutragen, der notwendig ist, damit der gewünschte Erfolg eintreten kann.

Wenn z. B. eine Prüfung ansteht und wir uns, obwohl wir genügend Zeit dafür haben, nicht gründlich oder überhaupt nicht vorbereiten, sondern uns nur durch das Bitten und Einstellen alle Unterstützung von Gott erwarten, werden wir sicher eine herbe Enttäuschung erleben. Erst wenn wir von unserer Seite alles Notwendige getan haben, dann hilft uns Gott. Oder wenn wir um den Frieden am Arbeitsplatz oder in der Nachbarschaft bitten und selbst noch keinerlei Bestreben an den Tag legten, liebevoll und verständnisvoll den Kollegen bzw. Nachbarn zu begegnen, dann gibt es auch für Gott keinerlei Anlass, auf diese Bitten einzugehen.

Bruno Gröning nannte sich einen Großtransformator und wir alle wären Kleintransformatoren. Um die Kraft weitergeben zu können, müssen wir aber erst einmal selbst mit der göttlichen Energie angefüllt sein. Um immer über ausreichend Kraft zu verfügen, ist es wichtig, sich zweimal am Tag für mindestens 10 Minuten einzustellen. Viele Menschen stellen sich morgens um 9.00 Uhr und abends um 21.00 Uhr ein. Aber wir können uns jederzeit und an jedem Ort einstellen. Die Kraft fließt ja rund um die Uhr und überall.